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Österreichische PATENTSCHRIFT Ni 16532. THE OLIVER MILL COMPANY LIMITED IN RONDON.
Schleudermühle.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schleudermühlen, in welchen Erze u. dgl. durch Schlagköpfe, welche mit hoher Geschwindigkeit umlaufen und das Erz gegen eine entgegenstehende Fläche schleudern, zerkleinert werden. Die Neuerung besteht in einer selbsttätigen Vorrichtung zur Abführung des sortierten und entsprechend zerkleinerten Mahlgutes und zur Befreiung desselben von Staub-und anderen Bestandteilen, wobei letzterer durch einen besonderen Raum abgeleitet und als sehr feiner Staub gesammelt wird und sodann abgesondert geschlemmt werden kann. der jedoch der Behandlung des sortierten Erzes grosse Schwierigkeiten entgegenstellen würde.
Der im vorstehenden, seinen allgemeinen Merkmalen nach gekennzeichneten Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer als Ausführungsbeispiel dargestellten
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geschleudert wird. Dieselbe ist mit einer auswechselbar angeordneten Stossplatte h armiert, deren tiefster Punkt derart angeordnet ist, dass ein freier Durchgang des zerkleinerten
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genügend zerkleinerten Erzstücke gegen ein dahinter angeordnetes Sieb k geführt. Letzteres kann unter der Stosswirkung der geschleuderten Erze durch geeignete Antriebsvorrichtungen in schwingende Bewegung vorsetzt werden.
Die gröberen Erzstücke fallen nach Aufschlagen auf den Rosi 92 tuf die umlaufenden Schlagköpfe t1 zurück, während die feinkörnige Masse in Verbindung mit den Staubteilcn auf das Sieb k aufschlägt. Letzteres ist auf Zapfen k1 genau ausbalanciert, welche in einer in der Schwerpunkts achse des Siebes liegenden Geraden angeordnet sind, wobei das geschleuderte Erz infolge der besonderen Anordnung des oberen Gehäuses in dessen Oberteil Aufnahme findet.
Dieser Oberteil des Siebes k stützt sich gegen dazwischen gelagerte Federn k2, welche das Bestreben haben, das Sieb unter der Stosswirkung in Schwingungen zu versetzen. Im Bedarfsfalle kann die selbsttätige Schwingung durch die Wirkung eines Daumenrades k3 und der von der Hauptwelle p angetriebenen Zwischenverbindungen unterstützt werden.
Die feinkörmge Masse, welche nicht durch das Sieh k hindurchtritt, wird hiedurch schnell ausgeschieden und fällt infolge seiner Schwere auf die Schlagköpfe tt zurück, während die sortierte, durch das Sieb k hidutchtretende Masse herabfällt und in einer Mulde l1 am Unterteil des Gehäuses gesammelt wird. Die Mulde v enthält eine Transportschnecke v1.
Die Ausscheidung wird infolge der Schwingung des Siebes ganz erheblich beschleunigt.
Die umlaufenden Schlagköpfe tl sind in Bezug auf Fläche und Geschwindigkeit derart angeordnet, dass sie mit dem Gut durch den Rost g2 eine erhebliche Luftmenge mit geneigender Geschwindigkeit hindurchtreiben, um die feineren Staubteilo von dem zerkleinerten
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von der Ober-als auch der Unterseite des Siebes durch geeignete Rohrleitungen xl, x2 am Oberteil des Gehäuses abgeführt, welche zwischen den Rost 92 und dem Sieb k, ebenso hinter letzterem in das Gehäuse eistreten.
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In diese Rohrleitungen sind die Vontilklappon dz y2 eingebaut, welche zur Regelung des Luftstromes durch die rohrleitungen x1, x2 dienen. Die Staubteile werden somit durch den Gebliisowitid in einen Sammelbehälter eingeführt, der mit eingebauten Zwischen- wänden y3 und einer Brause zu armiert ist. Durch die eintretenden Wasserstrahlen wird der Staub sodann niedergeschlagen und ergibt derselbe für die besondere Behandlung durch
Schlemmen u. dgl. ein verwertbares Produkt. Der Sammelbehälter x3 besitzt ein senk- rechtes Austrittsrohr w1, welches mit einem Regelungsventil 102 ausgestattet ist.
Letzteres tritt dann in Tätigkeit, sobald es erforderlich wird, in dem Sammelbehälter x3 einen Gegen- druck herzustellen. t Durch die Abscheidung der Staubteile von dem zerkleinerten Erz wird nach dem
Durchsieben ein Erz gewonnen, welches vollkommen rein und frei von Staubteilcn ist.
Letztere bilden in der späteren Behandlung einen Schlamm, welcher grosse Nachteile bieten würde und durch Waschen und Schlemmen erst angefertigt werden müsste.
Das Erz wird der Maschine in Stücken von gewisser Regelmässigkeit durch eine Vor- richtung t. 1 mit schwingender Rinne 1'2 zugeführt, welche durch eine von der Achse p angetriebene Daumenscheibe r3 in Tätigkeit gesetzt wird.