AT166401B - Verfahren zur Herstellung von Schweißdrähten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schweißdrähten

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AT166401B
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welding wires
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Franz Dr Rapatz
Johann Pengg
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Johann Pengg
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   Um Schweissdrähte im elektrischen Lichtbogen gut verschweissbar zu machen, bringt man bestimmte Bestandteile wie : Kalk, Quarz, Erze,   Flussspat,   Titansäure, Ferromangan als Umhüllung durch Tauchen oder Pressen auf, oder bringt diese Bestandteile in das Innere des Schweissdrahtes, welch letztere Drähte als Seelendrähte bekannt sind. 



   Erfindungsgemäss wird ein neuer Weg in der Weise beschritten, dass man diese Bestandteile mit Eisenpulver mischt und diese Mischung in einem geschlossenen Rohr durch Warmwalzen verformt. Dabei ist es nicht nötig, das Pulver, wie es beim Sintern üblich ist, vor dem Erwärmen zu pressen, sondern es genügt, die lockere Füllung des geschlossenen Rohres dem Warmwalzen zu unterwerfen. Eine der Eigenart des Pulverkörpers angepasste Walzkalibrierung ist eine für jeden Walzfachmann selbstverständliche Massnahme. 
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 erspart sich auf diese Weise die Blockwalzung und die vom Block zum Knüppel sich ergebenden Abfälle. 



   Bei der Wahl der Füllbestandteile kann man entweder von solchen ausgehen, die rasches oder langsameres Abschmelzen verursachen. Zu den ersteren gehören z. B. Silizium, Titan, Bor oder fluorhaltige Bestandteile, die hiezu verwendeten Mineralien sind z. B. Quarz, Rutil, Borsäure und Flussspat ; langsameres Abschmelzen erfolgt durch Beimischung von basenbildenden Elementen, wie z. B. Calcium, das am besten in Form von Kalk beigemischt wird. Als Desoxydationsmittel können z. B. Ferromangan oder Aluminium dienen. 



   Ausführungsbeispiele solcher Mischungen können etwa sein :
1.   2% Kalk + 1 % Ferromangan  
2. 2%   Kalk+l% Ferromangan+0-l% Alu-   minium,
3. 3% Kalk+1% Ferromangan,
4. 3% Kalk+l% Ferromangan+0-1% Alu- minium. 



  Diese Anteile beziehen sich   aut das Gewicht   der Mischung einschliesslich der   Blechumhüllung.   



   Um Legierungswirkungen zu erzielen, geht man entweder von einem legierten Stahlpulver aus oder man kann die Legierung bis zu einem hohen Prozentsatze dem Eisenpulver beimengen. Es ist dabei unwichtig, ob die beigemischten Metalle sich mit dem Eisen legieren oder nicht, weil beim Niederschmelzen im elektrischen Lichtbogen oder in der Sauerstoffflamme leicht ein Verschmelzen mit dem Eisen auftritt. Dies ergibt den weiteren Vorteil des neuen Verfahrens, 
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 legierten Stahl ausgehen zu müssen. Man kann auf diese Weise z. B. 12% Mangan oder   10% Wolf-   ram oder mehr beimengen und diese Mischung ohne vorherige Sinterung verwalzen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schweissdrähten, bei dem in Rohre gefüllte Gemische von Eisenund Stahlpulver, gegebenenfalls mit Zusatz von metallischen Legierungsbestandteilen, und/oder Fluss-und Desoxydationsmitteln, gleichfalls in Pulverform, in der Wärme gesintert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die gefüllten Rohre durch Warmwalzen verformt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT166401D 1946-03-21 1946-03-21 Verfahren zur Herstellung von Schweißdrähten AT166401B (de)

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