AT152086B - Verfahren und Vorrichtung zum Anzeigen von Bränden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anzeigen von Bränden.

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AT152086B
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AT
Austria
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container
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Tadeusz Slusarz
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Tadeusz Slusarz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags

Landscapes

  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Anzeigen von Bränden. 



     Feuersbrünste   nehmen oft lediglich deshalb ein grosses Ausmass an, weil das Feuer zu spät wahr- genommen wird. Nicht selten wird die   Feueisbrunst   erst bemerkt, nachdem das Feuer   sieh   bereits bis zur Aussenseite des Gebäudes durchgefressen hat. Dies ist insbesondere bei Fabriksgebäuden und
Lagerhäusern, bei Museen und ähnlichen Bauten der Fall, in denen während der Nacht nicht gearbeitet ) wird. 



   Es sind bereits Feuermeldevorrichtungen bekannt, welche durch das bei einem plötzlichen
Temperaturanstieg auftretende Schmelzen oder Ausdehnen eines Anzeigestoffes betätigt werden. 



   Diese Vorrichtungen sind jedoch deshalb nachteilig, weil sie häufig erst dann anzeigen, wenn die
Temperatur infolge des Feuers um einige zehn Grade angestiegen ist. 



  Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Vorrichtung, welche das Ausbrechen eines Feuers bereits dann anzeigt, wenn die Temperatur des Raumes, in dem die Vorrichtung aufgestellt ist, unter dem Einflusse des Feuers nur um einige Grade angestiegen ist, u. zw. unabhängig von der Höhe der in dem betreffenden Raume vor   Feuerausbrueh   herrschenden Temperatur. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine beliebige Alarmvorrichtung mittels eines kleinen, frei aufgehängten Behälters betätigt wird, welcher sich infolge der durch das Feuer bewirkten Änderung der Dichte der umgebenden Luft senkt und dadurch die Alarmvorrichtung ein-bzw. aus- schaltet. 



   Das   Luftgewicht   nimmt bekanntlich im umgekehrten Verhältnis zu der Lufttemperatur ab und die in einem abgeschlossenen Raume, z. B. in einem Zimmer befindliche Luft wird sich unter dem unmittelbaren Einflusse der Flammen rascher als unter der Einwirkung von Witterungsänderungen oder infolge der Zentral-oder Ofenheizung erwärmen. Diesen Tatsachen wird nun bei dem Bau der
Vorrichtung nach der Erfindung Rechnung getragen, indem den Wandungen des Behälters ein solcher
Grad von Wärmeleitfähigkeit verliehen wird, dass die Vorrichtung lediglich auf Feuer, nicht aber auf eine allmähliche Temperatursteigerung anspricht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1 und Fig. 3 einen waagrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-B der
Fig. 2. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem   Gehäuse 1,   das drei Kammern a, b, c enthält. In der mittleren Kammer   b ist   ein Waagegestell 2 mit dem Waagebalken. 3 untergebracht. 



   An dem einen Waagebalkenende ist in der Kammer c ein Behälter 4 und an dem andern Waagebalken-   ende ein Gegengewicht 5 aufgehängt. Der eine Pol V der Stromquelle ist an das Gehäuse 1 angeschlossen,   während der andere Pol   V'von   demselben isoliert und in das Innere des Gehäuses eingeführt ist. Der Waagebalken berührt daher beim Anwachsen des   Behältergewichtes   den Pol V', schliesst den Stromkreis und schaltet dabei die nicht dargestellte Alarmvorrichtung ein. In der Wand der Kammer b   ist in den Stromkreis eine Kontrollglühlampe 6 eingeschaltet. Der Waagebalken. 3 ist in seiner üblichen   Lage an der Seite des Gegengewichtes ein wenig überlastet, derart, dass er sich mittels der Feder 8 auf den Bolzen 7 legt.

   Diese Feder verhindert ein etwaiges Abprallen des Waagebalkens von der
Stütze bei Erschütterungen der Vorrichtung und einem hiedurch hervorgerufenen blinden Alarm. 



  Das Gehäuse 1 ist mit zur Befestigung der Vorrichtung an der Wand bestimmten Ösen 9 sowie mit einem Lot 10 versehen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Um die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung zu gewährleisten, müssen ihre wesentlichen Bestandteile, nämlich der Behälter, der Waagebalken und das Gegengewicht, auf das sorgfältigste gegen Be-   schädigungen geschützt   sein, die durch Staub, Insekten, Luftzug u. dgl. bewirkt werden könnten. 



  Aus diesem Grunde besitzt die Waage eine besondere Hülle   11,   die den Zufluss der Wärme zum Inneren der Kammer c gestattet, jedoch zugleich diese Einrichtungsbestandteile vor den genannten äusseren Einflüssen weitgehend   schützt.   Die Hülle 11 ist entweder aus einem sehr dichten Gewebe oder aus einem sehr dünnen Blech von hoher Wärmeleitfähigkeit hergestellt. Die Öffnungen 12 des Gehäuses 1 sind durch Kappen   12'verdeckt.   Da das Gehäuse 1 nicht luftdicht abgeschlossen sein kann,   schützt   es den   Behälter 4 nicht   vollständig vor dem Eindringen von kleinen Staubteilchen, so dass es an sich möglich wäre, dass der Behälter nach Ablauf einer gewissen Zeit unter dem Einfluss dieser Belastung sinken und einen unnötigen Alarm bewirken könnte.

   Um dies zu verhindern, ist das Gegengewicht aus demselben Werkstoff wie der Behälter 4 hergestellt und besitzt eine gleiche Oberfläche wie der Behälter, so dass die Mengen des sich beiderseits des Waagebalkens absetzenden Staubes einander stets gleich sind. Da unter dem Einfluss des wechselnden barometrischen Druckes die Luftdichte und damit auch das Luftgewieht des Raumes Änderungen erfahren, während das Gewicht der im Behälter 4 eingeschlossenen Luft stets gleich bleibt, könnte dies zu einem   unerwünschten   Ausschlagen der Waage nach der einen oder andern Richtung und zu einem unnötigen Alarm führen. Um dies zu verhüten, weist der Behälter 4 eine verhüllte Öffnung 13 auf, die bei Änderung des atmosphärischen Druckes einen allmählichen Ausgleich der Luftdichte an der Aussen-und Innenseite des Behälters gestattet. 



   Die Vorrichtung wirkt folgendermassen :
Beim Ausbruch eines Feuers entsteht eine plötzliche Steigerung der   Lufttemperatur   in dem betreffenden Raume. Die erwärmte Luft gelangt durch die Öffnungen 12 des Gehäuses 1 durch die Hülle 11 hindurch ins Innere der Kammer c und bewirkt, falls die Hülle 11 aus einem dünnen Metallbleeh guter   Wärmeleitfähigkeit   hergestellt ist, eine rasche Erwärmung der in der Kammer   c   befindlichen Luft.

   Die dadurch herbeigeführte Abnahme der Dichte der den Behälter 4 umgebenden Luft bewirkt die Senkung dieses letzten, wodurch der Waagebalken   3   mit dem Kontakt V'in   Berührung   kommt und die Alarmvorrichtung einschaltet. 
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 mittels eines frei aufgehängten Behälters betätigt wird, der infolge der durch das Feuer herbeigeführten Änderung der Dichte der umgebenden Luft abwärts sinkt und dadurch den Kontakt einer elektrischen Alarmvorrichtung ein-oder ausschaltet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter an einem entsprechend ausgeglichenen Waagebalken aufgehängt ist, welcher bei seinem Aus3chlag einen Kontakt der Alarmvorriehtung ein-oder ausschaltet, und dass die ganze Vorrichtung in einem mit Öffnungen versehenen Gehäuse untergebracht ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Gehäuses eine aus dichtem Gewebe ausgeführte Hülle angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Gegengewichtes der Oberfläche des Behälters gleich ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer verhüllten Öffnung versehen ist, die bei den Änderungen des barometrischen Druckes einen allmählichen Ausgleich der im Inneren des Behälters befindlichen Luft mit der umgebenden Luft gestattet.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis Ï, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagebalken an der Seite des Gegengewichtes etwas überlastet ist, so dass er mittels einer Feder (8) auf dem Bolzen (7) ruht.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Gehäuses eine aus dünnem Metallblech von hoher Wärmeleitfähigkeit bestehende Hülle (11) untergebracht ist.
AT152086D 1936-01-25 1937-01-19 Verfahren und Vorrichtung zum Anzeigen von Bränden. AT152086B (de)

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AT152086B true AT152086B (de) 1937-12-27

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