AT201460B - Blaskörper in Förm von Flaschen u. dgl. Behältern aus thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Blaskörper in Förm von Flaschen u. dgl. Behältern aus thermoplastischen Kunststoffen

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    Blaskörper   in Form von Flaschen u. dgl. Behältern aus thermoplastischen Kunststoffen 
Blaskörper aus thermoplastischen Kunststoffen können nach den bekannten Verfahren der Extruderverarbeitung hergestellt werden. So werden z. B. Blaskörper aus Polyäthylen, Celluloseestern und Polyamiden in der Weise hergestellt, dass Abschnitte der aus der Strangpresse austretenden   schlauchförmigen   Schmelze zweiteilig durch eine Hohlform abgetrennt und dabei gleichzeitig an den Öffnungen durch Verschweissen verschlossen und anschliessend durch Einpressen eines inerten Gases aufgeblasen und geformt werden. Die Massen legen sich gleichmässig an die kalte oder erwärmte Form an, und das Stück kann in kürzester Zeit aus der Form genommen werden. So werden z. B. Flaschen, Dosen und Hohlkörper aller Art hergestellt. 



   Aus Polyäthylen erhält man opake, weiche, elastische Blaskörper von geringer   Dauerwärmebestän -   digkeit. 



   Blaskörper aus Celluloseestern zeigen neben einer guten Transparenz jedoch schlechtere mechanische Eigenschaften sowie ebenfalls eine nicht sehr hohe Dauerwärmebeständigkeit, insbesondere, wenn sie, wie üblich, Weichmacher enthalten. 



   Blaskörper aus Polyamiden besitzen dagegen gute mechanische Eigenschaften, sind jedoch nicht völlig transparent herzustellen. Sie sind für viele Verwendungszwecke auch zu leicht wasserdurchlässig. So eignen sich z. B. Flaschen aus diesem Material nicht zur Aufbewahrung wässeriger oder alkoholischerFlüssigkeiten. 



   Es wurde nun gefunden, dass Blaskörper aus hochmolekularen thermoplastischen Polycarbonaten in der Summe ihrer Eigenschaften den Blaskörpern aus in der Praxis verwendeten Materialien deutlich überlegen sind. 



   Sie besitzen eine sehr hohe Dauerwärmebeständigkeit, völlige Transparenz, sehr geringe Wasseraufnahme und, damit verbunden, geringe Wasserdampfdurchlässigkeit, hohe Alterungsfestigkeit, Beständigkeit gegen Mineralsäuren bis zu hohen Konzentrationen, Wasserbeständigkeit, gute Elastizität und Aromafestigkeit. Sie sind ferner einwandfrei sterilisierbar, physiologisch unbedenklich und völlig farbstcffabweisend und enthalten keinerlei Weichmacher. 



   Hochmolekulare thermoplastische Polycarbonate können hergestellt werden z. B. durch Umsetzung von   Di-monooxyaryl-alkanen,   gegebenenfalls im Gemisch mit andern Dioxyverbindungen, oder von Dimonooxyaryl-sulfonen, wiederum gegebenenfalls im Gemisch mit andern   Dioxyverbindungen,   odervon Gemischen aus andern aromatischen Dioxyverbindungen und aliphatischen oder/und cycloaliphatischen Dioxyverbindungen mit Derivaten der Kohlensäure, wie Diestern, Bis-chlorkoblensäureestern von Dioxyverbindungen und Phosgen, nach den Verfahren gemäss den österr.   Patentschriften   Nr. 195639, Nr. 195641 und Nr. 189796. 



     Beispiel : Poly-2, 2- (4, 4' -diphenyl) -propan-carbonat   vom   K-Wert   50 wird in bekannter Weise zu Flaschen geblasen. Diese sind in üblicher Weise sterilisierbar und eignen sich z. B. zur Aufbewahrung von 
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 Spirituosen, Mineralwasser und sonstigen Erfrischungsgetränken. Sie können auch zur Aufbewahrung von Parfümerieartikeln aller Art,   z. B. Körperpflege-und Schönheitsmitteln,   dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Blaskörper in Form von Flaschen u. dgl. Behältern aus thermoplastischen Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper aus hochmolekularen thermoplastischen Polycarbonaten bestehen.
    2. Blaskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus hochmolekularen thermoplasti- schen Polycarbonaten auf der Basis von Di-monooxyaryl-alkanen bestehen.
AT201460D 1956-05-17 1957-03-12 Blaskörper in Förm von Flaschen u. dgl. Behältern aus thermoplastischen Kunststoffen AT201460B (de)

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