AT156524B - Säuberungseinrichtung für die Auftragzylinder an Maschinen zur Aufbringung eines Überzuges auf eine Papierbahn. - Google Patents
Säuberungseinrichtung für die Auftragzylinder an Maschinen zur Aufbringung eines Überzuges auf eine Papierbahn.Info
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Description
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Säuberungseinrichtung für die Auftragzylinder an Maschinen zur Aufbringung eines Überzuges auf eine Papierbahn.
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oder einen Steimnantel besitzt. Es wurde gefunden, dass solche aus Stein bestehende poröse Säuberungswalzen mit grösserem Effekt arbeiten, da sie die am Auftragzylinder haftenden Unreinheiten weit besser aufnehmen als Metallwalze. Ein weiteres Merkmal der Erfindug besteht darin, dass die Säuberungswalze nachgiebig gegen die Auftragwalze gelagert ist.
Die Zeichnung stellt eine derartige Einrichtung schematisch dar.
Die zu reinigende Auftragwalze 1 ruht in Lagern 2 der Ständer. 3. Diese Walze überträgt eine dünne Schicht einer Überzugsmasse auf die fortlaufende Papierbahn 4. Eine ähnliche Schicht wird auf die Oberseite der Bahn 4 durch die Walze 5 aufgetragen. Die Überzugsmasse wird den Walzen 1 und 5 durch Verteilungswalzen 6 übermittelt, die sie von andern hier nicht dargestellten Walzen erhalten.
Die Auftragwalzen übertragen die dünne Überzugsschicht nur dann gleichförmig, wenn ihre Aussenflächen sauber und glatt sind. Jeder kleine Fremdkörper, wie Fasern oder kleine zurück- gebliebene Spuren der Schicht, machen sich bei der Übertragung als Unregelmässigkeit in der Schicht der Bahn 4 bemerkbar.
Diese Rückstände müssen daher von den Auftragwalzen entfernt werden. Dies geschieht z. B. für die Walze 1 durch eine Säuberungswalze 11, die auf einen Hebel 7 gelagert ist. Dieser Hebel ist mittels eines Zapfens 8 im Lagerbock 9 gelagert. In den Lagern 10 dieses Hebels ruhen die Drehzapfen der Säuberungswalze 11. Letztere berührt den von der Auftragstelle sich entfernenden Teil der Auftragwalze.
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gelagerten Zapfen 15 schwenkbar ist. Eine Stopfbuchse 1'1 sichert eine dichte Führung der Kolbenstange im Zylinder.
Während des Betriebes wird Luft in den Zylinder 14 unter dem Kolben 18 eingeführt, wodurch die Kolbenstange. H nach oben gedrängt wird und das Bestreben hat, den Hebel 7 entgegen der Uhrzeigerrichtung um seinen Zapfen 8 zu verdrehen. Dadurch wird die Reinigungswalze 11 elastisch gegen die Auftragwalze 1 gedrängt.
Die Anordnung könnte auch so getroffen werden, dass die Kolbenstange 1. 3 oder der Zylinder 14 mit dem Ständer 3 verbunden sind, so dass durch die Bewegung des Kolbens der Abstand der Walzen 1 und 11 geändert werden kann. Diese abgeänderte Ausführungsform ist jedoch hier nicht dargestellt.
An jedem Ständer 3 befindet sich eine um den Zapfen 20 des Lagers 21 verschwenkbar angeordnete Gewindebuchse 19. Am Hebel 7 ist ein Schlitz 23 vorgesehen, in welchen die Zapfen 24 einer Buchse 22 gelagert sind. Eine mit einem Bund versehene Schraube 25 greift in die Gewinde der Buchsen 19 und 22
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ein, wobei die Schraubengewinde entweder verschiedene jedoch gleichgerichtete oder entgegengesetzte Steigungen besitzen, so dass bei Verdrehung der Schraube 25 eine Annäherung bzw. Entfernung der Träger 3 und 1"/stattfinden muss.
Die Tiefe des Schlitzes 23 im Hebel 7 kann durch eine Stellschraube 27 verändert werden.
Gemäss der Erfindung besteht die Reinigungswalze 11 oder wenigstens ihr Mantel aus Granit oder anderem Naturstein oder aus Kunststein. Man hat zwar schon zu Bedruckungszwecken oder als Presswalzen Steinwalzen benutzt. Zur Reinigung dieser Walzen wurden jedoch trockene Säuberungs- walzen aus Stein nicht vorgeschlagen. Im vorliegenden Falle wird jedoch eine trockene Natur-oder Kunststeinwalze zur Reinigung der Auftragwalzen benutzt, da solche Walzen lose Fremdkörper und namentlich solche von sehr geringer Abmessung, wie Fasern, Füllstoffstaub usw., anziehen.
Die von der Säuberungswalze 11 aufgenommenen Fremdkörper werden von der Oberfläche der Walze fortlaufend wieder abgenommen, zu welchem Zweck ein verstellbarer Schaber 28 auf die Oberfläche der Walze 11 einwirkt. Das Schabermesser 28 ist durch die Schraube 29 mit dem Arm 30
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bzw. deren Oberfläche aus Kunst-oder Naturstein besteht, so beeinflusst der Schaber die Oberfläche dieser Walze nicht ; sie bleibt beständig in arbeitsfähigem Zustand, auch wenn sie sich bei ihrer Drehung beständig am Schaber reibt.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Säuberungseinriehtung für die. Auf tragzylinder an Maschinen zur Aufbringung eines Über-
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dadurch gekennzeichnet, dass diese Walze (11) aus Natur-oder Kunststein besteht oder einen Steinmantel besitzt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im trockenen Zustande säubernde Walze (11) nachgiebig auf dem Auftragzylinder anliegt. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US156524XA | 1935-11-27 | 1935-11-27 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT156524B true AT156524B (de) | 1939-07-10 |
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ID=21772686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT156524D AT156524B (de) | 1935-11-27 | 1936-08-25 | Säuberungseinrichtung für die Auftragzylinder an Maschinen zur Aufbringung eines Überzuges auf eine Papierbahn. |
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| AT (1) | AT156524B (de) |
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1936
- 1936-08-25 AT AT156524D patent/AT156524B/de active
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