AT19207B - Camera zur gleichzeitigen Aufnahme oder Projektion mehrerer Bilder mit einem Objektiv. - Google Patents

Camera zur gleichzeitigen Aufnahme oder Projektion mehrerer Bilder mit einem Objektiv.

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AT19207B
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AT
Austria
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lens
camera
simultaneous recording
several images
projection
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Inventor
Jan Szczepanik
Original Assignee
Jan Szczepanik
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Description


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    Camera zur gleichzeitigen Aufnahme oder Projektion mehrerer Bilder mit einem Objektiv.   



   Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen beziehen sich auf jene Cameraapparate, bei welchen mittelst eines einzigen Objektivs unter Zuhilfenabhme eines die Objektivöffnung teilenden Spiegelapparates gleichzeitig mehrere Bilder projiziert worden   können,   indem das durch das Objektiv eintretende vom Gegenstand kommende   Strahlenbündel   in ebensoviele nach verschiedenen Seiten projizierte Teilbündel gespalten   wird, als der den Spiegelapparat bildende Körper spiegelnde Flächen besitzt, weiche Teil-   bündel sodann auf gesonderten Schirmen, Platten u. dgl. aufgefangen werden.

     t) a nun der in Form   einer gleichseitigen Pyramide ausgeführte spiegelnde Körper, dessen Flachen gegebenenfalls   bis zur Objektivöffnung verlängert sind,   die Objektivöffnung in gleiche Sektoren teilt, so sind auch alle den   Projektionsbildern   entsprechenden Teil- 
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 absieht, alle   orlangton Projektionsbilder gleich Hchtstark   sein. d. h. die gleiche Licht-   intonsitilt   besitzen. 
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   Für die    hroifarbenphotographio   ist os jedoch von   Wichtigkeit, dass alle drei Auf-   nahmen unter reichlicher und gleichmässiger Belichtung aller drei Platten, sowie mit RücksichtaufdieunterUmständensichfortwährendänderndenLichtverhältnisseauchwährend eines gleichen   Zeitraumes gemacht werden,   damit man nicht gezwungen ist, die Fehler durch nachträgliche Abschwächung oder Verstärkung   einzelner Negative bezw.   durch   Rotuschieren   zu behoben. 



   Die Erlangung einer gleichen Belichtungszeit für alle drei Aufnahmen könnte allerdings mit Benützung des angegebenen   Cameraapparates t) okannter Art   in der Weise erzielt werden, 
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   möglichst   holler   Tönung verwendet   wird   und'dio zwei anderen Filter eine   entsprechend dunklere Tönung erhalten, um die   Belichtungszeiten   künstlich zu verlängern   bezw.   der Belichtungszeit für das rot-orangefarbige Filter gleich zu   machen.   Da man aber bei dem letzteren an eine bestimmte   Tönungsgrenze gebunden   ist, weil nach   Überschreiten   derselben der zu helle Filter auch die   blauen Strahlen durchlassen wiirdn,

     so ergibt sich trotz dieses Hilfsmittels eine lange (für alle drei Filter gleiche) Belichtungszeit (ungefähr   30 Sekunden).   

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 Filter-oder Plattensorten die gleiche, im Verhältnis zu der bisher benötigten Zeit wesentlich verringerte Belichtungszeit zu erzielen und bei Austausch einzelner oder aller Platten oder Filter den Cameraapparat rasch wieder einstellen zu können. 



   Zu diesem Zwecke ist im Wege des vom Gegenstand kommenden ungeteilten Strahlenbündels eine Einrichtung vorhanden, mittelst deren die den einzelnen Bildern zugehörigen ToilstrahlenbUndol in das gewünschte, für die gleiche Belichtungszeit aller Aufnahmen notwendige Verhältnis zueinander gebracht werden können. 



   In beiliegender Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen dieser Einrichtung zur Darstellunggebracht. 



   Nach der in   don. schematischen Fig.   1 und 2 dargestellten einfachsten   Ausfuhrungs-   
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 odor Schraubenspindeln, bewirkt werden. 



     Ml ttolst   der beschriebenen Führungseinrichtung kann   die Objektivöffnung ss derart   eingestellt werden, dass der   fruhfr im Mittel   der Objektivöffnung   bezw.   in der optischen Hauptachse a a liegende Knotenpunkt   0   aller Spaltungskanten des   Spiegetkörpers J nunmehr   exzentrisch liegt, wie aus den Fig. 3 und 4 zu ersehen ist.   tturch richtige KinstcHung des Schiebers   3 kann erzielt werden, dass für den angenommenen Fall der Verwendung des Apparates zur Dreifarbenphotographie dem für 
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 grösste Durchlässigkeit besitzenden blauen (blau-violetten) Filter die kleinste Teilöffnung 9 zur   VerfugHUg   steht. 



   Im Vergleich zur bekannten Anordnung mit drei gleich grossen Teilöffnungen (Fig. 3) 
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 so dass zur richtigen Ausexponierung aller drei Teilbilder (Negative) die gleiche Belichtungszeit notwendig ist, die jedoch erheblich geringer ist als jene, welche bei Anwendung   Ktoicbor Objektiv-Toitötfnungon   und in der angegebenen Weise abgetönter Filter bester Sorte benötigt wird. 
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 (ton entsprechenden Flächen der spiegelpyramide derart zu stellen, dass die Teilbilder nicht   \ i !''rrt wcrdon.   



   Um diese Übelstände zu vermeiden, werden die Teilbilder in bekannter Weise direkt also ohne diese äusseren Spiegel, aufgenommen. In diesem Falle ist vor jeder   Seitcnnache   der spiegelpyramide eine kleine Seiten-Camera 10 (Fig. 5) angeordnet. Hinter dem Objektiv ist. wie bisher, der spiegelnde Körper 1 angebracht, welcher, wie bekannt, auch aus 
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   (ameras, welche   zwecks richtiger Einstellung längs Teilungen beweglich sind   bezw.   dem   Spiegelkörper genähert und   von demselben entfernt werden können, sind vorteilhaft derart verbunden, dass das Nähern und Entfernen der mattscheibe aller Seiten-Cameras gleichzeitig erfolgt. Die zur Verwendung gelangenden Farbenfilter können in allen Fällen unmittelbar vor den zugehörigen Platten oder gleich hinter den Spiegeln angebracht werden. 



   Bei Anwendung von   Plattenroste, n   und Filtern, für welche die Belichtungszeit sehr ungleich ist, kann es vorkommen, dass das Objektiv zwecks Einstellung der ObjektivTeilöffnungen fUr die gleiche Belichtungszeit derart stark exzentrisch gestellt werden muss, dass die kleinste Teilöffnung, welche beispielsweise bei der   Dreifarbenphotographie   dem blauen Filter zugehört, das   Stràblenuf1ndel   von dem äussersten Rande des Objektivs erhält. 



  Zufotgo der diesem Objektiv bezw. der Linse desselben anhaftenden Fehler (sphärische und chromatische Abweichung) kann unter diesen Umständen kein fehlerfreies Bild er-   langt   werden. 

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     Dieser Übelatand   kann jedoch vermieden werden, indem die spiegelnden Flachen bezw. die Spiegel oder Prismen derart angeordnet sind, dass auch bei zentrischer Stellung des Objektivs die Spaltung des durch die Objektivöffnung gehenden Strahlenbundels in untereinander verschiedene Teile erzielt wird, wie Fig. 6 zeigt. Bei Verwendung von Spiegeln sind in diesem Falle zwei derselben, c und   d   (Fig. 7, 8 und 9), derart angeordnet, dass sie verschiedene Neigung zu der in Fig. 7 und 9 in gestrichelten Linien angedeuteten Objektiv- öffnung 6 besitzen, und die Schnittkante 12 der beiden Spiegel in dieser Objektivöffnung liegt.

   Die dritte Spiegelfläche e ist mit Bezug auf die beiden anderen nach Art eines   Dachwalms   angeordnet und reicht mit ihrer Vorderkante 13 bis in die   Objektivoffnung   6 hinein. 



   Bei dieser Einrichtung kann es vorkommen, dass bei Austausch einzelner Filter- 
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 nicht mehr besteht. 



   Es ist daher vorteilhaft, diese Einrichtung mit der früher beschriebenen zu   kom-   binioren, weil hiedurch, selbst bei starker Verschiedenheit der ausgetauschten Platten oder 
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   Bei Verwendung von Prismen (Fig. 10) sind die spiegelnden Flächen   c,   d und e derselben genau so angeordnet, wie bei der vorbesprochenen Einrichtung. Sollen jedoch die Bilder auf einer gemeinschaftlichen Flache bezw. Platte nebeneinander liegen, so werden   Doppolumkehrprismen (Rhomboedor)   r verwendet, wie Fig. 11 zeigt. Falls die Bilder in besonderen Cameras aufgenommen werden sollen, muss das das ungespaltene Strahlenbündel durchlassende Objektiv samt dem Spaltungsapparat der Mittellinie der Cameras näher angeordnet werden, damit   dib   optische Achse in die Mitte der zu belichtenden Platten   filllt.   Fig. 12 zeigt eine derart eingerichtete Camera im Schnitt. 



   Um mehr als drei   Einzelbilder   erlangen zu können, muss die Anzahl der spiegelnden Flilchon des Spaltungskörpers oder der Prismen dementsprechend vermehrt werden, wobei die Teilung der Objektivöffnung in der früher beschriebenen Weise erfolgt, um die gleiche   Bolichtungszeit für allo Aufnahmen   zu erhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   t.   Zur gleichzeitigen Aufnahme mehrerer Bilder mit einem Objektiv dienender Cameraapparat mit einem die Objektivöffnung teilenden spiegelnden Körper und mit einer Einrichtung, um für alle   Teilttfuahmon   unter Verwendung beliebiger Filter- oder Plattensorten die gleiche Belichtungszeit zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv. welches das ungeteilte Strahlenbündel empfängt, in einer zur optischen Achse desselben senkrecht stehenden Ebene sowohl in der Breiten-als auch in der   Hiihenrichtung vcr-   
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 Teilstrahlenbündelzuteilen. 



   2. Zur gleichzeitigen Aufnahme mehrerer Bilder mit einem Objektiv dienender Cameraapparat mit einem die Objektivöffnung teilenden spiegelnden Körper und mit einer Einrichtung, um für alle Teilaufnahmen die gleiche Belichtungszeit zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegel bezw. spiegelnden Prismenflächen derart zueinander und   i ! nr Ohjoktivöffnnnss angeordnet   sind, dass bei zentrischer Stellung des Objektivs die ge-   wURschto Teilung   des durch das Objektiv einfallenden Strahlenbündels erzielt wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Zur gleichzoitigon Aufnahme mehrerer Bilder mit einem Objektiv dienender Ctuneraapparat mit einem die Objektivöffnung teilenden spiegelnden Körper und mit einer Einrichtung, um für alle Teilaufnahmen unter Verwendung beliebiger Filter- und Plattensorten die gleiche Belichtungszeit zu erzielen, gekennzeichnet durch die Kombination der unter 1 und 2 angegebenen Einrichtungen, zum Zwecke, die rasche Einstellung für die gleiche Bolielhtungszoit beim Austausch einzelner Platten oder Filter zc ermöglichen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT19207D 1904-02-03 1904-02-03 Camera zur gleichzeitigen Aufnahme oder Projektion mehrerer Bilder mit einem Objektiv. AT19207B (de)

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