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SIEMENS & HALSKE AKTIENGESELLSCHAFT INWIEN.
Sockel für Vertellungseicherungen.
Bei der Zusammenstellung der Sockel zu Verteilungssicherungen sind eine grosse Zahl Leitungen zu führen, die selbstverständlich übersichtlich angeordnet sein müssen und die Benutzung der Sicherungen nicht erschweren dürfen. Während es nun bei Zusammen. stellung von nur zwei Sockeln (Fig. 1) für Umschaltsicherungen noch möglich ist, sämtliche Leitungen oberhalb der Sockel anzuordnen, ohne dabei einzelne Leitungen quer über die Sockel hinweg zu führen, müssen bei umfangreicheren Zusammenstellungen von Sockeln die Leitungen teilweise hinter den Sockeln verlegt werden (Fig. 2, 3).
Diese hinter den Sockeln verlaufenden Leitungen wurden gewöhnlich in der Weise durchgebildet, dass Anschlussschrauben durch das Schaltbrett hindurch giengen und auf dessen Rückseite der Schaltung entsprechend miteinander und mit den Zuleitungen verbunden wurden. Die Herstellung derartiger Verbindungen hinter dem Schaltbrett ist naturgemäss sehr umständlich und bei der üblichen Herstellung der Schaltbretter aus Holz sind auch nach den jetzigen Vorschriften besondere feuersichere Auskleidungen der Durchgangslöcher für dieAnschlmchr'. ub erforderlich. In den D. R. P.
Nr. 121249 und 123672 sind wohl Socke1formen beschrieben, welche es ermöglichen, sämtliche Leitungen vor dem Schaltbrette zu strecken, dagegen den Nachteil haben, dass eine einzelne Sicherung für sich nicht aus der Reihe der übrigen fortgenommen, bezw. ausgewechselt werden kann, ohne dabei die übrigen irgendwie demontieren zu müssen.
Diese Übelstände zu vermeiden ist der Zweck der nachfolgend beschriebenen neuen Sockelform. Der Sockel (Fig. 4, 5 und 6) wird diesem Zwecke dienlich gemacht durch die beiden breiten und tiefen, durchgehenden Quernuten auf der unteren Seite, die zur Aufnahme der hinteren Leitungsschienen s dienen. Diese Leitungsschienen sind in entsprechenden Abständen mit Schraubenlöchern verseben, in die eine Kopfschraube h eintreten kann, die gleichzeitig als Anschlussschraube für das eine Kontaktstück c dient.
Das andere Kontaktstück c (Fig. 4) enthält eine gewöhnliche Anschlussschraube h1 und die darunter befindliche Leitungsschiene s geht ohne Anschluss an dieses Kontaktstück unter dem Sockel durch, um nach Bedarf mit einem benachbarten oder weiter entfernten Sicherungselemente, das mit der durchgreifenden Schraube h über dieser Leitungsschiene angeordnet ist, in Verbindung zu kommen. Die auf der oberen Seite des Sockels vorgesehenen Längs-und Quernuten mund q, sowie die llallmuten d gestatten in bekannter Weise die geschützte Führung von Verbindungsdrähten auf der oberen Seite der Sockel und lassen die Verwendung des Sockels auch als Einzelsicherung zu.
Der Vorteil der vorliegenden Erfindung beruht in der Anordnung der beiden offenen Quernuten auf der Rückseite des Sockels unterhalb der Leitungsanschlüsse, wodurch ein besonderer Schienenanschluss überflüssig und überdies noch ermöglicht wird, die Patrone tief in den Sockel zu versenken, ohne den letzteren übermässig hoch zu machen. In derselben Weise ist der Sockel für die Umschaltsicherung nach Fig. 7 durchgebildet, wobei ebenfalls die Verbindungsschienen s in tiefen Quernuten auf der Rückseite Platz finden.
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