AT18677U1 - System zur Regulierung der Grundwasserreserven - Google Patents

System zur Regulierung der Grundwasserreserven

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AT18677U1
AT18677U1 ATGM26/2024U AT262024U AT18677U1 AT 18677 U1 AT18677 U1 AT 18677U1 AT 262024 U AT262024 U AT 262024U AT 18677 U1 AT18677 U1 AT 18677U1
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Abstract

Es wird ein System zur Regulierung der Grundwasserspiegel beschrieben, das aus einer unbefestigten Fläche (1) mit Bodenkapillaren (12) gebildet wird, in der eine Inspektionskammer (6) mit Grundwasser (5) und mindestens ein Entwässerungskanal (2) mit Regenwasser (4) ausgebildet sind. An diesen ist mindestens ein undurchlässiger Damm (3) mit mindestens einer Sicherheitsüberlauföffnung (31) und mindestens einer durchlässigen Öffnung (32) angeschlossen. An der durchlässigen Öffnung (32) ist mindestens ein Schutzkorb (41) oberhalb von mindestens einem höhenverstellbaren Aufsatz (43) angebracht, an dem mindestens eine Fisch-Passage (42) mit mindestens einem demontierbar befestigten Luftbehälter (7) fixiert ist. An dem undurchlässigen Damm (3) mit der durchlässigen Öffnung (32) und dem Schutzkorb (41) oberhalb des höhenverstellbaren Aufsatzes (43) ist eine demontierbar befestigte Manipulationsplattform (33) angebracht.

Description

Beschreibung
SYSTEM ZUR REGULIERUNG DER GRUNDWASSERSPIEGEL
[0001] Die technische Lösung betrifft ein System zur Regulierung des Grundwasserspeichers, insbesondere durch Regulierung des Regenwasserspiegels in einem Entwässerungskanal, einem regulierten Bach oder einem Graben, mit dem Ziel, das Ökosystem zu revitalisieren und den Grundwasserspeicher zu vergrößern.
[0002] Seit Mitte des letzten Jahrhunderts wurden in den Ebenen und Tieflandgebieten Entwässerungskanäle gebaut, um das Regenwasser abzuleiten. Der Bau dieser Kanäle hat jedoch zu einer Austrocknung dieser Kanäle, einer allmählichen Verringerung der Grundwasserspiegel, einer Überhitzung und Austrocknung des Bodens geführt, was einen Mangel an Feuchtigkeit in diesen Gebieten und folglich mehr Überschwemmungen bei sporadischen Regenfällen zur Folge hat.
[0003] Die bekannte technische Lösung ist in SK 6834 als System zur Regulierung des Grundwasserspiegels, insbesondere durch Regulierung des Regenwasserspiegels in einem durch eine unbefestigte Fläche mit Bodenkapillaren gebildeten Entwässerungskanal, in dem ein Kontrollschacht mit Grundwasser und mindestens ein Entwässerungskanal mit Regenwasser gebildet sind, beschrieben, in dem ein Kontrollschacht mit Grundwasser und mindestens ein Entwässerungskanal mit Regenwasser gebildet sind, in dem mindestens ein undurchlässiger Damm befestigt ist, der an seiner Oberseite durch mindestens eine Sicherheitsüberlaufrinne und mindestens eine durchlässige Öffnung gebildet wird, in dem mindestens ein verstellbarer Niveauausbau befestigt ist, wobei der Entwässerungskanal über einen Sickerschacht und Bodenkapillaren mit dem Grundwasser verbunden ist.
[0004] Eine weitere bekannte technische Lösung ist in SK 9678 mit dem Titel System zur Regulierung des Grundwasserspiegels beschrieben, das aus einer unbefestigten Fläche mit Bodenkapillaren besteht, in der ein Grundwasserkontrollschacht und mindestens ein Regenwasserabflusskanal gebildet werden, an den mindestens ein undurchlässiger Damm angeschlossen ist, der aus mindestens einer Sicherheitsüberlauföffnung und mindestens einer durchlässigen Öffnung im oberen Bereich besteht, und zwar gemäß der folgenden technischen Anordnung, deren Wesen darin besteht, dass in der durchlässigen Öffnung mindestens ein Schutzkorb und mindestens eine einstellbare Niveauerweiterung befestigt sind, wobei in ihrem oberen Teil mindestens eine Fisch-Passage befestigt ist.
[0005] Eine weitere bekannte technische Lösung ist in CZ 16 056 mit dem Titel "Wasserdamm" beschrieben, wobei auf dem Damm eine Oberflächenabdeckung angeordnet ist, die sich über die Dammkrone hinaus bis zur Talböschung des Dammes erstreckt, wobei die Oberflächenabdeckung, die im Bereich des Dammfußes am Damm befestigt ist, die Form von senkrecht zur Dammachse verlegten Streifen hat, wobei jeder Streifen den benachbarten Streifen in Richtung vom unteren Punkt der Dammkrone bzw. von der Mitte des Dammes überlappt. Der Nachteil dieser technischen Lösung besteht darin, dass sie das Problem der Regulierung des Wasserstands im Damm oder des Grundwasserspiegels nicht löst.
[0006] Eine weitere bekannte technische Lösung ist in CZ 17 704 mit dem Titel Vorrichtung zur Erzielung eines Wassergefälles für die Nutzung der Wasserkraft beschrieben, bei der ein Rohr, das Punkte eines Wasserlaufs mit unterschiedlichem Wasserstand verbindet, direkt im Flussbett, am Ufer oder in dessen Nähe verlegt wird, während sich am Eingang des Rohrs an der Stelle mit höherem Wasserstand ein modifiziertes Objekt oberhalb des Damms befindet. Der Nachteil dieser technischen Lösung besteht darin, dass sie das Problem der Regulierung des Wasserstands des Flusses oder des Grundwasserspiegels nicht löst.
[0007] Eine weitere bekannte technische Lösung ist in CZ 21 754 mit dem Titel Regulierungselement für Entwässerungssysteme beschrieben, wobei die Blende und/oder der Stopfen in einen Spalt von Entwässerungsrohren des Entwässerungssystems eingesetzt wird, wobei die Blende durch eine Platte mit einem Loch und einem Griff und der Stopfen durch eine Platte mit einem
Griff gebildet wird, wobei die Größe und Form des Lochs in Abhängigkeit von der Höhe des Entwässerungswassers und in Abhängigkeit von der Entwässerungsdurchflussmenge bei der minimalen, maximalen oder durchschnittlichen Durchflussmenge bestimmt wird. Der Nachteil dieser technischen Lösung besteht darin, dass sie das Problem der Regulierung des Niveaus im System oder des Grundwasserspiegels nicht löst.
[0008] Eine weitere bekannte technische Lösung ist in CZ 22 386 mit dem Titel Grundwasserspeichererweiterung in Verbindung mit Hochwasserschutzmaßnahmen beschrieben, bei der künstliche Kanäle am Fluss angelegt werden, die durch einen Damm mit Überlauf vom Fluss getrennt sind und im Bereich vor dem Damm enden, wo Sickerbrunnen angelegt werden, oder durch ein Rückhalteobjekt verschlossen werden. Der Nachteil dieser technischen Lösung besteht darin, dass zusätzliche künstliche Kanäle gebaut werden müssen, was das Problem der verringerten Grundwasserspiegel nur noch verschärft. Der Nachteil dieser technischen Lösung ist, dass sie das Problem der Grundwasserstandsregulierung nicht löst.
[0009] Eine weitere bekannte Lösung ist in der CZ 302 474 mit dem Titel Vorrichtung zur Steuerung des Wasserhaushaltes in Feuchtgebieten beschrieben, wobei der Aktuator eines zu öffnenden Feuchtgebietsauslauftores direkt oder über eine Steuereinheit von mindestens einem Pegelsensor, einem Grenzsensor, einem Niederschlagssensor, einem Rekultivierungssensor, einem Verschmutzungssensor, einem Durchflusssensor gesteuert wird, und der Abfluss von Reklamationswasser und/oder der Abfluss von Oberflächen- oder Grundwasser durch ein weiteres, direkt von den Sensoren oder der Steuereinheit betätigtes Öffnungstor geregelt werden kann, wobei bei geschlossenem Tor der Zufluss in den Wasserkörper im Bypass abgeleitet wird und die Vorrichtung den Wasserhaushalt im Feuchtgebiet umfassend regelt und ein Austrocknen verhindert. Der Nachteil dieser technischen Lösung liegt in ihrer technischen Komplexität und den hohen Herstellungskosten.
[0010] Die vorgenannten Mängel werden durch die Grundwasserspiegelsteuerung weitgehend behoben, die aus einer unbefestigten Fläche mit Bodenkapillaren besteht, in der ein Grundwasserkontrollschacht und ein Regenwasserabflusskanal ausgebildet sind, an den mindestens eine undurchlässige Barriere, bestehend aus mindestens einer Sicherheitsüberlauföffnung und mindestens einer durchlässigen Öffnung im oberen Bereich, angeschlossen ist, wobei an der Durchtrittsöffnung der undurchlässigen Barriere mindestens ein Schutzkorb und mindestens ein höhenverstellbarer Aufsatz mit mindestens einer angebrachten Fisch-Passage angebracht ist, wobei das wesentliche Merkmal darin besteht, dass am unteren Teil der Fisch-Passage mindestens ein Belüftungsgefäß und am oberen Teil der undurchlässigen Barriere hinter dem Schutzkorb oberhalb der Durchtrittsöffnung und oberhalb des höhenverstellbaren Aufsatzes eine Handhabungsplattform abnehmbar angebracht ist.
[0011] Die technische Lösung wird im Folgenden detailliert beschrieben, indem auf beiliegende, die Anwendungen der Erfindung beschreibende Zeichnungen hingewiesen wird, bei denen
[0012] Die Abbildung 1 eine schematische Frontschnittansicht des Systems zur Regulierung des Grundwasserspiegels im Entwässerungskanal dargestellt ist,
[0013] Abbildung 2 eine schematische Draufsicht des Systems zur Regulierung des Grundwasserspiegels im Entwässerungskanal dargestellt ist,
[0014] In der Abbildung 3 ist ein schematischer Seitenschnitt des Umschlagplatzes, des Luftbehälters und des Entwässerungskanals dargestellt,
[0015] In der Abbildung 4 ist eine schematische Detailansicht der Handhabungsplattform im Entwässerungskanal dargestellt,
[0016] In der Abbildung 5 ist eine schematische oblique Perspektivansicht des Systems zur Regulierung der Grundwasserspiegelhöhe im Entwässerungskanal dargestellt, und in der Abbildung 6 ist die Befestigung des Luftbehälters am Fisch-passage dargestellt.
BEISPIELE FÜR DIE UMSETZUNG
BEISPIEL NR. 1
[0017] System zur Regulierung des Grundwasserspeicherspiegels, insbesondere durch Regulierung des Regenwasserspiegels ein System zur Regulierung des Regenwasserspeicherspiegels in einer Entwässerungskanal und des Grundwasserspiegels gemäß Fig. 1 wird durch eine unbefestigte Fläche 1 mit Bodenkapillaren 12 und eine Inspektionskammer 6. In der unbefestigten Fläche 1 ist eine Entwässerungskanal 2 ausgebildet, die zum Sammeln von Niederschlagswasser 4 dient. Die Wände der Entwässerungskanal 2 erodieren die Bodenkapillaren 12, um das Niederschlagswasser 4 durch die Sickerwasser 11 der Bodenkapillaren 12 in den Grundwasserspiegel 5 versickern zu lassen, wobei der Grundwasserspiegel 5 mit dem Pegel des Niederschlagswassers 4 in der Entwässerungskanal 2 auszugleichen ist. In der Entwässerungskanal 2 ist ein undurchlässiger Damm 3 aus undurchlässigem Material befestigt, wie in Figur 2 dargestellt. Im oberen Teil des undurchlässigen Damms 3 ist eine einzige durchlässige Öffnung 32 ausgebildet, wie in Abbildung 5 dargestellt. In der durchlässigen Öffnung 32 ist ein höhenverstellbarer Aufsatz 43 angebracht, der verhindert, dass das Grundwasser 5 durch das Sickerwasser 11 und die Bodenkapillaren 12 in die Entwässerungsrinne 2 zurückfließt. Der Pegel des Regenwassers 4 in der Entwässerungskanal 2 kann mit dem in Abbildung 3 dargestellten höhenverstellbarer Aufsatz 43 eingestellt werden. Der Pegel des Grundwassers 5 kann ebenfalls mit der höhenverstellbarer Aufsatz 43 eingestellt werden, indem man das Regenwasser 4 durch das Sickerwasser 11 und die Bodenkapillaren 12 in das Grundwasser 5 versickern lässt. Gemäß Fig. 5 ist an der Durchlässige Öffnung 32 ein einzelner Schutzkorb 41 angebracht, der zum Zurückhalten von Treibgut dient. An der Oberseite des höhenverstellbarer Aufsatz 43 ist, wie in Fig. 4 dargestellt, eine FischPassage 42 angebracht, die dazu dient, Fische durch das undurchlässige Damm 3 zu transportieren. An einem Seitenteil der Fisch-Passage 42 ist gemäß Fig. 6 mittels einer Schraubverbindung 72 eine Seitenabdeckung 71 abnehmbar befestigt. Eine zweite Seitenabdeckung 71 ist mittels einer Schraubverbindung 72 an dem anderen Fisch-Passage 42 abnehmbar befestigt. Zwischen den Seitendeckeln 71 ist mittels einer Schraubverbindung 72 ein Luftbehälter 7 abnehmbar befestigt, der dazu dient, die Fisch-Passage 42 entsprechend dem Wasserstand im Abflusskanal 2 automatisch anzuheben und abzusenken. Im oberen Teil des undurchlässigen Dammes 3 ist, wie in Figur 5 dargestellt, eine Sicherheitsüberlauföffnung 31 ausgebildet, die dazu dient, überschüssiges Regenwasser 4 im Abflusskanal 2, insbesondere bei Regen und Schneeschmelze, abzuleiten. Eine Manipulationsplattform 33, bei der es sich um ein Metallgitter handelt, ist abnehmbar an der Oberseite des undurchlässigen Dammes 3 befestigt und dient der Manipulation und Höheneinstellung des höhenverstellbarer Aufsatz 43 und der Entnahme des Schlamms aus dem Schutzkorb 41. In der unbefestigten Fläche 1 gemäß Fig. 1 ist in einem Abstand von ca. 70 m ein Kontrollschacht 6 ausgebildet, der dazu dient, die Höhe des Grundwasserspiegels 5 zu kontrollieren. Der Kontrollschacht 6 wird über einen Sickerschacht 11 und Bodenkapillaren 12 mit Grundwasser 5 gefüllt.
[0018] Das System zur Kontrolle des Grundwasserspiegels kann den Abfluss des Grundwassers aus dem Boden erheblich verlangsamen, die Grundwasserspiegel wieder auffüllen und so das hydrologische System der Ebenen und des Tieflands wiederherstellen, das Gebiet vor Dürre und Überschwemmungen schützen, die biologische Vielfalt wiederherstellen, das Klima stabilisieren und Wetterschwankungen abmildern. Neben der Sättigung des Bodens und der Erhöhung der Grundwasserspiegel wird es zu gleichmäßigeren Niederschlagsmustern kommen und Fische werden vor dem Aussterben aufgrund von Wetterschwankungen geschützt. Beim Bau von undurchlässigen Dämmen in einem Entwässerungskanal, einem regulierten Bach oder einem StraBengraben müssen wir das Bett zwischen den Dämmen von Sedimenten befreien und gegebenenfalls die angrenzenden Hänge abtragen. Die technische Lösung kann im Falle von Überschwemmungen zur Hochwasserprävention und im Falle von Trockenheit zur Dürreprävention eingesetzt werden, d. h. um die Ebenen in einem guten Zustand zu halten, so dass sie die zunehmenden Niederschläge gut verkraften können und ausreichende Wasserressourcen in der Landschaft gewährleistet sind. Durch den Einsatz der technischen Lösung wird sichergestellt, dass das Gebiet seine natürlichen Funktionen bei der Verteilung des Regenwassers wieder auf-
On sches AT 18 677 U1 2026-03-15 A STARTE $
nehmen kann.
4112
BEZUGSZEICHENLISTE 1 - Unbefestigte Fläche 11 - Sickerwasser 12 - Bodenkapillaren 2 - Entwässerungskanal 3 - Undurchlässiger Damm 31 — Sicherheitsüberlauföffnung 32 - Durchlässige Öffnung 33 - Umschlagplatz 4 - Regenwasser 41 - Schutzkorb 42 - Fisch-Passage 43 - höhenverstellbarer Aufsatz 5 - Grundwasser 6 - Inspektionskammer 7 - Luftbehälter 71 - Seitliche Abdeckung 72 — Schraubverbindung

Claims (1)

Anspruch
1. System zur Regulierung des Grundwasserspiegels, bestehend aus einer unbefestigten Fläche (1) mit Bodenkapillaren (12), in der eine Inspektionskammer (6) mit Grundwasser (5) und ein Entwässerungskanal (2) mit Regenwasser (4) ausgebildet sind, an den sich mindestens ein undurchlässiger Damm (3) anschließt, der an seiner Oberseite durch mindestens eine Sicherheitsüberlauföffnung (31) und mindestens eine durchlässige Öffnung (32) gebildet wird, wobei am inneren Teil der durchlässigen Öffnung (32) des undurchlässigen Damms mindestens ein Schutzkorb (41) und mindestens ein höhenverstellbarer Aufsatz (43) mit mindestens einer daran befestigten Fisch-Passage (42) angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Teil der Fisch-Passage (42) mindestens ein Luftbehälter (7) abnehmbar angebracht ist und am oberen Teil des undurchlässigen Damms (3), hinter dem Schutzkorb (41), oberhalb der durchlässigen Öffnung (32) und oberhalb des höhenverstellbaren Aufsatzes (43), eine Handhabungsplattform (33) abnehmbar angebracht ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
ATGM26/2024U 2023-04-03 2024-03-27 System zur Regulierung der Grundwasserreserven AT18677U1 (de)

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