AT17697B - Einrichtung zur Verhütung der Funkenbildung bei Geschwindigkeitsmessungen. - Google Patents

Einrichtung zur Verhütung der Funkenbildung bei Geschwindigkeitsmessungen.

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AT17697B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Österreichische   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   In dem Patent Nr. 17240 ist eine Einrichtung zur Messung von Geschwindigkeit,
Umdrehungszahl u. s. w. eines bewegten Körpers beschrieben, bei welchem durch letzteren direkt oder indirekt ein mit Selbstinduktion behafteter Stromkreis periodisch ein-und aus- geschaltet wird, wobei dann der von einem in diesen Stromkreis eingeschalteten Mess- instrument angegebene Ausschlag ein Mass für die Geschwindigkeit bildet.   Bekanntlich   tritt nun bei dem Unterbrechen eines Stromkreises, welcher Selbstinduktion besitzt, Funken- bildung an den Kontakten auf, die unter Umständen so stark werden kann, dass die
Kontaktflächen darunter leiden.

   Es würde dies bei dem in dem Patent Nr. 17240 be- schriebenen Geschwindigkeitsmesser zur Folge haben, dass die   Schliessungs-und Unter-   brechungszeiten sich mit zunehmender Gebrauchszeit des Apparates ändern   bezw.   unter- einander verschieden ausfallen würden. Dadurch könnte eine Ungenauigkeit in den Angaben des Messinstrumentes und daher ein Fehler in der Messung der Geschwindigkeit auftreten, der nur durch häufiges   Nacheichen   des Apparates oder Ersatz der Kontakte ausgeglichen werden könnte.   Die Funkenbildung   an solchen Unterbrechungsstellen lässt sich nun bekannt- lich vermeiden, wenn man zu der Unterbrechungsstelle einen Widerstand parallel schaltet, durch den dann beim Unterbrechen des Stromes der Selbstinduktionsstrom verläuft.

   Man kann aber auch im Augenblick der Unterbrechung des induktiven Stromkreises durch
Einschaltung einer zweiten, der elektromotorischen Kraft der Selbstinduktion entgegen- gerichteten elektromotorischen Kraft den Funken unterdrücken. Die Vermeidung der
Funkenbildung nach vorliegender Erfindung hat den Vorteil, dass nicht allein schädliche   Begleitumstände   (die Funkenbildung) der Einrichtung nach Patent Nr. 17240 beseitigt werden, sondern dass dieser Einrichtung auch eine erhöhte Wirkung zuteil wird. In Fig. 1 bedeutet a, b, c, d, e.... den Stromverlauf bei der Einschaltung und Unterbrechung des durch die Induktionsspule nach Patent Nr. 17240 verlaufenden Stromes, und zwar ohne
Parallelschaltung eines Widerstandes zu der Unterbrechungsstelle.

   Schaltet man nun dieser letzteren einen Widerstand parallel, so sinkt der Strom nicht mehr bis auf Null, sondern er verläuft in der Art, wie sie etwa durch den Kurvenzug b, c, d, b... dargestellt ist. 



   Durch die Parallelschaltung des Widerstandes kann man allerdings die Funkenbildung an der Unterbrechungsstelle beliebig verringern, gleichzeitig wird aber auch, wie ersichtlich, die Änderung der Kraftlinienzahl in der Induktionsspule eine geringere werden und es wird daher der Ausschlag des zur Messung benutzten Instrumentes nach Patent Nr. 17240 kleiner werden. Man kann nun den Widerstand   1fT als Spule ausbilden   und dieselbe als Wick- lung auf der Induktionsspule anordnen, etwa wie dies durch Fig. 2 dargestellt ist, welche der Fig. 5 in dem Patent Nr. 17240 entspricht.

   Nimmt man dabei die Schaltung dieser    Widerstandsspule derart   vor, dass der in ihr fliessende Strom die Induktionswirkung der primären Induktionsspule unterstützt, so wird hiedurch die durch den Parallelwiderstand 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Der dieser Schaltung entsprechende Kurvenzug ist in Fig. 3 zur Darstellung gebracht. Es bedeutet   wieder  , b, c...   den Stromverlauf ohne Parallelwiderstand, a, b, c, d, e... den äquivalenten Strom, wenn die Widerstandsspule   W   im richtigen Sinne die Magnetisierung 'beeinflusst. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Einrichtung zur Verhütung der Funkenbildung und Erhöhung der Messgenauigkeit bei Geschwindigkoitsmessungen nach Patent Nr. 17240, dadurch gekennzeichnet, dass zu der Unterbrechungsstelle ein auf die Induktionsspule als Wicklung aufgebrachter Widerstand parallel geschaltet wird, zum Zwecke, die durch das Parallelschalten des Widerstandes bedingte Ausschlagsverringerung des Messinstrumentes ganz oder teilweise zu kompensieren. EMI2.3
AT17697D 1902-07-26 1903-09-25 Einrichtung zur Verhütung der Funkenbildung bei Geschwindigkeitsmessungen. AT17697B (de)

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