AT200606B - Schneefräse - Google Patents

Schneefräse

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AT200606B
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Josef Peitl
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Josef Peitl
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  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schneefräse 
Die Erfindung bezieht sich auf eineSchneefräse mit einer quer zur Fahrtrichtung angeordneten Räum- walze, die hinten durch eine konzentrisch zu ihr liegende Verkleidung abgedeckt ist, in deren Verlänge- rung eine Räumkante bildende, in taschenartigen Führungen federnd zurückschiebbare Messer angeord- net sind. Durch derartige Räumkanten werden Schnee,   u. zw.   auch festgefahrener Schnee, sowie auch
Eis von der Strassenoberfläche gelöst und durch Fräsmesser, die auf einer Fräswalze angeordnet sind, nach oben befördert und zu Schleuderrädern gebracht. Die Schleuderräder führen den losgelöste Schnee u. dgl. durch Schleuderkanäle ab. 



   Bei den bekannten Schneefräsen haben sich nun Nachteile insofern ergeben, als das Abtragen von festgefahrenem Schnee oder Eis durch die Fräsmesser in Kombination mit der Räumkante nur schlecht möglich war, da die die Räumkante bildenden zurückschiebbaren Messer verhältnismässig weit nach vorne stehend angeordnet waren und daher die vom Untergrund losgelöste Schnee- oder Eisschichten von den Fräsmessern nicht erfasst werden konnten. 



   Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, dass die Austrittsöffnungen für die Messer in den Führungen höher liegen als die tiefste Lage der die Räumwalze bildenden Fräsmesser, so dass jedes der Messer hinter und über die tiefste Lage der Fräsmesser zurückweichen kann. 



   Es gehört an sich zum Stand der Technik, eine untere Verschalung einer Räumwalze federnd auszubilden, was den Nachteil mit sich bringt, dass die ganze Verschalung verschwenkt werden muss, um ein Zurückweichen hinter die Arbeitskante der Räumwalze zu ermöglichen, woraus sich wieder ein überaus grosser Verschwenkungswinkel ergibt. Diese bekannte Konstruktion ist daher für eine Erfüllung des erfindungsgemässen Zweckes, nämlich der Räumwalze allein die Wegräumung festerer Hindernisse zu überlassen, nicht geeignet. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine bei-   spielsweiseAusführungsform   der erfindungsgemässen Schneefräse schematisch in einem Querschnitt veranschaulicht. 



   DieSchneefräse besteht aus   einer Fräswalze l, die   mit Fräsmessern 2 besetzt ist, Schleuderkammern 3 besitzt, die zwischen Schleuderflügeln 4 und einer hinteren Verkleidung 5 gebildet werden und aus denen der Schnee durch Schleuderkanäle 6 nach aussen befördert wird. 



   Zur Loslösung von Schnee od. dgl. von der Unterlage sind federnd zurückschiebbare Messer 7 vorgesehen, welche eine Räumkante bilden. Diese Messer 7 treten durch Austrittsöffnungen 9 aus nicht weiter dargestellten   Messerführungen   nach aussen. Erfindungsgemäss sind die Austrittsöffnungen 9 höher verlegt als die tiefste Lage der Fräsmesser 2. In der Zeichnung ist dieser Abstand mit 12 bezeichnet. 



   Die Weiterbeförderung von Schnee   od. dgl.   aus den Schleuderkammern 3 erfolgt durch Schleuderkanäle 6 über trichterförmige Zuführungen 10. Die Zuführungen 10 sind mit Scharnieren 13 verschwenkbar an der Verkleidung 5 angebracht, um die Richtung des Auswurfes von Schnee od. dgl. verändern zu können. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schneefräse mit einer quer zur Fahrtrichtung angeordneten Räumwalze, die hinten durch eine konzentrisch zu ihr liegende Verkleidung abgedeckt ist, in deren Verlängerung eine Räumkante bildende, in <Desc/Clms Page number 2> taschenartigen Führungen federnd zurückschiebbare Messer angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet. dass die Austrittsöffnungen für die Messer in den Führungen höher liegen als die tiefste Lage der die Räumwalze bildenden Fräsmesser, so dass jedes der Messer hinter und über die tiefste Lage der Fräsmesser zurückweichen kann.
AT200606D 1955-12-05 1955-12-05 Schneefräse AT200606B (de)

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