AT203074B - Fernsehempfangsgerät - Google Patents

Fernsehempfangsgerät

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AT203074B
AT203074B AT393757A AT393757A AT203074B AT 203074 B AT203074 B AT 203074B AT 393757 A AT393757 A AT 393757A AT 393757 A AT393757 A AT 393757A AT 203074 B AT203074 B AT 203074B
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Austria
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television receiver
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Application number
AT393757A
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English (en)
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Sylvania Electric Prod
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Description


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    Fernsehempfangsgerät   
Die Erfindung bezieht sich auf   Fernsehempfangsgeräte,   die in üblicher Weise eine Bildwiedergaberöhre mit einer praktisch sphärisch gekrümmten   Betrachtungsfläche   enthalten und eine im Abstand vor dieser angeordnete Frontglasplatte, sowie eine zwischen der letzteren und der Betrachtungsfläche liegende Betrachtungslinse aufweisen. 



   Bei bekannt gewordenen Fernsehempfangsgeräten dieser Art ist die Frontglasplatte als gefärbte oder mit einem halbdurchlässigen reflektierenden Überzug versehene, gegebenenfalls aus mehreren Schichten bestehende Sicherheitsglasplatte, die von der Betrachtungsfläche distanzierte Betrachtungslinse als Plankonvexlinse ausgebildet. Wenn auch mit Hilfe solcher Anordnungen gewisse Spektralbereiche des Raumlichtes ausgefiltert, dem wiedergegebenen Bild eine angenehme Farbtönung verliehen und der Vorderfläche des Gerätes eine attraktivere Gestaltung gegeben werden kann, so ist doch der bei einer Implosion der Bildwiedergaberöhre gewährte Schutz gegen Schäden unbefriedigend, da insbesondere der zwischen der vorderen Röhrenwand und der Linse liegende, lufterfüllte Raum nicht abgeschlossen ist. 



   Dieser Mangel lässt sich beheben, wenn erfindungsgemäss die Betrachtungslinse als bikonvexe Plastiklinse ausgebildet ist, deren der im wesentlichen sphärischen Betrachtungsfläche zugekehrte Fläche einen kleineren Krümmungsradius als diese aufweist und zwischen ihr und der Frontglasplatte so gehalten ist, dass der Linsenrand an der Betrachtungsfläche anliegt und mit der letzteren einen abgeschlossenen Luftraum begrenzt. Vorzugsweise wird die Frontglasplatte des Gehäuses durch einen Zwischenraum von der Linse getrennt gehalten, um einen zweiten abgeschlossenen Luftraum zu schaffen.

   Die Kombination aus dieser Linse und den zwei hintereinanderliegenden Lufträumen zwischen der Bildröhre und einem   Beobachter verringert die Überstrahlung   des Bildes durch Raumlicht und führt einen etwa möglichen Schaden durch Platzen der Bildröhre auf ein Mindestmass zurück. 



   Die Erfindung ist im folgenden an   beispielsweisen Ausführungsformen   an Hand der Zeichnung näher erläutert, wobei sich weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben. In der Zeichnung zeigt Fig.   l   eine teilweise geschnittene Draufsicht auf einen Fernsehempfänger, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 1. 



   In den Zeichnungen ist eine Bildwiedergaberöhre 11 gezeigt, die im Gehäuse 13 mittels Halterungen 15 und Spannband 17 angebracht ist. Das Chassis 19 des Empfängers befindet sich unterhalb der Röhre 11 und weist zum Einstellen der Abstimmung dienende Achsen 21 auf, die von dort zur Vorderseite des Gehäuses reichen, wo sie mit Bedienungsknöpfen 23 verbunden sind. 



   Das Stirn- oder Betrachtungsfeld des Gehäuses 13 hat eine Frontplatte 25 aus Glas, die von Einfassschiene 27 und Formteil 29 in ihrer Lage gehalten wird. Die Platte 25 kann aus nicht wärmebehandeltem kristallklarem Glas mit einer Wandstärke von etwa 5 mm gefertigt sein. Der Boden des Vorderteiles des Gehäuses 13 weist eine Knopfschiene 31 auf, die an einem Ende so ausgebildet ist, dass sie an der Einfassschiene 27 angrenzt. Das entgegengesetzte Ende der Schiene 31 ist. an der Oberfläche des Gehäusebodens befestigt. 



   Die besondere Ausführungsform des veranschaulichten und beschriebenen Empfängers zeigt ein Gehäuse, bei dem Rundumbeleuchtung angewendet wird und für diese eine Glimm- oder Leuchtstofflampe vorgesehen ist. Am Gehäuse 13 ist ferner ein lichtundurchlässiger Lichtschirm 35 angebracht, um das von der Lampe 33 über praktisch die hintere Hälfte der Lampenoberfläche ausstrahlende Licht aufzufangen und auf die Vorderseite des Gehäuses zu lenken. Der Bodenteil des Schirms 35 ist so ausgebildet, dass er über 

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 den Rand des Gehäuses herumreicht, während die Seiten und der obere Teil des Schirms an den Seiten und dem Oberteil des Gehäuses 13 mittels Schrauben 37 befestigt sind. Die Bildröhre 11 ist mit einer durch- 
 EMI2.1 
 



   RöhreDie Maske wird dadurch in ihrer Lage gehalten, dass sie sich an die Einfassschiene 27 und die Ränder der Frontplatte 25 anschmiegt. 



   Um das Betrachtungsfeld der Bildröhre 11 abzudecken, ist eine Linse 41 angebracht. Diese Linse ist zwischen Lichtschirm 35 und dem   gläsernen'Betrachtungsfeld   36 der Röhre 11 eingekeilt. Für die Zwecke der Lagerung der Linse dient eine Vielzahl sehr dünner, elastischer Lagerkörper 43. Federklammern 45 befinden sich auf jedem Lagerkörper und sind durch den Schirm durchgesteckt, um ein festes Aneinanderliegen dieser Teile untereinander sicherzustellen. 



   Die Linse 41 kann aus plastischem Werkstoff, wie Polystyrol, gefertigt sein, der eine Farbtönung erfahren hat, um die vorherrschenden Teile des Raumlichtspektrums   auszufiltetl1. Sowohl   die Linse 41 als auch die Betrachtungsfläche 36 der Bildröhre 11 haben gekrümmte oder praktisch kugelige Gestalt. Der 
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 dj [s Ränderre 11 berührt, im übrigen aber durch einen Zwischenraum von ihr getrennt ist. Dieser Zwischenraum schafft eine abgeschlossene Luftkammer 47. Da die Linse 41 zwischen der   Oberfläche   der Röhre 11, Maske 39 und Schirm 35 eingekeilt ist, wird der Luftdurchtritt aus oder in die Luftkammer gehemmt. 



  Die Tiefe der Luftkammer 47 kann im mittleren Bereich vom Krümmungsradins der Röhre 11   abhängen..   



  Z. B. kann. diese Kammer in ihrer Mitte eine Tiefe von etwa 3 mm haben, wenn die Röhre 11 einen Krümmungsradius von 665 mm hat. Jedoch ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf einen besonderen Röshren- oder Linsenriadius beschränkt. 



   Dadurch, dass Glasfrontplatte 25, Maske 39 und Linse 41 untereinander anstossen, wird eine zweite abgeschlossene. Luftkammer 49 zwischen Linse und Frontplatte gebildet, die   z.   B. eine Mittentiefe von etwa 3 mm haben kann. Diese beiden hintereinander liegenden Kammern 47 und 49 schaffen eine Pufferzone, welche die Bewegung von Glassplittern bei einem Platzen der Bildröhre hemmt. Des weiteren wird dadurch, dass der Krümmungsradius der Linse 41 kleiner ist als derjenige der   Bildröhre.   der Refleltionswinkel der   Raumlichtstrahlen   von der Oberfläche der Linse grösser als von der   OÌJeri1äche   der Rohre. Diese Eigenschaft unterstützt den Kontrast des Bildes für den Beobachter, da die Lichtstrahlen in Gebiete reflektiert werden, die vom Beobachter weiter ab liegen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
 EMI2.3 
 tungsfläche, einer in Abstand vor dieser angeordneten Frontglasplatte und einer zwischen der letzteren und der Betrachtungsfläche liegenden Betrachtungslinse, dadurch gekennzeichnet, dass die Betrachtungsrlase (41) als bikonvexe Plastiklinse ausgebildet ist, deren der   Betrachtungsfläche   (36) zugekehrte Fläche einen kleineren Krümmungsradius als diese aufweist und zwischen ihr und der   Ftontglasplatte (25)   so gehalten ist, dass der Linsenrand an der Betrachtungsfläche anliegt und mit der letzteren einen abgeschlossenen Luftraum (47) begrenzt.

Claims (1)

  1. 2. Fernsehempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch zwischen der Linse (41) und der Frontglasplatte (25) ein abgeschlossener Luftraum (49) abgegrenzt ist.
    3. Fernsehempfangsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Linse (41) eine Farbtönung aufweist, um das vorherrschende Spektralgebiet des Raumlichtes auszufiltern.
    4. Fernsehempfangsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand EMI2.4
AT393757A 1956-06-25 1957-06-14 Fernsehempfangsgerät AT203074B (de)

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AT203074B true AT203074B (de) 1959-04-25

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ID=21797880

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