AT200862B - Ruckdämpfer für auf Zug beanspruchte Seile oder sonstige biegsame Glieder - Google Patents

Ruckdämpfer für auf Zug beanspruchte Seile oder sonstige biegsame Glieder

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Publication number
AT200862B
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AT
Austria
Prior art keywords
ropes
rope
tension
projections
holes
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Application number
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Inventor
Roberto Piodi
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Roberto Piodi
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/04Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion incorporating energy absorbing means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B29/00Apparatus for mountaineering
    • A63B29/02Mountain guy-ropes or accessories, e.g. avalanche ropes; Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description


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  Ruckdämpfer für auf Zug beanspruchte Seile oder sonstige biegsame Glieder 
Die Erfindung betrifft einen Ruckdämpfer für auf Zug beanspruchte Seile oder sonstige biegsame Glieder, wie z. B. Abschleppseile für Kraftfahrzeuge. 



   Für diesen Zweck sind Dämpfer bekannt, die im wesentlichen aus einem länglichen, aus nachgiebigem Werkstoff hergestellten Bauteil oder aus einer Schraubenfeder bestehen und an ihren Enden mit Verankerungsmitteln für das Seil bzw. das schleppende oder abgeschleppte Kraftfahrzeug versehen sind. 



  Diese bekannten Dämpfer weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie eine der auf sie ausgeübten Zugbeanspruchung direkt proportionale Verformung erfahren, weshalb sie nicht in der Lage sind, auf kräftige plötzliche Zugbeanspruchungen besonders gut zu reagieren. Werden diese Dämpfer aus Gummi hergestellt, so bilden sie ausserdem eine Schwächungsstelle in dem biegsamen Glied, längs welchem der Zug ausgeübt wird. 



   Die Erfindung soll die geschilderten Nachteile vermeiden und einen verbesserten Ruckdämpfer schaffen, der für den angegebenen Verwendungszweck sowie allgemein überall da verwendbar ist, wo ein Seil unter kräftigem Ruck auf Zug beansprucht wird ; dieser Ruckdämpfer soll insbesondere bei Zunahme der Zugbeanspruchung eine allmählich geringer werdende Deformation erfahren. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, den Ruckdämpfer so auszubilden, dass die Zugbeanspruchung nicht notwendigerweise über den Ruckdämpfer übertragen wird. 



   Der erfindungsgemässe Ruckdämpfer für Seile oder sonstige biegsame, auf Zug beanspruchte Glieder zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, dass er aus einem länglichen,   z. B. plattenförmigen   Bauglied aus elastischem Werkstoff besteht, das mit Löchern versehen ist, durch welche das Seil   od. dgl.   abweohselnd von entgegengesetzten Seiten geführt wird, so dass das Seil   od. dgl.   eine gewellte Gestalt annimmt und das längliche Bauglied beim Auftreten eines Ruckes unter Dämpfung von dessen Wirkungen eine Verformung erfährt. 



   'Das plattenförmige, elastische Bauglied ist vorzugsweise abwechselnd auf beiden Seiten an den zwischen den Löchern befindlichen Stellen mit Vorsprüngen versehen, welche als Auflager für die Seilteile dienen, die sich auf der Strecke zwischen den aufeinanderfolgenden Löchern der Platte an die Platte anlegen. 



   Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben werden. Fig. l zeigt einen Längsschnitt einer ersten Ausführungsform und Fig. 2 ist eine Draufsicht hiezu. Fig. 3 erläutert das Verhalten dieses Dämpfers bei einer Zugbeanspruchung. Fig. 4 zeigt eine Abänderung im Längsschnitt. 



   Der Ruckdämpfer umfasst ein längliches Bauglied 2 mit Löchern 2a, durch welche das Seil 1 (Doppelseil) oder ein sonstiges biegsames Glied abwechselnd von beiden Seiten des Baugliedes 2 geführt wird, wodurch das Seil   od. dgl.   eine wellenförmige Gestalt annimmt. 



   Wird das Seil einem Ruck ausgesetzt, so tritt eine Verformung des nachgiebigen Baugliedes auf, welche die Ruckwirkung abdämpft. 



   'Das längliche Bauglied 2 ist zwischen benachbarten Löchern 2a (Fig.   1 - 3)   mit abwechselnd von entgegengesetzten Seiten des Baugliedes vorstehenden Vorsprüngen 2b versehen. Das Seil 1 wird in die Löcher 2a eingeführt, indem es um die Vorsprünge 2b geschlungen wird. Durch Änderung der Abmessungen der Vorsprünge sowie der Dicke des nachgiebigen Baugliedes lässt sich die Biegsamkeit des Baugliedes 

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 beeinflussen, um so die für die in Frage kommenden Zwecke am besten geeigneten Werte zu erhalten. 



   Gegebenenfalls können die Vorsprünge 2b mit Löchern 2c versehen sein, um so die nachgiebige Verformung des Baugliedes 2 unter der Wirkung des Zuges und des Ruckes zu beeinflussen. 



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform bestehen die Vorsprünge aus einer Mehrzahl von Lamellen 3, welche zur Platte normal oder unter gleichen oder verschiedenen Winkeln geneigt, wie in der Zeichnung dargestellt, verlaufen können, wobei zwischen den Lamellen 3 Hohlräume 4 entstehen, welche die Verformungen der Lamellen zulassen. 



   Wie aus den Fig. 3 und 4 leicht erkennbar ist, nimmt das Bauglied 2 unter der Wirkung des auf das 
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 wobei das Seil flacher wird und die Löcher 2c oder Lamellen 3 od. dgl. der Vorsprünge 2b unrund werden bzw. sich biegen und die Plattenabschnitte zwischen den Vorsprüngen 2b sich nicht nur biegen, sondern auch ausdehnen. 



   Der erfindungsgemässe Ruckdämpfer weist eine bei Zunahme des Zuges fortschreitend zunehmende Steifigkeit auf, mit andern Worten, nehmen dessen Verformungszunahmen bei gleichbleibenden Zunahmen der Zugbeanspruchung fortschreitend ab. 



   Ferner bildet der Dämpfer keine Schwächungsstelle in der die Ruckwirkungen aufnehmenden Kette, weil die höchsten Zugbeanspruchungen stets durch das biegsame Glied bzw. Seil 1 aufgenommen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ruckdämpfer für auf Zug beanspruchte Seile oder sonstige biegsame Glieder, gekennzeichnet durch ein längliches Bauglied (2) aus elastischem Werkstoff mit Löchern (2a), durch welche das Seil   (1)     od. dgl.   abwechselnd von einer der beiden Seiten des Baugliedes hindurchgeführt ist, so dass das Seil   od. dgl.   eine wellenförmige Gestalt annimmt und das längliche Bauglied bei Auftreten eines Ruckes eine Verformung erfährt, welche die Ruckwirkungen abdämpft.

Claims (1)

  1. 2. Ruckdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Bauglied (2) zwischen benachbarten Löchern (2a) mit abwechselnd von entgegengesetzten Seiten des Baugliedes vorstehenden Vorsprüngen (2b) versehen und das Seil (1) od. dgl. in die Löcher unter Umschlingung dieser Vorsprünge eingeführt ist.
    3. Ruckdämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge mit Querlöchern (2c), Einschnitten (4) od. dgl. versehen sind, welche die nachgiebigen Verformungen fördern.
    4. Ruckfämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Bauglied (2) aus Gummi besteht.
AT200862D 1956-11-22 1957-11-16 Ruckdämpfer für auf Zug beanspruchte Seile oder sonstige biegsame Glieder AT200862B (de)

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AT200862B true AT200862B (de) 1958-11-25

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ID=11163686

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AT (1) AT200862B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007030848B3 (de) * 2006-09-30 2008-02-07 Martin Lepple Ruckdämpfer für Schiffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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