AT17078B - Einrichtung zur Befestigung der Flügel an der Nabe von Schiffsschrauben. - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung der Flügel an der Nabe von Schiffsschrauben.

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AT17078B
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Georg Pinkert
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Georg Pinkert
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   17078. 



   GEORG PINKERT IN HAMBURG. 



  Einrichtung zur Befestigung der Flügel an der Nabe von Schiffsschrauben. 



   Bei der bisher gebräuchlichen Art der Befestigung der einzelnen Schraubenflügel an den Naben der Schiffsschrauben zeigt sich der den Nutzeffekt der Schrauben sehr beeinträchtigende   Übelstand, dass   die Nabe eine eckige Form erhalten muss, um den Befestigungsflanschen der Flügel eine sichere Basis zu bieten, dass diese Befestigungsflanschen die Nahe sehr vergrössern und die Naben der fertigen Schrauben noch eckiger machen und namentlich, dass die zur Befestigung der   Flügelflanschen   auf der Nabe dienenden Stiftschrauben und   Befestigungs ! l1l1ttern   über die Flanschen vorstehen und im Wasser Schaumbildung hervorrufen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine neue Art der Befestigung der einzelnen Schraubenflügel an der Schraubennabe, welche bezweckt, der Nabe ihre runde Form zu 
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 Stiftschrauben und Schraubenmuttern unnötig zu machen. Ausserdem soll diese neue Be-   festigungsart das Auswechseln   einzelner Flügel, sowie die Verstellung der Steigung der Flügel erleichtern und die Anwendung dünner, gewalzter oder geschmiedeter Schraubenflügel aus zähem, federndem Material mit scharfen Schneidekanten ermöglichen, wodurch 
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   verursachten Verluste   an Nutzeffekt beträchtlich vermindert werden können. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar ist :
Fig. 1 eine vierfügeligo Schraube im Schnitt nach   C-D   der Fig. 4 und
Fig. 2 eine solche im Schnitt nach   A- jeder   Fig. 3. 



   Fig. 3 und t stellen eine    eiten-bezw. Rückansicht   dieser Schraube dar. 



   Fig.   l)   ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Verstellbarkeit der 
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Fig. 6 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Nabenkonstruktion der Schraube, bei welcher eine gleichmässige Verstellbarkeit aller Flügel unter Vermittlung der   Einspannt.-   vorrichtung   möglich   ist. 
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Anwendung einer Verbindungshülse. 



   Fig. 9   --12 sind Schnittdarstellungen   weiterer Ausführungsformen für die Befestigung der Schraubenflügel. 



   Fig. 13-16 veranschaulichen geeignete Querschnitte von Stossfugen für die zur Be- festigung der Flügel dienenden   Hohlkugelteile.   



   Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Schraubenflügel mit ihrer Basis auf einer Nabenkugel zwischen Hohlkugelteilen festzuhalten. welche letzteren an ihrer   Innenfläche   auf der, in   üblicher Weise   auf dem Wellenschaft gegen Seitendrehung gesicherten
Nabenkugel verschiebbar sind und auf dieser mittels zweier, den äusseren Kugelflächen der   zusammengesetzten Hohlkugolteile   entsprechend kugelig ausgedrehter   Klemmscheiben,   durch
Anziehen einer besonderen Schraubenmutter oder der zur Befestigung des ganzen Schrauben- propellers dienenden Schaftmutter   festgepresst   werden.

   Die Schraubenflügel können dabei   um an   ihrer Basis angeordnete, in die Nabenkugel eingelassene Zapfen oder um Zapfen der Nabenkugel, deren Achsen zur Wellenachse senkrecht stehen, drehbar sein, um durch 

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   Die Schraubennabe besteht aus der in üblicher   Weise kegelig   ausgebohrten,   mittels Keiles auf dem Wellenschaft w gegen Seitendrehung gesicherten Nabenkugel a, auf welcher Hohlkugelteilo b mit ihren inneren Kugelflächen genau aufgepasst sind. Die Zahl dieser Teile b beträgt zweckmässig, wie durch praktische Versuche festgestellt ist, das Doppelte der Flügelzahl, hier beispielsweise acht.

   Die Nabe besteht demnach aus einer Vollkugel a, die von einer Hohlkugel b umgeben ist, welche letztere in so viele Teile zerschnitten ist. als Schraubenflügel angewendet werden, wobei. von den Schnittflächen dieser einzelnen Hohlkugolteile so viel abzunehmen ist, als, der Querschnitt der zwischen diese Teile einzusetzenden   Schraubenflügel I erfordert.   Die Form dieser unter sich gleichen Teile b hängt demnach 
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 feststeht, bei welchen somit eine Drehung der Flügel f zum Zwecke einer anderen Einstellung der Flügelsteigung nicht notwendig ist, würde eine Teilung der Hohlkugel b in   vier Teile bezw.   in ebensoviele Teile, als Flügel f angewendet werden sollen, genügen und vorzuziehen sein. 



   Für Schraubenpropeller, bei welchen eine   nachtragliche Änderung   der Flügelsteigung möglich sein soll, ist jedoch eine nochmalige Teilung der einzelnen Hohlkugelteile b notwendig, weil bei Drehung der Flügel nach rechts oder links sich der Abstand zwischen den Flügelflächen   verschmälert oder verbreitert.

   Betrachtet   man die durch die Drehpunkte der   Flilgisl f um   die Hohlkugel b gedachte Linie als den Äquator der Kugel b und dip Bohrungen für den   Wellenschaft ? c als   deren Pole, so müsste die zwischen den   Flügeln. 1'   befindliche Masse der   Hohlkugel b,   falls dieselbe flüssig wäre, bei einer Drehung der Fltigel f in eine geringere Flügelsteigung, nach den Polen   abfliessen,   dagegen bei Einstollung in eine grössere Steigung umgekehrt nach dem Äquator, ohne dass sich jedoch dabei der Flächeninhalt der   Kugel b verändert.   Um der starren Masse der Hohlkugelteile b diese bei der Drehung der Flügel 1 f notwendige Verschiebung nach bezw.

   von den Polen der Kugel zu ermöglichen, ist eine nochmalige Teilung der ursprünglichen Kugelteile b nötig, wobei diese neue Teilungslinie, wie durch praktische Versuche festgestellt ist, zweck- 
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 wogegen die ursprünglichen Teilungsschnitte der Hohlkugel b der mutmasslich normalen 
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 der einzelnen Flügel ist somit unnötig. 



   Da es in den meisten Fällen wünschenswert sein wird, den Schraubenpropeller fertig zu montieren, bevor derselbe auf den Wellenschaft so aufgesetzt wird, sind die weiter mit Fig. 7-12 veranschaulichten Konstruktionen geschaffen. 



   Die in den Fig. 7 und 8 im Schnitt dargestellte Konstruktion unterscheidet sich von der vorhergehenden nur dadurch, dass die vordere Klemmscheibe k sich als Verbindungs- 
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 auf diese zylindrische Hülse k'aufgeschoben bezw. aufgelegt. Das hintere Ende der Hülse k' besitzt Schraubengewinde, auf welchem die Schraubenmutter m, für welche an der hinteren Druckfläche der Klemmscheibe k eine entsprechende Aussparung vorgesehen ist, die ganze 
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 scheibe k muss über das hintere Ende der Hülse k' und die darauf geschraubte Mutter m etwas vorstehen, damit die   Schaftmutter   v mittels der Unterlegscheibe A ihrerseits noch einen Druck auf die Klemmscheibe k ausübt und als Gegenmutter wirkt. 



   Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführung der Nabe des   Schrauhenpropellers   sind die llohlkugelteile b an einer Seite der Flügelbasis angegossen bezw. befestigt und es ist demnach ein solcher Teil als die Weiterbildung eines Randes e der vorigen   Flügelkonstruktion   zu   be-   trachten. Die Drehzapfen c sind in diesem Falle mit der Flügelbasis aus einem   Stück   gegossen. 
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 Flügel f zu Hohlkugelsektoren a' ausgebildet, deren Durchmesser der unteren   Flügelhreito   entspricht. Diese Teile a'sind in die Nahenkugel n so eingelassen, dass sie ihre Oberfläche zu einer Kugel ergänzen.

   Es sei bemerkt, dass bei dieser Art der Befestigung die Teile b eine einfachere Bearbeitung zulassen, da die   Überlappungen   der letzteren für die Ränder e, e der Flügel f fortfallen. 



   In den Fig. 11 und 12 ist eine   andere Ausfübrnngsform   gezeigt, bei welcher die mitdenFlügelnfauseinemStückhergestelltenBefestigungsflanschena'alsKugelsegmente ausgebildet sind, welche die Nabenkugel a ergänzen. Ferner bildet hiebei eine Verbindungshülse a2 einen Teil der Nabenkugel a und setzt sich   xu   beiden Seiten in der Richtung der Bohrung der letzteren in der   erfori) fr) ichen Liinge   fort.   Diese HÜlse a2 bf'sitzt   in diesem Falle an beiden Enden Schraubengewinde, auf weichen die Schraubenmuttern   111   und 11 den Zusammenschluss des Ganzen bewirken. Die Klemmscheiben k, k erhalten an ihren äusseren 
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 Hindern   aufgenommen   und demnach die sämtlichen Nabentisle durch den Druck der Mutter v zusammengepresst werden.

   Die Muttern m und t sollen nur zum Zusammenmontieren des ganzen Schraubenpropellers dienen und der zur Befestigung der   Flüge)   f in der Nabe 
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 ist aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich. 



   Wie schon erwähnt, sind die Bcgrenzungskurven der Hohlkugelteile b abhängig von dem Querschnitt der Schraubenflügel f an den zwischen den letzteren und den Teilen b   'n   Betracht kommenden Berührungsflächen. In der Zeichnung der Fig. 5 sind der Deutlichkeit wegen nur zwei Flügelquerschnitte f, f mit zwischen denselben gelagerten Teilen b, b gezeigt. Diese Teile stossen längs einer Fuge s, die, wie Fig. 13-16 beispielsweise zeigen, 
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 gegenseitig verschoben werden, dass die Breite der zwischen je zwei   Flügeln f Hegenden   Teile sich jeweilig dem sich bei der Drehung der Flügel ändernden Abstande der einander zugekehrten Flügelflächen genau anpasst, so dass stets eine innige Berührung zwischen den Flächen der Flügel f und Teilen b gewährleistet ist. 

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   In Fig. 5 beziehen sich die punktierten   Linion auf   eine Verschiebung   der teiler   in der Richtung der Pfeile x, wobei bemerkt werden muss, dass die Steigungsveränderung der Flügel f hier übertrieben dargestellt ist ; in der Praxis kommt nur eine Veränderung der   FIugelsteigung   um   2-30   in Betracht. 



   Die Teile b, b sind ferner an ihren, der Welle w zugekehrten, spitz auslaufenden Enden derart bogenförmig ausgebildet, dass die letzteren bei einer jeweiligen gegenseitigen Verschiebung auf dem Wellenschaft ? Auflage erhalten. 



   In der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform der Propellernabe greifen die Klemmscheiben k, k zwischen die   Flilgel f weiter   über die Teile b und sind mit geeigneten Aussparungen t versehen, welche die   FIUgelkanten klauen8rtig   umfassen. Soll bei dieser Konstruktion eine   Steigungsveränderung   der Propellerflügel f vorgenommen werden, so ist zunächst die Schaftmutter v zu lockern. Alsdann werden die Klemmscheiben k, k in Richtung der Pfeile mittels geeigneter Vorkehrungen gedreht, bis die beabsichtigte Steigungsveränderung der Flügel f erreicht ist, worauf das ganze Nabensystem, unter Vermittlung der Mutter v, wieder fest zusammengezogen wird. 



   Da durch den gleichmässigen Eingriff der Flügelkanten in die Aussparungen t der Klemmscheiben k, k sämtliche Flügel f genau gleichmässig gedreht werden, erhalten die Flügel f sämtlich genau die gleiche Steigung, ohne dass ein Ausrichten der einzelnen Flügel erforderlich würde. 



   Durch Drehung der   Flügel f um 900,   unter gleichzeitiger Auswechselung der Hohlkugelteile b durch entgegengesetzt geteilte Hohlkugelteile, kann jede rechtsgängige Schraube in eine   linksgängig,   und umgekehrt, umgewandelt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Befestigung der Flügel an der Nabe von Schiffsschrauben, dadurch gekennzeichnet, dass die an ihrer Basis mit Befestigungsrändern (e) bezw. hohlkugelsektoroder kugelscgmentartigen Befestigungsflanschen   (ag   versehenen Schraubenflügel (f) mit dieser Basis auf einer, auf dem Wellenschaft (w) gegen Seitendrehung gesicherten Nabenkugel (a) aufliegen und durch eine in eine entsprechende Anzahl Teile (b) geteilte Hohlkugel. unter Vermittlung von über die Enden dieser Teile greifenden Klemmscheiben (k), durch den Anzug der Schaftmutter (v) oder einer besonderen Schraubenverbindung gegen die Fläche   der Nabenkugel (a) gepresst   werden, wobei die Flügel nach Lockerung der erwähnten Schraubenverbindung durch Drehung in eine beliebige Steigung eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die die Teile (b) übergreifenden Klemmscheiben (k, k), zwischen die Flügel (j) greifend, mittels der Aussparungen (t) deren Kanten umfassen und so die EMI4.1
    3. Eine Ausuhrungsform der im Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (f) um zur Wellenachse senkrechte Zapfen (c) drehbar sind.
    4. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher EMI4.2 gelassen ist und dessen Oberfläche sich der regulären Kngelgestalt der Nabenkugel (a) anschliesst bezw. dieselbe ergänzt.
    6. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung, bei EMI4.3 mit Hilfe einer, von der Innenseite der vorderen Klemmscheibe (k) ausgehenden, die Nabfln- kugel (a) aufnehmenden Hülse (ksi) mit Schraubengewinde und einer in einer entsprechenden Versenkung der hinteren Klemmscheibe (k) auf das Hülsengewinde zu schraubenden Schraubenmutter (m) bewirkt wird.
    7. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher das Zusammenziehen der beiden die Teile (b) umklammernden Klemmscheiben (/ ?, k) mit Hilfe einer von der Nabenkugel (a) nach beiden Richtungen sich erstreckenden llülse (02) mit Schraubengewinde an beiden Enden und auf diese Gewinde in entsprechenden Versenkungen der Klemmscheiben (k, k) schraubbaren Muttern (m bezw. n) bewirkt wird.
    8. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung. bei I welcher die einzelnen Hohlkugelteile (b) an ihren Stossflächen mittels geeigneter Fugen gegenseitig ineinander geführt sind.
AT17078D 1903-04-14 1903-04-14 Einrichtung zur Befestigung der Flügel an der Nabe von Schiffsschrauben. AT17078B (de)

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