AT159224B - Verfahren zur Herstellung elektrolytischer Kondensatoren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrolytischer Kondensatoren.

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  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung elektrolytischer Kondensatoren. 



   Es ist bekannt, dass das für elektrolytische Kondensatoren geeignete Ventilmetall von seiner sogenannten Formierung weitgehendst von allen Verunreinigungen, insbesondere Walzfett, befreit werden muss. Es ist daher üblich, diese Metalle, die zumeist in Form von Folien verwendet werden, mit fettlösenden, zuweilen auch stark oxydierenden Chemikalien, wie z. B. Trichloräthylen, Tetrachlor-   kohlenstoff, Chromsäurelösung   u. dgl., zu behandeln. Diese Stoffe sind bekanntlich grösstenteils chemisch sehr aktiv, so dass vermieden werden muss, dass sie in das eigentliche Formierungsbad gelangen, in dem ja erfahrungsgemäss nur wenig aktive Chemikalien, z. B. Salze der Borsäure, enthalten sind.

   Hinzu kommt, dass Stoffe, wie Tetrachlorkohlenstoff usw., in wässrigen Flüssigkeiten nicht oder nur schlecht löslich sind und dass infolgedessen der Zutritt des ja meist wässrigen Formierungsbades zu dem Metall verhindert wird, wenn nicht vorher dieses Lösungsmittel sorgsam entfernt wurde. 



   Bisher wurde das Bad jeweils gewechselt, d. h. die Metallstreifen od. dgl. mit der zugehörigen
Halte-bzw. Aufspulvorrichtung entfernt und in das nächstfolgende Behandlungsbad eingesetzt. Zwar ist es schon in andern Industriezweigen üblich, äusserlich   ähnliche   Prozesse gleichzeitig am einheitlichen Werkstück durchzuführen, indessen scheitert das im vorliegenden Fall an der ausserordentlichen Empfindlichkeit des Elektrolyten gegen Verunreinigungen irgendwelcher Art. 



   Man musste infolgedessen das Ventilmetall auch von den letzten Spuren des Entfettungs-bzw. 



   Oxydationsbades befreien, bevor es mit dem Elektrolyten in Berührung kam, was zweckmässig dadurch geschah, dass man das Metall vor dem Formieren durch ein Bad zog, welches die Reste von dem Entfettungs-bzw. Oxydationsmittel entfernt. Dieser Methode haftete aber der grundsätzliche Nachteil an, dass wiederum von dem Waschmittel Reste an der Folie haftenblieben, die entweder für den Elektrolyten ebenfalls schädlich sind, oder aber dadurch, dass der Elektrolyt mit ihnen nicht mischbar ist, den Zutritt des Elektrolyten zu dem Ventilmetall verhindern. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird nun als Waschmittel ein Stoff gewählt, der mit beiden Substanzen mischbar ist und daher sowohl eine wirksame Vorbehandlung als auch eine gute Formierung zu erreichen gestattet. Als Beispiel für ein derartiges Waschmittel wird Alkohol genannt. 



   Es empfiehlt sich, das Ventilmetall nach einem an sich bekannten Verfahren vor Eintritt in den Formierungselektrolyten zu trocknen, z. B. durch einen Strom zweckmässig erwärmter Luft. 



   In der beiliegenden Zeichnung bezeichnet 1 die Ventilmetallvorratsrolle, 2 den Metallstreifen, welcher der Behandlung unterworfen wird. Von den Bädern 3 bzw. 3'oder   3"enthält   das erste Bad 3 das Entfettungsmittel 4, das Metall verlässt dieses Bad, um über Leitrollen 5 zu laufen und in das Bad 3'zu gelangen, das das Waschmittel 6 enthält. Nach Passieren der Leitrollen 5'gelangt das Ventilmetall in das Bad 3", das den eigentlichen Elektrolyten 7 enthält, in welchem sich auch die Kathode   8,   die in geeigneter Form dem Metallband gegenübergestellt ist, angebracht wird. Gegebenenfalls kann man auch den Behälter selbst als solchen verwenden, die Folie läuft dann zu einer Aufspulvorrichtung 9, an der sich eine durch 10 angedeutete mehr oder minder selbsttätige Schneidevorrichtung befindet. 



  Das Ventilmetall selbst stellt wie üblich den positiven Pol des Formierungsbades dar, ihm kann die Spannung an einer beliebigen Stelle zweckmässig direkt bei der Vorratsrolle 1 etwa durch eine Schleiffeder 11 zugeführt werden. Die Vorrichtung zum Trocknen der Reste des Waschmittels 6 ist in 12 der Figur dargestellt. Der Antrieb des Bandes geschieht   zweckmässig   durch Zug bei 9, u. zw. etwa durch einen Motor   13,   der auf ein Schneekenvorgelege 14 wirkt. Die Bewegung des Motors durch eine Schaltvorrichtung, gegebenenfalls unter Anwendung der oben beschriebenen Relaisvorrichtung, ist in 15 angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung elektrolytischer Kondensatoren, bei welchem das Ventilmetall vor der Formierung entfettet wird und das Entfetten und das Formieren in einem fortlaufenden Vorgang EMI2.1 die Reste des Entfettungsbades zu entfernen, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen dem Entfettungs-und Formierungsbad angeordnete Reinigungsbad mit beiden Bädern mischbar ist. EMI2.2
AT159224D 1938-05-14 1938-05-14 Verfahren zur Herstellung elektrolytischer Kondensatoren. AT159224B (de)

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