AT166601B - Verfahren zur Vereinigung von Körpern, von denen mindestens einer aus keramischem Werkstoff besteht - Google Patents

Verfahren zur Vereinigung von Körpern, von denen mindestens einer aus keramischem Werkstoff besteht

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AT166601B
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  Verfahren zur Vereinigung von Körpern, von denen mindestens einer aus keramischem
Werkstoff besteht 
Die Erfindung bezieht sich auf Verbindungen zwischen keramischen Körpern oder zwischen keramischen Körpern und Metallen und die Herstellung solcher Verbindungen, die besonders auf dem Gebiete der hermetisch verschlossenen Hüllen für Elektronenentladungseinrichtungen vorteilhaft sind. 



   Den Fachleuten auf dem Gebiete, auf welches sich die Erfindung bezieht, ist bewusst, dass Arbeitsweisen zum festen Verbinden von Metall mit keramischen Körpern oder von keramischen Körpern mit keramischen Körpern in der Mechanik und in der Elektrotechnik zahllose Anwendungsmöglichkeiten finden. So sind auf dem Gebiete der Elektrotechnik zahlreiche Anwendungsfälle bekannt, in welchen es wünschenswert ist, Metallteile mit keramischen Isolatoren zu verbinden. Bisher wurde eine solche Verbindung mit Hilfe von Nieten, Klemmen oder ähnlichen Vorrichtungen bewerkstelligt, welche eine relative Bewegung des Isolators und der Teile gegeneinander verhindern.

   Es ist ferner bekannt, keramische Wände von Vakuumentladungseinrichtungen durchsetzende Stromeinführungen mit Hilfe von geeigneten Arten Glas oder Glasfluss oder keramischen Stoffen abzudichten, insbesondere in jenen Fällen, in welchen die Stromeinführungen selbst aus keramischem Material bestehen, das durch Einverleibung verschiedener Oxyde, z. B. Titanoxyd, in die Oberfläche elektrisch leitend gemacht wird. Nach einem anderen bekannten Verfahren wird der keramische
Körper zunächst mit einer Grundglasur versehen, auf die darnach eine metallische Glasur aufgetragen wird, um die Verbindung mit Metallteilen unter Verwendung von weichem Lot zu ermöglichen.

   Es ist schliesslich bekannt, keramische Teile unter Verwendung eines harten
Lotes an Metall zu löten, wenn die keramischen
Teile zuvor unter Verwendung eines schwer- schmelzenden Grundmetalles, wie Eisenpulver, metallisiert wurden. Diese und ähnliche frühere
Vorschläge haben sich jedoch wegen der diesen bekannten Verbindungen von keramischem
Material und Metall anhaftenden Mängeln in die
Praxis zumindestens nicht in merklichem Um- fange eingeführt. Unter den Schwierigkeiten, die sich bei diesen bekannten Verbindungen ergaben, sind ihre Schwäche vom mechanischen und thermischen Gesichtspunkt aus zu erwähnen, die Schwierigkeit, hohen Temperaturen während des Entgasungsprozesses zu widerstehen, die Verdampfung des weichen Lötmittels oder die Oxydation der Metallisierung und des Lotes.

   Wenn die Metallteile mit den keramischen Teilen unter Vermeidung der Nachteile de-bekannten Dichtungsverfahren verbunden werden können, so kann das Anwendungsgebiet keramischer Röhren erheblich erweitert werden. 



   Weitere Vorteile, die dem Gebiet der Elektronenentladungseinrichtungen, insbesondere solcher Einrichtungen, welche zur Anwendung in Verbindung mit elektrischen Hochfrequenzfeldern bestimmt sind, eigentümlich sind, ergeben sich daraus, dass keramische Werkstoffe im allgemeinen Eigenschaften aufweisen, welche die für solche Einrichtungen bisher verwendeten Werkstoffe nicht besitzen. Viele keramische Werkstoffe könnten deshalb mit Vorteil an Stelle von Glas für zahlreiche bekannte Röhrenkonstruktionen verwendet werden, wenn Verbindungen zwischen keramischem Werkstoff und Metall, die eine geeignete mechanische Festigkeit besitzen und eine hermetische Dichtung ermöglichen, zur Verfügung stünden.

   Unter den Vorteilen der keramischen Werkstoffe, die für dieses Gebiet von Bedeutung sind, mag erwähnt werden, dass gewisse keramische Werkstoffe nur einen kleinen Bruchteil des dielektrischen Verlustes des Glases aufweisen (weniger als   25% des   dielektrischen 
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 dass die Hochtemperaturerweichungscharakteristiken keramischer Werkstoffe die Anwendung von wesentlich höheren Temperaturen während der
Herstellungsverfahren als auch während des zweckbestimmten Gebrauches der Einrichtungen gestatten, weiter, dass die, hohen spezifischen
Widerstandscharakteristiken.

   von keramischen Werkstoffen eine erhöhte Betriebstemperatur bei verringerter Gefahr einer Elektrolyse in den Dichtungen ermöglichen, dass des weiteren Dichtungen in anderen als oxydierenden Atmosphären hergestellt werden können, welche in der gegenwärtigen Glasmetalltechnik erforderlich sind, und schliesslich, dass die Abwesenheit von . Oxyden, die bei der Verbindung mit Glas immer

Claims (1)

  1. stossenden Oberflächen eingebracht werden und der Zusammenbau hernach unter nicht oxydierenden Bedingungen auf eine Temperatur oberhalb der Zersetzungstemperatur des Hydrids und der Schmelztemperatur des Lötmittels erhitzt wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Titanhydrid und das Lot in Pulverform gemischt werden oder dass das Lot zwischen die Schicht aus Titanhydrid und die Oberfläche des anliegenden metallischen Körpers, der an den keramischen Körper gebunden werden soll, eingebracht wird.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis/, dauulch gekennzeichnet, dass das Titanhydrid in in Form einer Schicht aus gepulvertem Titanhydrid und einem Bindemittel aufgebracht wird.
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung in einer Wasserstoffatmosphäre durchgeführt wird.
AT166601D 1946-07-24 1947-07-07 Verfahren zur Vereinigung von Körpern, von denen mindestens einer aus keramischem Werkstoff besteht AT166601B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2459627A1 (de) * 1973-12-17 1975-06-19 Ndm Corp Medizinische elektrode

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2459627A1 (de) * 1973-12-17 1975-06-19 Ndm Corp Medizinische elektrode

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