AT202535B - Drehtischantrieb mit Elektromotor, vorzugsweise Gleichstrommotor, für Rotary-Bohranlagen - Google Patents

Drehtischantrieb mit Elektromotor, vorzugsweise Gleichstrommotor, für Rotary-Bohranlagen

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AT202535B
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AT
Austria
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turntable
drive according
turntable drive
armature
collector
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AT798257A
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl Ing Brauner
Josef Ing Baumhackl
Original Assignee
Elin Ag Elek Ind Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehtischantrieb mit Elektromotor, vorzugsweise Gleichstrommotor, für Rotary-
Bohranlagen 
Bei den bekannten und bis jetzt gebräuchlichen Rotary-Bohrtischausführungen sind Bohrtisch und Antrieb zwei getrennte Elemente, die über ein Getriebe mittels Kettentrieb oder Kardanwelle gekuppelt sind. Als Antriebsmaschinen kommen hiefür Dieselmotoren oder bei elektrischem Antrieb vorzugsweise Drehstrom-Schleifringläufermotoren in Anwendung. 



  Es sind auch Gleichstromantriebe bekannt, bei denen mehrere Gleichstrommotoren auf ein zentrales Schaltgetriebe arbeiten, von dem u. a. auch der Antrieb   des Bohrtisches   mittels Kettentriebes erfolgt. 



   Allen diesen Antrieben gemeinsam ist ein vorgeschaltetes Getriebe, das in mehr oder weniger Stufen die Anpassung der Drehzahl des   Bohrtisches   an die jeweils vorhandenen Bohrverhältnisse gestattet. Ebenso ist ihnen gemeinsam die Verwendung eines Triebelementes, bestehend aus Kette und Kettenrädern oder einer Kardanwelle. 



   Die daraus sich ergebenden Umwege der Regelung und Kraftübertragung werden mit der erfindungsgemässen Ausführung vermieden.. 



   Die Erfindung betrifft nämlich einen Drehtischantrieb mit Elektromotor für RotaryBohranlagen (Tiefbohranlagen), mit dem besonderen Merkmal, dass der Antriebsmotor konzentrisch zur Bohrachse angeordnet ist. 



   Die Erfindung sei an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, das in Fig. 1 der Zeichnungen dargestellt ist. Fig. 2 zeigt vergrössert einige Einzelheiten. 



   Der die Bohrbehelfe aufnehmende Drehteller 1 wird über eine elastische Kupplung 2,3 einer an sich bekannten Art vom Anker 5 des Gleichstrommotors und der mit diesem kraftschlüssig verbundenen Kupplungsnabe 4 angetrieben. Der Gleichstrommotor wird vorzugsweise von einem Leonardgenerator gespeist, so dass er stufenlos durch Ankerspannungsänderung und gegebenenfalls auch Feldschwächung geregelt werden kann. Der Drehteller 1 besitzt ein oberes Führungslager 13 und ein unteres Führungslager   14,   das mit dem Längslager 15 kombiniert ist. Die Entfernung der Führungs- lager ist so gross als möglich gehalten, um eine gute Laufstabilität zu erreichen. Während das obere Führungslager im Schild 7 gehalten wird, sitzt das untere kombinierte Lager 14, 15 im Tragring 8, der seinerseits auf dem Zentrierring 9 des Schlittens 16 befestigt ist.

   Die Vertikallasten, herrührend vom Gewicht des Bohrgestänges bei Arbeiten am Gestänge und dem Gewicht des Drehtellers, werden über das Traglager 15, den Tragring 8, den Zentrierring 9, den Schlitten 16 auf die Tragbrücke des Bohrturmes übertragen. 



   Der Kupplungsring 2, der die Bolzen der elastischen Kupplung 3 trägt, ist in einem Flansch des Drehtellers 1 befestigt und kann leicht ausgewechselt werden. Die Kupplungsbolzen 3 ragen in entsprechende Bohrungen der Kupplungsnabe 4. Die Führungslager 17, 18 und das Längslager 19 tragen die Kupplungsnabe. 



   Der Anker 5 der Gleichstrommaschine sitzt mit seiner Ankernabe   5 a   auf der Kupplungsnabe und ist mit dieser kraftschlüssig verbunden. 



   Der Kollektor   5 b   befindet sich auf der Unterseite der Maschine und kann durch Glasfenster   12,   die in der unteren Abdeckung 11 angeordnet sind, jederzeit beobachtet werden. Das Auswechseln der Bürsten ist durch diese öffnungen nach dem Abschrauben der Deckeln 12 möglich. 



   Der komplette Anker kann bei einem eventuellen Schaden nach oben von der Kupplungsnabe gezogen und ein vorhandener Reserveanker aufgezogen werden. Diese Arbeiten sind mit dem vorhandenen Hubwerk durchführbar. Die Lager sind leicht auswechselbar, da auch Drehteller 1 und Kupplungsnabe 4 nach oben ausgebaut werden können. 



   Die Kühlung der Maschine erfolgt mittels Fremdbelüftung, wobei die Frischluft auf der Oberseite des Magnetgestelles 6 eingeblasen wird und die Abluft auf der Kollektorseite austritt. Dadurch wird vermieden, dass sich Kohlenstaub in der Maschine absetzt. 



   Die rotierenden Teile können mit Hilfe 

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 einer nur in Fig. 2 dargestellten Sperrvorrichtung in der Umfangsrichtung fixiert werden. 



  Ein Sperrbolzen 20 rastet in eine Nut des entsprechend genuteten Wicklungsträgers 5 c des Ankers ein. Die Betätigung der Arretierung erfolgt über den Gelenkhebel 21 und den Bolzen 22, der entweder von Hand oder mittels Elektromagnet vom Steuerstand aus betätigt wird. Beim Hochziehen des Bolzens 22 wird der Sperrbolzen 20 nach unten gedrückt und rastet in die nächstfolgende Nut ein. 



   Die erfindungsgemässe Antriebsvorrichtung, bei der Bohrtisch und Antriebsmaschine eine geschlossene Einheit bilden, ist bequem zu transportieren und einfach in der Montage. 



   Gute Zugänglichkeit zu allen Teilen ermöglicht eine einwandfreie Wartung. Leichte Demontierbarkeit gewährleistet ein rasches Auswechseln schadhaft gewordener Teile und damit kleinste Stillstandszeiten. 



   Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung eines Gleichstrommotors beschränkt, es könnten vielmehr auch andere regelbare Motoren mit und ohne Kollektor, z. B. Drehstrom-Kollektormotoren, benützt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Drehtischantrieb mit Elektromotor, vorzugsweise Gleichstrommotor, für Rotary-Bohranlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der den Drehteller antreibende Elektromotor, insbesondere ein Kollektormotor, konzentrisch, zur Bohrachse angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Drehtischantrieb nach Anspruch 1 für Rotary-Bohranlagen, bei denen der Drehteller mit dem Motor elastisch gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsbolzen (3) in einem mit dem Drehteller (1) kraftschlüssig, vorzugsweise mittels Schrauben und Passbolzen, EMI2.1 träger (5 c) eine mit der Kupplungsnabe mittels Passfeder kraftschlüssig verbundene Einheit bildet, die von der Kupplungsnabe (4) abziehbar ist.
    4. Drehtischantrieb nach Anspruch 2 oder 3, EMI2.2 lager, und einem Längslager (19), vorzugsweise einem Längskugellager, von Anker und Drehteller unabhängig gelagert ist.
    5. Drehtischantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kollektor (5b) des Ankers basisseitig angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Anker nach oben abziehbar ist.
    6. Drehtischantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die Wartung und Beobachtung des Kollektors auf der Gehäuseabdeckung (11) runde oder eckige öffnungen angeordnet sind, die z. B. mit Plexiglas deckeln (12) verschlossen sind.
    7. Drehtischantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine solche an sich bekannte Ausbildung der Luftkühlung, dass die Kühlluft auf der vom Kollektor abgekehrten Maschinenseite eintritt und auf der Kollektorseite austritt.
    8. Drehtischantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er zwecks Erleichterung des Transportes basisseitig als Schlitten (16) ausgebildet ist, wobei der Schlitten zwei Zentrierringe (9, 10) für den Zusammenbau des Antriebes aufweist und vorzugsweise diese Zentrierringe sowie ein Blechring zo die basisseitige Abdeckung des Antriebes bilden.
    9. Drehtischantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanisch oder elektromagnetisch gesteuerte, vorzugsweise am Wicklungsträger (5 c) angreifende Sperrvorrichtung (20, 21, 22) zur Feststellung von Anker, Kupplungsnabe und Drehteller vorgesehen ist.
AT798257A 1957-12-11 1957-12-11 Drehtischantrieb mit Elektromotor, vorzugsweise Gleichstrommotor, für Rotary-Bohranlagen AT202535B (de)

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