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Anordnung zur Gittersteuerung zweier in Kreuzschaltung arbeitender Stromrichter.
Es ist vorgeschlagen worden, bei zwei in Achter-oder Kreuzschaltung arbeitenden Stromrichtern die Gitterdrehregler der beiden Entladungsgefässe durch eine Kulissenkupplung mechanisch zu steuern.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Spannungsdifferenz der im Gleichrichter-und Wechsel- richterbatrieb arbeitenden Gruppen von Entladungsstrecken über den gesamten Aussteuerungsbereich gleich dem doppelten Lichtbogenabfall ist, so dass Kurzschlussströme nicht auftreten, und zugleich der beim Übergang vom Gleichrichter- zum Wechselrichterbetrieb auftretende Spannungssprung ver- mieden wird.
Gegenstand der Erfindung ist ebenfalls eine Anordnung zur Steuerung der Drehregler für die
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oder Kreuzschaltung, bei der die beiden Drehregler, deren Drehfehler gegensinnig umlaufen, starr miteinander gekuppelt sind. Erfindungsgemäss werden die beiden Drehregler über einen Vorsatz- drehregler gespeist. Dabei wird zweckmässigerweise die Welle des Vorsatzdrehreglers mit der Welle der beiden übrigen Drehregler über ein Schwingkurbelgetriebe gekuppelt sein. Bei der Anordnung nach der Erfindung ist besonders vorteilhaft, dass jede bei Belastungs-bzw. Gefässtemperaturschwan- kungen auftretende Änderung des Lichtbogenabfalls sowie auch jede sonstige Unstimmigkeit in der gegenseitigen Stellung der beiden Drehregler durch einen einfachen Eingriff am Vorsatzdrehregler während des Betriebes ausgeglichen werden kann.
Die Kreuzschaltung der beiden Gruppen von Entladungsstrecken ist in der Abbildung verein- facht dargestellt, u. zw. sind l'und 1" die beiden mehranodigen Entladungsgefässe, die kathodenseitig an den Motor 2 angeschlossen sind. Die Drehregler J und 4, die zur Spannungsregelung des Umkehr- stromrichters dienen, sind durch die Kupplung 5 starr miteinander gekuppelt und lassen sich durch das Steuerrad 6 in gewünschter Weise einstellen. Sie werden über den Vorsatzdrehregler 7 gespeist, der durch das Regelorgan 8 vermittels einer Übersetzung 9 verstellt werden kann und primärseitig an das Drehstromnetz 10 angeschlossen ist.
Die eigentliche Steuerung der beiden Entladungsstrecken geschieht durch die starr miteinander gekuppelten Drehregler. 3 und 4, bei deren Betätigung jedoch eine irgendwie eingetretene Differenz zwischen der von dem im Gleichrichterbetrieb arbeitenden Stromrichter gelieferten Spannung und der von dem im Wechselrichterbetrieb arbeitenden Stromrichter gelieferten Gegenspannung bestehen bleibt, so dass diese Spannungsdifferenz (wenn der doppelte Lichtbogenabfall in den beiden Stromrichtergefässen dabei nicht berücksichtigt wird) einen für den ganzen Regelbereich konstanten Umlaufstrom erzeugt. Dieser Umlaufstrom könnte nur durch eine unsymmetrische gegenseitige Verdrehung der Gitterdrehregler geändert werden.
Diese lässt sich durch Verdrehen des nach der Erfindung weiterhin vorgesehenen Drehreglers 7 erreichen. Da der Umlaufstrom während des Betriebes klein bzw. nur geringen Schwankungen unterworfen ist, wird die Verdrehung des Drehreglers 7 im allgemeinen nur gering sein und wenige Bogengrade nicht übersehreiten. Treten nun während des Betriebes Spannungs- schwankungen, beispielsweise durch Änderungen des Lichtbogenabfalls in den Entladungsstrecken, auf, so können diese Unstimmigkeiten durch eine einfache Verdrehung des Reglers 7 beseitigt werden.
Man hat es auf diese Weise in der Hand, mit einfachen Mitteln und unabhängig von der Stellung und Bewegung der Gitterdrehregler 3 und 4 den Umlaufstrom während des Betriebes beliebig einzustellen.
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zwischen dem Gleichrichter und dem gerade als Wechselrichter arbeitenden Umformerteil sich über den ganzen Aussteuerungsbereich um den doppelten Lichtbogenabfall der Entladungsstreeken unter-
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Da aber die beiden Drehregler : ! und starr miteinander gekuppelt sind, muss die Einstellung des Vorsatz- drehreglers'/geändert werden.
Um zu erreichen, dass bei konstanter Netzspannung und devent-
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insbesondere auch die beiden Gitterdrehregler 3 und 4 mit dem Vorsatzdrehregler derart kuppeln, dass ein einmal eingestellter Umlaufstrom einen konstanten Wert beibehält.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Gittersteuerung zweier in Kreuzschaltung arbeitender Stromrichter mit zwei miteinander starr gekuppelten drehreglern, deren Drehfelder gegensinnig umlaufen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die beiden Drehregler über einen Vosatzdrehregler gespeist werden.