AT163976B - System zur wirtschaftlichen elektrischen Heizung - Google Patents

System zur wirtschaftlichen elektrischen Heizung

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  System zur wirtschaftlichen elektrischen Heizung 
Die bisher bekannt gewordenen Fern-oder
Zentralheizungen hatten in der Hauptsache Luft,
Dampf oder Wasser als Wärmeträger. Alle diese Arten der Heizung. haben den Nachteil, dass sie in der Errichtung und Wartung sehr kost- spielig sind und dass ihr Wirkungsgrad schlecht ist. Der grösste Nachteil liegt jedoch darin, dass der Aktionsradius für diese Anlagen sehr be- schränkt ist. Die Luft als Konvektionsträger ist auf ein Gebäude beschränkt. Bei Dampfheizung kann wohl eine grössere Entfernung des Erzeugers vom Heizobjekt gewählt werden, sie hat aber den Nachteil, dass die gesamte Zuleitung sowohl gut wärmeisoliert, als auch für den erhöhten Druck entsprechend gebaut werden muss.

   Nimmt man Wasser als Wärmeträger, dann muss entweder eine fremde Energiequelle die Umlaufpumpe antreiben, oder aber auch diese Anlage ist nur auf ein Gebäude beschränkt. Sowohl Dampf-als auch Warmwasser-Zentralheizungen müssen wegen der Gefahr des Einfrierens den ganzen Winter über in Betrieb gehalten werden. Die rationellste Ausnützung der Energie für Heizzwecke ist durch die Verwendung von ElektroEnergie in direkter Heizung gegeben. Sollte jedoch auf diese Art der gesamte Heizbedarf damit gedeckt werden, dann wären zu gewissen Tageszeiten die E-Werke und die Zuleitungen überlastet, während zu anderen Zeiten die Turbinen nahezu ungenützt laufen würden. 



   Durch das erfindungsgemässe System sollen die oben erwähnten Nachteile vermieden werden. Danach wird an Stelle eines Radiators oder sonstigen Heizgerätes jeweils ein Elektroheizspeicherofen gesetzt, der regulierbar in seiner Wärmeabgabe ist. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit einer Stromversorgung, die unabhängig von der Tageszeit des Heizbedarfes ist. Wird nun die Stromversorgung weiterhin auf acht Stunden, also derselben Dauer wie bisher die   "Nachtstrom"-Lieferung,   belassen, dann kann die
Stromlieferung während eines Tages in drei
Perioden erfolgen. Es ist daher ein Elektro-
Aggregat von bloss einem Drittel der geforderten
Gesamtleistung (24 Stunden) notwendig, das pro acht Stunden je eine Ofengruppe von einem
Drittel der gesamten Kapazität mit Energie versorgt.

   Dadurch wird als Kabelquerschnitt für die Speiseleitungen ebenfalls nur ein Drittel des sonst geforderten Querschnittes benötigt. Weiters ist der grosse Vorteil der Ausnützung der Elektro-Energie besonders bei kleinen Wasser-   kraft-Laufwerken (Mühlen usw. ) vorhanden, da   diese die sonstige Leerlauf-Energie nun voll ausnützen können. Ein Sägewerk z. B., das eine Leistung aus Wasserkraft von 20 kW durch acht Stunden für den Betrieb verwendet, hat nun die Möglichkeit, nach diesem System Elektrospeichergeräte in der Gesamtstärke von 40   k W   dazu anzuschliessen. Auch eine WarmwasserZentralheizung lässt sich nach vorstehendem System betreiben, wenn an Stelle des einen Kessels nun mehrere elektrisch geheizte und gut wärmeisolierte Kessel gesetzt werden.

   Würde eine   direkte Heizung (Strahlöfen u. dgl. ) 24 Stunden,   aber mit einem Drittel der für Heizspeicheröfen geforderten Leistung, vorgenommen werden, so wäre eine hinreichende Erwärmung des Raumes nicht zu erzielen, da die hiebei erzeugte Kalorienmenge zu gering wäre, um die Verluste zu decken. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : System zur Speisung elektrischer Wärmespeicher, die periodenweise an die Stromerzeuger angeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmespeicher in mehreren Gruppen gleicher Energieaufnahme zusammengefasst werden und diese einzelnen Gruppen nacheinander aufgeheizt werden, so dass die Belastung der Energiequelle zeitlich konstant ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163976D 1948-04-10 1948-04-10 System zur wirtschaftlichen elektrischen Heizung AT163976B (de)

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