AT165316B - Verfahren zur festen Verbindungen zweier Teile aus Sintermetall oder eines Teiles aus Sintermetall mit einem auf nicht sintermetallurgischer Basis hergestellten Metallteil - Google Patents
Verfahren zur festen Verbindungen zweier Teile aus Sintermetall oder eines Teiles aus Sintermetall mit einem auf nicht sintermetallurgischer Basis hergestellten MetallteilInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur festen Verbindung zweier Teile aus Sintermetall oder eines Teiles aus Sintermetall mit einem auf nicht sintermetallurgischer Basis hergestellten Metallteil Will man zwei wie oben genannte Teile fest miteinander verbinden, so waren bis jetzt im wesentlichen zwei Möglichkeiten bekannt. Die eine besteht in einem normalen Lötvorgang, besitzt aber einen grossen Nachteil dadurch, dass von dem porösen Sintermetall der Grossteil des Lotes aufgesogen wird. Die andere Möglichkeit besteht im Schweissen, hat aber ihren Nachteil in dem stellenweise starken Schrumpfen des Sintermaterials, bedingt durch die dabei erfolgte Aufhebung der Porosität. Der im folgenden beschriebene Weg ist nicht nur von den für Sintermaterial angeführten Nachteilen frei, sondern stellt auch eine Einsparung an Arbeitsgängen dar, da die Verbindung während der Sinterung erhalten wird. Die Durchführung des neuen Verfahrens ist folgendermassen : In eine Vertiefung des einen Teiles (z. B. Loch, Rinne) wird der zweite Teil gesetzt. Die Vertiefung des einen Teiles soll dabei grösser sein als das eingesetzte Stück. In den so freibleibenden Zwischenraum wird nun ein pulverförmiges Lot, im folgenden als"Sinterlot" bezeichnet, eingestreut und eventuell festgedrückt. Die derart zusammengesetzten Teile werden nun der gewöhnlichen Sinterung unterworfen, wobei während dieser die Verbindung der Teile erhalten wird. Das Sinterlot kann bestehen aus a) pulverförmigen Legierungen, fallweise mit Kohlenstoff, b) pulverförmigen Metallen, fallweise mit Kohlenstoff, c) Gemischen von a und b. Die Bestandteile des"Sinterlotes"sind nach Möglichkeit nach den folgenden Gesichtspunkten zu wählen : 1. Die Schmelztemperatur bzw. das Temperaturintervall zwischen Soliduskurve und Liquidus- EMI1.1 Teil schmilzt oder erweicht und so die Verbindung im Zuge der Sinterung eintritt. 2. Es ist bei der Zusammensetzung des Sinterlotes darauf zu achten, dass durch Legierung des Sinterlotes"mit dem umgebenden Material eine Schmelzpunkterhöhung eintritt, die einen kontinuierlichen Übergang-im Zuge der Erstarrung-zwischen den beiden zusammenzusetzenden Teilen einerseits und dem Lot anderseits gewährleistet. Eine Schmelzpunktherabsetzung durch Legierung mit dem das Sinterlot umgebenden Material würde zu einem Aufsaugen des Lotes infolge der Porosität des Sinterkörpers führen, ausser die Schmelzpunkterniedrigung dauert nur kurze Zeit und wird durch Materialaufhahme aus der Umgebung bald aufgehoben. EMI1.2 0-8% C) soll mit einem Eisenstift (0-4% C) fest verbunden werden. Zu diesem Zweck wird der Pressling bereits mit einem Loch gepresst, in das der Stift eingesetzt wird. Der Zwischenraum zwischen Pressling und Eisenstift wird mit einem Sinterlot der Zusammensetzung dz Mn und 3. 4u 0 C, Rest Fe, ausgefüllt. Der Pressling samt dem eingesetzten Eisenstift wird nun 21/2 Stunden bei 12200 gesintert. Bei dieser Temperatur schmilzt das"Sinterlot"bereits, der Schmelzpunkt wird aber durch Aufnahme von Fe aus dem umgebenden Material einerseits, anderseits durch Herabsetzung des Kohlenstoffgehaltes, da die Sinterung in Wasserstoffatmosphäre erfolgt, erhöht. Dabei tritt eine völlige feste Verbindung EMI1.3 pulverförmigem Ferromangan, Eisenpulver und Graphit hergestellt. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur festen Verbindung zweier Teile aus Sintermetall oder eines Teiles aus Sintermetall mit einem auf nicht sintermetallurgischer Basis hergestellten Metallteil mittels eines pulverförmigen Lotes, Sinterlot genannt, dadurch gekennzeichnet, dass das Sinterlot während des Erhitzens anfangs erweicht oder schmilzt, dann durch Materialaufhahme aus der Umgebung eine Erhöhung des Er veichungs-bzw. Schmelzpunktes erfährt und so bei der ursprünglichen Erhitzungstemperatur erstarrt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzpunkt des Sinterlotes oder sein Solidus-Liquidus-Intervall in der Nähe der Sintertemperatur der zu verbindenden, auf sintermetallurgischer Basis hergestellten Teile liegt.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Verbindung mittels des Sinterlotes während der Sinterung der Metallpulverpresslinge erzielt wild. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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1947
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