AT163871B - Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels aus Darmschleimhaut gegen verschiedene allergische Erkrankungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels aus Darmschleimhaut gegen verschiedene allergische Erkrankungen

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  Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels aus Darmschleimhaut gegen verschiedene allergische Erkrankungen 
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels aus Darmschleimhaut gegen verschiedenartige allergische Erkrankungen, welches darin besteht, dass Presssäfte bzw. Extrakte aus Darmschleimhaut, Hautanteilen, Nervengeweben, gegebenenfalls unter Zusatz von Vitaminen, freien Aminosäuren und Lipoidgemischen nach Aktivierung der Fermente in an sich bekannter Weise in Aluminiumhydroxydgel eingebracht werden, worauf das Gemisch auf einen pH-Wert von 6 bis 8 eingestellt wird. 



   Es ist bereits bekannt, Heilmittel gegen rheumatische Gelenksentzündungen in der Weise herzustellen, dass man Presssaft bzw. Zentrifugat aus Darmschleimhaut in ein Aluminiumhydroxydgel einbringt und das Gemisch auf einen pH-Wert von 6 bis 8 einstellt. 



   Es wurde gefunden, dass man bei Verwendung oben angeführter Gemische von Presssäften bzw. 



  Extrakten zu Heilmitteln gelangt, welche imstande sind, allergische Erkrankungen, wie z. B. Asthma bronchiale, chronischen Schnupfen bzw. Heuschnupfen, Nesselausschläge (Urticaria), Migräne, rheumatische Erkrankungen vieler Organe (Muskeln, Gelenke, Nerven, Haut, Darmschleimhaut) und alle Formen von Tuberkulose-Erkrankungen günstig beeinflussen zu können. 



   Die Gewinnung und Aktivierung verschiedenartiger Fermentsysteme erfolgt zweckmässig wie in den nachfolgenden Beispielen. 



   Beispiel 1 : Ganz frische Darmschleimhaut von Rindern bzw. von Schweinen (Dünndarmschleimhaut). weiter die Epidermis mit den oberen Anteilen der Cutis (Lederhaut) von Schweinen werden sofort nach Gewinnung vom Tier mit entsprechender Menge Toluol versetzt, um jede Infektion mit Fäulnisbakterien zu verhindern. Die Darmschleimhaut wird vor der Gewinnung lange Zeit mit heissem Wasser gereinigt, die Haut wird durch Waschen und Rasieren der Haare vorbereitet. Die angeführten tierischen Organe werden im Fleischwolf zerkleinert, dann mit Quarzsand längere Zeit, mindestens 10 Minuten zerrieben und zentrifugiert. Es kann auch nach Zerreibung mit Quarzsand durch Abpressen des Gewebes ein Presssaft gewonnen werden. Das   Zentrifugat   oder der Presssaft wird mit   1% tiger   Lösung von Magnesiumsulfat versetzt, u. zw. 



  150 Presssaft mit lOg   1% figer   Lösung. 



   Dadurch wird alkalische Phosphatase, weiter Leucylpeptidase (eine Aminopolypeptidase) aktiviert. Auch bestimmte Carboxylasen können aktiviert werden. 



   Beispiel 2 : In demselben Mengenverhältnis werden Presssäfte der oben beschriebenen Organe mit einem Extrakt aus Hefe versetzt, u. zw. werden 100 Hefe mit 500 Wasser versetzt, 200 Alkohol dazugegeben. Die Mischung wird kurze Zeit auf   65'erhitzt   und die Aufschwemmung weiterhin eingeengt. Dem erkalteten eingeengten Extrakt wird   1. 5 g   Galle von Rindern und 10 einer 2% igen Mangansulfatlösung zugesetzt. Dadurch entstehen verschiedene, beständige dialysierbare Ko-Fermente. Aus Hefe wird Vitamin   BI, B2, B6   extrahiert. Es können Vitamine bei Einwirkung auf Eiweisskörper KoFermentfunktion übernehmen. Diese KoFermente bilden sehr leicht mit Eiweissanteilen bei Anwesenheit von Manganionen Holo-Fermente, welche Bindung sehr leicht reversibel ist.

   Es entstehen durch die oben beschriebenen Prozeduren aktive Fermentsysteme, wie z. B. Arginasen, vermischt mit Vitaminen   B,     B2, B6'  
Beispiel 3 : 150g vorbehandelte tierische Organe (Presssaft) werden mit   2   Schwefelleber versetzt. Durch den entstehenden Schwefelwasserstoff werden die in der Rohenzymlösung vorhandenen katheptischen Fermente aktiviert. 



   Beispiel 4 : Presssäfte aus Darmschleimhaut werden mit frischen Presssäften aus Pankreas verrührt, u. zw. im Volumverhältnis 4 : 1. 



  Weiter wird dem Gemisch aus vier Teilen Pankreaspresssaft und einem Teil Darmschleimhautpresssaft ein Viertel der Gesamtmenge frische Galle zugesetzt. Durch Einwirkung von Trypsinogen auf Enterokinase entsteht Trypsin, welches Fermentsystem sehr wirksam Eiweisskörper zu Aminosäuren abbauen kann. 



   Die entsprechend den oben beschriebenen Beispielen erhaltenen aktivierten Fermentlösungen die ausserdem noch Aminosäuren, Vitamine und Lipoide enthalten, werden einzeln oder in Kombination einem Aluminiumhydroxydgel beigemischt. 



  Solche Aluminiumhydroxydgele sind, soweit bisher 

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 bekannt, die besten Adsorbentien für Fermente, Aminosäuren, Vitamine und auch Lipoide. 



   Die Verwendung der   erfindungsgemässen   Linimente erfolgt in der Weise, dass diese auf die Haut bestimmter Körperstellen, je nach der vorliegenden Krankheit, aufgetragen und eingerieben werden. Die Haut muss vorher mit Tüchern, die mit warmer   1% tiger   Kochsalzlösung getränkt sind, durch 20 Minuten bedeckt werden. Durch diese Vorbehandlung werden die Fermente und auch Vitamine und Aminosäuren aus dem Gel eluiert und kommen so zur Wirkung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels aus Darmschleimhaut gegen verschiedenartige allergische Erkrankungen, ssadurch gekennzeichnet, dass Presssäfte bzw. Extrakte aus Darmschleimhaut, Hautanteilen, Nervengeweben, gegebenenfalls unter Zusatz von Vitaminen, freien Aminosäuren und Lipoidgemischen nach Aktivierung der Fermente in an sich bekannter Weise in Aluminiumhydroxydgel eingebracht werden, worauf das Gemisch auf einen pH-Wert von 6 bis 8 eingestellt wird.
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