AT151950B - Verfahren zur thermischen Gewinnung von Magnesium durch Reduktion von magnesiahaltigen Rohstoffen mit Hilfe von Silizium. - Google Patents

Verfahren zur thermischen Gewinnung von Magnesium durch Reduktion von magnesiahaltigen Rohstoffen mit Hilfe von Silizium.

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  Verfahren zur thermischen Gewinnung von Magnesium durch Reduktion von magnesiahaltigen
Rohstoffen mit Hilfe von Silizium. 



   Bei der thermischen Reduktion von   magnesiahaltigen   Rohstoffen mit Hilfe von Silizium bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes der   Reaktionsrüekstände,   sei es unter gewöhnlichem Druck in einer Wasserstoffatmosphäre oder im Vakuum, u. zw. insbesondere, wenn das Reaktionsgemisch in Form von gepressten Formkörpern vorliegt, ist beobachtet worden, dass die Reaktion nicht mit   gleichförmiger   Geschwindigkeit fortschreitet, sondern sich im Verlaufe der Zeit mehr und mehr verlangsamt.

   Auch eine Erhöhung der Temperatur des Reaktionsgemisches in den späteren Stadien der Reaktion vermag eine wesentliche Beschleunigung derselben nicht herbeizuführen und bringt die Gefahr mit sich, dass unter Umständen Teile des Reaktionsgemisches bzw. der   Rückstände   zum Schmelzen gelangen können, was unerwünscht ist. 



   Es wurde nun beobachtet, dass ein Zusatz von Fluoriden der Alkali-oder Erdalkalimetalle zum Reaktionsgemisch in geringen Mengen zu einer erheblichen Beschleunigung der   Reaktionsgeschwindig-   keit, insbesondere in den   fortgeschritteneren   Reaktionsstadien, beiträgt. Die Menge dieses Fluoridzusatzes kann sich zwischen 0-5 und 5% des eigentlichen Reaktionsgemisches bewegen, während eine Überschreitung dieser   Höchstgrenze   sich bereits wieder nachteilig auszuwirken beginnt. Die besten Ergebnisse werden mit einem Fluoridzusatz von etwa 2% erzielt. 



   Am günstigsten wirkt, wie gefunden wurde, ein Zusatz von Kryolith   NaaAIF6'In   der Wirksamkeitfolgen hierauf die Fluoride der Alkalien NaF und KF ; die Fluoride der Erdalkalien, insbesondere 
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 wegen seiner Billigkeit, empfiehlt ; verwendbar sind auch   Doppelfluoride,   wie   Na2SiF6   oder   MgSiF6.   



   Weiter wurde beobachtet, dass ein Zusatz von Fluoriden zum Reaktionsgemisch gemäss Erfindung bei Verwendung derAusgangsmisehungen in der Form von gepressten Formkörpern, insbesondere bei solchen Gemischen, in denen auf 4 Mol Base   (MgO   bzw. MgO + CaO) höchstens ein Mol Silizium kommt, die Wirkung hat, dass der Reaktionsrückstand, der in diesem Fall im wesentlichen aus Dicalciumsilikat besteht, in pulveriger Form anfällt, während ohne einen Zusatz von Fluoriden diese   Rückstände   beim Erkalten wenigstens teilweise in stückiger Form hinterbleiben. Liegt aber der Reaktionsrückstand ausschliesslich in Pulverform vor, so wird die Austragung desselben aus dem Ofen und insbesondere die   Aussehleusung   desselben aus einem mit Unterdruck betriebenen Ofen wesentlich er-   leichtert.   



   Beispiel :
In einem Drehrohrofen wurde im kontinuierlichen Verfahren bei   13500 C   in einer Wasserstoffatmosphäre ein brikettiertes Gemisch von   87-5% Dolomit   und   12'5% Ferrosilizium (93% ig)   verarbeitet. 



  Die chemische Untersuchung des in   stückiger   Form anfallenden Rückstandes ergab einen durchschnittlichen Umsetzungsgrad des angewendeten Siliziums von 75%. Wurde dagegen die gleiche Mischung unter Zusatz von 2% Flussspat, zu Formkörpern gepresst, verarbeitet, so betrug der durchschnittliche Umsetzungsgrad des in Pulverform ausgetragenen Rückstandes bei der gleichen Durchlaufgeschwindigkeit im Mittel 95%. 



   Nach einem älteren Verfahren wird bei der Reduktion von Magnesiumoxyd mit Hilfe von Silizium oder Aluminium zwecks Erzeugung einer flüssigen Schlacke der Charge Caleiumoxyd sowie auch allenfalls Caleiumfluorid zugesetzt. Im Gegensatz hiezu wird beim vorliegenden Verfahren auf einen festen   Reaktionsrückstand   hingearbeitet, und die Zusätze an Fluorid bewegen sieh in solch niedrigen Grenzen. dass eine technisch ins Gewicht fallende Erniedrigung der Schmelztemperatur der   Reaktionsrückstände   hiedurch nicht eintritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur thermischen Gewinnung von Magnesium durch Reduktion von magnesiahaltigen Rohstoffen mit Hilfe von Silizium bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes der Reak-   tionsrückstände,   dadurch gekennzeichnet, dass man dem zweckmässig in die Form von Presskörpern gebrachten Reaktionsgemisch Alkali-oder Erdalkalifluoride in Mengen zwischen etwa   0'5   und 5%, vorzugsweise 2%, zusetzt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als zuzusetzendes Fluorid Kryolith verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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