AT166018B - Scheinwerfer - Google Patents

Scheinwerfer

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AT166018B
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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


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  Scheinwerfer 
 EMI1.1 
 wird das Lichtbündel durch eine Verschwenkung des ganzen optischen Systems abgelenkt ; beim Scheinwerfer nach Fig. 3 und 4 erfolgt dies mit Hilfe eines Prismas. 



   In der rechten Hälfte der Fig. 1-4, sowie in Fig.   5-8   sind die Formen der von diesen Scheinwerfern erzeugbaren Bündel in einem Schnitt senkrecht zur optischen Achse dargestellt. 



   Fig. 9 ist ein waagrechter Schnitt durch einen Scheinwerfer von abweichender Form. 



   Der Scheinwerfer nach Fig. 1 und 2 besteht aus einei Lichtquelle 1, die in einem Reflektor 2 angeordnet ist, der die Gestalt eines Umdrehungsellipsoides hat. Dieser Reflektor erzeugt ein Bild der Lichtquelle bei 3 in der Brennebene der Linse 4, die das Lichtbündel 5 erzeugt. 



  Der Reflektor 2 und die Linse 4 bilden gemeinsam das optische System des Scheinwerfers und sind in einem Gehäuse 6 abgestützt. 



   Fig. 1 stellt einen nichtabgeblendeten Scheinwerfer dar. Das Bündel   5   verlauft nahezu waagrecht ; die Beleuchtung entsteht durch ein stark vergrössertes Bild 7 (s. die   Bündelform   in der rechten Hälfte der Figur) der Lichtquelle, im vorliegenden Falle des wendelförmigen Gluhfadens einer elektrischen Lampe. Dieses Bild erzeugt mit dem Streulicht einen Fleck 8. 



   Wenn die Lampe für Fahrstrassenbeleuchtung, z. B. bei einem Kraftwagen, dienen soll, so ist es im Falle eines entgegenkommenden Wagens erforderlich, sämtliches Licht bis zu einer bestimmten Grenze, z. B. oberhalb einer bestimmten
Höhe, wegzunehmen. 



   Dies erfolgt im vorliegenden Fall mittels des in der Brennebene der Linse 4 angeordneten
Schirmes 9. Wenn der Rand 10 dieses Schirmes hinaufgeschoben wird, so wird sowohl dieser
Rand als auch der Rest   dt. s Schirmes   von der
Linse 4 in Form eines dunklen Fleckes abgebildet, der den Lichtfleck 8 bei   11   sehr scharf begrenzt (s. rechte Hälfte der Fig. 2). 



   Würde die Richtung des Bündels, wie in Fig. 1 dargestellt, waagrecht erhalten bleiben, so   müsste   zur Vermeidung der Blendung anderer Strassen-   benützer   die Grenze 11'in die Mitte des Bildes 8 gelegt werden, wobei ein grosser Teil des Licht- stromes verlorengeht. Dieser Lichtverlust wird durch eine Vorrichtung vermieden, bei deren 
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 und dessen oberer Teil durch gleichzeitige Relativbewegung des Schirmrandes 10 gegen das Bild 3 der Lichtquelle abgeschnitten wird. 



   Diese Vorrichtung besteht in diesem Falle aus dem fest abgestützten Gelenk   12,   um welches das Gehäuse 6 geschwenkt werden kann, und der Stange   13,   mittels deren der Schirm 9 mit dem festen Teil 14 gekuppelt ist. 



   Wird nun der Scheinwerfer und mit ihm das Bündel 5 abwärts gedreht, so tritt der oben beschriebene Effekt ein. 



   Auf diese Weise kann die Grenze 11 im Lichtfleck 8 derart gewählt werden, dass nur ein Teil des Streulichtes weggenommen wird, während das Bündel im übrigen zur Beleuchtung der Fahrstrasse nahe dem Fahrzeug dient. Dies wird in der rechten Hälfte der Fig. 2 verdeutlicht. 



   Die Fig. 3 und 4 stellen eine andere Aus-   führungsform   eines nach der Lehre der Erfindung aufgebauten Scheinwerfers dar. Auch in diesem Falle erzeugt ein Reflektor 2 von der Gestalt eines Umdrehungsellipsoides in der Brennebene der Linse 4 ein Bild 3 der Lichtquelle 1. Der Rand 10 des Schirmes 9 soll wieder in der Brennebene liegen. Der Schirm ist hier mit einem parallel zu ihm bewegbaren Prisma 15 gekuppelt, das bei Verschiebung des Schirmrandes gegen das Bild 3 hin vor der Brennebene in den Strahlengang eingeführt wird. Hiedurch wird-wie in Fig. 4 veranschaulicht-ein neues reelles
Bild 3'entworfen, das oberhalb des bisherigen liegt und so eine Ablenkung des Bündels 5 nach unten hervorruft. 



   Die zur Abblendung erforderliche Betätigungs- einrichtung besteht aus einem   Winkel hebel 16,   der mit den Stangen 17 und 18 gelenkig verbunden ist, welche den Schirm und das Prisma abstützen. 



   Der Hebel kann mittels eines Kabels 19 bedient werden. 



   Bei diesen beiden Ausführungsbeispielen wurde als Teil des optischen Systems, der ein Bild der
Lichtquelle erzeugt, jeweils ein Reflektor 2 in
Form eines Umdrehungsellipsoides und für den anderen Teil eine Linse 4 gewählt. Es ist klar,   dass   sich fiir den ersten Teil jede Optik, die ein reelles Bild der Lichtquelle erzeugen kann, z. B. auch eine Linse, verwenden lässt, wobei dann die Bündelung auch durch einen Reflektor, z. B. in Form eines Paraboloides, bewerkstelligt werden kann. 



   Die Teile des optischen Systems können derart gestaltet sein, dass das Bild der Lichtquelle scharf ist oder dass sie eine gewisse Streuung des Lichtes hervorrufen, z. B. infolge einer geringen
Mattierung oder Figuration ihrer Flächen. Es ist jedoch insbesondere bei der Ausbildung des das Bündel erzeugenden Teiles des Systems, also hier der Linse   4 : erwünscht,   diese Streuung zu beschränken, da sie auch eine weniger   scharfe  
Abbildung des Randes 10 des Schirmes 9 hervor- rufen könnte. Dieser Systemteil darf bei der
Abbildung des reellen Bildes der Lichtquelle und des Schirmrandes örtliche Formveränderungen hervorrufen, nicht aber den scharfen   Übergang   vom beleuchteten auf das abgeblendete Gebiet stören. 



   Der Schirm 9 kann völlig undurchsichtig sein ; es ist jedoch auch möglich, den Schirm in einer Farbe durchscheinend oder durchsichtig auszubilden oder aus einem polarisierenden Material herzustellen. 



   In den beiden Ausführungsbeispielen der Fig.   1-4   ist der Rand 10 des Schirmes 9 geradlinig gewählt, während das Bündel in einer einzigen Richtung abgelenkt wird. Es ist naturgemäss auch möglich, den Rand anders zu gestalten. So reicht es z. B. bei Scheinwerfern, die an Fahrzeugen verwendet werden, zur Vermeidung der Blendung bereits aus, das Licht aus einer der oberen Ecken des Bündels, u. zw. bei Rechtsverkehr aus der linken und bei Linksverkehr aus der rechten oberen Ecke wegzunehmen. 



   Fig. 5 zeigt die   Bündelform   eines Scheinwerfers, bei der einer der-oberen Winkel aus dem Bündel weggenommen ist, ohne dass Massnahmen getroffen sind, durch die das Licht des ursprünglichen Bündels abgelenkt wird. Es ist klar, dass auch in diesem Falle noch ein wesentlicher Lichtverlust auftritt. 



   Bei der Anwendung der Erfindung kann man das Licht des Bündels als Ganzes in der Richtung ablenken, die vom abgeschnittenen Teil ab- gewendet ist, so dass ein Bündel von der in
Fig. 6 dargestellten Gestalt entsteht. In diesem
Falle wird also der Vordergrund rechts vor dem
Fahrzeug stark beleuchtet. 



   Bei einer günstigen Ausführungsform der Erfindung wird jedoch in einem Falle, in dem der Schirm einen winkeligen Rand hat, das Bündel in zwei Komponenten geteilt, von denen wenigstens eine abgelenkt wird. Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel wird jede Komponente gesondert abgelenkt, so dass zwei Bilder 7'und 7"erzeugt werden, die gegenüber dem ursprünglichen Bilde in zueinander senkrechten Richtungen verschoben sind, so dass der ganze Vordergrund des Fahrzeuges sowie der rechte Rain gut beleuchtet werden. Bei Verwendung von Scheinwerfern an Fahr- 
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 wird, wegzunehmen und ausserdem das Licht nach den beiden Kanalseite links und rechts vor dem Fahrzeug abzulenken. Dies ist dadurch möglich, dass das Licht des Bündels geteilt wird, so dass ein in Fig. 8 dargestelltes Bild entsteht.

   Dabei werden wieder zwei Bilder   7'und   7"   der 1 lichtquelle erzeugt, ebenso zerfällt auch das Streulicht in zwei Teile 8'und 8".   



   Es ist in diesem Falle besonders vorteilhaft, wenn der Schirm zwei zueinander parallele Randteile aufweist und die Vorrichtung, mit 
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 das Bündel somit in zwei Teile teilt, die in einander entgegengesetzten Richtungen senkrecht zu den parallelen Rändern des Schirmes abgelenkt werden. 



   Der dieses Bündel erzeugende Scheinwerfer kann entsprechend Fig. 9 aufgebaut sein, die einen waagrechten Meridianschnitt durch das - ähnlich dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Scheinwerfer   zusammengesetzte-Gerät   zeigt, jedoch mit dem Unterschied, dass der Schirm 9 zwei wirksame Ränder 10'und   10"hat,   und dass zwei Prismen 15'und 15"vorhanden sind. Es werden somit zwei Bilder 3'und   3"der   Lichtquelle erzeugt, die je unmittelbar neben einem Rand 10'bzw. 10"des Schirmes 9 liegen. Von der Linse 4 werden daher der dunkle Schirm und unmittelbar daneben die beiden hellen Bilder der Lichtquelle im Unendlichen abgebildet, was eine Lichtverteilung gemäss Fig. 8 ergibt. 



   Falls ein Prisma zur Ablenkung des Bündels verwendet wird, ist es erwünscht, dieses Prisma an einer Stelle anzuordnen, an der sämtliche von der Lichtquelle kommenden Strahlen stark zusammengedrängt sind, somit nahe dem Bilde 3 der Lichtquelle. Das Prisma kann dann klein und der das Prisma verstellende Mechanismus von leichter Bauart sein. Anderseits ist es natur- gemäss erforderlich, dass das Prisma wenigstens so weit vom Bilde 3 entfernt ist, dass die Licht- strahlen in hinreichendem Masse abgelenkt werden. 



   Das Lichtbündel lässt sich sinngemäss auch in anderer Weise ablenken, z. B. durch Änderung der
Lage der Lichtquelle oder der Lage des Teiles des optischen Systems, der die Abbildung der Licht- quelle erzeugt, im vorliegenden Falle des Re- flektors 2. Es ist auch denkbar, die Linse 4 zu verstellen. 



   Schliesslich kann die gewünschte Ablenkung noch dadurch erfolgen, dass beim Abblenden ein Element weggenommen oder verstellt wird, das in der nichtabgeblendeten Lage das Bündel in entgegengesetzter Richtung ablenkt. Es kann z. B. mittels. ines Prismas das Bündel in der nichtabgeblendeten Lage aufwärts abgelenkt und beim Abblenden das Prisma weggenommen werden. 
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1.

   Scheinwerfer, der aus einer Lichtquelle und einem optischen System besteht, wobei ein Teil dieses Systems wenigstens ein reelles Bild der Lichtquelle in der Brennebene des anderen   Systemteiles   erzeugt und der andere Teil das von diesem reellen Bild ausgestrahlte Licht bündelt und wobei durch den in der Brennebene verschiebbaren Rand eines beweglichen Schirmes ein Teil des Lichtbündels abgeschnitten werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm mit einer Vorrichtung gekuppelt ist, durch deren Betätigung das Lichtbündel zugleich mit der Relativbewegung des Schirmrandes gegen das reelle Bild wenigstens teilweise in einer Richtung abgelenkt wird, die von dem abgeschnittenen Teil abgewendet ist.

Claims (1)

  1. 2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einer gelenkigen Abstützung des Scheinwerfers und aus einer Kupplungsvorrichtung zwischen Schirm und fest angeordnetem Unterteil der Abstützung besteht.
    3. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einem mit dem Scnirm gemeinsam bewegbaren Prisma, das vor der Brennebene in den Strahlengang der Lichtquelle gebracht werden kann, und aus einer Kupplungsvorrichtung des Schirmes und des Prismas besteht, so dass bei Verschiebung des Schirmrandes gegen das reelle Bild der Lichtquelle durch das Prisma ein neues reelles Bild entworfen wird, das gegenüber dem ursprüng- lichen Bild verschoben ist.
    4. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmrand einen vor- springenden Winkel aufweist und dass das Bündel in zwei Komponenten geteilt wird, von denen wenigstens eine abgelenkt wird.
    5. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm zwei zueinander parallele Randteile aufweist und dass die mit dem Schirm gekuppelte Vorrichtung zwei neue reelle Bilder seitlich dieser Ränder erzeugt und das Bündel somit in zwei Teile teilt, die in einander entgegengesetzten Richtungen senkrecht zu den parallelen Schirmrändern abgelenkt werden.
AT166018D 1946-08-27 1947-12-23 Scheinwerfer AT166018B (de)

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