AT151974B - Verfahren zum Aufbringen eines floureszierenden Stoffes auf einen Träger. - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen eines floureszierenden Stoffes auf einen Träger.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aufbringen eines fluoreszierenden Stoffes auf einen Träger. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzsehirmen. Es ist bekannt, diese Schirme dadurch herzustellen, dass man den, gegebenenfalls mit einem Bindemittel vermischten fluoreszierenden Stoff in einer Flüssigkeit suspendiert und ihn aus dieser Suspension absetzen lässt. Als geeignetes Bindemittel wurde u. a. auch Nitrozellulose vorgeschlagen. Solche Schirme wiesen den Nachteil auf, dass sie sich infolge der Anwesenheit des Bindemittels schwer entgasen liessen. Anderseits war es auch schon bekannt, Leuchtmassen in oder auf den Trägerkörper einzusintern oder aufzuschmelzen. Dabei ergab sich der Übelstand, dass durch die Umhüllung der Fluoreszenzkörner die Leuchtkraft zum Teile herabgesetzt wurde. Ausserdem erfordert das Einsintern (das mitunter auch als "Einbrennen" bezeichnet wird) die Anwendung einer so hohen Temperatur, dass dabei das Fluoreszenzvermögen der meisten in Betracht kommenden Substanzen leidet. Diesen bekannten Verfahren gegenüber besteht die Erfindung in der Herstellung eines bindemittelfreien Leuchtschirms in der Weise, dass der fluoreszierende Stoff zuerst zusammen mit einem brennbaren Bindemittel auf die Unterlage niedergeschlagen wird und dass sodann dieses Bindemittel in einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre weggebrannt wird. Versuche haben ergeben, dass durch diesen Vorgang die fluoreszierenden Teilchen in einen so innigen und unmittelbaren Kontakt mit der Unterlage kommen, dass sie auch ohne Bindemittel fest haften. Bei dem Verfahren gemäss der Erfindung wird ausser dem Vorteil, dass man durch das Bindemittel nicht mehr gestört wird, der weitere Vorteil erhalten, dass eine etwaige Abnahme der Fluoreszenz, die bei der Herstellung der Suspension z. B. durch Mahlen entstanden ist, durch den Erhitzungsvorgang beim Wegbrennen wieder aufgehoben wird. Anderseits überschreitet die Erhitzung nicht jene Temperaturgrenze, oberhalb welcher wieder eine Schädigung der Fluoreszenz eintritt. Die Erfindung wird an Hand einiger Beispiele näher erläutert. Ein fluoreszierender Stoff, z. B. Kalziumwolframat, wird in einer Kugelmühle in Amylacetat gemahlen. Es wird dann eine Lösung von Nitrozellulose in Amylacetat zugesetzt ; die auf diese Weise entstandene Masse wird auf einen Träger aufgebracht, an der Luft getrocknet und wieder an der Luft oder wenigstens in einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre auf z. B. 300 C oder höher erhitzt, wobei die Nitrozellulose vollkommen verbrennt und eine homogene Fluoreszenzschicht mit sehr guten Eigen- schaften zurückbleibt. Es kann auch von Zinksilikat ausgegangen werden, das mit Hilfe einer Kugelmühle in Alkohol gemahlen wird. Es wird dann eine Kollodiumlösung, d. h. hochnitrierte in Alkohol und Äther aufgelöste Zellulose, zugesetzt. Das Aufbringen erfolgt auf die im ersten Beispiel beschriebene Weise. Es lässt sich auf diese Weise leicht eine dünne durchscheinend oder durchsichtige Schicht herstellen, die für Braunsche Röhren sehr brauchbar ist. Im Zusammenhang mit der in diesem Beispiel benutzten hochnitrierten Zellulose braucht zum Verbrennen des Bindemittels nicht auf eine derart hohe Temperatur erhitzt zu werden. Zur Erzielung von guten Fluoreszenzeigensehaften ist jedoch eine Erhitzung auf z. B. 3000 cerwünscht. Es können auf ähnliche Weise auch Kalziumwolframat, Kadmiumwolframat, Zinksulfid, Gemische von Zinksulfid und Kadmiumsulfid, usw. aufgebracht werden. Als Bindemittel sind solche oxydierbare Stoffe verwendbar, welche ohne Hinterlassung von EMI1.1 zur Absetzung des fein verteilten fluoreszierenden Stoffes eignet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzsehirmen, wobei der mit einem Bindemittel vermischte fluoreszierende Stoff aus einer Suspension auf einen Träger aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Aufbringung das Bindemittel weggebrannt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Nitrozellulose oder Kollodium verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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