AT16805B - Kühl- und Kondensationsvorrichtung für Fahrzeuge. - Google Patents

Kühl- und Kondensationsvorrichtung für Fahrzeuge.

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AT16805B
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Austria
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cooling
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cooler
cooled
condensing devices
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Georg Goebel
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Georg Goebel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   16805. 



   GEORG GOEBEL IN WIEN. 



  Kühl-und Kondensationsvorrichtung für Fahrzeuge. 



   Der   Kühlapparat   (Fig. 1) besteht aus dem eigentlichen Kühler K, einer Einlass-   kaiftmer E   und einem Sammelkasten S für die gekühlte   Flüssigkeit. Der   eigentliche Kühler wird aus einzelnen Elementen zusammengesetzt. Ein solches Kühlelement (Fig. 2) besteht aus mehreren parallel gestellten,   flachgedrückte   Rohren   1',   welche an beiden Enden in quadratische   Kopfstücke q eingebaut   sind. Diese Kopfstücke sind, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, im Kühler unter 450 zusammengebaut, u. zw. so, dass die Achsen der flachen Rohre abwechselnd aufeinander senkrecht stehen.

   Die zu kühlende Flüssigkeit wird durch ein Rohr in die Einlasskammer E geleitet, fliesst durch den Kühler im   Zickzac1 {wege   nach abwärts und wird aus der unteren Sammelkammer S abgeleitet. Zum Einleiten der Flüssigkeit kann man auch ein Schwenkrohr   R   verwenden (Fig. 4). 



   Die Kühlluft streicht durch das Innere der flachgedrückte Rohre, wodurch sie in Streifen zerlegt wird und beim Durchziehen durch die Schlitze deren Wände   beriihren   muss. Bei Kühlern mit rechteckigem oder rundem Querschnitte streicht die Kühlluft nicht längs der Rohrwände, sondern wegen der dort vorhandenen grösseren Reibung in der Mitte des Rohres, wo dieselbe geringer ist. Es können dabei an den Wänden stagnierende Luftteilchen entstehen, welche den Luftzug verringern und wodurch der Kühler nicht so energisch arbeitet als ein solcher, bei welchem die Kühlluft durch schmale Schlitze strömt. 



   Dadurch, dass die Stirnwand der   Kühlfläche   von lauter kleinen Schlitzen (gebildet durch die flachgedrückten Rohre) durchzogen ist, wird, wie schon erwähnt, die Menge der Kühlluft   gegenüber   bestehenden Systemen vergrössert, weil ein geringerer Luftquerschnitt vorhanden und weiters die Metallfläche, d. i.   d, io luftberührte Fläche   des Kühlers, wesentlich vergrössert ist, weil per Flächeneinheit mehr flache   Kühlrohre   als solche mit prismatischem oder rundem Querschnitte untergebracht werden können. 



   Um eine gute   Kühlung   zu erzielen, muss die zu kühlende Flüssigkeit möglichst lange mit den   Kühlflächen   in Berührung stehen, dieselben innig berühren und in möglichst fein zerteilten Strahlen darüberstreichen. Diese Anforderungen sollen durch den vorliegenden Apparat vollständig erfüllt werden. Die eintretende Flüssigkeit wird sofort durch die   Rücken   der flachgedrückten Rohre in feine Wasserfäden zerteilt.

   Diese können aber nicht, wie bei bestehenden Kühlern, unbehindert vertikal nach abwärts oder schräg durch den   Kühler   infolge der geraden, parallelen Schlitze fliessen, sondern es findet nach dem Passieren je einer Elementenschichte infolge der 900igen Versetzung der schiefgestellten Elemente jedesmal eine Richtungsänderung und neuerliche Zerteilung der Wasserteilchen statt. 



   Durch die   Richtungsänderung   wird das Wasser gegen die Rohrwände geschleudert und gepresst, wodurch eine innige Berührung mit den gekühlten Rohrwänden stattfindet. Ferner beschreibt durch diese   Richtungsänderung   jedes Wasserteilchen einen Zickzackweg durch den Kühler, was ermöglicht, dass die Wasserteilchen auf einem sehr langen Wege in enger Berührung mit den gekühlten Rohrwänden stehen. Es findet, auch, wie schon bemerkt, eine Zerteilung der Wasserfäden statt, welche bezweckt, dass die allerkleinsten Wasserteilchen an die gekühlten Rohrwände herankommen müssen, wodurch die Kühlung des ganzen Quantums gründlich erfolgen kann und keine Wasserteilchen im Kühler in Ruhe bleiben, so dass die Bildung von stagnierenden, nicht bewegten Wasserräumen verhindert wird.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Kuhl- und Kondensationsvorrichtung für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere flachgedrückte Rohre an ihren Enden in quadratischen Köpfen zu einem Element vereinigt sind, welche Elemente in ihrer Gesamtheit in bereits bekannter Weise zu einem Kühler vereinigt werden, wobei jedoch die einzelnen Elemente nacheinander abwechselnd unter 450 schräg gestellt, also gegenseitig um 900 versetzt sind, um eine gute Verteilung und eine lang andauernde Berührung der durchrieselnden Flüssigkeit mit den luftgekühlten Wänden und dadurch eine gute Rückkühlung zu erzielen. EMI2.1
AT16805D 1903-06-16 1903-06-16 Kühl- und Kondensationsvorrichtung für Fahrzeuge. AT16805B (de)

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