AT18586U1 - Fenster - Google Patents

Fenster

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AT18586U1
AT18586U1 ATGM50070/2025U AT500702025U AT18586U1 AT 18586 U1 AT18586 U1 AT 18586U1 AT 500702025 U AT500702025 U AT 500702025U AT 18586 U1 AT18586 U1 AT 18586U1
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AT
Austria
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window
frieze
frame
sash
glazing
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ATGM50070/2025U
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Re Gmbh Tischlerei Und Fenstersanierung
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/06Single frames
    • E06B3/08Constructions depending on the use of specified materials
    • E06B3/10Constructions depending on the use of specified materials of wood
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Abstract

Es wird ein Fenster (100, 101, 102, 103, 104, 105) aufweisend einen Fensterrahmen (1, 1a, 1b) mit einem Rahmenfries (3, 3a, 3b) und/oder einen Fensterflügel (2, 2a, 2b) mit einem Flügelfries (4, 4a, 4b) und einer in einer umlaufenden Ausnehmung (5, 5a) im Rahmenfries (3, 3a, 3b) oder im Flügelfries (4, 4a, 4b) aufgenommenen Verglasung (6) gezeigt, wobei Rahmenfries (3, 3a, 3b) und/oder Flügelfries (4, 4a, 4b) aus Holz ausgeführt sind. Um ein Holzfenster bereitzustellen, welches kostengünstig herstellbar ist, hohen Ansprüche an Witterungsbeständigkeit erfüllen kann und zudem auch optisch ansprechend gestaltbar ist, wird vorgeschlagen, dass Rahmenfries (3, 3a, 3b) und/oder Flügelfries (4, 4a, 4b) an einer Außenseite (8) des Fensters (100, 101, 102, 103, 104, 105) jeweils eine wetterfeste Außenschicht (7) aufweisen.

Description

Ss N
Beschreibung
FENSTER
[0001] Fenster aufweisend einen Fensterrahmen mit einem Rahmenfries und/oder einen Fensterflügel mit einem Flügelfries und einer in einer umlaufenden Ausnehmung im Rahmenfries und/oder im Flügelfries aufgenommenen Verglasung, wobei Rahmenfries und/oder Flügelfries aus Holz ausgeführt sind.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Holzfenster oder Holzverglasungen bekannt, die an der Außenseite des Fensters mit dem Rahmen- und Flügelfries verbundene Aluverkleidungen zum Witterungsschutz aufweisen. Solche Aluverkleidungen werden dabei in der Regel mit Hohlräumen ausgeführt oder über Abstandshalter mit dem Rahmen- oder Fensterfries verbunden, um eine Hinterlüftung zu gewährleisten und somit einer Kondensbildung am Holz vorzubeugen. Die Verbindung zwischen Holz und Aluverkleidung stellt in der Praxis allerdings einen Schwachpunkt dar und kann oftmals den großen Windlasten im Sogbereich nicht dauerhaft standhalten.
[0003] Aus dem Stand der Technik (EP 3 647 528 B1) sind auch Fenster mit flächenbündiger Außenverglasung bekannt, wobei die Außenverglasung stufenförmig ausgebildet ist, also die innere Scheibe gegenüber der äußeren Scheibe der Isolierverglasung zurückspringt. Dies ermöglicht, dass die äußerste Scheibe mit dem Fensterrahmen flächenbündig abschließt, wodurch ein optisch ansprechendes Fenster erreicht wird. Allerdings leiden derartige Fenster unter dem Problem, dass die strukturelle und dauerhafte Sicherung der Verglasung in dem Fensterflügel nicht gewährleistet ist, da die Verglasung ohne Verklotzung lediglich in dem Fensterflügel verklebt ist. Dieser Kleber kann durch Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen im (Holz-)Fenster und durch Sonneneinstrahlung stark beansprucht werden, wobei die Gefahr des Versagens der Klebestellen besteht.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
[0004] Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Holzfenster bereitzustellen, welches kostengünstig herstellbar ist, die hohen Ansprüche an Witterungsbeständigkeit erfüllen kann und zudem auch optisch ansprechend gestaltbar ist.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch ein Fenster gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1.
[0006] Erfindungsgemäß weisen Rahmenfries und/oder Flügelfries an der Außenseite des Fensters jeweils eine wetterfeste Außenschicht auf.
[0007] Durch die wetterfeste Außenschicht kann auf eine aufwändige und teure Verkleidung des Fensters an der Außenseite verzichtet werden, ohne Einbußen bei der Witterungsbeständigkeit zu machen. Dabei können insbesondere günstige und einfach zu verarbeitende Fensterkantel zum Einsatz kommen, die durch die Außenschicht an den sichtbaren und/oder bewitterten Flächen des Fensterrahmens und/oder des Fensterflügels veredelt und zugleich vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Erfindungsgemäß kann somit auf eine aufwändige Außenverkleidung des Fensters mit Vorsatzschalen aus Kunststoff oder Aluminium verzichtet werden, wie diese beispielsweise bei modernen Holz-Alu-Fenstern zum Einsatz kommen.
[0008] Im Allgemeinen wird festgehalten, dass unter einem Fenster im Sinne der vorliegenden Erfindung jede Form von Fenster oder Fenstertüre verstanden wird, welche einen Fensterrahmen und einen Fensterflügel aufweisen, und bei denen die Verglasung im Fensterflügel gehalten ist, sowie jede Form von Fixverglasung oder Festverglasung verstanden wird, welche einen Fensterrahmen aber keinen öffenbaren Fensterflügel aufweisen, und bei denen die Verglasung im Rahmen gehalten ist.
[0009] Im Allgemeinen wird zudem festgehalten, dass unter Außenseite des Fensters die der
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Witterung ausgesetzten Seite verstanden wird, welche beispielsweise dem Äußeren des Gebäudes zugewandt ist und unter Innenseite des Fensters die beispielsweise einem Raum zugewandte Seite des Fensters verstanden wird, die der Außenseite am Fenster gegenüber liegt.
[0010] In weiterer Folge werden die Ausführungsvarianten der Erfindung der Einfachheit halber häufig anhand eines Fensters mit einem Fensterrahmen und einem Fensterflügel beschrieben, wobei die Verglasung in einer Ausnehmung im Flügelfries vorgesehen ist. Es wird jedoch festgehalten, dass sich die nachfolgend beschriebenen Ausführungsvarianten geleichermaßen auf Fenster als Festverglasungen ohne Fensterflügel beziehen, wobei die Verglasung in einer Ausnehmung im Rahmenfries vorgesehen ist.
[0011] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann die Außenschicht unmittelbar mit dem Flügelfries und/oder dem Rahmenfries verbunden sein. Durch die direkte Verbindung zwischen Außenschicht und Flügel- oder Rahmenfries kann zudem auf die nötige Hinterlüftung bei der Verwendung von Vorsatzschalen verzichtet werden, da durch die direkt aufgebrachte Außenschicht eine Kondensatbildung an den Holzkanteln des Flügel- oder Rahmenfrieses verhindert wird. Hierdurch kann wiederum die Resistenz gegenüber Windlasten verbessert werden, welche ansonsten in die Hohlräume der Vorsatzschalen eindringen können und dabei die Vorsatzschalen vom Fenster lösen können.
[0012] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann die Außenschicht vollflächig an der Außenseite des Flügelfrieses und/oder vollflächig an der Außenseite des Rahmenfrieses vorgesehen sein. Durch das vollflächige Vorsehen der Außenschichten auf dem Flügel- oder Rahmenfries wird ein besonders witterungsbeständiges Holzfenster geschaffen, welches an seiner AuBenseite geringstmögliche Angriffsflächen gegenüber eindringendem Wind oder eindringender Feuchtigkeit bietet.
[0013] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann die witterungsbeständige Außenschicht UV- und/oder Ozon-beständig sein und so neben der Beständigkeit gegenüber Wind- und Feuchtigkeits-Einflüssen auch gegenüber dem Einwirken von Sonneneinstrahlung und/oder gegenüber Oxidation beständig sein. Insbesondere die Einwirkung von UV-Strahlung oder Oxidationsmitteln kann an vielen Oberflächen zu ungewünschten Verfärbungen oder Trübungen führen und so die optische Qualität des Fensters beeinträchtigen.
[0014] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann die witterungsbeständige Außenschicht eine Dekorschicht und eine Schutzschicht aufweisen, wobei die Schutzschicht vorzugsweise durch eine Melaminharz-Schicht ausgebildet ist. Melaminharz ist besonders kratz-, stoßund abriebfest sowie feuchtigkeits-, chemikalien-, Ozon- und UV-beständig ist. Es hält hohen Temperaturen stand, vergilbt nicht und bleibt auch bei Sonneneinstrahlung farbstabil. Dank seiner geschlossenen Oberfläche ist es leicht zu reinigen und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und Keimen. Zudem ist es kostengünstig herzustellen.
[0015] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann die witterungsbeständige Außenschicht durch eine Schichtstoff-Schicht, eine Kompaktplatte, eine Glasplatte, eine Aluminiumschicht, eine Aluminiumverbundplatte, eine Steinschicht, eine Steinnachbildungsschicht oder eine Furnierschicht ausgebildet sein. Neben den zuvor genannten sind noch eine Vielzahl anderer Materialien zur Verwendung als Außenschicht geeignet.
[0016] Unter Kompaktplatten und HPL-Platten (High-Pressure Laminate) werden strapazierfähige Schichtstoffplatten verstanden, die häufig im Möbel- und Innenausbau verwendet werden. Kompaktplatten bestehen aus mehreren mit Harz getränkten Papierschichten, die unter hohem Druck und Hitze zu einer massiven, durchgefärbten Platte verdichtet werden. Sie sind besonders widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, mechanische Belastung und Chemikalien. HPL-Platten hingegen sind dünnere Schichtstoffplatten, die auf ein Trägermaterial aufgebracht werden. Sie haben eine ähnliche widerstandsfähige Oberfläche wie Kompaktplatten, benötigen jedoch eine zusätzliche Trägerplatte für Stabilität und sind für den Außenbereich daher nur bedingt geeignet.
[0017] Insbesondere unter Einsatz von Schichtstoffen kann ein besonders einfach und kostengünstig herstellbares witterungsbeständiges Holzfenster mit einer hochwertigen Optik geschaffen
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werden.
[0018] Auch dünne Glas- oder Aluminiumplatten können direkt auf der Außenseite des Flügelund/oder Rahmenfrieses vorgesehen werden, um dieses vor Witterungseinflüssen zu schützen. Ebenso können sich dünne Stein- oder Steinnachbildungsschichten zur Veredelung und zum Schutz eignen.
[0019] Durch den Einsatz bestimmter witterungsbeständiger Hölzer kann auch eine Furnierschicht aus diesen Hölzern auf dem Flügel- oder Rahmenfries dazu beitragen, eine wetterfeste Außenseite des Fensters zu schaffen. Alternativ können auch Furniere mit einer speziellen wetterfesten Vorbehandlung bzw. Beschichtung zum Einsatz kommen. Ein Fenster mit besonders hochwertiger Anmutung und edler Optik kann so geschaffen werden, welches zudem hohe Standards an Witterungsbeständigkeit erfüllen kann.
[0020] Eine solche Furnierschicht kann vorzugsweise zusätzlich mit einem Holzschutzmittel, insbesondere einem Holzschutz-Ol, wie etwa Leinöl, Tungöl, oder ähnlichem, behandelt sein, um die Witterungsbeständigkeit zu erhöhen und den Wartungsaufwand zu verringern.
[0021] Zudem können gemäß einer Ausführungsvariante transparente Kunststoffplatten, insbesondere Polycarbonat-Platten oder Acryl-Platten, als Teil der Außenschicht an der Außenseite von Flügel- und/oder Rahmenfries vorgesehen sein. Die transparenten Kunststoffplatten können dabei etwa über einer Furnierschicht angebracht sein, um diese wiederum vor äußeren Witterungseinflüssen zu schützen. So kann die Außenschicht etwa mehrschichtig aus einer Dekorschicht (Furnier, etc.) und einer transparenten Deckschicht (Polycarbonat, Acryl, etc.) bestehen. Die Kombination aus Furnier und transparenter Deckschicht kann eine hochwertige und optisch ansprechende Ansicht der Außenseite des Fensters mit Echtholz-Optik ermöglichen, ohne Einbußen bei der hohen Witterungsbeständigkeit hinnehmen zu müssen.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann die Außenschicht über eine wetterfeste Klebstoffschicht, insbesondere einer PUR-Leimschicht, mit der Außenseite des Flügelfrieses und/oder mit der Außenseite des Rahmenfrieses verbunden ist. Ein solcher PUR-Leim (Polyurethan-Leim) ist ein besonders starker, feuchtigkeitsreaktiver Klebstoff, welcher auf unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Kunststoff, Metall und Stein haftet und elastisch bleibt, sodass Spannungen in der Klebeverbindung ausgeglichen werden können. Die dadurch erhaltene Klebeverbindung weist zudem eine hohe Wasser-, Hitze- und Temperaturbeständigkeit auf.
[0023] Gemäß einer Ausführungsvariante kann die Verglasung eine Isolierverglasung, insbesondere ein Mehrscheiben-Isolierglas (MIG), sein. Bevorzugt können solche Mehrscheiben-Isolierverglasungen in der Regel 2-Scheiben- oder 3-Scheiben- Wärmedämmverglasungen sein, welche jeweils zwei oder drei voneinander beabstandete Scheiben aufweisen. Die Scheibenzwischenräume sind dabei mit einem Edelgas, insbesondere Argon, Krypton oder Xenon gefüllt. Ebenso können Verglasungen mit mehr als 3 Scheiben zum Einsatz kommen. Bei Isolierverglasungen ist es jedenfalls von Bedeutung, dass diese in einer Weise montiert werden, dass es nicht zu einem Gasaustritt aus dem Scheibenzwischenraum kommt, etwa wenn Druck auf die Verglasung ausgeübt wird. Dies kann dazu führen, dass die hermetische Versiegelung des Scheibenzwischenraums zerstört wird und so (feuchte) Luft in den Scheibenzwischenraum gelangen kann, wodurch sich die Scheiben an den Innenseiten beschlagen können und somit blind werden.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante können das Rahmenfries und Flügelfries an der Außenseite und/oder an der Innenseite flächenbündig ausgebildet sein. Durch die flächenbündige Ausgestaltung von Flügelfries und Rahmenfries kann ein modernes und elegantes Erscheinungsbild des Fensters geschaffen werden, da Rahmen und Flügel eine einheitliche Ebene bilden. Zudem können durch die Reduktion von Überfälzungen Wärmebrücken reduziert werden, und so Wärmedämmung und Energieeffizienz verbessert werden. Die glatte Außenseite erleichtert zudem die Reinigung und reduziert Angriffspunkte für etwaige Einbrüche, was wiederum die Sicherheit erhöht. Durch die nahtlose Optik können sich solche flächenbündigen Fenster harmonisch in Fassaden einfügen.
[0025] Insbesondere für solche flächenbündigen Fenster kann sich das erfindungsgemäße An-
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bringen einer Außenschicht an die Außenseiten von Flügel- und Rahmenfries besonders eignen, da durch die flächenbündige Ausgestaltung die Anzahl der bewitterten Flächen reduziert wird. So kann es gemäß einer Ausführungsvariante ausreichen, dass jeweils nur eine einzelne Fläche des Flügel- und Rahmenfrieses mit der Außenschicht versehen wird, um ein vollständig wetterfestes Holzfenster zu schaffen. Zudem können die Außenschichten, bzw. insbesondere deren Erscheinungsbild, von Flügelfries und Rahmenfries aneinander angepasst werden, so dass eine nahtlose Optik des Fensters an seiner Außenseite erreicht wird.
[0026] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der Flügelfries oder der Rahmenfries einen Innensteg zur Sicherung der Verglasung an der Innenseite aufweisen, welcher einstückig mit dem Flügelfries oder dem Rahmenfries ausgebildet ist. Üblicherweise weisen Fensterflügel oder Fensterrahmen zur Sicherung der Verglasung an der Innenseite eine aufgesetzte Glasleiste auf, welche nach dem Einsetzen der Verglasung an dem jeweiligen Fries angebracht wird. Der Einsatz solcher Glasleisten führt aber durch die Materialschwächung im jeweiligen Fries zu einer geringeren Stabilität und Verwindungssteifigkeit. Zudem stellen solche Glasleisten oftmals einen Schwachpunkt im Zurückhalten von Einbruchsversuchen dar, wobei die Fensterscheibe einfach unter Einsatz von entsprechendem Kraftaufwand zur Innenseite hin herausgedrückt werden kann.
[0027] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der Fensterfries oder der Rahmenfries einen AuRBensteg aufweisen, welcher einstückig mit dem Rahmenfries oder Flügelfries ausgebildet ist. Der Außensteg kann bei ausreichend starker (dicker) Ausführung zur Sicherung der Verglasung an der Außenseite dienen und diese auch im Bereich der Ausnehmung samt Außenschicht verdecken. Somit kann ein konstruktiv einfaches, kostengünstig herzustellendes Holzfenster geschaffen werden, welches zudem an der Außenseite bis zur Verglasung eine einheitliche optisch hochwertige Erscheinungsform aufweisen kann.
[0028] Fensterflügel oder Fensterrahmen mit einstückig mit dem Flügelfries oder Rahmenfries ausgebildeten Stegen an der Innenseite (Innenstege) und/oder Außenseite (Außenstege) können sehr einfach, schnell und kostengünstig produziert werden, da der Flügelfries oder Rahmenfries mit seinem jeweilgen Falz-Profil samt dem Innensteg und/oder Außensteg aus einem Fensterkantel direkt herausgefräst werden können. Durch das gemeinsame Fräsen des Frieses und der Stege wird ein nahtloser Übergang ohne Fugen zwischen Flügel oder Rahmen und Innensteg und/oder Außensteg erreicht, was einerseits die Optik des Fensters an seiner Innenseite und/oder Außenseite verbessert und andererseits zu einer höheren Stabilität und besseren Dichtheit führt. Insbesondere der Einbruchsschutz und die Sicherheit des Fensters werden durch den einstückigen Innensteg erhöht. Ein sicheres Fenster mit hohen Dichtheitswerten und hoher optischer Qualität kann so geschaffen werden.
[0029] Vorzugsweise können der Innensteg und/oder der Außensteg die Ausnehmung an der Innenseite und/oder Außenseite des Rahmenfrieses oder des Flügelfrieses begrenzen und so einen sicheren und stabilen und zugleich konstruktiv einfachen Anschlag für die Verglasung in der Ausnehmung ausbilden. Sind sowohl einstückig mit dem jeweiligen Fries ausgebildeter Innensteg und Außensteg vorgesehen, so wird ein besonders einfach und kostengünstig herstellbares Fenster geschaffen, wobei die Ausnehmung einfach nur in Form einer Nut in einen rechteckigen Fensterkantel eingebracht werden kann und Innensteg und Außensteg dabei als Begrenzungen der Ausnehmung stehen bleiben. Hierbei können bis zu 50 % der Fertigungszeiten gegenüber konventionellen Fenstern mit aufgesetzten Glasleisten erzielt werden.
[0030] Gemäß einer Ausführungsvariante können Rahmenfries und Flügelfries an der Innenseite des Fensters jeweils eine Dekorschicht aufweisen. Durch das Vorsehen einer Dekorschicht an der Innenseite kann das Fenster in seiner optischen Qualität weiter verbessert werden, wobei gleichzeitig die Herstellungskosten geringgehalten werden können. Außerdem kann durch die Dekorschicht eine widerstandsfähige und kratzfeste Oberfläche geschaffen werden, welche zudem eine einfachere Reinigung des Fensters an der Innenseite ermöglicht.
[0031] Gemäß einer Ausführungsvariante kann die Dekorschicht eine Edelfurnierschicht sein. Durch eine solche Edelfurnierschicht können die günstigen Fensterkantel aus optisch nicht so
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ansprechendem Leimholz mit einer optisch hochwertigen Furnierschicht an den inneren Sichtseiten verkleidet werden, so dass der Eindruck eines sehr hochwertigen und edien Fensters entsteht.
[0032] Wird eine solche Dekorschicht, bzw. insbesondere eine solche Edelfurnierschicht, auf dem Fenster- und Rahmenfries eines Fensters mit einstückig ausgebildetem Innensteg an der Innenseite aufgebracht, so kann die Veredelung des Fensters an der Innenseite besonders kostengünstig und einfach erfolgen. Insbesondere müssen dabei nicht Fensterfries und eine etwaige Glasleiste gesondert mit der Dekorschicht ausgestattet werden, sondern es kann sogar ausreichen, lediglich zwei Sichtseiten des Fensterfrieses an der Innenseite mit der Dekorschicht auszustatten. Ein besonders einfach und günstig herstellbares Fenster mit besonders hochwertiger Optik kann so geschaffen werden.
[0033] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann ein erstes Sicherungselement, zur Sicherung der Verglasung im Bereich der Außenseite, in der Ausnehmung im Flügelfries vorgesehen sein. Alternativ kann gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ein erstes Sicherungselement, zur Sicherung der Verglasung im Bereich der Außenseite, in der Ausnehmung im Rahmenfries vorgesehen sein. Das erste Sicherungselement kann dabei insbesondere die Verglasung vor dem Herausfallen aus dem Fensterflügel schützen, etwa wenn Windlasten auf die Verglasung einwirken. Eine solche Sicherung ist besonders bei höheren Gebäuden von Vorteil, da die einwirkenden Windlasten mit der Höhe zunehmen und insbesondere im Sogbereich die Windlasten dazu führen können, dass die Verglasung in Richtung der Außenseite aus dem Fensterflügel oder dem Fensterrahmen gelöst werden kann und eine Absturzgefahr für darunter befindliche Personen und Gegenstände darstellen kann.
[0034] Durch das Vorsehen des ersten Sicherungselements in der Ausnehmung kann eine besonders hohe Beständigkeit gegenüber Windlasten erreicht werden, während eine Positionierung der Verglasung sehr nahe an der Außenseite des Flügels oder des Fensterrahmens ermöglicht wird. Insbesondere aus optischen Gründen ist oftmals erwünscht, dass die Verglasung sehr weit außen sitzt und mit dem Flügelfries bzw. dem Rahmenfries einen nahezu stufenlosen Übergang schafft. Dies wird allerdings gerade bei Holzfenstern durch die Stärke des an der Außenseite verbleibenden Flügelfrieses oder Rahmenfrieses (nach Einbringen der Ausnehmung) begrenzt, da eine geringe Materialdicke den Windlasten nicht mehr ausreichend standhalten kann. Das erste Sicherungselement kann dabei die Windlasten abtragen und eine Belastung des Flügelfrieses vermeiden. Ein optisch ansprechendes Holzfenster mit hoher Widerstandsfähigkeit bei Windlasten kann so geschaffen werden.
[0035] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Fenster eine Widerstandsfähigkeit bei Windlast der Klasse 5 gemäß DIN EN 12210 (Ausgabe: 2000-06) aufweisen. Es kann somit ein optisch ansprechendes Holzfenster mit der höchsten Widerstandsfähigkeitsklasse bei Windlasten geschaffen werden.
[0036] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das erste Sicherungselement als Winkel ausgebildet sein, welcher an einer Stirnseite der Ausnehmung befestigt ist und die Verglasung an der Außenseite übergreift. Die Stirnseite der Ausnehmung kann dabei einen besonders stabilen und massiven Befestigungspunkt darstellen, welcher hohe Lasten aufnehmen und abtragen kann. Durch die Winkelform kann das erste Sicherungselement konstruktiv einfach dazu ausgebildet sein, die Verglasung an deren außenseitiger Vorderseite zu übergreifen und so in der Ausnehmung zu halten, etwa indem die Verglasung zwischen dem Winkel und dem Innensteg eingeklemmt wird.
[0037] Insbesondere wenn das Fenster einen mit dem Flügelfries oder Rahmenfries einstückig ausgebildeten Innensteg aufweist, kann das erste Sicherungselement mit diesem Innensteg zusammenwirken, um ein besonders stabiles und zuverlässiges Halten der Verglasung in der Ausnehmung zu ermöglichen. Dies insbesondere bei Zug- und Druckbelastungen. So kann nicht nur eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Windlasten auf Zug und auf Druck erreicht werden, sondern auch eine hohe Sicherheit gegenüber Einbruchsversuchen gewährleistet werden.
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[0038] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das als Winkel ausgebildete erste Sicherungselement aus Hartkunststoff oder Metall, insbesondere aus Aluminium, Edelstahl oder Federstahl, gefertigt sein. Durch die Fertigung aus Metall, kann ein besonders widerstandsfähiges Sicherungselement bereitgestellt werden, welches hohen Lasten standhalten kann.
[0039] Gemäß einer Ausführungsvariante kann die Ausnehmung im Flügelfries oder Rahmenfries an der Außenseite durch den Außensteg begrenzt sein, welcher das erste Sicherungselement vollständig verdeckt. Der Außensteg bezeichnet dabei jenen Abschnitt des Flügelfrieses bzw. des Rahmenfrieses, welcher sich zwischen der Außenseite des Fensterflügels bzw. des Fensterrahmens und der Verglasung erstreckt. Dieser Außensteg kann dabei bevorzugt einstückig mit dem Flügelfries oder Rahmenfries ausgebildet sein und durch Einfräsung der Ausnehmung im Flügelfries oder Rahmenfries erzeugt sein. Hierbei wird ermöglicht, dass der Außensteg keine Lasten von der Verglasung aufnehmen muss und so eine rein dekorative Aufgabe erfüllen kann, insbesondere indem er ein einheitliches und fugenloses Erscheinungsbild des Fensters gewährleistet. Das erste Sicherungselement in der Ausnehmung kann dabei vollständig durch den Außensteg verdeckt sein, wodurch das optische Erscheinungsbild störende Elemente an der Außenseite des Fensters vermieden werden.
[0040] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der Außensteg eine Dicke von weniger als 2,0 cm, insbesondere weniger als 1,5 cm, vorzugsweise weniger als 1,0 cm, besonders bevorzugt weniger als 0,5 cm, aufweist. Die Verglasung springt dabei gegenüber der außenseitigen Deckfläche des Flügelfrieses/Fensterflügels bzw. des Rahmenfrieses/Fensterrahmens im Wesentlichen um diese Dicke des Außenstegs zurück. Aus optischen Gründen ist es erwünscht, dass die Verglasung möglichst weit an der Außenseite sitzt, ohne aber Einschränkungen bei der Widerstandsfähigkeit gegenüber Windlasten hinnehmen zu müssen.
[0041] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann die Verglasung mit der Außenseite des Fensterflügels bzw. des Fensterrahmens flächenbündig ausgeführt sein. Die Verglasung wird dabei vorzugsweise durch die ersten Sicherungselemente in der Ausnehmung so gehalten, dass diese außenbündig mit dem Flügelfries oder Rahmenfries vorgesehen ist. Die ersten Sicherungselemente sind dabei bevorzugt jeweils an den Ecken jeder Seite der Verglasung vorgesehen, um die Verglasung zuverlässig in der Ausnehmung zu halten. An der Außenseite kann die Verglasung zudem umlaufend eine Fugendichtung zu Flügelfries oder Rahmenfries aufweisen. Ein konstruktiv einfaches und günstig herstellbares Holzfenster kann so geschaffen werden, welches zudem eine vollständig flächenbündige Optik an der Außenseite ermöglicht.
[0042] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann in der Ausnehmung im Flügelfries oder Rahmenfries zumindest ein Verglasungs-Klotz vorgesehen sein, welcher in seiner Position verstellbar ist, um die Lage der Verglasung im Fensterflügel einzustellen. Durch das Vorsehen eines verstellbaren Verglasungs-Klotzes in der Ausnehmung kann die Klotzung der Verglasung einstellbar gestaltet werden. So kann unabhängig von den exakten Abmessungen der Verglasung, welche vergleichsweise hohen Toleranzen unterliegen, eine zuverlässige Klotzung sichergestellt werden, ohne dass individuell an die Verglasung angepasste Klötze verwendet werden müssen. Ein besonders einfach herstellbares Fenster kann so geschaffen werden.
[0043] Gemäß einer Ausführungsvariante kann an jeder Seite und jeder Ecke der Ausnehmung im Flügel- oder Rahmenfries ein Verglasungs-Klotz vorgesehen sein, um eine zuverlässige Klotzung der Verglasung an zumindest zwei Enden einer Seite zu ermöglichen.
[0044] Insbesondere wenn das Fenster einen Innensteg aufweist, welcher einstückig mit dem Flügelfries oder dem Rahmenfries ausgebildet ist, kann der zumindest eine in seiner Position verstellbare Verglasungs-Klotz eine zuverlässige Klotzung der Verglasung sicherstellen. Bei herkömmlicher Verarbeitung ist nur eine unzureichende Klotzung der Verglasung möglich, da die Klötze direkt in der Ausnehmung im Flügelfries vorgesehen werden müssen, bevor das Flügelfries zusammengesetzt und verbunden wird und nicht wie bei Fenstern mit aufgesetzter Glasleiste nachträglich in den Zwischenraum zwischen Ausnehmung (Glasgrundfalz) und Verglasung eingebracht werden können. Nach dem Einsetzen der Verglasung und Schließen des Flügelfrieses ist die Klotzung nicht mehr zugänglich. So kann insbesondere keine Feinabstimmung der Klot-
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zung an die tatsächlichen Abmessungen der Verglasung mehr erfolgen, womit die Verglasung in der Regel nicht passgenau oder nicht gerade im Flügelfries sitzt. Ein besonders einfach herstellbares und kostengünstiges Holzfenster kann so geschaffen werden.
[0045] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der zumindest eine Verglasungs-Klotz derart ausgebildet sein, dass die Verglasung über ihre gesamte Dicke auf dem Verglasungs-Klotz aufliegt. Dies ist insbesondere von bedeutendem Vorteil, wenn die Verglasung ein MehrscheibenIsolierglas mit mehreren beabstandeten Scheiben ist. Hierbei kann sichergestellt werden, dass alle Scheiben des Mehrscheiben-Isolierglases auf dem Verglasungs-Klotz gleichmäßig aufliegen und somit keine Spannungen auf die Verglasung ausgeübt werden, welche zu einem Austritt von Gas aus dem Scheibenzwischenraum führen könnten.
[0046] Gemäß einer Ausführungsvariante kann die Ausnehmung im Bereich des verstellbaren Verglasungs-Klotzes eine zusätzliche Vertiefung aufweisen, in welcher der Verglasungs-Klotz insbesondere vollständig versenkt werden kann. So kann zudem erreicht werden, dass der Verglasungs-Klotz beim Einsetzten der Verglasung in die Ausnehmung nicht störend vorsteht, wodurch das Einsetzen der Verglasung erleichtert wird. Zudem kann durch das Vorsehen der Vertiefungen für die Verglasungs-Klötze eine Ausnehmung mit insgesamt geringerer Tiefe vorgesehen werden, was etwaige Materialschwächungen im Flügel- oder Rahmenfries weiter reduziert.
[0047] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der verstellbare Verglasungs-Klotz ein Verstellmittel aufweisen, welches von einem Falz-Bereich des Flügelfrieses zugänglich ist. Alternativ kann gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der verstellbare Verglasungs-Klotz ein Verstellmittel aufweisen, welches von einem Laibungs-Bereich des Rahmenfrieses zugänglich ist. Als Falz-Bereich des Flügelfrieses wird dabei jener Bereich zwischen den Stirnseiten von Rahmenund Flügelfries bezeichnet, welcher sich zwischen Außenseite und Innenseite erstreckt. Im FalzBereich des Flügelfrieses befinden sich die Flügelfalze, welche als Gegenfalze zu den Rahmenfalzen im Rahmenfries ausgebildet sind und bei geschlossenem Fenster in diese eingreifen. Als Laibungs-Bereich des Rahmenfrieses wird wiederum der Bereich zwischen der Stirnseite des Fensterrahmens und der Fensterlaibung bezeichnet. Das Verstellmittel kann somit bei einem Fenster mit Fensterflügel von dem Falz-Bereich des Flügelfrieses einfach zugänglich betätigt werden, um die Position des Verglasungs-Klotzes einzustellen. Es ist somit ein Fenster geschaffen, welches auch bei einstückig ausgebildeten Außen- und Innenstegen eine Verstellung der Verglasungs-Klötze auf einfache und zuverlässige Weise ermöglicht.
[0048] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Verstellmittel eine Gewindeschraube aufweisen, welche in eine Einschraubmuffe im Flügelfries oder Rahmenfries eingeschraubt ist mit dem zumindest einen Verglasungs-Klotz in Eingriff bzw. Kontakt bringbar ist. Ein konstruktiv besonders einfaches erstes Sicherungselement kann so geschaffen werden, indem lediglich eine Durchgangsbohrung im Flügelfries vorgesehen werden muss, in welcher eine Einschraubmuffe eingeschraubt wird, und in dieser Einschraubmuffe die Gewindeschraube eingeschraubt wird, welche mit dem Verglasungs-Klotz in Kontakt treten kann. Alternativ zu einer Einschraubmuffe kann auch eine Einschlagmutter im Flügelfries oder Rahmenfries vorgesehen sein, um die Gewindeschraube drehbar aufzunehmen. Gemäß einer weiteren Alternative kann auch ein beliebiges Element mit Innengewinde, welches am Flügelfries oder Rahmenfries befestigt ist, vorgesehen sein, um die Gewindeschraube drehbar aufzunehmen.
[0049] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Verstellmittel an seiner dem VerglasungsKlotz zugewandten Seite einen Verstellfuß aufweisen, welcher insbesondere drehbar mit dem Verstellmittel verbunden ist und vorzugsweise tellerförmig ausgebildet ist. So kann konstruktiv einfach ein flächiger Druck auf den Verglasungs-Klotz ausgeübt werden, um die gewünschte Verklotzung der Verglasung herzustellen.
[0050] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Verstellmittel mit dem Verglasungs-Klotz verbunden sein, vorzugsweise indem der Verglasungs-Klotz eine rückseitige Tasche zur Aufnahme eines Verstellfußes aufweist. Ein unabsichtlicher Verlust bzw. eine ungewünschte Repositionierung Verglasungs-Klotzes vor oder während des Einbaus der Verglasung kann so vermieden
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werden. Ein konstruktiv einfaches aber zudem handhabungssicheres Fenster mit Verklotzungssystem kann so bereitgestellt werden.
[0051] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der zumindest eine Verglasungs-Klotz mit der Verglasung, beispielsweise über eine Verklebung, verbunden sein.
[0052] Alternativ kann gemäß einer Ausführungsvariante ein Auflageplättchen mit der Verglasung verbunden sein, welches eine Auflagefläche für den Verglasungs-Klotz ausbildet. Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann dabei der Verglasungs-Klotz als handelsüblicher Verstellfuß ausgebildet sein, welcher mit dem Auflageplättchen an der Verglasung in Kontakt tritt, um die Verglasung in der Ausnehmung zu klotzen.
[0053] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann die Gewindeschraube an der dem FalzBereich zugewandten Seite einen Schraubenkopf mit einem Schraubenkopfantrieb (auch Schraubenmitnahmeprofil genannt), insbesondere einem Schlitz-, Kreuzschlitz-, Innensechskant-, oder Innensechsrund-Antrieb, aufweisen. Derartige Schraubenkopfantriebe ermöglichen eine einfache und komfortable Verstellung mittels entsprechender Schraubenschlüssel, bzw. mittels entsprechender Bit-Einsätze für Bohrmaschinen oder Akkuschrauber.
[0054] Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann das Fenster ein zweites Sicherungselement zur Sicherung des Fensterrahmens aufweisen, welches in einer Fensterlaibung vorsehbar ist. Das zweite Sicherungselement kann dabei als Teil des Fensters oder eines Montagesets für das Fenster vorgesehen sein und beim Einbau des Fensters verwendet werden. Insbesondere bei mehrstöckigen Bauten ist es von großem Vorteil, wenn ein absturzsicherer Einbau des Fensters ermöglicht wird und eine unkontrollierbare Gefährdung durch herabstürzende Fenster reduziert wird.
[0055] Aus dem Stand der Technik sind zwar Absturzsicherungen für Fenster bekannt, diese weisen aber Laschen auf, die dem Fenster zur Außenseite und/oder zur Innenseite hin vorstehen. Hierbei ist ein mit der Außenseite des Gebäudes bündiger Einbau des Fensters jedenfalls nicht möglich, da die vorstehenden Laschen zusätzlich verkleidet oder verdeckt werden müssen.
[0056] Durch das Vorsehen des zweiten Sicherungselements zur Absturzsicherung innerhalb der Fensterlaibung, bevorzugt innerhalb der Stockdicke des Fensters, wird das optische Erscheinungsbild an der Außen- und Innenseite des Fensters nicht beeinträchtigt und ein mit der Außenseite bündiger Einbau des Fensters wird ohne weitere Verkleidung ermöglicht. Das zweite Sicherungselement ragt bevorzugt nicht von innerhalb des Stockbereichs des Fensters in die Außenbzw. Innenseite hinein, was nachfolgende Gewerke an der Außenfassade bzw. an der Innenseite (an den Laibungen) erleichtert bzw. vereinfacht.
[0057] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das zweite Sicherungselement einen an der Fensterlaibung befestigbaren Anschlag und ein in den Anschlag eingreifbares Rückhaltemittel aufweisen. So kann das zweite Sicherungselement kompakt und einfach zwischen Fensterlaibung und Fensterrahmen integriert werden, wobei der Anschlag einfach vor dem Einsetzten des Fensters an der Fensterlaibung befestigt werden kann. Das Fenster selbst kann am Fensterrahmen nun ein Rückhaltemittel aufweisen, welches bei Bedarf mit dem Anschlag in Eingriff kommen kann, um das Fenster an diesem zu halten und vor einem Absturz zu sichern.
[0058] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der Anschlag entlang von zumindest einer Richtung, vorzugsweise entlang von zwei Richtungen, ausgerichtet werden. Unter Ausrichtung bzw. Justierung wird hierbei verstanden, dass der Anschlag entlang zumindest einer Richtung verschiebbar ausgebildet ist und so in seiner konkreten Position verändert werden kann. Vorzugsweise ist der Anschlag so ausgebildet, dass er entlang zweier Richtungen verschiebbar ist und so eine zweidimensionale Ausrichtung gewährleistet wird, so dass ein zuverlässiges In-KontaktKommen des Anschlags mit dem Rückhaltemittels ermöglicht wird.
[0059] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der Anschlag als Winkel ausgebildet sein, welcher bei Befestigung in der Fensterlaibung in Richtung des Fensterrahmens auskragt. So kann das zweite Sicherungselement auf konstruktiv besonders einfache Weise bereitgestellt werden und auch eine einfache und kostengünstige Montage des Fensters ermöglichen.
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[0060] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das in den Anschlag eingreifbare Rückhaltemittel als verstellbarer Haltebolzen ausgebildet sein, welcher dem Rahmenfries in Richtung der Fensterlaibung verstellbar vorsteht. Durch den verstellbaren Haltebolzen kann ein konstruktiv besonders einfaches Rückhaltemittel geschaffen werden, welches zudem einfach an unterschiedliche Gegebenheiten anpassbar ist, beispielsweise in dem der Überstand des Haltebolzens vom Rahmenfries ausgehend verändert werden kann und so an die tatsächliche Einbauluft zwischen Fensterrahmen und Fensterlaibung angepasst werden kann. Eine besonders einfaches und zuverlässiges zweites Sicherungselement kann so geschaffen werden.
[0061] Gemäß einer Ausführungsvariante kann der Haltebolzen ein Außengewinde aufweisen und in einer Einschraubmuffe mit Innengewinde im Rahmenfries eingeschraubt sein. Ein konstruktiv besonders einfaches zweites Sicherungselement und Fenster kann so geschaffen werden, indem lediglich eine Durchgangsbohrung im Rahmenfries vorgesehen werden muss, in welcher eine Einschraubmuffe eingeschraubt wird, und in dieser Einschraubmuffe der Haltebolzen mit seinem Außengewinde in das Innengewinde der Einschraubmuffe eingeschraubt wird. Alternativ zu einer Einschraubmuffe kann eine Einschlagmutter mit Innengewinde im Rahmenfries vorgesehen sein, oder ein beliebiges mit dem Rahmenfries verbundenes Element mit Innengewinde vorgesehen sein, um den Haltebolzen mit seinem Außengewinde drehbar in dem jeweiligen Innengewinde aufzunehmen.
[0062] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann der Haltebolzen an der dem Falz-Bereich zugewandten Seite einen Schraubenkopf mit einem Schraubenkopfantrieb, insbesondere einem Schlitz-, Kreuzschlitz-, Innensechskant-, oder Innensechsrund-Antrieb, aufweisen. Derartige Schraubenkopfantriebe ermöglichen eine einfache und komfortable Verstellung mittels entsprechender Schraubenschlüssel, bzw. mittels entsprechender Bit-Einsätzen für Bohrmaschinen oder Akkuschrauber.
[0063] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann der Haltebolzen an der dem LaibungsBereich zugewandten Seite einen Schraubenkopf mit einem Schraubenkopfantrieb, insbesondere einem Außensechskant-Antrieb aufweisen. Hierdurch wird auch eine einfache und komfortable Verstellung des Rückhaltemittels innerhalb der Einbauluft zwischen Fensterrahmen und Fensterlaibung ermöglicht.
[0064] Gemäß einer Ausführungsvariante können mehrere zweite Sicherungselemente umlauflaufend am Fenster vorgesehen sein. So kann eine zuverlässige Absturzsicherung des Fensters an mehreren Sicherungspunkten erreicht werden. Eine besonders einfache und sichere Montage und Handhabung des Fensters können so erreicht werden.
[0065] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Fenster drei Dichtebenen aufweisen, wobei jede Dichtebene eine allseitig umlaufende Dichtung aufweist. Durch drei Dichtebenen kann eine sehr hohe Wasser- und Winddichtheit des Fensters erreicht werden. Insbesondere kann die Beständigkeit gegenüber Schlagregen deutlich verbessert werden. Vorzugsweise kann das Fenster dabei eine Beanspruchungsklasse 9A gemäß DIN EN 12208 (in der Version von Juni 2000) gegenüber Schlagregen und Windlasten aufweisen.
[0066] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Fenster einen Falzlüfter aufweisen, welcher bei Aktivierung eine Luftführung durch das geschlossene Fenster ermöglicht. Hierzu kann der Rahmenfries eine, insbesondere schlitzförmige, Ausnehmung aufweisen, um einen Luftein- und Luftaustritt gegenüber der Außenseite zu ermöglichen, wobei der Falzlüfter vorzugsweise vor der Ausnehmung positioniert ist. Das Flügelfries kann dabei zudem entsprechende Aussparungen in den Dichtungen oder Dichtebenen aufweisen, so dass ein Luftstrom zur Innenseite hin selbst bei geschlossenem Fensterflügel möglich ist. Der Komfort im Innenraum kann durch das Fenster somit weiter erhöht werden.
[0067] Gemäß einer Ausführungsvariante weist der Flügelfries mehrere aneinander anschließBende Flügelfalze und der Rahmenfries mehrere aneinander anschließende Rahmenfalze auf, wobei die Flügelfalze als Gegenfalze zu den Rahmenfalzen ausgebildet sind und an einem Ende des jeweiligen Flügelfalzes eine Nut zur Aufnahme einer Dichtung vorgesehen ist. Bei geschlos-
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senem Fenster folgt somit das Profil der Flügelfalze jenem der Rahmenfalze und die in die Nuten des Flügelfrieses vorgesehenen Dichtungen dichten gegenüber dem Rahmenfries ab. Hierdurch wird eine hohe Schlagregendichtigkeit und auch Winddichtigkeit erzielt.
[0068] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Rahmenfries im unteren Stockbereich in einem Rahmenfalz eine Wasserrinne ausbilden. Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann die Wasserrinne zudem über zumindest eine Entwässerungsbohrung mit der Außenseite des Fensters verbunden sein. Vorzugsweise sind mehrere Entwässerungsbohrungen zwischen Wasserrinne und Außenseite vorgesehen, insbesondere in einem Abstand von 20 cm zueinander. Die Wasserrinne ist dabei bevorzugt zwischen einer ersten und einer zweiten Dichtungsebene angeordnet. Durch die Wasserrinne kann die Resistenz gegenüber Schlagregen weiter verbessert werden, da trotz Dichtung eintretendes Wasser in der Wasserrinne gesammelt und an die AuRBenseite des Fensters abgeführt werden kann, ohne dass dieses weiter ins Innere vordringen kann.
[0069] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Rahmenfries im unteren Stockbereich gegenüber der Außenseite des Fensters zur Ausbildung eines Fensterbankfalzes zurückspringen. Die Entwässerungsbohrung der Wasserrinne kann zudem bevorzugt in den Fensterbankfalz münden. So kann konstruktiv einfach ein Bereich zur Montage einer Fensterbank geschaffen werden, welcher zugleich der Entwässerung der Wasserrinne im Rahmenfries dienen kann.
[0070] Gemäß einer Ausführungsvariante kann die Wasserrinne im Querschnitt abgerundet, insbesondere kreisbogenförmig, ausgebildet sein. Durch die Vermeidung von Kanten und Rillen innerhalb der Wasserrinne kann eine besonders einfach und komfortabel zu reinigende Entwässerungslösung geschaffen werden.
[0071] Gemäß einer Ausführungsvariante kann das Rahmenfries im unteren Stockbereich als Türschwelle ausgebildet sein. Dabei kann auf einen Rahmenfalz und Flügelfalz (vorzugsweise den innersten) verzichtet werden, um einen stufenlosen Übergang zwischen Fußboden und der Türschwelle zu schaffen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn das Fenster als Fenstertüre ausgebildet ist. Vorzugsweise kann die gesamte Türschwelle dabei aus Holz ausgebildet sein. Auf Verkleidungen aus Metall oder Aluminium kann dabei verzichtet sein. Vollständig aus Holz ausgebildete Türschwellen können zudem zu einer besonders guten Wärmedämmung beitragen, da diese gegenüber Metall oder Aluminium einen sehr niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (UWert) aufweisen. Zudem kann fertigungstechnisch einfach eine behindertengerechte Türschwelle geschaffen werden.
[0072] Vorzugsweise kann im Bereich der Türschwelle hochwertiges und beständiges Holz, wie etwa Accoya-Holz verwendet werden, während das Grundmaterial von Rahmenfries und Flügelfries aus günstigen Fensterkanteln (etwa aus Fichten-, Tannen- oder Kiefernholz) ausgebildet sein kann.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0073] Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsvarianten der Erfindung anhand der Zeichnungen näher dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine abgerissene horizontale Querschnittsansicht an einer ersten Stelle durch ein Fenster gemäß einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung,
Fig. 2 eine abgerissene horizontale Querschnittsansicht an einer zweiten Stelle durch das Fenster gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine abgerissene horizontale Querschnittsansicht durch ein Fenster gemäß einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung,
Fig. 4 eine abgerissene vertikale Querschnittsansicht durch das Fenster gemäß Fig. 3,
Fig. 5 eine abgerissene horizontale Querschnittsansicht durch ein Fenster als Festverglasung gemäß einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung
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Fig. 6 eine abgerissene vertikale Querschnittsansicht entlang durch ein Fenster als Fenstertür gemäß einer vierten Ausführungsvariante der Erfindung
Fig. 7 eine abgerissene horizontale Querschnittsansicht durch ein Fenster gemäß einer fünften Ausführungsvariante der Erfindung, und
Fig. 8 eine abgerissene horizontale Querschnittsansicht durch ein Fenster gemäß einer sechsten Ausführungsvariante der Erfindung.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0074] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsvarianten exemplarisch beschrieben.
[0075] In Fig. 1 ist ein Fenster 100 gemäß einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung in einer horizontalen Schnittansicht gezeigt. Fig. 2 zeigt eine horizontale Schnittansicht durch dasselbe Fenster 100 gemäß der ersten Ausführungsvariante, jedoch an einer anderen Höhe als Fig. 1.
[0076] Wie in den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weist das Fenster 100 einen Fensterrahmen 1 und einen Fensterflügel 2 auf. Der Fensterrahmen 1 weist ein umlaufendes Rahmenfries 3 auf, und der Fensterflügel 2 weist wiederum ein umlaufendes Flügelfries 4 auf. Der Fensterflügel 2 kann zudem gegenüber dem Fensterrahmen 1 geöffnet werden, was in den Figuren jedoch nicht näher dargestellt wurde. In weiterer Folge wird der Fensterflügel 2 immer in geschlossener Stellung gezeigt.
[0077] Der Rahmenfries 3 weist an seiner Stirnseite im Falz-Bereich 17 mehrere stufenförmig angeordnete Rahmenfalze 27 auf und der Flügelfries 4 weist an seiner Stirnseite im Falz-Bereich 17 mehrere stufenförmig angeordnete Flügelfalze 28 auf. Die Flügelfalze 28 sind dabei als Gegenfalze zu den Rahmenfalzen 27 ausgebildet und folgen diesen im geschlossenen Zustand des Fensters. An den Übergängen zwischen den Flügelfalzen 28 im Flügelfries 4 sind umlaufende Dichtungen 29 vorgesehen, welche in einer entsprechenden Nut im Flügelfries 4 gehalten werden. Insgesamt sind in dem Fenster 100 somit drei umlaufende Dichtebenen ausgebildet, welche eine hohe Dichtheit gegenüber Windlasten und Schlagregen sicherstellt.
[0078] Rahmenfries 3 und Flügelfries 4 sind vollständig aus Holz ausgebildet, wobei die Falze (Rahmenfalz 27, Flügelfalz 28) und die Ausnehmung 5 aus Fensterkanteln herausgefräst werden und diese dann zu den Friesen (Rahmenfries 3, Flügelfries 4) miteinander verbunden werden.
[0079] An den Außenseiten 8 von Fensterrahmen 1 und Fensterflügel 2 sind jeweils wetterfeste Außenschichten 7 angebracht. Die Außenschicht 7 ist dabei jeweils vollflächig auf der Außenseite 8 des Rahmenfrieses 3 und an der Außenseite 8 des Flügelfrieses 4 angebracht. Die Verbindung zwischen den Fensterkanteln des Rahmenrieses 3 und des Flügelfrieses 4 und der jeweiligen Außenschicht 7 erfolgt über eine vollflächige Lage an PU-Leim, welcher eine sowohl wetterfeste als auch dauerhafte Verbindung ermöglicht.
[0080] Die Außenschicht 7 ist dabei gemäß der ersten Ausführungsvariante als hochwetterfeste Kompaktplatte ausgebildet und kann so Fensterrahmen 1 und Fensterflügel 2 an der Außenseite zuverlässig vor Witterungseinflüssen schützen. Eine solche Kompaktplatte ist zudem Ozon- und UV-beständig und ermöglicht somit ein langlebiges und wartungsarmes Fenster 100.
[0081] An der Innenseite 9 sind Rahmenfries 3 und Flügelfries 4 zudem mit einer Dekorschicht 30 versehen, welche beispielsweise als Echtholzfurnierschicht ausgebildet ist. So kann das günstige Holz der Fensterkantel durch eine Dekorschicht (Furnierschicht) 30 aus verschiedenen Edelhölzern aufgewertet werden. Zudem kann durch die Verwendung harter und widerstandsfähiger Hölzer auch die Langlebigkeit und Kratz- und Scheuerresistenz des Fensters 100 verbessert werden.
[0082] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, sind Fensterrahmen 1 und Fensterflügel 2, sowie Rahmenfries 3 und Flügelfries 4, zueinander flächenbündig ausgebildet. Das bedeutet, weder das Rahmenfries 3 noch das Flügelfries 4 stehen zur Außenseite 8 oder zur Innenseite 9 über
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das jeweils andere Fries (Rahmenfries 3, Flügelfries 4) über. Es ist somit ein stufenloser Übergang zwischen den beiden Friesen (Rahmenfries 3, Flügelfries 4) an Außenseite 8 und Innenseite 9 geschaffen, wodurch ein hochwertiges und optisch ansprechendes Erscheinungsbild sowohl an der Außenseite 8 als auch an der Innenseite 9 erreicht wird.
[0083] Die Verglasung 6 wird im Fensterflügel 2 in einer umlaufend eingefrästen Ausnehmung 5 im Flügelfries 4 aufgenommen und gehalten. Die Ausnehmung 5 wird dabei an der Außenseite 8 durch einen Außensteg 10 begrenzt. An der Innenseite 9 wiederum wird die Ausnehmung 5 durch einen Innensteg 11 begrenzt. Sowohl Außensteg 10 als auch Innensteg 11 sind einstückig mit dem Flügelfries 4 verbunden — sind also stehengeblieben, nachdem die Ausnehmung 5 in den Fensterkantel des Flügelfrieses 4 eingefräst wurde.
[0084] Zwischen der Verglasung 6 und dem Außensteg 10, sowie zwischen der Verglasung 6 und dem Innensteg 11 sind jeweils umlaufende Verglasungsdichtungen 41 vorgesehen, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Bereich der Ausnehmung 5 zu verhindern.
[0085] Während der Innensteg 11 massiv ausgebildet ist und als Sicherung der Verglasung an der Innenseite 9, bzw. zur Innenseite 9 hin, dient, so weist der Außensteg 10 im Gegenteil eine möglichst geringe Dicke auf, bevorzugt weniger als 0,5 cm, so dass die Verglasung 6 so weit wie möglich an der Außenseite 8 sitzt und nur minimal gegenüber der Außenseite 8 des Flügelfrieses 4 zurückspringt. Auf diese Weise wird ein optisch besonders ansprechendes Fenster 100 erreicht, welches ein nahezu flächenbündiges Erscheinungsbild an der Außenseite 8 präsentiert.
[0086] Da ein solcher dünner Außensteg 10 keine strukturellen Aufgaben mehr erfüllen kann und lediglich als Basis zur Anleimung der Außenschicht dient, wird eine zusätzliche strukturelle Komponente zur Sicherung der Verglasung 6 an der Außenseite 8 benötigt.
[0087] Diese Sicherung der Verglasung 6 an der Außenseite 8 wird durch ein erstes Sicherungselement 12 ermöglicht, welches in der Ausnehmung 5 im Flügelfries 4 vorgesehen ist. Das Sicherungselement 12 ist dabei als Haltewinkel 13 ausgebildet, welcher die Verglasung 6 an der Außenseite 8 übergreift, wodurch die Verglasung 6 zwischen Haltewinkel 13 und Innensteg 11 eingeklemmt ist und gehalten wird.
[0088] Der Haltewinkel 13 liegt dabei stirnseitig in der Ausnehmung 5 auf und kragt von dieser aus, um die Verglasung 6 zu übergreifen. Zudem kann der Haltewinkel 13 eine Vorspannung aufweisen und so einen Druck auf die Verglasung 6 ausüben. Der Haltewinkel 13 kann zudem abgerundete Ecken aufweisen, welche beim Einbau der Verglasung 6 helfen können, was in den Figuren jedoch nicht näher dargestellt wurde.
[0089] Der Haltewinkel 13 wird dabei einfach mittels einer oder mehrerer Schrauben 35 in der Ausnehmung 5 mit dem Flügelfries 4 verschraubt und so fest mit diesem verbunden. Zudem kann der Haltewinkel 13 ein Langloch für die Schrauben 35 aufweisen, damit dieser in der Ausnehmung 5 exakt ausgerichtet werden kann.
[0090] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind im Flügelfries 4 mehrere Verglasungs-Klötze 15 vorgesehen, um die Verglasung 6 in der Ausnehmung 5 auszurichten bzw. zu Justieren. Die VerglasungsKlötze 15 sind vorzugsweise an allen Ecken der Flügelfrieses 4, also jeweils zwei pro Seite (links, rechts, oben, unten), positioniert, so dass die Verglasung 6 an jeder Seite eine Zwei-Punkt-Auflage hat und in ihrer Lage im Flügelfries 4 einfach ausgerichtet werden kann.
[0091] Zur Justierung der Verglasung 6 weisen die Verglasungs-Klötze 15 jeweils Verstellmittel 16 auf, welche aus einer Gewindeschraube 19 bestehen, die in eine Einschraubmuffe 20 im FIlügelfries eingeschraubt ist und mit dem Verglasungs-Klotz 15 verbunden ist. Durch Rein- und Rausschrauben der Gewindeschraube 19 kann der Abstand zwischen Verglasungs-Klotz 15 und Flügelfries 4 vergrößert oder verkleinert werden, so dass die Verglasungs-Klötze 15 mit der Verglasung 6 in Eingriff kommen und diese in der Ausnehmung 5 halten.
[0092] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Gewindeschraube 19 des Verstellmittels 16 von dem Falz-Bereich 17 aus zugänglich. Hierzu weist die Gewindeschraube 19 insbesondere einen Schraubenkopfantrieb 31 auf, welcher mit einem entsprechenden Werkzeug angetrieben werden
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kann. So kann etwa bei geöffnetem Fensterflügel 2 die Gewindeschraube 19 angetrieben werden und so die Lage des Verglasungs-Klotzes 15 verstellt werden.
[0093] Zudem ist an der Stirnseite 14 der Ausnehmung 5 im Bereich des verstellbaren Verglasungs-Klotzes 15 eine Vertiefung 40 in die Ausnehmung 5 eingebracht. Der Verglasungs-Klotz 15 kann somit vollständig in die Vertiefung 40 versenkt werden und steht dabei nicht über die Stirnseite 14 der Ausnehmung 5 vor.
[0094] Hierdurch wird ein zuverlässiger und einfacher Einbau der Verglasung 6 in dem Fensterflügel 2 ermöglicht, obwohl dieser keine aufgesetzte Glasleiste umfasst. Bei Fenstern mit aufgesetzter Glasleiste ist nämlich ein Einsetzen der Verglasung nach dem vollständigen Zusammenbau des Flügelfrieses möglich und die Verglasung kann beliebig nachträglich mit VerglasungsKlötzen versehen werden, um die Verglasung im Fensterflügel auszurichten. Bei dem Fenster 100 gemäß der ersten Ausführungsvariante der Erfindung muss hingegen die Verglasung 6 bereits beim Zusammenbau des Flügelfrieses 4 in die Ausnehmung 5 eingesetzt werden und danach das Flügelfries 4 an den Ecken geschlossen werden. Eine nachträgliche Beklotzung der Verglasung 6 ist somit nicht möglich, da die Ausnehmung 5 zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zugänglich ist, um passende Klötze einzusetzen. Über die Verstellmittel 16 können die VerglasungsKlötze 15 nach Zusammenbau des Fensterflügels 2 einfach in Kontakt mit der Verglasung 6 gebracht werden und diese in der Ausnehmung 5 ausrichten und halten.
[0095] In Fig. 3 ist ein Fenster 101 gemäß einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung gezeigt. In Bezug auf das Fenster 101 gemäß der zweiten Ausführungsvariante sind die obenstehenden Ausführungen in Bezug auf das Fenster 100 gemäß der ersten Ausführungsvariante anwendbar, sofern in weiterer Folge nichts Abweichendes beschrieben ist.
[0096] Wie in Fig. 3 ersichtlich, ist das Fenster 101 in einer Fensterlaibung 200 montiert gezeigt. Dabei weist das Fenster 101 zusätzlich zu den oben beschriebenen Merkmalen ein zweites Sicherungselement 21 zur Sicherung des Fensterrahmens 1 in der Fensterlaibung 200 auf.
[0097] Das zweite Sicherungselement 21 dient dabei vorwiegend der Absturzsicherung des Fensters 101, bereits während der Montage, sowie nach dem Einbau.
[0098] Hierzu umfasst das zweite Sicherungselement 21 einen Anschlag 22, welcher an der Fensterlaibung 200 befestigt werden kann. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Anschlag 22 dabei als Anschlagswinkel 24 ausgebildet und ist über zumindest eine Schraube 32 als Befestigungsmittel mit der Fensterlaibung 200 dauerhaft und fest verbunden.
[0099] Zudem umfasst das zweite Sicherungselement 21 ein in den Anschlag 22 eingreifbares Rückhaltemittel 23, welches als verstellbarer Haltebolzen 25 ausgebildet ist. Der Haltebolzen 25 steht dabei dem Rahmenfries 3 in Richtung der Fensterlaibung 200 vor, bildet somit einen (punktuellen) Vorsprung des Fensterrahmens 1 im Laibungs-Bereich 18.
[00100] Der Haltebolzen 25 weist zur Verstellung ein Außengewinde auf, und ist in einem entsprechenden Innengewinde einer Einschraubmuffe 26 im Rahmenfries 3 eingeschraubt. Von dem Falz-Bereich 17 ausgehend kann der Haltebolzen 25 über eine Bohrung im Rahmenfries 3 verstellt werden, indem ein entsprechender Schraubenkopfantrieb 33 am Ende des Haltebolzens 25 mit einem passenden Werkzeug angetrieben werden kann. Durch Antreiben des Haltebolzens 25 kann dieser in seiner Stellung verändert werden und so in Richtung der Fensterlaibung 200 herausgeschraubt oder in das Rahmenfries 3 hineingeschraubt werden.
[00101] Im Laibungs-Bereich 18 kann der Haltebolzen 25 zudem ein äußeres Antriebsmittel 34 aufweisen, welches eine Verstellung des Haltebolzens 25 im Laibungs-Bereich 18 ermöglicht. So kann während des Einbaus auch die Stellung der Haltebolzen 25 komfortabel verändert werden, ohne dass das Fenster 101 geöffnet werden muss. Das Antriebsmittel 34 ist dabei als Gewindemutter bzw. als Außensechskant-Antrieb ausgebildet.
[00102] Am Ende des Haltebolzens 25 ist zudem ein tellerförmiges Anschlagselement 39 vorgesehen, welches mit dem Anschlagswinkel 24 in Eingriff gelangen kann und so einen definierten Anschlagspunkt herstellen kann.
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[00103] Der Anschlagswinkel 24 erstreckt sich bevorzugt über die gesamte Länge der Fensterlaibung 200 bzw. des Fensterrahmens 1, so dass das Fenster 101 beim Einsetzen in die Fensterlaibung 200 mit den Rückhaltemitteln 23 am Anschlagswinkel 24 anschlagen kann und so ein Herausfallen zur Außenseite 8 hin zuverlässig verhindert wird.
[00104] Der Anschlagswinkel 24 kann zudem in der Fensterlaibung 200 ausgerichtet werden, um die exakte Position des Anschlags 22 einzustellen. Hierzu weist der Anschlagswinkel 24 ein oder mehrere Langlöcher auf, so dass dieser entlang von zwei Richtungen verschoben und positioniert werden kann. Nach exakter Ausrichtung der Anschlagswinkel 24 kann das Fenster 101 besonders einfach eingebaut werden, indem das Fenster 101 einfach in die Fensteröffnung eingesetzt wird und in Kontakt mit den Anschlägen 22 bereits die korrekte Einbauposition einnimmt.
[00105] Fig. 3 zeigt auch den Einbau des Fensters 101 in der Fensterlaibung 200. Der Anschlagswinkel 24 ist dabei mittels der Schraube 32 fest mit der Wand 210 verbunden. An der Fassade 220 kann der Fensterrahmen 1 durch eine Dämmung 221 teilweise überdeckt sein, um Kältebrücken zu vermeiden. Zudem kann der Laibungs-Bereich 18, als Schaumfuge ausgebildet sein und nach dem Einbau des Fensters 101 mit expandierendem Schaum (etwa PU-Schaum) ausgefüllt werden, was in den Figuren nicht näher dargestellt wurde.
[00106] In Fig. 4 ist zudem eine vertikale Schnittansicht durch das Fenster 101 im unteren Stockbereich dargestellt. Die Einbauverhältnisse ergeben sich dabei ähnlich wie an den seitlichen Wänden 210, wie in Fig. 3 gezeigt. Auch im Stockbereich der Fensterlaibung 200, also im unteren Laibungs-Bereich 18 sind wiederum Anschlagswinkel 24 vorgesehen, die mit der Wand 210 verschraubt sind und in welche entsprechende Rückhaltemittel 23 im Fensterrahmen 1 eingreifen können. Die Verstellung funktioniert dabei wie zuvor anhand der Fig. 3 beschrieben.
[00107] Zudem kann der Rahmenfries 3 an der Außenseite 8 im unteren Stockbereich einen Fensterbankfalz 36 aufweisen, wobei der Rahmenfries 3 hierzu gegenüber der Außenseite 8 zurückspringt. Weiters kann der Rahmenfries 3 im unteren Falz-Bereich 17 statt eines ersten Rahmenfalzes 27 eine Wasserrinne 37 aufweisen, welche etwaiges eindringendes Wasser durch die erste außenseitige Dichtung 29 auffangen und ableiten kann. Hierzu ist die Wasserrinne 37 im Querschnitt abgerundet und verfügt über mehrere über die gesamte untere Breite des Rahmenfrieses 3 verteilte Entwässerungsbohrungen 38. Insbesondere sind die Entwässerungsbohrungen 38 mit einem Abstand von 20 cm zueinander über die gesamte Breite verteilt angeordnet.
[00108] Die Entwässerungsbohrungen 38 durchdringen den Rahmenfries 3 von der Wasserrinne 37 ausgehend zur Außenseite 8 hin und münden im Bereich des Fensterbankfalzes 36. Eine zuverlässige Entwässerung der Wasserrinne 37 in den Fensterbankfalz 36 wird so ermöglicht.
[00109] Im Fensterbankfalz 36 kann an der Außenseite 8 zudem eine Fensterbank oder ein Abdeckblech 230 montiert sein, um die WMitterungsbeständigkeit des Fensters 101 weiter zu verbessern.
[00110] An der Innenseite 9 wiederum kann der Rahmenfries 3 ebenso im unteren Bereich einen Falz zur Aufnahme einer Innenfensterbank 240 aufweisen, was in den Figuren allerdings nur andeutungsweise skizziert wurde.
[00111] In Fig. 5 ist ein Fenster 102 gemäß einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung gezeigt. Das Fenster 102 ist als Festverglasung ausgebildet und weist lediglich einen Fensterrahmen 1a mit einer Verglasung 6 auf. Die obenstehenden Ausführungen in Bezug auf das Fenster 101 gemäß der zweiten Ausführungsvariante sind auf das Fenster 102 äquivalent mit der Maßgabe anwendbar, dass das erste Sicherungselement 12 und die Verglasungs-Klötze 15 in der Ausnehmung 5a im Rahmenfries 3a vorgesehen sind. Abweichungen sind im Nachfolgenden beschrieben.
[00112] Das Fenster 102 weist einen Fensterrahmen 1a mit einem Rahmenfries 3a auf, wobei die Ausnehmung 5a zur Aufnahme der Verglasung 6 im Rahmenfries 3a eingebracht ist — im Gegensatz zu den Fenstern 100 und 101, wie zuvor beschrieben. Dabei sind der Innensteg 11 und der Außensteg 10 einstückig mit dem Rahmenfries 3a ausgebildet.
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[00113] Der Rahmenfries 3a weist zur Sicherung der Verglasung 6 an der Außenseite 8 einen oder mehrere Haltewinkel 13 als erstes Sicherungselement 12 auf, welcher die Verglasung 6 an der Außenseite übergreift. Die oben angegebenen Ausführungen zu dem ersten Sicherungselement 12 und dem Haltewinkel 13 im Flügelfries 4 in Bezug auf die Fenster 100, 101 gemäß der ersten und zweite Ausführungsvariante sind äquivalent auf das erste Sicherungselement 12 und den ersten Haltewinkel 13 im Rahmenfries des Fensters 102 anwendbar.
[00114] Im Rahmenfries 3a sind zudem mehrere Verglasungs-Klötze 15 vorgesehen, um die Verglasung 6 in der Ausnehmung 5a auszurichten bzw. zu justieren. Die Verglasungs-Klötze 15 sind vorzugsweise an allen Ecken der Rahmenfrieses 3a, also jeweils zwei pro Seite (links, rechts, oben, unten), positioniert, so dass die Verglasung 6 an jeder Seite eine Zwei-Punkt-Auflage hat und in ihrer Lage im Rahmenfries 3a einfach ausgerichtet werden kann.
[00115] Zur Justierung der Verglasung 6 weisen die Verglasungs-Klötze 15 wiederum Verstellmittel 16 mit in Einschraubmuffe 20 drehbar gelagerten Gewindeschrauben 19 auf. Die Gewindeschraube 19 des Verstellmittels 16 sind in dem Fenster 102 von dem Laibungs-Bereich 18 aus zugänglich, und nicht von dem Falz-Bereich 17, wie zuvor in Bezug auf die Fenster 100 und 101 beschrieben. Die weiteren obigen Ausführungen zu dem ersten Sicherungselement 12 in Bezug auf die Fenster 100 und 101 gemäß der ersten und zweiten Ausführungsvarianten sind auf das Fenster 102 mit Festverglasung gleichermaßen anwendbar.
[00116] Das zweite Sicherungselement 21 ist gleichermaßen, wie zuvor für das Fenster 101 gemäß der zweiten Ausführungsvariante beschrieben, ausgebildet. Allerdings ist aufgrund des fehlenden Falz-Bereichs 17 keine Verstellung des Haltebolzens 25 über den Schraubenkopfantrieb 33 möglich, da dieser nicht zugänglich ist. Hingegen erfolgt die Verstellung der Position des Haltebolzens 25 über die äußeren Antriebsmittel 34 im Laibungs-Bereich 18.
[00117] Fig. 5 zeigt auch den Einbau des Fensters 102 in der Fensterlaibung 200. An der Fassade 220 kann der Fensterrahmen 1a durch eine Dämmung 211 teilweise überdeckt sein, um Kältebrücken zu vermeiden. Zudem kann der Laibungs-Bereich 18, als Schaumfuge ausgebildet sein und nach dem Einbau des Fensters 102 mit expandierendem Schaum (etwa PU-Schaum) ausgefüllt werden, was in den Figuren jedoch nicht näher dargestellt wurde.
[00118] In Fig. 6 ist ein Fenster 103 gemäß einer vierten Ausführungsvariante der Erfindung in einer vertikalen Schnittansicht gezeigt. Das Fenster 103 ist als Fenstertüre ausgebildet und der Fensterrahmen 1b ist in seinem unteren Stockbereich als Bodenschwelle ausgebildet. Die obenstehenden Ausführungen in Bezug auf die Fenster 100, 101 gemäß der ersten und zweiten Ausführungsvariante sind auf das Fenster 103 gleichermaßen anzuwenden, sofern im Folgenden nichts Abweichendes angegeben ist.
[00119] Fig. 6 zeigt schon wie zuvor Fig. 4 eine vertikale Schnittansicht durch das Fenster 103 im unteren Stockbereich dargestellt. Im Gegensatz zu dem Fenster 101, welches im unteren Stockbereich an einer Wand befestigt wird, wird das bodentiefe Fenster 103 als Fenstertüre im unteren Stockbereich im Bodenaufbau verankert. Auf ein zweites Sicherungselement wird daher im unteren Teil des Rahmenfrieses 3b verzichtet.
[00120] Zudem wird sowohl im Fensterrahmen 1b, als auch im Fensterflügel 2a auf die innerste Dichtungsebene samt Dichtung 29 verzichtet. Damit wird auch auf den innersten Rahmenfalz 27 und den innersten Flügelfalz 28 verzichtet, womit der Rahmenfries 3b mit weniger Stufen und Barrieren auskommen kann, wodurch ein nahezu barrierefreies Fenster 103 erreicht werden kann, welches aber dennoch nicht auf eine hohe Dichtheit im unteren Stockbereich verzichtet. Insbesondere kann hierbei ein nahezu ebener Abschluss an der Innenseite 9 mit einem fertigen Boden 250 erreicht werden.
[00121] Wie schon weiter oben zum Fenster 101 anhand von Fig. 4 beschrieben, weist auch das Rahmenfries 3b des Fensters 103 an der Außenseite 8 im unteren Falz-Bereich 17 statt eines ersten Rahmenfalzes 27 eine Wasserrinne 37 auf, welche etwaiges durch die erste außenseitige Dichtung 29 eindringendes Wasser auffangen und ableiten kann. Hierzu verfügt die Wasserrinne 37 wiederum über Entwässerungsbohrungen 38, die im Abstand von 20 cm zueinander über die
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gesamte Breite verteilt angeordnet sind.
[00122] Der Flügelfries 4a ist wiederum, so wie weiter oben beschrieben, der Flügelfries 4 der Fensters 100 und 101 gemäß der ersten und zweiten Ausführungsvariante mit einem ersten Sicherungselement 12 zur Sicherung der Verglasung 6 im Flügelfries 4a ausgestattet. Zudem weist der Flügelfries 4a ebenso verstellbare Verglasungs-Klötze 15 mit über den Falz-Bereich 17 zugänglichen Verstellmittel 16 auf. Zu deren Beschreibung wird auf die obigen Beschreibungen anhand der Figuren 1 bis 3 verwiesen.
[00123] In Fig. 7 ist ein Fenster 104 gemäß einer fünften Ausführungsvariante der Erfindung gezeigt. In Bezug auf das Fenster 104 gemäß der fünften Ausführungsvariante sind die obenstehenden Ausführungen in Bezug auf die Fenster 100, 101 gemäß der ersten und zweiten Ausführungsvariante anwendbar, sofern in weiterer Folge nichts Abweichendes beschrieben ist.
[00124] Im Gegensatz zu den Fenstern 100, 101 gemäß der ersten und zweiten Ausführungsvariante weist das Fenster 104 einen Fensterflügel 2b mit einer flächenbündigen Verglasung 6 auf. Das Fenster 104 verzichtet hierbei auf einen Außensteg und weist lediglich einen Innensteg 11 auf. Die Ausnehmung 5 im Flügelfries 4b ist somit in Form eines Falzes an der Außenseite 8 eingebracht.
[00125] Um die Verglasung 6 an der Außenseite 8 zu sichern, sind im Flügelfries 45 mehrere erste Sicherungselemente 12 vorgesehen, wobei jeweils zumindest ein erstes Sicherungselement 12 an den Ecken der Verglasung 6 auf jeder Seite vorgesehen ist. Bei größeren Verglasungen 6 sind pro Seite mehrere erste Sicherungselemente 12 in einem Abstand von etwa 50 cm zueinander vorgesehen, was in den Figuren jedoch nicht näher dargestellt wurde.
[00126] Die ersten Sicherungselemente 12 sind wiederum als Haltewinkel 13 ausgeführt, welche die Verglasung 6 jeweils an der Außenseite 8 übergreifen. Zudem sind Verglasungs-Klötze 15 samt Verstellmitteln 16 vorgesehen, um die Verglasung in der Ausnehmung 5 zu klotzen.
[00127] Wie in Fig. 7 gezeigt, sind Verglasungs-Klötze 15 und die ersten Sicherungselemente 12 gemeinsam in die Gewindeschraube 19 des Verstellmittels 16 eingeschraubt und die Verglasungs-Klötze 15 weisen entsprechende Ausnehmungen zur Aufnahme der ersten Sicherungselemente 12 auf, wobei die Ausnehmungen für ersten Sicherungselemente 12 auf der der Verglasung 6 zugewandten Seite der Verglasungs-Klötze 15 vorgesehen sind. Auf diese Weise entsteht eine gemeinsam verstellbare Einheit aus ersten Sicherungselementen 12 und VerglasungsKlötzen 15.
[00128] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante, welche in den Figuren nicht näher dargestellt wurde, können die Ausnehmungen für ersten Sicherungselemente 12 auch auf der der Verglasung 6 abgewandten Seite der Verglasungs-Klötze 15 vorgesehen sein.
[00129] Diese Einheiten aus ersten Sicherungselementen 12 und Verglasungs-Klötzen 15 können zudem in entsprechenden Vertiefungen 40 an den Stirnseiten 14 der Ausnehmung 5 versenkt werden, so dass der Einbau der Verglasung 6 deutlich vereinfacht wird.
[00130] Die Haltewinkel 13 sind mit einer Breite von 10 mm ausgeführt, um die nahtlose außenbündige Optik des Fensters 104 samt Verglasung 6 nicht zu stören. Nach der Klotzung der Verglasung 6 in der Ausnehmung 5 verbleibt an der Außenseite 8 eine Fuge zwischen Verglasung 6 und Flügelfries 4b, welche durch eine umlaufende Fugendichtung 42 geschlossen wird.
[00131] Fig. 8 zeigt wiederum ein Fenster 105 gemäß einer sechsten Ausführungsvariante. Das Fenster 105 unterscheidet sich von dem Fenster 104 gemäß der fünften Ausführungsvariante, welche zuvor beschrieben wurde, darin, dass das erste Sicherungselement 12 den VerglasungsKlotz 15 ausbildet.
[00132] Hierzu ist auf dem Haltewinkel 13 des ersten Sicherungselements 12 eine Auflage aus Hartgummi oder Kunststoff vorgesehen, welche den Kontakt mit der Verglasung 6 herstellt, ohne diese zu zerstören. Der Haltewinkel 13 ist dabei mit der Gewindeschraube 19 des Verstellmittels 16 direkt verbunden und kann so in der Ausnehmung 5 justiert werden.
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[00133] Die Beklotzung der Verglasung 6 erfolgt dabei direkt mit der Einstellung des Haltewinkels 13, welcher die Verglasung 6 an der Außenseite 8 übergreift. Durch die sehr geringe Aufbauhöhe der kombinierten Einheit aus Haltewinkel 13 und Verglasungs-Klotz 15, kann zudem auf die Vertiefungen 40 in der Ausnehmung 5 verzichtet werden.
[00134] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante, welche in den Figuren jedoch nicht näher dargestellt wurde, können das erste Sicherungselement 12 und die Verglasungs-Klötze 15 wiederum separat an unterschiedlichen Stellen ausgeführt sein (wie dies in Fig. 1 und 2 für das Fenster 100 gemäß der ersten Ausführungsvariante gezeigt wurde).
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Fensterrahmen
1a Fensterrahmen mit Festverglasung 1b Fensterrahmen der Fenstertüre
2 Fensterflügel
2a Fensterflügel der Fenstertüre
2b Fensterflügel mit außenbündiger Verglasung 3 Rahmenfries
3a Rahmenfries mit Festverglasung 3b Rahmenfries der Fenstertüre
4 Flügelfries
4a Flügelfries der Fenstertüre
4b Flügelfries mit außenbündiger Verglasung 5 Ausnehmung im Flügelfries
ba Ausnehmung im Rahmenfries
6 Verglasung
7 Außenschicht
8 Außenseite
9 Innenseite
10 Außensteg
11 Innensteg
12 Erstes Sicherungselement
13 Haltewinkel
14 Stirnseite der Ausnehmung
15 Verglasungs-Klotz
16 Verstellmittel
17 Falz-Bereich
18 Laibungs-Bereich
19 Gewindeschraube
20 Einschraubmuffe
21 Zweites Sicherungselement 22 Anschlag
23 Rückhaltemittel
24 Anschlagwinkel
25 Haltebolzen
26 Einschraubmuffe
27 Rahmenfalz
28 Flügelfalz
29 Dichtung 30 Dekorschicht / Furnierschicht 31 Schraubenkopfantrieb der Gewindeschraube
32 Schraube
33 Schraubenkopfantrieb des Haltebolzens
34 Antriebsmittel
35 Schraube
36 Fensterbankfalz
37 Wasserrinne
38 Entwässerungsbohrung
39 Tellerförmiges Anschlagelement
40 Vertiefung
41 Verglasungsdichtung
42 Fugendichtung
100 Fenster gemäß der ersten Ausführungsvariante
101 Fenster gemäß der zweiten Ausführungsvariante
102 Fenster als Festverglasung gemäß der dritten Ausführungsvariante 103 Fenster als Fenstertüre gemäß der vierten Ausführungsvariante 104 Fenster mit außenbündiger Verglasung gemäß der fünften Ausführungsvariante 105 Fenster mit außenbündiger Verglasung gemäß der sechsten Ausführungsvariante 200 Fensterlaibung
210 Wand
220 Fassade
221 Dämmung
230 Abdeckblech
240 Innenfensterbank
250 Boden
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Claims (20)

A hes AT 18 586 U1 2025-11-15 Ss N Ansprüche
1. Fenster (100, 101, 102, 103, 104, 105) aufweisend einen Fensterrahmen (1, 1a, 1b) mit einem Rahmenfries (3, 3a, 3b) und/oder einen Fensterflügel (2, 2a, 2b) mit einem Flügelfries (4, 4a, 4b) und einer in einer umlaufenden Ausnehmung (5, 5a) im Rahmenfries (3, 3a, 3b) oder im Flügelfries (4, 4a, 4b) aufgenommenen Verglasung (6), wobei Rahmenfries (3, 3a, 3b) und/oder Flügelfries (4, 4a, 4b) aus Holz ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass Rahmenfries (3, 3a, 3b) und/oder Flügelfries (4, 4a, 4b) an einer Außenseite (8) des Fensters (100, 101, 102, 103, 104, 105) jeweils eine wetterfeste Außenschicht (7) aufweisen.
2. Fenster gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenschicht (7) vollflächig an der Außenseite (8) des Flügelfrieses (4, 4a, 4b) und/oder vollflächig an der Außenseite (8) des Rahmenfrieses (3, 3a, 3b) vorgesehen ist.
3. Fenster gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenschicht (7) UV- und/oder Ozon-beständig ist.
4. Fenster gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenschicht (7) durch eine der folgenden ausgebildet ist: eine Schichtstoff-Schicht, eine Kompaktplatte, eine Glasplatte, eine Aluminiumschicht, eine Aluminiumverbundplatte, eine Steinschicht, eine Steinnachbildungsschicht, eine Furnierschicht.
5. Fenster gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenschicht (7) über eine wetterfeste Klebstoffschicht, insbesondere einer PUR-Leimschicht, mit der Außenseite (8) des Flügelfrieses (4, 4a, 4b) und/oder mit der Außenseite (8) des Rahmenfrieses (3, 3a, 3b) verbunden ist.
6. Fenster gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Rahmenfries (3, 3b) und Flügelfries (4, 4a, 4b) an der Außenseite (8) und/oder an der Innenseite (9) flächenbündig ausgebildet sind.
7. Fenster gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenfries (3a) oder der Flügelfries (4, 4a, 4b) einen Innensteg (11) zur Sicherung der Verglasung (6) an der Innenseite (9) aufweist, welcher einstückig mit dem Rahmenfries (3a) oder Flügelfries (4, 4a, 4b) ausgebildet ist, wobei der Innensteg (11) insbesondere die Ausnehmung (5, 5a) an der Innenseite (9) des Rahmenfrieses (3a) oder des Flügelfrieses (4, 4a, 4b) begrenzt.
8. Fenster gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenfries (3a) oder der Flügelfries (4, 4a) einen Außensteg (10) an der Außenseite (8) aufweist, welcher einstückig mit dem Rahmenfries (3a) oder Flügelfries (4, 4a) ausgebildet ist, wobei der Außensteg (10) insbesondere die Ausnehmung (5, 5a) an der Außenseite (8) des Rahmenfrieses (3a) oder des Flügelfrieses (4, 4a) begrenzt.
9. Fenster gemäß Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Sicherungselement (12) zur Sicherung der Verglasung (6) im Bereich der Außenseite (8) in der Ausnehmung (5, 5a) im Flügelfries (4, 4a, 4b) oder Rahmenfries (3a) vorgesehen ist.
10. Fenster gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das das erste Sicherungselement (12) als Haltewinkel (13) ausgebildet ist, welcher an einer Stirnseite (14) der Ausnehmung (5, 5a) befestigt ist und die Verglasung (6) an der Außenseite (8) übergreift.
11. Fenster gemäß Anspruch 8 und 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Außensteg (10) an der Außenseite (8) des Rahmenfrieses (3a) oder des Flügelfrieses (4, 4a) das erste Sicherungselement (12) vollständig verdeckt.
12. Fenster gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Außensteg (10) eine Dicke von weniger als 2,0 cm, insbesondere weniger als 1,5 cm, vorzugsweise weniger als 1,0 cm, besonders bevorzugt weniger als 0,5 cm, aufweist.
13. Fenster gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung im Flügelfries (4, 4a, 4b) oder Rahmenfries (3a) zumindest ein Verglasungs-Klotz
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(15) vorgesehen ist, welcher in seiner Position verstellbar ist, um die Lage der Verglasung (6) im Fensterrahmen (1a) oder im Fensterflügel (2, 2a, 2b) einzustellen.
14. Fenster gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare VerglasungsKlotz (15) ein Verstellmittel (16) aufweist, welches von einem Falz-Bereich (17) des Flügelfrieses (4) oder von einem Laibungs-Bereich (18) des Rahmenfrieses (3) zugänglich ist.
15. Fenster gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellmittel (16) eine mit dem zumindest einen Verglasungs-Klotz (15) verbundene Gewindeschraube (19) aufweist, welche in eine Einschraubmuffe (20) im Flügelfries (4, 4a, 4b) oder Rahmenfries (3a) eingeschraubt ist.
16. Fenster gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Sicherungselement (21) zur Sicherung des Fensterrahmens (1, 1a, 1b) in einer Fensterlaibung (200) vorsehbar ist.
17. Fenster gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sicherungselement (21) einen an der Fensterlaibung (200) befestigbaren Anschlag (22) und ein in den Anschlag (22) eingreifbares Rückhaltemittel (23) aufweist.
18. Fenster gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (22) als Anschlagwinkel (24) ausgebildet ist, welcher bei Befestigung in der Fensterlaibung (200) in Richtung des Fensterrahmens (1, 1a, 1b) auskragt.
19. Fenster gemäß Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Anschlag (22) eingreifbare Rückhaltemittel (23) als verstellbarer Haltebolzen (25) ausgebildet ist, welcher dem Rahmenfries (3, 3a, 3b) in Richtung der Fensterlaibung (200) verstellbar vorsteht.
20. Fenster gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebolzen (25) ein AuRBengewinde aufweist und in einer Einschraubmuffe (26) mit Innengewinde im Rahmenfries (3, 3a, 3b) eingeschraubt ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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