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Österreichische PATENTSCHRIFT Ni. 19570. CHARLES HENRY CHAPMAN IN GROTON (V. ST. A.).
Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Konussen für Kugellager.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung zum Härten von Konussen für Kugellager gehört zu jener Gattung von Härtevorrichtungen, in welchen das Härtungsmittel nur bestimmten, bezw. den der Abnutzung unterworfenen Teilen des zu härtenden Werkstückes zugeführt wird, während die übrigen Teile des letzteren der Einwirkung des Härtungsmittel durch entsprechendes Verdecken entzogen werden und somit weich bleibon. Insbesondere soll durch die in Rede stehende Einrichtung die Möglichkeit geboten worden, Kugellager-Konusse nur an jenem Teil ihres Umfanges zu härten, welcher der unmittelbaren Abnutzung durch die auf ihm rotierenden Kugeln ausgesetzt ist.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss durch Anordnung eines mit einem zylindrischen
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zum Werkstücke dienenden Düse erreicht, so zwar, dass der genannte zylindrische Ansatz die nicht zu härtendon Flächen des Werkstückes verdeckt und dieselben dadurch gegen
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In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 die vorliegende Einrichtung im Vertikalschnitt, während Fig. 2 den mit der Zuführungsdilse verbundenen Verteilungskegel in der Draufsicht darstellt.
Der zu härtende Konus r wird auf das als Dorn dienende obere Ende p einer Stange c gesteckt, die in Lagern b eines Gestelles a in vertikaler Richtung mit Hilfe eines Handgriffes d verstellbar ist. Die Verstellbarkeit wird durch einen auf der genannten Stange mittelst Klemmschraube f befestigten Ring e und durch einen Stift d', auf welchen sich der Griff d legen kann, begrenzt.
Die Stange c ist mit einem Bund q versehen, welcher das Werkstück am oberen Stangenende festhält. Über letzterem befindet sich eine nach unten etwas verengte Düse s für die Zuführung der Härtungsflüssigkeit, nebst einem im Innern der Düse konzentrisch angeordneten kegelförmigen Verteiler mit unterem zylindrischen Ansatz it, welch letzterer den oberen Teil des Konus r übergreift und somit diesen Teil gegen die Einwirkung der Härtunganüssigkeit schützt. Der Verteiler t ist durch Stege 1 (Fig. 2) in der Düse s fixiert.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Der Konus r wird bis auf dunkle Rotglut erhitzt und auf das obere Ende p der in entsprechende Tiefstellung gebrachten, a) s Werkstückhalter dienenden Stange c his zum Bunde q des letzteren aufgeschoben, wodurch das Innere des Konus und dessen untere Fläche vor der Härtungsfüssigkeit geschützt erscheinen. Die Stange c wird sodann angehoben, bis sie die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung einnimmt, in welcher der Ring e gegen das untere. Halslager b stösst. Durch Auflegen des Griffes d auf den Stift d'wird die Stange in dieser Stellung fixiert.
Nachdem nunmehr durch ein (in der Zeichnung nicht dargestelltes) ZuSussrohr die HärteQüssigkeit-Wasser, Öl u. s. w.-in die Düse s eingelassen wurde, trifft sie auf die Spitze des Kegels t, nimmt den durch den Pfeil in Fig. 1 angedeuteten Weg und wird in zylindrischer Form verteilt, um in dieser Verteilung mit dem zu härtenden Teile des Konus in Berührung zu kommen. Da der Verteiiungskegel t einen unteren zylindrischen Ansatz u besitzt, welcher den-Konus r übergreift, so vermag die Härtungsflüssigkeit weder mit dem oberen Teil des Konus noch mit dessen Innenfläclie in Berührung zu kommen, so dass die letztgenannten Teile nicht gehärtet werden.
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Der Druck, mit welchem die Härtungsflüssigkeit gegen die zu härtende Fläche stösst, beträgt vorteilhaft sechs bis sieben Atmosphären.
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