AT15505B - Verfahren zur Beseitigung der bei elektrischen Entladungen durch die Luft gebildeten schädlichen Dämpfe. - Google Patents

Verfahren zur Beseitigung der bei elektrischen Entladungen durch die Luft gebildeten schädlichen Dämpfe.

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AT15505B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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 Verfahren zur Beseitigung der bei elektrischen Entladungen durch die Luft gebildeten schädlichen Dämpfe. 
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 aktiv gemacht ; es entsteht Ozon. Diese Erscheinung tritt nicht nur bei der Entladung hochgespannter Ströme auf, sondern auch bei dem gewöhnlichen Lichtbogen. Das gebildete Ozon tritt nun mit dem Stickstoff der Luft zu Stickstoffoxyd zusammen, welches sofort in   Stickstoffdioxyd übergeht.   Unter Umständen bilden sich bei Anwesenheit von Feuchtigkeit auch höhere   Oxydationsstufen,   Das Stickstoffdioxyd nun hat   ausserordentlich   nachteilige Einwirkungen auf den menschlichen Organismus, so dass der längere Aufenthalt in Räumen, in welchen elektrische Funkenstrecken unterhalten worden, wie z.

   B. bei der drahtlosen Tolegraphie, oder in Räumen, in welchen Bogenlampe brennen, sehr   lästig   und gesundheit-   schädlich   werden kann.   Ausserdem   beeinträchtigen die braunen Dämpfe von Stickstoffdioxyd, 
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 lampen. Am stärksten tritt die Bildung der schädlichen Dämpfe bei Gleichstrombogenlampen auf,   und I. war   um so mehr, je länger der Lichtbogen ist, vor allem also bei den Bogenlampe mit metallsalzhaltigen Elektroden. Allerdings tritt allmählich ein stationärer Zustand insofern ein, als die Dämpfe unter dem Einfluss des Lichtbogens wieder gespalten werden, so dass die in der Lampenglocke vorhandene Menge von Stickstoffdioxyd nicht über einen gewissen Betrag hinausgeht.

   Die Bildung der   Dämpfe   tritt am deutlichsten hervor. wenn man eine Gleichstrombogenlampe und eine Wechselstrombogenlampe mit gleichen Elektroden und   mit gleicher Lichtbogenlänge nebeneinander   in genau gleichen   Glocken   brennen lässt. Während die Glocke der   Wechselstromlampe   fast vollständig klar bleibt, wird die Glocke der Gleichstromlampe in kurzer Zeit von Dämpfen erfüllt, welche dem Licht eine schmutzig-braunrote Färbung erteilen und die Lichtintensität bedeutend vermindern. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, um die Bildung solcher Dämpfe   ?. u verhüten   oder die etwa gebildeten Dämpfe unschädlich zu machen. Dieses Verfahren besteht darin, dass in den Räumen, in welchen die elektrischen Entladungen stattfinden, wie z. B. in den Glocken der Bogenlampe, Stoffe eingeführt werden, welche geeignet sind, entweder das Ozon selbst oder die Stickstoffdioxyddämpfe in   unschädliche     Verbindungen   überzuführen. Solche Stoffe sind z. B. alle basischen Stoffe und solche Stoffe, welche Basen 
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   Statt dos Ammoniak können natürlich auch Gemische verwendet werden, welche Ammoniak entwickeln, zu B. eine Mischung von Salmiak mit Kalk u. dgl.

   Die Anwesenheit von   
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 und als Handelsware überall leicht zur Hand. ist und die Metallteile der Lampen nicht angreift. Man kann auch an Stelle des Ammoniaks das Kaliumhydroxyd, welches eine starke Basis in seiner alkoholischen Lösung bildet, verwenden. Dieses hat den Vorteil, dass es keine Dämpfe entwickelt, die den empfindlichen Lampenteilen nachteilig werden. Das Kalium. 
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 haltiger Kohle entstehenden schädlichen Dämpfe sehr rasch aufnimmt.

Claims (1)

  1. Die vorliegende Erfindung soll sich nicht nur auf die angeführten Stoffe beziehen, sondern nimmt die Verwendung aller Stoffe für sich in Anspruch, welche basischer Natur sind oder die die Eigenschaft haben, basische Stoffe abzugeben und zu entwickeln.
    PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Beseitigung. der durch elektrische Entladungen, z. H. elektrischen Licht- hogenfunkenstrom, dunkle Entladung etc. erzeugten schädlichen Stickstoffdioxyddämpfc, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Behälter, welcher die Entladungsgaso umschliesst, EMI2.3
AT15505D 1902-07-19 1902-07-19 Verfahren zur Beseitigung der bei elektrischen Entladungen durch die Luft gebildeten schädlichen Dämpfe. AT15505B (de)

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