AT160913B - Brennkraftmaschine mit geteiltem Kolben - Google Patents

Brennkraftmaschine mit geteiltem Kolben

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AT160913B
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piston
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Alexander Mandich
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Alexander Mandich
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  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


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    Brennkraiimaschine m ! t geteilten ! Kolben   
Bei den bisher bekannten   Brennkraftmaschinen,   deren Kolben geteilt ist, um die Ladung ganz oder nur zum'Teil nach Überschreiten der inneren Totpunkt'age durch eines der KolbenStücke zu verbrennen, stehen dem hiermit erzielten Gewinn an Wirkung die nachteiligen Lagen entgegen, welche die übrigen Kolbenteile in dieser Zeit des Hochdruckes der Abgase 
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 gerufenen Widerstandes fallen   bzw. nicht   in die Zeit fallen, in der der andere Kolbenteil die Welle mit seinem   günstigsten   Wirkungsgrad antreibt und welche sich beim. ungeteilten Kolben beiderseits eines   Kurbelwinkels   von etwa 75 erstreckt.

   
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 des   hol-en   Abgasdruckes nach sich zieht, zu begegnen, pflegt man dem anderen Kolbenteil, der die Welle in diesem Zeitabschnitt mit besserer Wirkung antreibt, einen längeren Kurbelhalbmesser zu geben als ersterem Teil und ihn damit zur Erzeugung eines grösseren Moments an der Welle zu befähigen. Man vermehrt so die Arbeitsleistung der Maschine gegenüber der unverändert bleibenden Wellenreibung, oder aber man vermindert das   Gegenmoment,   sooft der Kolbenteil mit dem kürzeren Kurbelhalbmesser ein solches an der Welle ausübt. 



   In jedem Falle bewegt sich das Kolbenstück mit dem längeren   Kurbelhalbmesser   im Durchschnitt rascher als das andere, darf also aus seiner inneren Totpunktlage nicht weit hervorgekommen sein. um in Gemeinschaft mit letzterem, zur Zeit noch rascher bewegten Kolbenteil, die Ladung im Arbeitsraum   der Gase,   den es als treibendes Kolbenstück nur auf der Kurbelseite abschliessen kann, vor   det Zündung   genügend hoch zu verdichten, vermag demnach bis zur Zündzeit nicht   obenerwähnte wirkungsgünstige   Kurbelwinkel zu erreichen. 



   Das erfindungsgemässe Verhältnis der   Kurbelhaibmesser   ist die Umkehrung des bisher üblichen. Es ordnet jenem Kolbenteil u (Abb.   : r,   2,7 und 8), v (Abb. 3 bis 6), der während der Brennzeit und der anschliessenden Zeit der   Gasausdehnung   im Sinne der Wellendrehung wirkt, den kürzeren Kurbelhalbmesser zu, dem anderen Kolbenteil, der ihr, sei es durch Reibung, sei es durch ein   Gegenmoment,   entgegenwirkt, den längeren und ermöglicht, allenfalls erst nach Überspannung des Verdichtungsdruckes über das für die   Zündung   erforderliche Mass, den Aufschub der Hochverdichtung der Ladung und damit im Zusammenhange den   Aufschub   der Brennzeit bis zu den steilen   Kurbelwinkels   des erstgenannten Kolbenteils u (Abb.

     I,   2, 7 und 8),   v   (Abb. 3 bis 6). 



   Überdies ist bei Maschinen, in denen nach der Erfindung Zylinderteile nebst Kolbenteilen (Abb. i,   2) den Ladungsraum.   an seinen Enden abgrenzen, die Abminderung des hohen   Abgasdruckes   für jenen Kolbenteil v während der Brennzeit vorgesehen, der sonst der Wellendrehung mit einem starken Reibungsdruck entgegenwirken würde. 

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 gerichteten Druck (Rückstoss) der Abgase auf seinem Weg zur Totpunktlage im ersten Teil der Brennzeit an der Welle erzeugt, auf ein Mindestmass herabgesetzt wird. 



   In diesem Falle, des Ausführung nach Abb. 3 bis 8, bedeutet auch die Überschreitung des in der Kammer x benötigten Zünddruckes durch den ihm vorangehenden höchsten Verdichtungsdruck, bis auf die grösseren Reibungsverluste, an sich keinen Verlust an Leistung, da die auf die Überschreitung im Druckanstieg aufgewandte Mehrarbeit im Druckabstieg   al,   Ausdehnungsarbeit wieder zurückgewonnen wird. 



   Die Verrichtung der Kolbenarbeit durch mehr als ein Kolbenstück bietet die Möglichkeit, bei Selbststeuerung des Auslasses den Brennraum der Länge nach auszuspülen, ferner, in Gemeinschaft mit der bekannten Führung der Kolbenteile von verschiedenen Punkten der Kurbel aus, die Möglichkeit. durch   Verstellung   dieser Punkte zueinander, auch während des Betriebes der Maschine, die Zeiten der während eines Kurbelumlaufs auftretenden Vorgänge zu Regelungs- und Nachstellzwecken zu verschieben. 



   Die Anordnung für diese Verstellung ist so getroffen, dass   eine von der zugehörigen Kurbel   welle in bekannter Art erzeugte   Sonderdrehung   auf eines der Kurbelgelenke über Zwischengelenke übertragen wird. 



   Eine in vorstehender Art eingerichtete   Brennkraftmaschine   arbeitet mit einem errechenbar 
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 in drei Ausführungsformen und für jede Ausführungsform in je zwei Arbeitsstellungen der Maschine, die eine während der Gasausstossung unmittelbar vor dem Beginn der Verdichtung. die andere zur Zeit   (ler     Zündung.   
 EMI2.3 
   w.   nkel aufnimmt, die Abb.

   3 bis 6 lassen teils in der Längs-, teils in der Quevansicht Maschinen   erkennen,   bei welchen dem Druck der Arbeitsgase stets der ganze verfügbare Kolbenquer 
 EMI2.4 
   zielung eines wirksamen   Abschlusses mit der Zylinderwand y, seine Innenfläche mit dem Innenkolben v zusammen und berührt in seiner inneren Totpunktlage, der höheren End- 
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 der zu seiner Aufnahme vorgesehenen Mulde p des Zylinderdeckels d mit letzterem an den Stirnflächen ebenfalls zu Berührung (Abb. 2).

   Dies geschieht zu einer Zeit, bis zu welcher der voreilende Aussenkolben u bereits ein Stück seines Weges zur Kurbel zurücklegte und 
 EMI2.6 
 durch die   Kolbenstücke     M   und   il abgedichtet   und mit der   Mulde/) nur   durch die vorerwähnten,   zwischen den Seitenflächen des   inneren Kolbenteils v und dem Zylinderdeckel d gelassenen Fugen it verbunden ist. Nach Austritt des Kopfes o (Abb. 1) aus der Mulde   p aber besteht   im Innern des Zylinders y wieder nur ein einziger Hohlraum. 

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   Bei der   Maschir. f nach   Abb. 3 bis 6 dient dieser Innenzylinder   y   ausserdem zur Gaszufuhr zum Arbeitsraum. x (Abb. 3 und 5) und ist deshalb mit Einlassschlitzen t bekannter Art versehen. 



   Im Falle der Verwendung von je zwei Kurbeln für jeden Kolben (Abb. 4 und 6) ruht der Innenzylinder y (Abb. 3) mit dem einen Ende auf dem Kurbelwellenlager auf. Diese Verbindung gestaltet den Gang der Kolben schwankungsfreier und ermöglicht die Durchströmung des Aussenkolbens   11   (Abb. 3 bis 6) mit Kühlflüssigkeit, welche in ihn aus ortsfester Zuleitung unmittelbar eintritt und welche er sich selbst pumpt. 
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 dessen Innenwand ausgesparten Schlitze (Abb. 5). 



   Der Aussenzylinder q kann acuh, wie es Abb. 6 abweichend von Abb. 4 darlegt, seitlich abgeflacht werden. ohne dass dadurch eine Beeinträchtigung der Gasabfuhr eintritt. Dies hat zur Folge, dass die äusseren Kurbeln mit ihren Schubstangen a (Abb. 6) näher zu den inneren Kurbeln der Schubstangen b angesetzt werden können. Auch können dann die Wellenstücke, welche innerhalb   jeder Wellenhälfte je zwei Kurbeln verbinden, samt   den anschliessenden Kurbelbacken entfallen und durch ein starres Band c (Abb.   9)   ersetzt sein, welches die nunmehr freien. einander zugekehrten Enden der   Kurbelzapfen fund e   gelenkig verbindet, ohne die Schwingung der Schubstangen a und b zu behindern. 



   Die dem einen Kurbelzapfen, beispielsweise t, entgegen der Richtung der Kurbelbewegung 
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 vermöge seiner gelenkigen Verbindung über das Band c und den anderen Kurbelzapfen   e   mit der Welle als dem einzigen ortsfesten Gelenk im hiermit gegebenen Gelenkdreieck den   Voreilwinkel zwischen   den Kurbelzapfen fund e. dessen Scheitel auf der Wellenachse liegt. 



  Die   Verkleinerung   des   Voreitwinkets verzögert   den   Geschwindigkeitsau3gleich   zwischen den beiden Kolbenteilen u und v bei ihrem gemeinschaftlichen Auswärtslauf nach Abb. 5 und damit im   Zusammenhang   den Zeitpunkt der höchsten Verdichtung der Ladung. 



   Zur Drehung um den Zapfen k (Abb. 9) an seiner Kurbelbacke z aber   nötigt   den Kurbel-   zapfen f seine zweite mittels   des Hebels r und seines Langloches über den Backenzapfen k 
 EMI4.4 
 Stift j. der sich gleichzeitig auf verschiedenen, in der   Hülse K und   im   Wellenkern   z eingeschnittenen Bahnen lose zwischen Schleifringen s entlang der Welle verschiebt, zum kreisendenKernzinSonderdrehungversetzen. 



     Die VersteHbarkeit   der Zapfen f und e der laufenden Maschine zueinander kommt, wie einleitend angedeutet wurde, vorwiegend gegen das Versagen einer bei sinkendem Gasdruck vorgenommenen Zündung zur Anwendung. 



   Die Abb. 3 stellt die Maschine   nar-h   Abb. 3 bis 6 der Erfindung in der Arbeitsstellung dar, in welcher der von den Kolben u und v eingeschlossene Arbeitsraum x seine grösste Länge erreichte. Von den Kolben lief bisher der Aussenkolben   u   rascher einwärts als der Innen-   kolben'è', und   der   Kolhen 11   ist nahe an seine innere Totpunktlage   herangedrückt,   während die Kurbel e des Kolbens v durch ihre äussere Totpunktlage hindurch schon zu einem Winkel von nahezu 240  vorriickte,
Von da ab nähern sich die beiden Kolbenteile u und v ununterbrochen einander.

   Denn ersterer bewegt sich wegen seiner Nähe zur inneren Totpunktlage trotz der grösseren Länge seines in f endigenden Kurbelhalbmessers mit geringerer Geschwindigkeit als der zweite, seinen Totpunktlage ferne Kolben   f.   Nach Überschreitung der inneren Totpunktlage jedoch läuft der Kolben u dem Kolben   v   bereits entgegen. 
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 der Ladung. Diese dauert noch an. wenn später der nacheilende Kolben seine innere Tot-   punkt lage, in   der er seine Geschwindigkeit   vorübergehend verliert, durchschritten ha. t,   wiewohl beide Kolbenteile v und u (Abb. 5) fortab in   gleicher   Richtung nach auswärts gehen. Ersterer 

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 same als der andere voreilende Kolbenteil u. 



   Wel nun letztgenannter Kolbenteil u überdies über den längeren Kurbelhalbmesser verfügt, tritt der Ausgleich zwischen den Geschwindigkeiten der beiden Kolbenstücke oder,   ws   das- 
 EMI5.2 
 Kurbelhalbmesser f im Vergleich zum   nacheilenden, P,   ist. 



   Bei   der @eispielsweisen   Ausführung des   Kurbelhalbmessers f   nach Abb. 3 und 5 in der doppelten Lange des Halbmessers e und mit einem Voreilwinkel von 104¸  steht ersterer, zur Zeit der   Höchstverdichtung   der Ladung auf nicht ganz 42 ata, um   3@  von   seiner äusseren Totpunktlage ab, gleichzeitig der Kurbelhalbmesser des Kolbens v   45112D hinter   seiner inneren Totpunktlage.

   Letzterer Halbmesser e dreht sich während des Absinkens des Verdichtungsdruckes auf den Zünddruck von 32 ata bis zu einem Winkel von 59¸  weiter, bei welchem auch die Zündung erfolgt, während sich die Kurbel des anderen Kolbenteils u zu diesem Zeitpunkt nur   mehr'160 vor   ihrer äusseren Totpunktlage befindet, das Gegenmoment, das letzterer Kolben   it   bis zur Totpunktlage an der Welle ausübt, somit unschädlich klein geworden ist. 



   Die Überspannung des Verdichtungsdruckes über den Zünddruck erfordert mithin im Falle des Beispiels keine bauliche Verstärkung der Maschine. 



   In der Ausführung nach Abb. 7 und 8 tauschen Aussen- und Innenkolben u und v ihre Auf- 
 EMI5.3 
 



   Diese Art der Ausführung weist den Kolbenstücken, je nach deren Länge, längere oder kürzere Gleitbahnen zu und gestattet, die Kühlung des Innenkolbens v ebenfalls unmittelbar aus ortsfester Zuleitung vorzunehmen,   schliesslich lasst sie.   ebenso wie die Ausführung der Maschine nach Abb. 1 und   2,   die zeitliche Regelung des Verdichtungsdruckes in ähnlicher Weise wie bei einer Maschine nach Abb. 3 bis 6, durch Anbringung des Hebels r der Abb. an den Aussenkurbeln f, zu. 



   PATENTANSPRÜCHE :   i.   Brennkraftmaschine, welche mit geteiltem Kolben, mit verschieden langen, unter einem Winkel zueinander versetzten   Kurbelhalbmessern   arbeitet und in welcher Ladung hinter der 
 EMI5.4 
 Abb. 1 und 2 ; e, Abb. 3 bis 6 ; f. Abb. 7 und 8) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch i. bei der die Kolbenteile (u, v, Abb. 1 und 2) die EMI5.5 gedrungen bleibt.
    3. Brennkraftmschine nach Anspruch 1. bei der ineinanderlaufende Kolben ('lI, u, Abb. 3 bis 8) den Arbeitsraum der Gase (x) sowohl kurbelseitig als auch auf Seite des Zylinders (q) abschliessen, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Längsachse Innenzylinder (y) eingebaut EMI5.6 (k) durch Hebel (r) übertragen wird.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen
AT160913D 1943-06-10 1943-06-10 Brennkraftmaschine mit geteiltem Kolben AT160913B (de)

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