AT19536B - Beschickungsverfahren für Feuerungen. - Google Patents

Beschickungsverfahren für Feuerungen.

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  Beschickungsverfahren für Feuerungen. 



   Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Brennstoffbesehickung für Feuerungen, insbesondere solcher selbsttätig wirkender Art, beispielsweise   Dampfkesseifeuerungen. Die   bisherigen Verfahren der Einführung von Brennstoffen bestanden darin, dass man Kohle in Stückform oder als   Staub   aufgab, oder dass man gleichzeitig Stück-und Staubkohle auf den Feuerherd aufbringt. 



   Zum Unterschiede von diesen genannten Beschickungsverfahren besteht das Wesen 
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 Feuerherd mit   Stückkohle   beschickt wird, bis derselbe in Weissglut gerät,   Wus 1 er   solange mit Kohlenstaub beschickt wird, bis der Herd zusammenzusinken beginnt, was der völligen Kohlenstoffverzehrung gleichkommt, worauf eine Neubildung des Feuerherdes mit   Stückkohle   erfolgt. Durch dieses Verfahren wird bezweckt, die einmal erzielte höchste Temperatur des Weissglutzustandes, d. i. das sogenannte   Glühfeuer, im   Feuerherde bei-   zut) erhalten   und hiodurch völlige Rauchverbrennung zu erzielen. 



   Das   Verfahren besteht aus   zwei scharf voneinander getrennten Teilverfahren, und zwar einmal aus einer in gewissen   Zeitabschnitten wirkenden, a) s   Grundlage zur Erzeugung   einer Entzündungstemperatur   dienenden Stückkohlenzufuhr und zum zweiten aus der eigentlichen und im grösseren Massstabe wirke den Kohlenstaubbeschickungsperiode. 



   Durch eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung wird zuerst Kohle in   Stückform   zur   Bildung eines Feuerherdes auf die Rostfläche gebracht. Die aufgeworfenen Kohlen gelangen   unter einer sich   allmählich immer   mehr abschwächenden Sauerstoffzuführung zur Ver-   Trennung.   Diese Abschwächung wird dadurch erreicht, dass der vom Schornstein oder von einem entsprechenden lutzughervorbringenden Mittel erzeugte   Luftzug durch   die selbsttätig wirkende Vorrichtung immer mehr abgeschnitten wird. Sobald nun der   Fenerherd   in den Zustand des Glühfeuers, d. i. in   Weissglut   gekommen ist, in welchem Zustande er bekanntlich den grössten Heizeffekt entwickelt, tritt die eigentliche   Fp, uerungsperiode   in Tätigkeit. 



   Es wird nämlich wiederum die   erwähnte selbsttätige Vorrichtung,   welche im Anfang Stückkohle auf den Rost gebracht hat, in   B"wegnng gesetzt,   dafür aber jetzt   Kohlenpulver,   zweckmässig unter Zuhilfenahme eines künstlichen erhitzten Luftzuges eingeführt. Der   Kohlenstauh   wird hiebei ununterbrochen über die ganze   Fläche dos weissglühenden Feuer-   herdes geschleudert, und zwar unter fast vollständigem Abschluss des natürlichen Luftzuges (Essenzuges), so dass die Heizgase kaum eine Bewegung ausführen, vielmehr unter dem Feuerherd bleiben müssen, wodurch   gewissermassen   eine Konzentrierung der   Feuergase   stattfindet.

   Der Zweck der durch diese Einführung von Kohlenstaub erreicht werden soll, ist der, den   weissgltlhenden   Feuerherd durch die Explosionswirkung des Kohlenpulvers 
 EMI1.2 
   Zusammensinken   ist das Zeichen dafür, dass. eine völlige   Kohlenstoffverzebrung   stattgefunden hat. Die vollständig   Verbrennung   des   Kohlenstoffes   bewirkt die Rauchverzehrung. 



   Ist der   Feuerherd   zusammengesunken, so wird eine Neubildung desselben erforderlich. wozu die Vorrichtung zur Zuführung von Brennstoff derart umgeschaltet wird, dass jetzt   für kurze Zeit Stückkohle aufgeworfen und dadurch die Neubildung des Herdes erzeugt wird, der in seinem weissglühenden Zustande wieder durch Aufbringen von Kohlenst3ub   erhalten wird.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Beschickungsverfahren für Feuerungen insbesondere solcher selbsttätig wirkender Art, dadurch gekennzeichnet, dass bei entsprechender Regelung des Essenzuges ein Feuerherd solange mit Stückkohle beschickt wird, bis derselbe in den Zustand des Glühfeuers, d. i. in Weissglut kommt, worauf er solange mit Kohlenstaub beschickt wird, bis der Herd zusammenzusinken beginnt, was der völligen Kohlenstoifverzehrung gleichkommt, worauf eine Neubildung des Feuerherdes mit Stückkohle erfolgt, zum Zwecke, die einmal erzielte höchste Temperatur des Weissglutzustandes im Feuerherde beizubehalten und hiedurch völlige Rauchverzehrung zu erzielen.
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