AT204084B - Verschluß für herausziehbare Bauteile an Fahrzeugen - Google Patents

Verschluß für herausziehbare Bauteile an Fahrzeugen

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AT204084B
AT204084B AT343557A AT343557A AT204084B AT 204084 B AT204084 B AT 204084B AT 343557 A AT343557 A AT 343557A AT 343557 A AT343557 A AT 343557A AT 204084 B AT204084 B AT 204084B
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K Litschka O Apolt Fa Ing
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschluss für herausziehbare Bauteile an Fahrzeugen 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung in herausziehbaren Bauteilen an Fahrzeugen, die das Herausziehen durch Unbefugte verhindern soll. Die Notwendigkeit solcher Vorrichtungen hat sich daraus ergeben, dass Fahrzeugteile, die aus der Karosserie herausragen, wie Antennen, Fahnenstangen und Markenzeichen oft mutwillig abgebrochen werden. Durch Einführen dieser Teile in die Wagenkarosserie bzw. in die glatte Oberfläche einer Verschraubung können sie während des Abstellens dem Zugriff entzogen werden. 



   Für das Herausziehen ist die Verwendung eines Schlüssels zweckmässig, wobei jedoch die besonderen Anforderungen zu berücksichtigen sind. Dies wird z. B. mit der in der franz. Patentschrift Nr. 1. 132. 565 (Vulllemot) beschriebenen Sicherung von   Autoantennennicht erreicht, wo   ein von unten einzuführender Stift vorgesehen ist, mitdem die eingeschobene Antenne ein wenig herausgedrückt werden kann, um dann mit der Hand gänzlich herausgezogen zu werden. Die Sicherung gegen das Herausziehen durch Unbefugte ist bei dieser Konstruktion nur gering, da die Verwendung von allgemein vorhandenen Hilfsmitteln, wie Nadeln, Nägel oder Draht zum Öffnen ohne Schwierigkeiten möglich ist. Für den Benützer ergibt sich dazu noch die Notwendigkeit, die Öffnung für das Einführen des Stiftes zu suchen, was insbesondere bei Nacht umständlich ist. 



   Das zur Sicherung der Antenne notwendige glatte Abschliessen des versenkten Bauteiles mit der umgebenden Fläche ist bei der erwähnten Konstruktion auch nicht erreicht, weil der Antennenkopf so weit über die umgebende Oberfläche ragen muss, dass der Stift von unten eingeführt werden kann. Es besteht dadurch z. B. die Gefahr, dass die im erwähnten Patent vorgesehene Hülse 6 abgeschraubt und die Antenne dadurch zugänglich wird. 



   Nach der vorliegenden Erfindung ist dagegen ein Schlüssel vorgesehen, der in eine Bohrung im Kopf des herausziehbaren Teiles eingeführt wird. Dies kann, wenn nötig, auch nur nach Gefühl durchgeführt werden. Durch Hakenwirkung kann der herausziehbare Bauteil (z. B. die Teleskopantenne) beliebig weit herausgezogen werden. 



   Der Schlüssel besteht aus einem Kopf, dessen Dimensionen der Öffnung im versenkbaren Bauteil entsprechen, und einem Hals, der eine seitliche Verschiebung des Schlüsselkopfes unter die Innenkante der   Einführöffnung zulässt.    



   Der Schutz gegen die Verwendung von allgemein vorhandenen Hilfsmitteln, wie Drähte, Nägel oder Schrauben ist dadurch gegeben, dass der Schlüssel aus einem Material hoher Festigkeit angefertigt ist. 



  Dadurch wird mit so kleinen Bohrungen das Auslangen gefunden, dass aus technologischen Gründen die Verwendung improvisierte Haken ausgeschlossen ist. Die Variationsmöglichkeiten der Dimensionen für die Öffnung und für die Unterkante reichen aus, um eine ausreichende Zahl von Schlüsselvariationen herzustellen. 



   Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. 



   Fig.   l   zeigt einen Querschnitt durch den Kopf des herausziehbaren Teiles 1 in eingeschobenem Zustand im feststehenden, mit der Karosserie verbundenen Teil 2. Er lässt sich so tief einschieben, dass seine Oberfläche ohne vorstehende Kanten an die Umgebung anschliesst und kann dadurch weder mit den Fingern noch mit einer Zange erfasst werden. Der Schlüssel   3   ist in der einfachsten Form ein zylindrischer Körper mit einem Kopf, der in die Bohrung 4 des Kopfes 1 passt und unter die Kante 5 gehakt werden kann.

   Als Massnahme gegen die unbefugte Anwendung von Hilfsmitteln wird durch Verwendung von Material verhältnismässig hoher Festigkeit für den Schlüssel 3 die Öffnung 4 so klein dimensioniert, dass durch die Verwendung von Drähten, Nägeln oder Schrauben keine kraftschlüssige Verbindung durch Verkanten 

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 erreicht wird, weil die Biegefestigkeit der beispielsweise angegebenen Hilfsmittel dann viel kleiner ist, als die zum Verkanten erforderliche Kraft. Dies wird noch unterstützt, wenn die Ober- und Unterkante der Bohrung 4 erfindungsgemäss abgeschrägt und damit eine Kerbwirkung vermieden wird. 



   Fig. 2 zeigt zur Verbesserung des Kraftschlusses eine Abschrägung der Kante 7 des   SchlUsselkopfes   5 und der   SchlUsselkante   8 der Bohrung 4. Es ist eine einseitige Schüsselform dargestellt, die sowohl als exzentrischer Drehkörper als auch flach ausgebildet werden kann und weitere Sicherheiten gibt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gegen unbefugtes Betätigen gesicherte herausziehbare Bauteile an Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass der im versenkten Zustand glatt mit der umgebenden Oberfläche abschliessende Bauteil (l), der durch den Reibungswiderstand in seiner Ruhelage festgehalten wird, eine Bohrung (4) vorzugsweise in der Richtung des Herauszieh-Bewegung besitzt, in die zum Herausziehen ein Formteil (Schlüssel) (3) in beliebiger Stellung in bezug auf die Längsachse eingeführt wird, der durch Unterhaken unter die Kante (8) der Bohrung (4) eine kraftschlüssige Verbindung herstellt, die eine Überwindung des Reibungswiderstandes beim Herausziehen ermöglicht.

Claims (1)

  1. 2. Verschluss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (3) aus einem der Ein- führöffnung (4) im herausziehbaren Bauteil entsprechenden Kopf (5) und einem Hals (6) besteht, der so eng ist, dass die Kante (7) des Schlüsselkopfes (5) unter die Innenkante (8) de± Bohrung (4) geschoben werden kann.
    3. Verscbluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d ss eine Abschrägung derKanten (7) des Schlüsselkopfes (5) und der Gegenkante (8) der Bohrung (4) zur Verbesserung des Kraftschlusses vorgesehen ist.
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