AT19919B - Telephonrelais. - Google Patents

Telephonrelais.

Info

Publication number
AT19919B
AT19919B AT19919DA AT19919B AT 19919 B AT19919 B AT 19919B AT 19919D A AT19919D A AT 19919DA AT 19919 B AT19919 B AT 19919B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rotor
windings
telephone
amplified
receiver
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Carbonnelle
Original Assignee
Henri Carbonnelle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henri Carbonnelle filed Critical Henri Carbonnelle
Application granted granted Critical
Publication of AT19919B publication Critical patent/AT19919B/de

Links

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Telephonrelais. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein neuartiges Verstärkungsrelais, welches dazu bestimmt ist, auf einem Hauptamte in die zu verbindenden Telephonlinien eingeschaltet zu werden, zum Zwecke, undulatorische elektrische Ströme ans einem ersten in einen zweiten Stromkreis zu übertragen und diese Ströme zu   verstärken.   Das Prinzip, auf dem vorliegende Erfindung beruht, ist folgendes : Nimmt man zwei Stromkreise a und b (Fig. 1), von welchen der eine a von einem konstanten, von einer Stromquelle c kommenden Strome durchlaufen wird und bewegt man den zweiten Kreis b parallel zu dem ersten, so werden in dem Kreis b Induktionswechselströme hervorgerufen.

   Wenn die aufeinander folgenden Bewegungen des Stromkreises b mit genügender Geschwindigkeit erfolgen, so kann die Intensität der induzierten Ströme höher werden, als diejenige des durch den Stromkreis a fliessenden Stromes (was in jeder Wechselstrommaschine stattfindet). Wenn man weiter die Ilin und Herbewegungen des Stromkreises b durch ein geeignetes mechanisches oder anderes Mittel auf 50. 000 bis 60. 000 in der Sekunde bringt, so werden die Induktions-   weclliwlströmc   so rasch aufeinander folgen, dass ein von denselben durchssossener telephonischer Empfänger unempfindlich bleibt.

   Wenn anderseits die Intensität des Strom-   kreises n während   der Bewegung des Stromkreises b beliebige   Veränderungen   erfährt, z.   X. vermittets eines Mikrophons,   so werden die Veränderungen in einem in b eingeschalteten Empfänger der Bewegungsgeschwindigkeit von b entsprechend verstärkt. Die 
 EMI1.1 
 zwecken besitzt den Nachteil, nicht in jeder Richtung arbeiten zu können und es haftet diesen Einrichtungen ausserdem der Übelstand an, dass   bei denselben Kollektorlamellen   erforderlich sind.   Diese Übelstände werden   durch die vorliegende Erfindung vermieden, da bei dem neuen   Verstärkungsrelais   die Kollektorlamellen in Wegfall kommen und durch einen   beständigen Schleifkontakt   ersetzt sind. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Verstärkungsreluis sowie dessen Anwendung auf dem Telephonamte. Fig. 1 ist das bereits erwähnte Schema zur Erklärung des dem Apparat zugrunde liegenden Prinzips ; Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Verstärkungsrelais mit   teilweisem Längsschnitt   ; Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht   (abgebrochen)   der drehbaren, inneren Scheiben mit in vergrössertem Massstabe dargestellter 
 EMI1.2 
 gesehen, in welcher je eine der drehbaren Scheiben (Rotoren) 2, 2 aus Ebonit mit ge-   nügendem   Spiel Aufnahme findet. Die Scheiben 2,2 sind mittels Metallplatten 4 auf einer Welle 3 befestigt, welche in geeigneten, an den metallenen Seitenplatten 5,5 angeordneten Lagern liegt und mittels einer Riemenscheibe 7 beständig in Umdrehung versetzt wird.

   Die Metallplatten 5,5   sin'-m den Statoren j !,   vermittels Schraubenmuttern festgehalten, welche auf die die Statoren verbindenden Stangen 6 aufgeschraubt sind. Jeder Rotor 2 ist auf der Aussenseite mit einem vorspringenden Rande 8 versehen, in welchem 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Rotors ist der Anfang des   BewicMungsdrahte & . M   verlötet und von dieser Lötstelle aus geht der Draht durch den benachbarten Sägeschnitt über den in der Figur linksseitig dargestellten Rotor hinweg zu dem rechtsseitigen Rotor, auf welchem der Draht durch den entsprechenden Sageschnitt unter den vorspringenden Rand 8 gelangt.

   Hier wird der Draht umgebogen. um durch den nächsten   Sägeschhitt über den   rechtsseitigen Rotor hinweg zu dem linksseitigen Rotor   zurückzukehren   und hier um den vorspringenden Rand des letzteren gebogen zu werden, durch den nächsten Sägeschnitt wieder nach dem rechtsseitigen Rotor   zurückzukehren usw.,   bis schliesslich das Ende dos Bewicklungsdrahtes auf der Metallplatte 9 
 EMI2.2 
 welche auf dem inneren Umfang der   Statoren 1, 1   liegt, geschieht auf dieselbe Weise. Zu diesem Zwecke sind die Statorscheiben   1,   1 mit einem kreisrunden vorspringenden Rande 11 mit entsprechenden Sägeschnitten zur Aufnahme des äusseren Bewicklungsdrahtes 12 versehen, dessen Enden mit den auf den Statorscheiben angeordneten Klemmen 13, 13 in Verbindung stehen.

   Der   Rotorbewicklungsdrabt   ist mit dem Zuleitungsdraht vermittels der   Schleifkontaktvorrichtungen 14, 15 und   der Klemmen 16 elektrisch verbunden. Diese Vorrichtungen sichern eine beständige Verbindung im Gegensatze zu den Kollektorlamellen der oben erwähnten Elektromagnetmaschinen. Zur Stütze der inneren Bewicklung kann auf der Achse 3 eine isolierende Scheibe 17 befestigt sein, auf welcher der Draht durch ein (nicht dargestelltes) Seidenband gesichert ist. Beide Bewicklungsdrähte sind vorzugsweise mit einer dünnen Schicht von isolierendem Firnis überzogen. Die so hergestellten Stromkreise gestatten, wie ersichtlich, ein rasches Aufeinanderfolgen von Nord-und Südpolen, im vorliegenden Falle zwei Nord-und zwei Südpole auf einen Millimeter der inneren und äusseren Bewicklung.

   Der Apparat bildet demnach eine Wechselstrommaschine besonderer Art. 



   Wird der Rotor mit einer   Lineargoschwindigkeit von 15   m in der Sekunde gedreht, so wird der in dem Stator erzeugte Strom 15.000 X 4 = 60.000 Schwingungen (30. 000 Perioden) in der Sekunde aufweisen, vorausgesetzt, dass der Induktorstrom dem erwähnten Prinzip gemäss konstant ist. Dies findet statt, wenn die Mikrophone   18,   die über das Amt untereinander verbunden sind (Fig. 4), im Ruhezustande sind, wobei der so induzierte Wechselstrom keinen hörbaren   Einfluss   auf die Platten der Empfänger   19,   19 ausübt.

   Wird jedoch die Platte des einen oder des anderen Mikrophons 18 in Schwingungen versetzt, so wird hiedurch der Widerstand des Induktorkreises (Rotor oder Stator) verändert und diese   Widerstandsvorändprungen   werden durch den beschriebenen Apparat verstärkt zu dem entsprechenden   Empfänger   19 übertragen. Es ist leicht ersichtlich, dass bei dem beschriebenen   Vorstärkungarolais   sowohl der Stator wie der Rotor als Induktor wirken können, so dass dasselbe die Verstärkung in jeder Richtung gestattet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zwischen zwei Telephonstationen einzuschaltendes Induktionsrelais, welches die Ver- stärkung der Sprechströme nach beiden Richtungen gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Station mit einem zickzackförmig bewickelten, zylindrischen Stator und die zweite Station mit einem inneren, in gleicher Weise bewickelton Rotor in Verbindung steht, wobei die Windungen beider Bewicklungen äusserst nahe aneinanderliegen und parallellaufend sind und der Rotor mit einer zweckmässig hohen Geschwindigkeit umgedreht wird, zum Zwecke, in dem Telephonempfänger die in einem Mikrophon hervorgerufenen Stromschwankungen mit Hilfe der zwischen den erwähnten Zickzackwicklungen erzeugten Induktion verstärkt wiederzugeben, ohne dass die Eigenschwingungen des induzierten Stromes einen störenden Einfluss auf den Empfänger ausüben.
AT19919D 1904-07-09 1904-07-09 Telephonrelais. AT19919B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT19919T 1904-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT19919B true AT19919B (de) 1905-04-25

Family

ID=3525484

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT19919D AT19919B (de) 1904-07-09 1904-07-09 Telephonrelais.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT19919B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2748543C2 (de)
DE3918166C2 (de)
EP1064712B1 (de) Mehrsträngige transversalflussmaschine
DE2919581C2 (de)
DE1276796B (de) Selbstanlaufender kollektorloser Gleichstrommotor
DE711343C (de) Gleichstrommaschine mit Dauermagneterregung
DE3314239A1 (de) Elektronisch kommutierter gleichstrommotor
DE687321C (de) Gleichpolgenerator zur Erzeugung mehrerer periodisch unterbrochener Wechselstroeme
DE2702190B2 (de) Steueranordnung fur einen bürstenlosen Motor
AT19919B (de) Telephonrelais.
DE2132477C3 (de) Elektromotor
WO1999047739A1 (de) Elektrischer schwenkmotor insbesondere für eine textilmaschine
DE476672C (de) Wechselstromerzeuger der Gleichpoltype mit unbewickeltem Laeufer
DE157597C (de)
DE4419780A1 (de) Ringförmiger Stator für elektrodynamische Drehmaschine
DE10055080C2 (de) Elektrische Linearmaschine
EP0500873A1 (de) Elektrische maschine
DE2014542B2 (de) Gleichspannungsgenerator
DE1613372A1 (de) Elektrische Maschine mit axialem Luftspalt
DE3105300C2 (de) Elektrischer Zweimotorenantrieb, insbesondere zum Antrieb eines Waschautomaten
DE9114582U1 (de) Elektrische Maschine
DE1488053B2 (de) Rotierende elektrische gleichstrommaschine fuer niedrige spannungen und grosse stromstaerken
DE3101629A1 (de) Kollektorloser gleichstrommotor
DE3012506A1 (de) Kommutatormotor
DE102019004428A1 (de) Elektronisch kommutierter Elektromotor