AT166350B - - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schraubenverbindung für Erwirmungsvorgängen ausgesetzte Maschinenteile In einer grossen Zahl von Anwendungsfällen ist es notwendig, Maschinenteile, die Erwärmungsvorgängen ausgesetzt sind, mittels Schrauben zu verbinden. Besonders dort, wo die Erwärmung schroff vor sich geht, wie bei Wärmekraftmaschinen und Flanschverbindungen von Dampfleitungen, haben sich Schäden als Undichtigkeiten der zu verbindenden Teile sowie auch als Schraubenbrüche eingestellt. Selten gelingt es, durch Wahl eines Schraubenwerkstoffes hoher Streckgrenze das Übel zu beseitigen, da gerade solche Werkstoffe sehr kerbempfindlich sind. Auch Federn bzw. federnde Scheiben zwischen den Muttern und ihren Sitzen vermögen keinen sicheren Schutz zu bieten, wenn die Schraubenverbindung im Betriebszustand hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Es tritt ein Erlahmen der elastischen Eigenschaften des federnden Materials ein, womit die beabsichtigte Wirkung als Schutz des Schraubenbolzens beim nächsten Erwärmungsvorgang hinfällig ist. Bekannt ist die Anwendung von unabgesetzten oder abgesetzten Passschrauben bei Flanschverbindungen von Hochdruckdampfleitungen. In diesem Falle trennt den Flansch keine isolierende Lufthülle von den im Mittel kälteren Schraubenschäften. Die Wärme fliesst vom Flansch unmittelbar in den Schraubenschaft und ein ungleiches Anwachsen der Temperatur des Flansches gegen- über dem Schraubenbolzen ist auf ein praktisch belangloses Mass herabgesetzt. Damit werden auch zusätzliche Beanspruchungen der Schrauben- verbindung beim Erwärmungsvorgang vermieden. Fabrikatorisch Schwierigkeiten und hohe Her- stellungskosten verhindern jedoch meistens die Anwendung solcher Passschraubenverbindungen. Durch die in Fig. 1 und 2 dargestellte Aus- bildung gemäss der Erfindung ist mit einfachen Mitteln eine wesentliche Entlastung der Schraubenverbindung von zusätzlichen Bean- spruchungen beim Erwärmungsvorgang zu er- zielen. Je nach Bedarf erhält der Schrauben- schaft an einer oder mehreren Stellen eine Ver- stärkung a bzw. b, deren Aussendurchmesser etwas grösser als die Schraubenlochbohrung ist, so dass beim Eintreiben in das Schraubenloch eine gewisse Verformung derselben entsteht. Diese Verstärkung ist zweckmässigerweise ballig oder als kegelige Erweiterung gestaltet. Damit ist an diesen Stellen eine innige Berührung mit dem umschliessenden Maschinenteil gewähr- leistet. Die zum Schraubenschaft strömende Wärme braucht nun nicht mehr ihren Weg über MutternsiLZ und Gewindegänge zu nehmen, sondern wird über die Wärmebrücke an den Beriihrungsstellen bei a und b unmittelbar in den Schraubenschaft geleitet. Eine so gestaltete Schraubenverbindung erleidet daher wesentlich geringere Dehnungsunterschiede beim Erwärmen. Dementsprechend sind die zusätzlichen Beanspruchungen im Schraubenbolzen stark herabgemindert. Die Herstellungskosten gegenüber Passschraubenverbindungen sind auf einen Bruchteil verringert. In Fällen, wie z. B. bei manchen Stiftschraubenverbindungen, wo ein Eintreiben der Schraube nicht möglich ist, führt eine Gestaltung nach Fig. 2 zum Erfolg. In die abgestufte Schraubenlochbohrung ist eine Büchse c aus gut wärmeleitendem Material, wie Kupfer, Aluminium, Weicheisen oder Blei, eingesetzt. Diese Büchse erhält eine ballige oder kegelige Bohrung, deren innerer kleinster Durchmesser etwas kleiner als der Aussendurchmesser des Schraubenschaftes ist. Beim Aufsetzen und Niederschrauben des Maschinenteiles d auf den Teil e weitet sich die Bohrung der Büchse aus und schmiegt sich so dem Schraubenschaft gut wärmeleitend an. Die bei der Ausführungsform gemäss Fig. I beschriebene Wirkung tritt somit auch hiebei in Erscheinung. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verbindung für Erwärmungsvorgängen ausgesetzte Maschinenteile durch Schrauben, deren Schaft mit der Schraubenbohrung wärmeleitende Brücken bildet, dadurch gekennzeichnet, dass diese Brücken von Wülsten (a, b) am Schraubenschaft mit einem Übermass gegen die Schraubenbohrung gebildet werden, wodurch sie sich beim Eintreiben des Schaftes zu einer innigen Berührung mit der Bohrungswand verformen (Fig. 1). **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verbindung für Erwärmungsvorgängen ausgesetzte Maschinenteile durch Schrauben, deren Schaft mit der Schraubenbohrung wärmeleitende Brücken bildet, dadurch gekennzeichnet, dass Ringe (c) mit einem Untermass gegen den Schraubenschaft in das Schraubenloch eingesetzt sind und sich beim Eintreiben des Schaftes zu einer innigen Berührung mit dem Schaft verformen (Fig. 2). **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT166350B true AT166350B (de) |
Family
ID=3272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT166350D AT166350B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT166350B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5609454A (en) * | 1995-01-18 | 1997-03-11 | Lee; Wen-Yuan | Driving assembly for driving opposed members to move toward and away from each other |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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