AT202765B - Vorrichtung zum Zerlegen von thermoplastischen, z. B. mittels einer Strangpresse erzeugten Schläuchen in zwei getrennte Folienbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Zerlegen von thermoplastischen, z. B. mittels einer Strangpresse erzeugten Schläuchen in zwei getrennte Folienbahnen

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AT202765B
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Austria
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extruder
thermoplastic
disassembling
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separate film
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AT500357A
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Inventor
Wilfried Dipl Phys Voigt
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Lonza Werke Elektrochemische
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  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
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Description


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  Vorrichtung zum Zerlegen von thermoplastischen, z. B. mittels einer Strangpresse erzeugten Schläuchen in zwei getrennte Folienbahnen 
Für die Herstellung von Kunststoff-Folien benutzt man heute gern das   Strangpress- und   Blas-Verfahren. Hiebei entsteht zunächst ein gleichmässig aufgeblasener Schlauch, der dann flach gelegt und durch Abschneiden der Quetschfalten in zwei getrennte Folien-Bahnen zertrennt wird. Da der Durchmesser des aufgeblasenen Schlauches und infolgedessen auch die Breite des flach gedrückten Schlauches unvermeidbaren Schwankungen unterliegt, musste man hiebei auf jeder Seite einen ziemlich breiten Streifen abschneiden, um einer vollständigen Trennung der entstehenden beiden Folien-Bahnen sicher zu sein. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerlegen von thermoplastischen, z. B. mittels einer Strangpresse erzeugten Schläuchen in zwei getrennte Folienbahnen und besteht darin, dass zwei elektrisch beheizte Trenndrähte spiegelbildlich zur Schlauchachse des flachgelegten Schlauches und divergierend zu seiner Transportrichtung in einer gemeinsamen Axialebene zwischen den Enden je eines Tragbügels angeordnet sind. Diese Trenndrähte dienen dazu, den flachgelegten Schlauch je an einer Faltkante aufzutrennen. Vorzugsweise sind die Tragbügel mit in die Falten des flachgelegten Schlauches eingreifenden Nasen versehen, und es ist eine elastische Spreizvorrichtung, z. B. eine Feder vorhanden, welche die beiden Tragbügel auseinanderdrückt.

   Zweckmässig ist jeder Tragbügel an einem Schlitten befestigt und diese Schlitten sind senkrecht zur Transportrichtung des Schlauches verschiebbar gelagert. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines gezeichneten Ausführungsbeispieles erläutert. In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 a und 1 b eine schematische, zusammengehörige Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei ein Teil des Schlauches weggelassen ist, und Fig. 2 eine vergrösserte, detaillierte Seitenansicht eines der beiden Schlitten, welche die Trenndrähte tragen. 
In Fig. 1 b stellt 1 die Ringdüse einer Strangpresse dar, welche den Schlauch 2 erzeugt. Letzterer wird durch Druckluft, die in Richtung des Pfeiles A durch die Mitte der Ringdüse 1 eintritt, in üblicher Weise aufgeblasen. Der Schlauch 2 wird nach dem Erstarren durch ein Walzenpaar flach gelegt, von welchem in Fig. 1 a nur die vordere Walze 3 gezeichnet ist. 



   Hinter diesem Walzenpaar wird der flachgelegte Schlauch 2 durch die unten beschriebene Vorrichtung   11-16   in zwei Folienbahnen 2 a und   2 b zertrennt ;   diese Bahnen werden dann über die Führungsrollen 4,5 den getrennt angeordneten Aufwickel-Trommeln 6 und 7 zugeführt. 



   Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Schiene   11,   auf der die beiden gleichartig ausgeführten und spiegelbildlich angeordneten Schlitten 12 und 12 a gleiten. Zwischen diesen beiden Schlitten liegt als elastische Spreizvorrichtung   z.   B. eine Feder 13. Wie man aus dem vergrösserten Detailbild des Schlittens 12 in Fig. 2 erkennt, trägt jeder der beiden Schlitten einen Bügel 14 bzw.   14 a,   dessen vorstehende Nase 15 bzw.   15 a   in der Quetschfalte 8 bzw. 9 des flachgelegten Schlauches 2 gleitet. Weiters trägt jeder der beiden Bügel 14, 14 a einen der beiden   Trenn drähte 16   bzw.   16 a.   Diese Trenndrähte sind etwa 0, 5-1 mm stark und werden elektrisch auf eine Temperatur von zirka 200-3000 C beheizt. 



  Sie bringen die Folie in den Quetschfalten 8 bzw. 9 des von den Nasen   15, ISa straffge-   spannten Schlauches 2 zum Schmelzen, so dass der Schlauch unmittelbar in diesen Quetschfalten aufgetrennt wird. Differenzen in der Breite b des flachgelegten Schlauches 2 werden dabei von der Feder 13 ausgeglichen. Bei kleinem Schlauchdurchmesser und somit dicker Folie ist die Breithaltekraft grösser, bei grossem Schlauchdurchmesser und entsprechend sehr dünner Wandstärke der Folie die Breithaltekraft sehr klein. Anderseits können die Schlit- 

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 ten 12, 12a jeder seitlichen Verschiebung der Transportrichtung X-Y des Schlauches 2 in Richtung des Doppelpfeiles P frei folgen, so dass die oben genannten Breithaltekräfte von einer solchen Verschiebung unbeeinflusst bleiben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Zerlegen von thermoplastischen, z. B. mittels einer Strangpresse erzeugten Schläuchen in zwei getrennte Folienbahnen, gekennzeichnet durch zwei elektrisch beheizte Trenndrähte (16, 16a), welche spiegelbildlich zur Schlauchachse des flachgelegten Schlauches   (2)   und divergierend zu seiner Transportrichtung (y-x) in einer gemeinsamen 
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Claims (1)

  1. mit in die Falten (8, 9) des flachgelegten Schlauches (2) eingreifenden Nasen (15, 15 a) versehen sind und dass eine elastische Spreizvorrichtung (13), z. B. eine Feder, vorgesehen ist, die die beiden Tragbügel (14, 14 a) auseinanderdrückt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tragbügel (14, 14a) an einem Schlitten (12, 12 a) befestigt ist und dass diese senkrecht zur Transportrichtung (y-x) des Schlauches (2) verschiebbar gelagert sind.
AT500357A 1956-07-31 1957-07-29 Vorrichtung zum Zerlegen von thermoplastischen, z. B. mittels einer Strangpresse erzeugten Schläuchen in zwei getrennte Folienbahnen AT202765B (de)

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