AT90122B - Alarmvorrichtung für Kassen, Kassetten oder dgl. - Google Patents

Alarmvorrichtung für Kassen, Kassetten oder dgl.

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AT90122B
AT90122B AT90122DA AT90122B AT 90122 B AT90122 B AT 90122B AT 90122D A AT90122D A AT 90122DA AT 90122 B AT90122 B AT 90122B
Authority
AT
Austria
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contact
bell
alarm
ball
cassettes
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Kassenfabrik St F & M Litwin V
Wertheimer Ges M B H S
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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    Bei Alarmvorrichtungen, welche Behälter, Kassen, Kassetten oder andere Gegenstände gegen Einbiuch oder gewaltsame Eingriffe schützen sollen, hat man das Prinzip angewendet, eine Kontaktkagel aus Metall. Quecksilber oder dgl. auf einer gegen den Stromkreis isolierten Tragfläche derart leicht beweglich aufzubringen, dass sie durch die Erschütterungen oder Lagenveränderungen, die einen gewalt- 5 semen Eingriff notgedrungen begleiten, zum Abrollen gebracht wird. Die abgerollte Kugel oder der Queck- :, ilb2rtropfen stellt dann den Kontakt in einem Stromkreis her, der eine Alarmglocke enthält.

   Derartige Vonk-htungen weisen gegenüber den früheren, wo blosse Verschiebung des Kontaktkörpers auf seiner Unterlage den Stromkreis schloss, den Vorteil auf. dass die Wiederherstellung der ursprünglichen Lage   
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Neigen oder Stürzen des zu sichernden Gegenstandes die   Kontaktkugel   doch wieder aus der Kontaktstellung   zu bringen. Überdies   ist meistens das Wiederaufbringen der Kugel auf die Unterlage umständlich und kann nur durch Öffnen der Kontaktvorrichtung bewirkt werden, so dass es leicht möglich ist, dass durch   Nachlässigkeit die Einrichtung nicht funktionsbereit ist.   
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 sieht auf die Vorrichtung. 



   1 bezeichnet die Alarmglocke, die beispielsweise eine Gleichstromglocke sein kann, deren   Schläger  
2 direkt auf die Kassenwand   aufschlägt.   Als Stromquelle kann eine Trockenbatterie 12 dienen, deren Pole mit den   Kontaktstücken     M, 7   verbunden sind. Die Kontaktvorrichtung besteht aus einer Kontakt-   glocke 3,   die völlig geschlossen ist und in die ein Kontaktstift 5 hineinragt, der durch eine   Isolierbiichse   7 von der Glocke getrennt ist. Die Glocke ist dem Stift entlang verschiebbar und überdies drehbar. Sie weist unten einen trichterförmigen Teil 8 auf. oben einen Deckel 9, in dem ebenfalls mit einer Isol   erbüchse   
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 Gloekend. eckel 9 verbunden. 



   Die obere Fläche 6 des Kontaktstiftes 5 wird als Pfanne ausgebildet. Sie kann entweder eine ebenso glatte   Fläche   sein oder leicht vertieft werden. Auf ihr sitzt im Ruhezustande die Kontaktkugel 4, die ent- 
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 Körper ist. 



   Die ganze Vorrichtung wird im Innern der zu schützenden Kasse, Kassette oder dgl. fest montiert. 



    Erschüttenmgen   des geschützten Gegenstandes, die ein gewisses durch die Ausbildung der Pfanne 6 gegebenes   Mass übersteigen, bewirken   ein Abrollen der Kugel 4, die in den Trichter 8 hineinrollt und dort zwischen dem Kontaktstift 5, der über das Kontaktstück 14 mit dem einen Pol der Batterie verbunden 

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 ist und dem Gehäuse der Kontaktglocke 3, das durch das Stück 16 mit der   Alarmglocke   1 und dem anderen Pol verbunden ist, den Kontakt herstellt und somit den Alarmstromkreis schliesst.   Ex wäre   nun möglich, 
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 richtung wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebracht werden, so ist es nur notwendig, den Ausschnitt 18 vor den Kontaktarm 16 zu drehen und die Glocke 3 nach aufwärts zu schieben.

   Der Trichter 8 drängt dann die Kugel 4 von selbst in die Pfanne 6   zurück.   



   Eine entsprechende Bemessung des Trichters sorgt dafür, dass ein Herausrollen der Kugel aus demselben bei Neigung der Vorrichtung erst dann erfolgen kann, wenn das Pendel 11 die Wand der   Glocke. 3 berÜhrt, S (}   dass es keine Stellung gibt, in der bei herabgerollter Kugel der Alarmstromkreis unterbrochen ist. 



   Fig. 1 stellt die   Kontaktglocke   3 in gehobenem Zustand dar. Durch den Ausschnitt 18 im Flansch ist dafür gesorgt, dass ein unbeabsichtigtes Verschieben der Kontaktglocke 3 ausgeschlossen ist. Um stets 
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 Ausmass zu begrepzen. 



   Wie ersichtlich, ist jede Handhabung mit der in die Kasse oder Kassette eingeschlossenen Vorrich- 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Alarmvorrichtung für Kassen, Kassetten oder dgl. mit von einer Stütze bei gewaltsamen Eingriffen abrollender Kontaktkugel, dadurch gekennzeichnet, dass in der die Kontaktkugel   (4)     umschliessenden     Glecke sich   ein frei aufgehängtes Pendel   (11)   befindet, welches gleichfalls mit dem Alarmstromkreis verbunden ist und bei Neigung oder Stürzen der Vorrichtung, welche ein Herumrollen der Kugel bewirken konnte,   den Alanmstromkreis geschlossen   erhält. 
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Claims (1)

  1. 3. Alarmvorrichtung nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze für die Kontaktkugel durch einen isoliert im Gehäuse sitzenden, im Alarnntromkreis liegenden Kontaktstift gebildet wird, mit dessen Umfläene die Kugel beim Abrollen einerseits in Berühiung kommt, während sie anderseits an der Wand der Kontaktglocke anlifgt.
    4. Alarmvorrichtung nach Anspruch und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein bis nahe an die Kontaktglockenwand reichender Kontaktarm (16) den Stromkreis über die Wand der Kontaktglocke (3) führt und dass der untere R-ind derselben einen vorspringenden Flansch erhält, indem sich ein Aufschnitt (18) befindet, welcher den Kontaktarm (16) nur in bestimmter Stellung der Glocke durchlässt, zum Zwecke ein unbeabsichtigtes Verschieben der Glocke abzuschliessen.
AT90122D 1921-06-28 1921-06-28 Alarmvorrichtung für Kassen, Kassetten oder dgl. AT90122B (de)

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AT90122T 1921-06-28

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ID=3610412

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AT (1) AT90122B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2679819A (en) * 1949-08-24 1954-06-01 Mors Electricite Shock-indicating device
US3138780A (en) * 1961-09-11 1964-06-23 Elmo A Jacobsen Ignition key warning device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2679819A (en) * 1949-08-24 1954-06-01 Mors Electricite Shock-indicating device
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