AT158069B - Anordnung zur Gittersteuerung zweier in Kreuzschaltung arbeitender Stromrichter. - Google Patents

Anordnung zur Gittersteuerung zweier in Kreuzschaltung arbeitender Stromrichter.

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AT158069B
AT158069B AT158069DA AT158069B AT 158069 B AT158069 B AT 158069B AT 158069D A AT158069D A AT 158069DA AT 158069 B AT158069 B AT 158069B
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Fritz Dipl Ing Hoelters
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Aeg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur   Gittersteuerung   zweier in   Kreuzschaltung   arbeitender Stromrichter. 



   Es ist vorgeschlagen worden, bei zwei in   Achter-oder Kreuzschaltung   arbeitenden   Stromrichtern   die Gitterdrehregler der beiden Entladungsgefässe durch eine   Kulissenkupplung     mechanisch zu steuern.  
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Spannungsdifferenz der im Gleichrichter-und Wechsel- richterbatrieb arbeitenden Gruppen von Entladungsstrecken über den gesamten Aussteuerungsbereich gleich dem doppelten Lichtbogenabfall ist, so dass   Kurzschlussströme   nicht auftreten, und zugleich der beim Übergang vom   Gleichrichter- zum Wechselrichterbetrieb   auftretende Spannungssprung ver- mieden wird. 



   Gegenstand der Erfindung ist ebenfalls eine Anordnung zur Steuerung der Drehregler für die 
 EMI1.1 
 oder Kreuzschaltung, bei der die beiden Drehregler, deren Drehfehler gegensinnig umlaufen, starr miteinander gekuppelt sind. Erfindungsgemäss werden die beiden Drehregler über einen Vorsatz- drehregler gespeist. Dabei wird   zweckmässigerweise   die Welle des Vorsatzdrehreglers mit der Welle der beiden übrigen Drehregler über ein Schwingkurbelgetriebe gekuppelt sein. Bei der Anordnung nach der Erfindung ist besonders vorteilhaft, dass jede bei   Belastungs-bzw. Gefässtemperaturschwan-   kungen auftretende Änderung des Lichtbogenabfalls sowie auch jede sonstige Unstimmigkeit in der gegenseitigen Stellung der beiden Drehregler durch einen einfachen Eingriff am Vorsatzdrehregler während des Betriebes ausgeglichen werden kann. 



   Die Kreuzschaltung der beiden Gruppen von Entladungsstrecken ist in der Abbildung verein-   facht   dargestellt, u. zw. sind l'und   1" die   beiden mehranodigen Entladungsgefässe, die kathodenseitig an den Motor 2 angeschlossen sind. Die   Drehregler J   und 4, die zur Spannungsregelung des Umkehr- stromrichters dienen, sind durch die Kupplung 5 starr miteinander gekuppelt und lassen sich durch das Steuerrad 6 in   gewünschter   Weise einstellen. Sie werden über den Vorsatzdrehregler 7 gespeist, der durch das Regelorgan 8 vermittels einer Übersetzung 9 verstellt werden kann und primärseitig an das Drehstromnetz 10 angeschlossen ist. 



   Die eigentliche Steuerung der beiden   Entladungsstrecken geschieht durch   die starr miteinander gekuppelten Drehregler. 3 und 4, bei deren Betätigung jedoch eine irgendwie eingetretene Differenz zwischen der von dem im Gleichrichterbetrieb arbeitenden Stromrichter gelieferten Spannung und der von dem im Wechselrichterbetrieb arbeitenden Stromrichter gelieferten   Gegenspannung   bestehen bleibt, so dass diese Spannungsdifferenz (wenn der doppelte Lichtbogenabfall in den beiden Stromrichtergefässen dabei nicht   berücksichtigt   wird) einen für den ganzen Regelbereich   konstanten Umlaufstrom   erzeugt. Dieser Umlaufstrom könnte nur durch eine   unsymmetrische   gegenseitige Verdrehung der Gitterdrehregler geändert werden.

   Diese lässt sich durch Verdrehen des nach der Erfindung weiterhin vorgesehenen Drehreglers 7 erreichen. Da der Umlaufstrom während des Betriebes klein bzw. nur geringen Schwankungen unterworfen ist, wird die Verdrehung des Drehreglers 7 im allgemeinen nur gering sein und wenige Bogengrade nicht übersehreiten. Treten nun während des Betriebes   Spannungs-   schwankungen, beispielsweise durch Änderungen des Lichtbogenabfalls in den Entladungsstrecken, auf, so können diese Unstimmigkeiten durch eine einfache Verdrehung des Reglers 7 beseitigt werden. 



  Man hat es auf diese Weise in der Hand, mit einfachen Mitteln und unabhängig von der Stellung und Bewegung der Gitterdrehregler   3   und 4 den Umlaufstrom während des Betriebes beliebig einzustellen. 

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 EMI2.1 
 zwischen dem Gleichrichter und dem gerade als Wechselrichter arbeitenden Umformerteil sich über den ganzen Aussteuerungsbereich   um   den doppelten Lichtbogenabfall der Entladungsstreeken unter- 
 EMI2.2 
 Da aber die beiden   Drehregler : ! und   starr miteinander gekuppelt sind, muss die   Einstellung   des Vorsatz-   drehreglers'/geändert   werden.

   Um zu erreichen, dass bei konstanter Netzspannung und devent- 
 EMI2.3 
 insbesondere auch die beiden Gitterdrehregler 3 und 4 mit dem Vorsatzdrehregler derart kuppeln, dass ein einmal eingestellter Umlaufstrom einen konstanten Wert beibehält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Gittersteuerung zweier in   Kreuzschaltung   arbeitender   Stromrichter   mit zwei miteinander starr   gekuppelten   drehreglern, deren Drehfelder gegensinnig umlaufen, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die beiden Drehregler über einen Vosatzdrehregler gespeist werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Vorsatzdrehreglers EMI2.4 EMI2.5
AT158069D 1937-05-05 1938-05-05 Anordnung zur Gittersteuerung zweier in Kreuzschaltung arbeitender Stromrichter. AT158069B (de)

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