AT340525B - Elektrische synchronmaschine - Google Patents

Elektrische synchronmaschine

Info

Publication number
AT340525B
AT340525B AT518074A AT518074A AT340525B AT 340525 B AT340525 B AT 340525B AT 518074 A AT518074 A AT 518074A AT 518074 A AT518074 A AT 518074A AT 340525 B AT340525 B AT 340525B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
machine
rotor
stator
core
frame
Prior art date
Application number
AT518074A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA518074A (de
Original Assignee
Eda Overseas Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eda Overseas Ltd filed Critical Eda Overseas Ltd
Priority to AT518074A priority Critical patent/AT340525B/de
Publication of ATA518074A publication Critical patent/ATA518074A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT340525B publication Critical patent/AT340525B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/14Structural association with mechanical loads, e.g. with hand-held machine tools or fans
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/18Structural association of electric generators with mechanical driving motors, e.g. with turbines
    • H02K7/1807Rotary generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft elektrische Synchronmaschinen der Wechselpoltype mit axialem Luftspalt. 



   Derartige Maschinen sind   z. B.   aus der Schweizer Patentschrift Nr. 448243 oder der   franz. Patentschrift  
Nr. 2. 139. 101 bekannt und weisen einen Läufer mit mehreren Feldwicklungen abwechselnder Polarität auf, die auf Kernelementen aus magnetischem Material um die Drehachse des Läufers angeordnet sind und ein
Magnetfeld erzeugen, das von den Kernelementen weg und in der Axialrichtung des Läufers verläuft, sowie einen
Ständer mit mehreren Wicklungen, die auf einem ringförmigen Kern aus magnetischem Material um eine Achse des Ständers herum angeordnet sind. 



   Bei der der Schweizer Patentschrift Nr. 448243 entnehmbaren Maschine ist der Läufer zwischen zwei
Ständern angeordnet, wobei die Läuferwelle durch beide Ständer verläuft. Gemäss der   franz. Patentschrift  
Nr. 2. 139. 101 können mehrere Läufer und bzw. oder Ständer zusammenwirken. 



   Der Hauptnachteil der bekannten Synchronmaschinen besteht darin, dass sie zur Instandsetzung,
Instandhaltung, Kontrolle und Reinigung von geschulten Elektrikern auseinandergenommen werden müssen. Bei einem Grossverbraucher in einem Industrieland mag dies keine unüberwindliche Schwierigkeit darstellen, sofern ihm geschultes Personal zur Verfügung steht. Dagegen steht einem Kleinverbraucher, insbesondere in einem
Entwicklungsland, geschultes Personal unter Umständen nicht oder nicht genügend schnell zur Verfügung, so dass der genannte Nachteil sehr schwerwiegend ist.

   Wenn beispielsweise eine oder mehrere Feldwicklungen durchbrennen, muss die Maschine von der von ihr angetriebenen Einrichtung oder ihrem Antriebsmotor abgekuppelt werden, und selbst wenn der Verbraucher eine Ersatzmaschine auf Lager hat und ihm geschultes
Personal zur Verfügung steht, fällt die Maschine während der für das Abkuppeln und den Einbau der
Ersatzmaschine erforderlichen Zeit aus. Wenn der Benutzer keine Ersatzmaschine besitzt, muss die durchgebrannte Feldwicklung neu gewickelt werden. Für diese Arbeit ist geschultes Personal und noch mehr Zeit erforderlich, selbst wenn sie an Ort und Stelle durchgeführt werden kann. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache Synchronmaschine zu schaffen, bei der
Läufer und Ständer rasch und einfach ohne gegenseitige Behinderung ein-bzw. ausgebaut werden können, so dass
Aufstellung, Wartung und Reparaturen möglichst ohne geschulte Fachkräfte durchgeführt werden können und wenig Arbeitsaufwand erfordern. 



   Diese Aufgabe wird nun mit einer Synchronmaschine der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, dass erfindungsgemäss für eine völlig selbständige, mechanisch voneinander unabhängige Ausbildung des Läufers sowie des Ständers der Läufer ausschliesslich am Läufer einer Kraft- oder Arbeitsmaschine befestigt oder befestigbar ist und der Ständer an einer selbständigen Tragkonstruktion abnehmbar befestigt ist. 



   In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann die Tragkonstruktion einen an den Enden offenen zylindrischen Rahmen aufweisen, der koaxial zum Ständer angeordnete sowie mit radialen Öffnungen versehen ist, und der Ständer diesen Öffnungen zugeordnete Gewindebohrungen aufweisen, in welche durch die Öffnungen verlaufende Schrauben eingeschraubt sind. Anderseits kann die Tragkonstruktion einen an den Enden offenen zylindrischen Rahmen sowie eine in diesen eingepasste Tragplatte aufweisen, wobei der Rahmen koaxial zum Ständer angeordnet und mit radialen Öffnungen versehen ist, durch die in diesen Öffnungen zugeordnete Gewindebohrungen der Tragplatte eingeschraubte Schrauben verlaufen, und der Ständer an der Tragplatte mittels Schrauben befestigt sein.

   Schliesslich ist es günstig, wenn an dem zylindrischen Rahmen an seiner Aussenseite mehrere Ansätze mit je einer zur Achse des Rahmens parallelen Bohrung zur Aufnahme eines Schraubenbolzens od. dgl. vorgesehen sind. 



   Die Maschine braucht also für Reparaturen od. dgl. nicht aufwendig auseinandergenommen zu werden, so dass sie nur für kurze Zeit ausfällt. Ferner ist kein geschultes Personal erforderlich. 



   Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass der Luftspalt zwischen dem Läufer und dem Ständer einer erfindungsgemässen Maschine nicht wie bei den bekannten Maschinen möglichst klein sein muss. Die erfindungsgemässen Maschinen können Luftspalte mit einer Breite von etwa 2, 5 mm in einer kleinen Maschine, bis zu 25 cm in einer sehr grossen Maschine besitzen. Es hat sich ferner gezeigt, dass die erfindungsgemässe Maschine befriedigend, d. h. ohne beträchtlichen Verlust an Wirkungsgrad und ohne unzulässig starke Schwingungen auch dann arbeitet, wenn die Achsen des Läufers und des Ständers etwas gegeneinander geneigt oder versetzt sind und bzw. oder die Breite des Luftspalts beträchtlich von dem Nennwert abweicht. Man kann diesen Vorteil ausnutzen, wenn der Läufer auf einer Welle befestigbar ist, die zu einer Arbeits- oder Kraftmaschine gehört. 



   Die erfindungsgemässe Synchronmaschine hat gegenüber den Maschinen der üblichen Art mehrere Vorteile. 



   Sie kann billiger und leichter hergestellt werden, weil sie keine Welle, keine Lager, keine Lagerschilde und kein Lagergehäuse aufzuweisen braucht und weil keine direkte mechanische Verbindung zwischen dem Läufer und dem Ständer vorhanden ist, so dass die Gefahr einer mechanischen Beschädigung stark herabgesetzt ist. 



  Infolgedessen ist keine Schmierung und keinerlei sonstige Instandhaltung oder Wartung erforderlich. Da die Maschine kein Gehäuse benötigt, kann Luft den Läufer und den Ständer frei umstreichen und kühlen. Der Läufer läuft vorzugsweise in einem freien Raum, so dass in den meisten Fällen keine Fremdkühlung erforderlich ist. 



   Für den Fachmann versteht sich, dass der Einbau einer üblichen Maschine hohes Geschick und einen grossen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Zeitaufwand erfordert. Die Welle der Maschine und die Welle einer Kraftmaschine (im Generatorbetrieb) oder einer Arbeitsmaschine (im Motorbetrieb) müssen genau fluchten. Beim Einbau der vorstehend beschriebenen
Maschine ist dagegen eine derartige Präzision nicht erforderlich, weil zwischen dem Läufer und dem Ständer keine mechanische Verbindung vorhanden ist und der Luftspalt eine grosse Toleranz hinsichtlich des Fluchtens hat. Infolgedessen kann die Maschine schnell und in vielen Fällen von praktisch ungeschultem Personal eingebaut werden. 



   Die Maschine ist vorzugsweise zum lösbaren Befestigen des Ständerkerns bezüglich der Trageinrichtung derart ausgebildet, dass der Ständerkern und die darauf angeordneten Wicklungen von der Trageinrichtung abgenommen und wieder auf ihr angebracht werden können, ohne dass die Trageinrichtung bewegt werden muss. 



   Nach einem Durchbrennen der Ständerwicklungen können der Kern und die Wicklungen von ungeschultem
Personal auf einfache Weise ausgebaut und durch einen neuen Kern und neue Wicklungen ersetzt werden. Zum
Zugang zu dem Ständer braucht kein Gehäuse geöffnet und auseinandergenommen zu werden. Auf dieselbe
Weise kann ein intakter Ständer zur Kontrolle und bzw. oder Reinigung ausgebaut und wiedereingebaut werden. 



   Weist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Maschine die Trageinrichtung einen an den Enden offenen zylindrischen Rahmen auf, der koaxial zum Ständer angeordnet ist, und besitzt zum lösbaren Befestigen des Ständerkerns mehrere Schrauben, die sich durch Öffnungen des Rahmens radial einwärts erstrecken, so können der Kern und seine Wicklungen auf sehr einfache Weise ausgebaut werden, indem man die Schrauben herausschraubt und den Kern und die Wicklungen aus dem Tragrahmen herauszieht. Man kann dann in der entgegengesetzten Reihenfolge denselben Kern oder einen Austauschkern wieder einbauen. Wenn ein
Austauschkern zur Verfügung steht, dauert der ganze Ausbau und Einbau nur wenige Minuten. 



   Besteht die Einrichtung zum lösbaren Befestigen des Ständerkerns aus einer Tragplatte, die passend in einem an den Enden offenen zylindrischen Rahmen sitzt und mit Hilfe von Schrauben befestigt ist, die in
Gewindelöchern der Tragplatte eingeschraubt sind, so kann man beim Einbau des Kerns die Schrauben leicht an den richtigen Stellen einsetzen. Zum Befestigen des Ständerkerns an der Tragplatte kann man mehrere axiale
Schrauben verwenden, die Öffnungen der Tragplatte durchsetzen und in Gewindelöchern des Kerns eingeschraubt sind. Nach dem Herausziehen der Tragplatte kann der Kern mit den Wicklungen einfach und schnell von der
Tragplatte abgeschraubt und ein Ersatzkern auf der Tragplatte angebracht werden, die dann wieder in dem
Rahmen befestigt wird. 



   Ferner könnten die Schrauben direkt in Gewindelöcher des Ständerkerns geschraubt sein. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass sie billig und einfach ist und eine gute Luftzirkulation zwischen dem Kern und dem Rahmen gestattet. 



   Weiters ist der Einbau der Maschine stark vereinfacht : Man bewegt die Tragkonstruktion, bis der Läufer und der Ständer koaxial ausgerichtet sind und der Luftspalt die erforderliche Nennbreite hat. Da das Drehmoment zwischen dem Ständer und dem Läufer nicht mechanisch, sondern ausschliesslich elektromagnetisch übertragen wird und der Läufer ausschliesslich von der Welle getragen wird, müssen die beiden Teile durchaus nicht so genau gefluchtet werden wie beim Einbau einer üblichen Maschine. Es wurde vorstehend bereits erläutert, dass die erfindungsgemässe Maschine auch dann zufriedenstellend und ohne wesentliche Herabsetzung des Wirkungsgrades oder ohne zu starke Schwingungen arbeitet, wenn die Achsen etwas geneigt oder gegeneinander versetzt sind und bzw. oder die Breite des Luftspalts beträchtlich von dem Nennwert abweicht.

   Aus diesem Grund kann die Einstellung der Tragkonstruktion für den Ständer von ungeschultem Personal vorgenommen werden. Man braucht diese Tragkonstruktion nur zu bewegen, bis der Läufer und Ständer einigermassen koaxial sind und die am Umfang gemessene, durchschnittliche Breite des Luftspaltes um höchstens etwa 10% von dem Nennwert abweicht, der vorzugsweise 2, 5 mm beträgt. Der zylindrische Rahmen besitzt vorzugsweise an seiner Aussenseite mehrere Ansätze mit je einer Bohrung zur Aufnahme von Befestigungselementen, z. B. Schraubenbolzen, mit denen die Tragkonstruktion in der richtigen Stellung festgelegt werden kann. Auf diese Weise kann der Rahmen beispielsweise an dem Gehäuse der Kraft- oder Arbeitsmaschine oder an einem Gestell befestigt werden, das der Kraft- oder Arbeitsmaschine zugeordnet ist oder einen Teil derselben bildet.

   In diesem Fall kann sich die Welle der Kraft- oder Arbeitsmaschine durch den Mittelpunkt des Ständers erstrecken, so dass der Läufer an der Aussenseite des Ständers angeordnet ist. Man kann jedoch den Läufer auch an der Innenseite des Ständers anordnen, wenn genügend Platz vorhanden ist. 



   Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen ausführlich beschrieben ; in diesen zeigen Fig. 1 die Synchronmaschine in Seitenansicht, Fig. 2 in einer Stirnansicht von der Läuferseite gesehen den Ständer und seine Tragkonstruktion, Fig. 3 den Ständer und seine Tragkonstruktion im Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2, wobei die Wicklungen der Klarheit halber weggelassen sind, und Fig. 4 eine Variante des Ständers samt Tragkonstruktion. 



   Gemäss   Fig. 1   weist der   Läufer --10-- eine   kreisförmige   Scheibe--12--aus   Stahl auf, die einstückig mit einer   Nabe --14-- ausgebildet   ist. Die Nabe--14--ist von einer Bohrung durchsetzt, in deren Wandung sich eine Keilnut in der Längsrichtung erstreckt, so dass der   Läufer-10--auf   der   Welle --92-- einer   auf einem   Fundament-94-stehenden Kraft-oder Arbeitsmaschine-90-befestigt   werden kann. Die Nabe --14-- ist von einem Gewindeloch durchsetzt, in das eine   Schraube --22-- zum   Festlegen des auf der Welle   - 92--sitzenden Läufers--10--eingeschraubt   ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 besitzt ein Poljoch mit zwei Gewindelöchern.

   Das Poljoch ist an der Scheibe --12-- lösbar mit zwei Schrauben --25-- befestigt die   übermasslöcher   der   Scheibe--12--durchsetzen   und in den Gewindelöchern des Poljoches eingeschraubt sind. Die Poljoche bestehen aus magnetischem Material und nehmen gegebenenfalls je einen Dauermagnet in Form eines zylindrischen Blockes in einer entsprechend ausgebildeten Bohrung auf. 



   Jedes Poljoch ist axial zur   Scheibe --12-- angebracht   und mit einem flachen   Polschuh-29--   versehen, der aus magnetischem Material besteht. Jedes Poljoch ist von einer Feldspule--31--umgeben, die zwischen dem   Polschuh--29--und   der   Scheibe--12--angeordnet   ist. Die Enden der Feldspulen--31-sind mit Klemmen verbunden, die ihrerseits durch die Scheibe --12-- hindurch mit Schleifringen elektrisch verbunden sind, die auf der Rückseite der   Scheibe--12--konzentrisch   zur Läuferachse angeordnet sind. Mit den Schleifringen stehen (nicht dargestellte) Bürsten in Berührung, über welche die Erregerspannung den Feldspulen --31-- zugeführt wird. 



   Die Poljoche und die Polschuhe --29-- haben im Axialschnitt im wesentlichen Kreissektorform. Es hat sich gezeigt, dass sich bei einer derartigen Ausbildung das Feld annähernd sinusförmig um die Achse des Läufers   --10-- ändert.   Die Wirkung wird noch verbessert, wenn die radialen   Ränder--40--der Polschuhe--29--   abgeschrägt sind. 



   Fig. 2 und 3 zeigen den Ständer zum Zusammenwirken mit dem soeben beschriebenen Läufer --10-- der Synchronmaschine, sowie die Tragkonstruktion für diesen Ständer. Der Ständer weist einen ringförmigen Blechkem--50--aus magnetischem Bandstahl auf, der zu einer einstückigen Spirale gewickelt ist. In einer Stirnfläche --54-- des kerns --50-- sind mehrere radiale   Nuten --52-- ausgebildet.   Diese Stirnfläche 
 EMI3.2 
 Aussendurchmesser dieser Stirnfläche --54-- entsprechen im wesentlichen dem Innen- bzw. Aussendurchmesser der   Ringfläche --39-- (Fig. 1),   die von den   Polschuhen--29--des Läufers--10--gebildet   wird. Die Nuten --52-- können durch Stanzen oder durch spanabhebende Bearbeitung, z. B. Fräsen, ausgebildet werden und können jede bekannte Form haben.

   Gemäss Fig. 3 sind sie in bekannter Weise derart verjüngt, dass sie an ihren Mündungen schmäler sind als am Grund. 



   Fig. 2 zeigt schematisch den Einbau von vorher hergestellten   Wicklungen--56--in   den Nuten --52-des   Ständerkerns --50--.   Die Anordnung der Wicklungen --56-- wird nicht näher beschrieben, da der vorliegende Ständer vollkommen analog einer üblichen Synchronmaschine gewickelt sein kann und die Wahl der Wicklungsauslegung und die Schaltung des   Kerns-50-für Ein-oder   Mehrphasenbetrieb vom Fachmann ohne weiteres gewählt werden können. 



   Nach dem Anbringen der   Wicklungen--56--auf   dem Kern --50-- können die Wicklungen--56-in der üblichen Weise mit Lack imprägniert und ausgeheizt werden, um ihre Feuchtigkeitsbeständigkeit zu erhöhen. Der Kern--50--und die Wicklungen --56-- könnne erforderlichenfalls in Epoxidharz eingekapselt werden. 



   In der hinteren Stirnfläche des   Kerns--50--sind   vier Gewindelöcher --58-- ausgebildet. Der Kern   --50--   ist an einer kreisförmigen Tragplatte --60-- mit vier Schrauben--62--befestigt, die   Übermasslöcher   in der Tragplatte--60--durchsetzen und in den Gewindelöchern --58-- des Kerns 
 EMI3.3 
 Schaltkasten--65--angeschlossenes Zuleitungskabel gespeist werden. 



   Die Tragkonstruktion für den Ständer besitzt einen an den Enden offenen, zylindrischen Rahmen 
 EMI3.4 
 --74-- verschweisstGrundplatte --74-- sind mehrere Löcher --78-- ausgebildet, durch die Befestigungselemente geführt werden können. 



   Der Ständerkern --50-- und die   Tragplatte--60--werden   in dem   Rahmen--72--mit   Hilfe von vier radialen Schrauben--80--befestigt, die   Übermasslöcher   in dem Tragrahmen--72--durchsetzen und in Gewindelöchern des Flansches --645-- eingeschraubt sind. 



   Wenn sich die Maschine in dem in Fig. 1 gezeigten betriebsfähigen Zustand befindet und der Ständerkern --50-- beispielsweise zum Austausch, zur Reinigung oder Instandsetzung ausgebaut werden soll, kann dies auf 
 EMI3.5 
    --50-- alsRahmen --72-- herausgenommen   werden können. Der gereinigte oder geprüfte   Kern --50-- oder   ein Austauschkern kann in der entgegengesetzten Weise eingesetzt werden und wird automatisch in der richtigen Stellung festgelegt. Wenn der Ständerkern --50-- durchgebrannt ist und ausgetauscht werden muss oder wenn ein neuer Kern mit einer andern Polzahl eingebaut werden soll, damit die Maschine mit einer andern Drehzahl 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 läuft, ist für diesen Austausch nur eine Stillstandszeit von 2 oder 3 min erforderlich.

   Der Austauschkern kann entweder auf einer neuen   Tragplatte --60-- montiert   sein und zusammen mit dieser eingebaut werden, oder man kann zum Herabsetzen der Ersatzteilkosten den alten Kern--50--von seiner Tragplatte--60-- 
 EMI4.1 
 einschraubt. 



   Der   Ständerkern --50-- kann   somit schnell und leicht ausgetauscht werden, ohne dass ein Gehäuse auseinandergenommen und bzw. oder verändert zu werden braucht. Die Einrichtung zum Lösen des Kerns, d. h. die Schrauben--80--, und ihre Verwendung, sind auch für eine ungeschulte Arbeitskraft ohne weiteres erkennbar. 



   Eine   Feldspule--31--kann   zur Reinigung, Prüfung und bzw. oder Kontrolle ebenso einfach ausgetauscht werden. Wenn eine   Feldspule--31--ausgebaut   werden soll, werden die ihr zugeordneten Schrauben--26--herausgeschraubt und die Enden der Spule--31--von den Klemmen getrennt. Die Polanordnung mit dem   Polschuh--29--,   gegebenenfalls dem Magneten, dem Poljoch und der Feldspule   --31-- wird   dann als Ganzes radial von dem   Läufer --10-- abgenommen.   Eine Austauschanordnung oder dieselbe Anordnung mit einer Austauschspule kann dann einfach und schnell angebracht werden, indem die Vorgänge in der entgegengesetzten Reihenfolge durchgeführt werden. 
 EMI4.2 
 dem   Läufer --10-- rotierendes   Feld erzeugt wird. 



   Da in der erfindungsgemässen Maschine der Luftspalt zwischen dem   Läufer-10-und   dem Ständer sehr gross sein kann, genügt beim Anlassen des Wechselstromgenerators der kleine Restmagnetismus der Läuferpole unter Umständen nicht zum Erzeugen eines Kraftflusses, der so stark ist, dass er den Luftspalt überbrückt und daher zum Erzeugen einer Ausgangsleistung führt. Infolgedessen kann der Wechselstromgenerator nicht erregt werden. Wenn jedoch Dauermagnete vorgesehen sind, ergänzen diese selbst bei niedriger Drehzahl des Antriebsmotors nach dem Anlassen das durch den Restmagnetismus erzeugte Feld und erzeugen einen Kraftfluss, der so stark ist, dass er den Luftspalt überbrückt und eine Selbsterregung des Wechselstromgenerators bewirkt.

   Die kleine Ausgangsleistung bewirkt dann durch Rückkopplung eine weitere Erhöhung des Feldpotentials, bis die Maschine die volle Ausgangsleistung erzeugt. Im normalen Betrieb verstärken die von den Dauermagneten 
 EMI4.3 
 werden nie entmagnetisiert, weil im normalen Betrieb jeder von ihnen durch die zugeordnete Feldspule--31-ständig in der richtigen Richtung magnetisiert wird. 



   Wenn die Maschine als Synchronmotor arbeitet, wird den Ständerwicklungen Strom zugeführt, so dass ein rotierendes Magnetfeld erzeugt wird, das um die Achse des   Ständerkerns-50--rotiert.   Der   Läufer-10--   wird auf die Synchrondrehzahl beschleunigt, bei der er mit derselben Drehzahl rotiert wie das Ständerfeld. Dann werden die Feldspulen --31-- erregt, so dass das   Läufer- und   das Ständerfeld im Gleichlauf gehalten werden 
 EMI4.4 
 kein Gehäuse vorhanden, das die Luftumwälzung behindern und dadurch zu einer starken Erwärmung führen würde. Infolgedessen arbeitet die Maschine bei einer relativ niedrigen Temperatur. In manchen Fällen arbeitet die Maschine auch ohne Fremdkühlung einwandfrei. 



   Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung des Ständers und seiner Tragkonstruktion. Die Tragkonstruktion besitzt ebenso wie die vorstehend beschriebene einen kreiszylindrischen   Rahmen--72'--,   der auf einer ebenen   Grundplatte--74'--montiert   ist. Man kann daher auch diese Tragkonstruktion bei der in Fig. l gezeigten Maschine vorsehen. Die Tragkonstruktion ist jedoch mit einer abgeänderten Befestigungseinrichtung versehen. 
 EMI4.5 
 die zu der Achse des Rahmens--72'--rechtwinkelig ist,   z. B.   direkt an dem Gehäuse einer Arbeitsmaschine. In diesem Fall führt man Schraubenbolzen durch die Ansätze --100-- und schraubt sie in entsprechend vorgesehene Gewindelöcher ein.

   Bei Verwendung dieser Befestigungseinrichtung kann es zweckmässig oder 
 EMI4.6 
 befestigt ist, eine Vertiefung zur Aufnahme des Läufers --10-- besitzt, kann dieser auch an der Innenseite der Tragkonstruktion für den Ständer angeordnet werden. 



   Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform kann die   Grundplatte --74'-- entfallen   und nur mit der die   Ansätze-100-aufweisenden Befestigungseinrichtung   versehen sein. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Fig. 4 zeigt ferner eine andere Art der Befestigung des Ständers an seiner Tragkonstruktion. Bei dieser Ausführungsform entfällt die Tragplatte--60--, wobei der   Ständerkern--50--mit   radialen Gewindelöchern 
 EMI5.1 
    Übermasslöcher--72'-   sozusagen aufgehängt ist. Natürlich muss zwischen dem Aussenumfang des   Kerns--50--und   dem
Innenumfang des   Rahmens --72'-- genügend   Platz für die radial äusseren der die Polteilungen überbrückenden
Teile der Ständerwicklungen vorhanden sein. 



   Die Erfindung kann in zahlreichen andern als den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen verwirklicht werden. Beispielsweise kann die Maschine anstatt für Fremderregung für Selbsterregung oder für die
Erregung durch eine Hilfserregermaschine eingerichtet sein. In manchen Anwendungsfällen kann man den Läufer einstückig mit der Welle ausbilden oder auf andere Weise auf ihr befestigen oder der Läufer kann in die Kraft- oder Arbeitsmaschine eingebaut werden. Wenn beispielsweise zum Antrieb von mittelgrossen oder grossen Wechselstromgeneratoren Kraftmaschinen verwendet werden, die ein Schwungrad besitzen, können die
Feldpolanordnungen direkt auf dem Schwungrad montiert werden. Diese Anordnung der Feldpole kann mit besonderem Vorteil verwendet werden, wenn die Maschine einen Hochleistungs-Wechselstromgenerator darstellt. 



  Die Anordnung der Schleifringe an der Rückseite der   Scheibe--12--des Läufers--10--hat   den Vorteil, dass die Maschine so schmal und flach ist wie nur möglich, so dass der durch die Erfindung gegebene Vorteil der kleinen Abmessungen und des kleinen Volumens der Maschine, auf die Einheit der Ausgangsleistung bezogen, gewahrt bleibt. Man kann aber auch rohrförmige Schleifringe verwenden und auf der Läuferwelle montieren, wie dies bei üblichen Maschinen der Fall ist. Bei grossen oder   mittelgrossen   Maschinen oder für besondere Zwecke kann man auch ein bürstenloses Erregersystem verwenden. 



   Alle vorstehend ausführlich beschriebenen Ausführungsformen der Maschine haben Läufer mit ausgeprägten Polen. Wie vorstehend erwähnt wurde, kann die Erfindung jedoch auch auf Maschinen mit Läufern Anwendung finden, die nichtausgeprägte Pole besitzen. In diesem Fall wird eine verteilte Feldspule vorgesehen und mit verteilter Erregung gearbeitet. Beispielsweise kann ein Läufer mit verteilten Polen Kernelemente besitzen, die gemeinsam von einem einzigen Kern gebildet werden, der im wesentlichen dieselbe Form und Grösse hat wie der ringförmige Kern--50--des Ständers. Man kann die Feldspulen in die Nuten des Läuferkerns im wesentlichen ebenso einsetzen wie die Ständerwicklungen in den Ständerkern und sie ebenso erregen wie die Feldspulen   --31--.   



   Die erfindungsgemässe Synchronmaschine kann ebenso wie die üblichen Synchronmaschinen als Wechselstromgenerator oder als Synchronmotor verwendet werden. Die erfindungsgemässe Maschine kann ebenfalls wie eine übliche Synchronmaschine auch als Phasenschieber zur Korrektur des Leistungsfaktors und zur Verbesserung des Lastwinkels verwendet werden. 



   Wie vorstehend erläutert wurde, kann der Ständer derart gewickelt werden, dass im Betrieb der Maschine als Wechselstromgenerator dieser ein- oder mehrphasige Ausgangsleistung erzeugt. Wenn man einen Kollektor und Bürsten oder einen Gleichrichter hinzufügt, kann man den abgegebenen Wechselstrom in Gleichstrom umwandeln. 



   Zum Austausch des Ständerkerns und seiner Wicklungen ohne Bewegung der Tragkonstruktion kann man auch anders als in der vorstehend beschriebenen Weise vorgehen. Beispielsweise kann man den Kern und die Wicklungen nach Art einer flachen Kassette, ähnlich einer Magnetbandkassette, anordnen, die auf die Tragkonstruktion aufgesetzt oder in sie eingeschoben und dort festgeklemmt oder auf andere Weise lösbar befestigt wird. 



   Vorstehend wurden der Einfachheit halber Ausführungsbeispiele von liegend angeordneten Maschinen beschrieben, deren Läufer auf einer horizontalen Welle montiert ist. Die Maschine kann aber auch so eingebaut werden, dass der Läufer auf einer vertikalen oder einer zwischen der Horizontalen und Vertikalen geeigneten Welle montiert ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische Synchronmaschine der Wechselpoltype mit axialem Luftspalt,   dadurch gekenn-     zeichnet,   dass für eine völlig selbständige, mechanisch voneinander unabhängige Ausbildung des Läufers (10) sowie des Ständers der Läufer (10) ausschliesslich am Läufer einer Kraft- oder Arbeitsmaschine befestigt oder befestigbar ist und der Ständer an einer selbständigen Tragkonstruktion abnehmbar befestigt ist. 
 EMI5.2 


Claims (1)

  1. einen an den Enden offenen zylindrischen Rahmen (72) aufweist, der koaxial zum Ständer angeordnet sowie mit radialen Öffnungen versehen ist, und dass der Ständer diesen Öffnungen zugeordnete Gewindebohrungen aufweist, in welche durch die Öffnungen verlaufende Schrauben eingeschraubt sind. EMI5.3 <Desc/Clms Page number 6> aufweist, wobei der Rahmen (72) koaxial zum Ständer angeordnet und mit radialen Öffnungen versehen ist, durch die in diesen Öffnungen zugeordnete Gewindebohrungen der Tragplatte (60) eingeschraubte Schrauben (80) verlaufen, und dass der Ständer an der Tragplatte (60) mittels Schrauben (62) befestigt ist. EMI6.1 zylindrischen Rahmen (72) an seiner Aussenseite mehrere Ansätze (100) mit je einer zur Achse des Rahmens (72) parallelen Bohrung zur Aufnahme eines Schraubenbolzens od. dgl. vorgesehen sind.
AT518074A 1974-06-21 1974-06-21 Elektrische synchronmaschine AT340525B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT518074A AT340525B (de) 1974-06-21 1974-06-21 Elektrische synchronmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT518074A AT340525B (de) 1974-06-21 1974-06-21 Elektrische synchronmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA518074A ATA518074A (de) 1977-04-15
AT340525B true AT340525B (de) 1977-12-27

Family

ID=3572842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT518074A AT340525B (de) 1974-06-21 1974-06-21 Elektrische synchronmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT340525B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA518074A (de) 1977-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1485980B1 (de) Drehmomentmotor in segmentbauweise
DE69605449T2 (de) Basiselement für scheibenformige elektrische Maschine und entsprechende elektrische Maschine
DE696049C (de) en Dauermagneten gegensinnig erregten Laeuferteilen
DE19780317B4 (de) Elektrische Maschine
WO2004017497A1 (de) Generator für den einsatz bei windkraftanlagen oder wasserkrafträdern
DE102005029895A1 (de) Direktantrieb für Großantriebe
DE102009060438A1 (de) Rotor mit kurzschlusskäfig
DE3632161A1 (de) Induktionsmotor
AT340525B (de) Elektrische synchronmaschine
DE2935248A1 (de) Elektrisches drehgeneratorsystem mit selbstaufbauender eigenschaft
DE1086335B (de) Wirbelstromkupplung
AT332932B (de) Elektrischer induktionsmotor
DE2363834A1 (de) Elektrische synchronmaschine
DE102011080751A1 (de) Rotor für einen Elektrogroßantrieb
DE2363075A1 (de) Elektrischer induktionsmotor
AT162820B (de) Elektrische Maschine ohne ausgeprägte Pole
AT345377B (de) Induktionsmotor
EP0405258B1 (de) Rotatorische elektrische Maschine
DE1413494B2 (de) Elektrischer einphasenmotor mit einem magnetisierten laeufer und sichergestelltem anlaufdrehmoment
DE2816671A1 (de) Elektrischer generator
DE1165736B (de) Erregeranordnung fuer elektrische Maschinen mit rotierenden Gleichrichtern
CH409108A (de) Erregersystem für eine elektrische Synchronmaschine
DE10304022A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kompensation der Anker-Reaktion eines rotierenden Erregers
DE10062823A1 (de) Mehrphasiger Tauchspulenmotor ohne eigene Lagerung
DE4239106C2 (de) Wartungsfreier Mehrschicht-Generator

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee