AT150764B - Einrichtung zur optischen Spannungsanziege mittels einer Elektronenentladungsvorrichtung, bzw. Elektronenentladungsvorrichtung für dieselbe. - Google Patents

Einrichtung zur optischen Spannungsanziege mittels einer Elektronenentladungsvorrichtung, bzw. Elektronenentladungsvorrichtung für dieselbe.

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AT150764B
AT150764B AT150764DA AT150764B AT 150764 B AT150764 B AT 150764B AT 150764D A AT150764D A AT 150764DA AT 150764 B AT150764 B AT 150764B
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Description


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  Einrichtung zur optischen   Spanniingsanzeige   mittels einer   ElektronenentladungsvonichtHng, bzw.   



   EIektronenelltladungsvorrichtung für dieselbe. 
 EMI1.1 
 Spannungsanzeiger anwendbar sind und die eine fluoreszierende Elektrode besitzen, die zum Leuchten gebracht wird und das Ansehen einer   leuchtenden Fläche bietet, welche   mindestens eine konstante und eine veränderliche Abmessung haben kann, welch letztere sich entsprechend der Grösse der angelegten Spannung ändert. Eine Vorrichtung dieser Art ist besonders als Abstimmungsanzeiger in Radioempfangsgeräte verwendbar. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine verbesserte Einrichtung bzw. Elektronenentladungsvorrichtung der beschriebenen Art, die insbesondere zur Verwendung als optischer Abstimmungsanzeiger in einem Radioempfangsgerät geeignet ist, bei dem die Resonanz durch ein helles Leuchten, insbesondere durch eine Fluoreszenz an einer Elektrode angezeigt wird. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Steuerelektrode der in einer Hülle   sin}   Kathode, eine Steuerelektrode und eine mit einem fluoreszierenden Stoff versehene und der Beob-   achtung   zugängliche Anode enthaltenden   Elektronenentladungsvorriehtung   an einem Punkt positiven Potentials angeschlossen ist. Eine solche Einrichtung weist insbesondere für die Verwendung als Abstimmungsanzeiger besondere Vorteile auf : weil   nämlich   die Steuerelektrode an einem Punkt positiven Potentials angeschlossen ist, wird sich um diese Elektrode herum keine Raumladung bilden können, wodurch ein sehr scharfer Fluoreszenzfleck erhalten wird. 



   Bei einer Ausführungsart der Elektronenentladungsvorrichtung gemäss der Erfindung weist die Steuerelektrode einen Leiter auf, der im wesentlichen parallel zur Kathode zwischen dieser und der Anode angeordnet ist ; zu diesem Zwecke kann die Vorrichtung nach der Erfindung z. B. in einer
Hülle eine gerade thermische Kathode, eine Anode mit im wesentlichen gleicher Ausdehnung wie die
Kathode und eine zwischen diesen Elektroden angeordnete, aus einem oder mehreren geraden Stäben bestehende Steuerelektrode enthalten. Mit dieser Bauart, bei der die Steuerelektrode z. B. aus zwei oder vier Stäben bestehen kann, wird noch der zusätzliche Vorteil erhalten, dass eine so ausgebildete
Steuerelektrode verhältnismässig wenig Elektronen abfängt. 



   Die Anode kann verschiedenartig ausgebildet sein, u. zw. z. B.   ring-oder röhrenförmig   mit einem offenen Ende, durch das die mit einem fluoreszierenden Überzug versehene Oberfläche beob- achtet werden kann ; falls dann die Steuerelektrode aus einem oder mehreren parallel zur Kathode und Anode angeordneten Stäben besteht, wird sie auf der Anode einen Elektronenstrahl von im wesent- lichen konstanter Höhe und von einer Breite erzeugen können, die von der an die Steuerelektrode angelegten Spannung abhängig ist. Beim Betrieb der Röhre strömen nämlich die Elektronen mit einer hinreichenden Geschwindigkeit von der Kathode zur Anzeigeanode, um diese wirksam zu bombardieren und sie zum Leuchten zu bringen.

   Bei Verwendung dieser Vorrichtung als Abstimmung- anzeiger sind die Elektroden der Röhre so in einen Stromkreis einzuschalten, dass, wenn das Potential der Steuerelektrode einen bestimmten Wert hat, der leuchtende Teil der Anzeigeanode eine ganz be- stimmte Grösse aufweist ; es ändert sich dann mit diesem Potential die Breite des leuchtenden Teiles, während die Höhe konstant bleibt. Es versteht sich, dass die Elektroden einander gegenüber auch derart angeordnet werden könnten, dass die Höhe des Fluoreszenzfleckes sieh ändert und die Breite konstant bleibt, und dass auch mancherlei Zwischenformen erzielt werden können. 

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   Die Anode kann auch z. B.   schüsselförmig   ausgebildet sein, wobei dann ein kappen-oder becherförmiger Teil über dem Kathodenende angeordnet sein und mit der   schüsselförmigen   Anode zusammenwirken kann, um die Elektronen auf die Oberfläche der Anode zu beschränken. 



   Wesentlich für die Erfindung ist, dass die Steuerelektrode, die die Grösse des leuchtenden Teiles bestimmt, an einem Punkt positiven Potentials angeschlossen ist. Nach einer besonderen   Ausführnngs-   art der Erfindung wird hiezu das aus Kathode, Steuerelektrode und Fluoreszenzanode bestehende Elektrodensystem mit einem zweiten System in einer Hülle zusammengebaut und die Steuerelektrode des Fluoreszenzsystems mit der Anode des zweiten Systems verbunden. Vorteilhaft kann eine solche Röhre gemäss der Erfindung so gebaut werden, dass die Kathode zwei getrennte emittierende Abschnitte besitzt, von denen der eine mit der Fluoreszenzanode zusammenwirkt und der andere von einem zweiten Elektrodensystem, das z.

   B. aus einer Anode und einem oder mehreren Gittern bestehen kann, umgeben ist und diese Anode vorzugsweise innerhalb der Hülle elektrisch mit der dem ersteren emittierenden Abschnitt zugeordneten Steuerelektrode verbunden ist. Es hat sich dabei ausserdem als vorteilhaft erwiesen, die beiden Anoden über einen Widerstand miteinander zu verbindpn. 



   Von weiteren Bauarten einer solchen Röhre gemäss der Erfindung seien noch angeführt : Die eine Steuerelektrode kann einen zylindrischen parallel zur Kathode angeordneten Teil aufweisen mit einem   Längsschlitz   längs einer Seite, durch den hindurch die Elektronen von der Kathode   zur Anode   gelangen, um einen Teil derselben zum Leuchten zu bringen. Die Steuerelektrode kann durch ein flaches streifenartiges hochkant und parallel zur Kathode angeordnetes Stück gebildet sein, das in der Breite verläuft und mit seinem breiteren Teil nahe dem engen Teil der   schüsselförmigen.   Anode angeordnet ist. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand durch Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht. 



   Die Fig. 1 zeigt eine Elektronenentladungsvorrichtung gemäss der Erfindung im Aufriss mit stellenweise weggebrochenen Teilen, um Einzelheiten der Bauart zu zeigen ; die Fig. 2 und 3 sind Draufsichten des in Fig. 1 dargestellten Gegenstandes und zeigen graphisch Änderungen im Leuchtbild entsprechend verschiedenen   Spannungsänderungen   ; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform der in Fig. 2 dargestellten Bauart gemäss der Erfindung ; Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform im Aufriss ; Fig. 6 ist eine vergrösserte Ansicht von oben und von der Seite, die Einzelheiten der die Spannung anzeigenden Elemente der in Fig. 5 dargestellten Röhre zeigt ;

   Fig. 7 zeigt 
 EMI2.1 
 änderte Elektronenentladungsvorrichtung gemäss der Erfindung mit stellenweise weggebrochenen Teilen, um Baueinzelheiten deutlicher zu zeigen ; die Fig. 9 und 10 sind Draufsichten auf dieselbe, wobei Teile entfernt sind, um den die Abstimmung anzeigenden Teil der Röhre und die   Leuchtflächen   unter verschiedenen Spannungsverhältnissen zu zeigen ; die Fig. 11 und 12 sind Draufsichten von andern Ausführungsformen des in den Fig. 9 und 10 dargestellten Abstimmungsanzeigers ; und Fig. 13 ist eine schaubildliche Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Elektrodenanordnung des die Abstimmung anzeigenden Teiles einer gemäss der Erfindung ausgeführten Röhre. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Elektronenentladungsvorrichtung oder   Abstimmungsanzeigeröhre   besteht aus einer evakuierten Hülle 10, die mit dem   üblichen   Quetschfuss 11 und Sockel   l' ?   versehen ist. Der   Quetschfuss   trägt eine Kathode, zweckmässig von der   üblichen   mittelbar geheizten äquipotentialen Bauart, und ein Gitter 14 sowie eine Anode   15,   welche die Kathode umgeben. 



   Gemäss der Erfindung ist dem   domförmigen   oberen Teil der Hülle 10 der optisch die Spannung anzeigende Teil der Röhre angeordnet, der aus einer Kathode, einer stabförmigen Steuerelektrode und einer Anode besteht, welch letztere in der Form eines am Ende offenen Zylinders die Kathode und die Steuerelektrode umgibt und mit einem Überzug versehen ist, der fluoresziert, wenn er einem Elektronenbombardement ausgesetzt wird. Die den fluoreszierenden Überzug tragende Anode kann aus sieb-oder netzförmigem Baustoff bestehen und von der Aussenseite her beobachtbar sein ; sie kann aber auch aus Blech hergestellt und nur an der Innenseite überzogen sein, wobei der leuchtende Teil vom oberen offenen Ende der überzogenen Anode her beobachtbar ist. 



   In Fig. 1 erstreckt sich die Kathode 13 in den Domteil der Hülle und weist einen zweiten emittierenden Abschnitt 16 auf, um Elektronen für die optische Anzeigeeinrichtung zu liefern. Eine Steuerelektrode   17,   die stabförmig sein oder aus Blech bestehen kann, das hoehkant zur Kathode angeordnet 
 EMI2.2 
 leitend verbunden ist. Diese Steuerelektrode bestimmt die Form des leuchtenden Teiles der Anode   ? ss,   die in der Zeichnung netzförmig dargestellt und mit irgendeinem geeigneten lumineszierenden Stoff 
 EMI2.3 
 
Beim Betrieb der Röhre wird die Spannung an der Anode 15 der Steuerelektrode 17 mitgeteilt, und die Spannung an dieser Elektrode bestimmt die Breite der   Leuchtfläche   auf der Anode   20,   während die Höhe der Leuchtfläche unveränderlich und gleich der Höhe der Anode ist. 



   Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den die Spannung anzeigenden Teil des in Fig. 1 dargestellten Erfindungsgegenstandes, wobei die den Elektronenstrahl steuernde Elektrode 17 eine solche Vorspannung besitzt, dass, wenn dem Gitter 14 keine zusätzliche Spannung   aufgedrückt   wird, die Spannung- 

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 differenz zwischen der Steuerelektrode 17 und der Anode, 20 eine solche ist, dass lediglich der zwischen den gestrichelten Linien a liegende Teil leuchtend ist. Wenn das Gitter   1.

   J   aber eine bestimmte zusätzliche
Spannung erhält, wird die Spannungsdifferenz zwischen der Anode 20 und der Elektrode 17 geringer, so dass die Steuerwirkung der Elektrode 17 auf die von der Kathode 16 ausgehenden Elektronen geringer wird, wodurch die Elektronen von der Kathode 16 einen grösseren Teil der Anode 20 erreichen können, derart, dass die Anode um ihre ganze   Oberfläche   herum leuchtend ist, wie dies durch die strichpunktierten
Linien angedeutet ist. 



   In Fig. 3 ist die Steuerelektrode 17 so stark positiv, dass die Enden des von der Kathode aus- gehenden Strahles einander überrappen. Infolgedessen wird die   Leuehtstärke   an den sich überlappenden Stellen eine grössere sein als an ändern Teilen der Anode 20. Auf diese Weise kann der Bereich der
Anzeigeeinrichtung vergrössert werden, da die   Anoden- oder Schirmfläche   mehr als einmal ausgenutzt werden kann ; einmal für die Verhältnisse, unter denen ein dunkler Zwischenraum zwischen den Be- grenzungen des leuchtenden Teiles der Anode vorhanden ist, und dann für den Fall der   Überlappung.   



   Anstatt die Breite des leuchtenden Teiles der Anode für die Spannungsanzeige in Betracht zu 
 EMI3.1 
 die Breite nur des leuchtenden Teiles der Anode in Betracht kommt, um die Spannung anzuzeigen. 



  Der Anzeigebereich kann über den ganzen Bereich von der Breite Null des dunklen Zwischenraums bis zur grössten Breite desselben bzw. des Spaltes zwischen den leuchtenden Flächen, die im wesentlichen gleich der Breite bzw. dem Umfang des Schirmes ist, erstreckt werden. So können die   Strahlenränder   über einen Bereich beweglich gemacht werden, der im wesentlichen gleich der vollen Breite des Schirmes ist, wenn geeignete Steuerspannungen angewendet werden. Wie oben an Hand der Fig. 3 beschrieben, kann der Bereich der Anzeigeeinrichtung durch Ausnutzung der Überlappung der Enden des Leuehtbandes erweitert werden. Der wichtigste Umstand jedoch ist der, dass die Vorrichtung dazu verwendet werden kann, Spannungsverhältnisse äusserst genau anzuzeigen, insofern, als das Auge sehr empfindlieh 
 EMI3.2 
 ränder gerade berühren. 



   In Fig. 4 wird ein Paar von Steuerstäben 22 an Stelle eines einzelnen Stabes 17 angewendet, die eine Leuchterscheinung ergeben, wie durch die gestrichelten   Linien a'bzw. & 'angedeutet   ist. Statt zwei Steuerstäbe 22 könnte man selbstverständlich auch mehrere Stäbe verwenden : es hat sich z. B. als sehr vorteilhaft erwiesen, vier in gleichem Abstand voneinander angeordnete Stäbe zu verwenden. 



   Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform enthält der die Spannung anzeigende Teil der   Elektronenentladungsvorrchtung   gemäss   der Erfindung eine Steuerelektrode 2. 3 in der Form   eines Zylinders, der der Länge nach mit einer Öffnung 26 versehen ist, durch welche Elektronen von der Kathode 16 bzw. dem emittierenden Teil 16'derselben auf die flache überzogene Anode 27 gelangen, die durch die im   Quetschfuss   11   befestigten Stäbe 27'getragen wird.   Je weniger negativ die Vorspannung 
 EMI3.3 
 Anode 27 sein, da der von der Kathode ausgehende Elektronenstrahl weniger scharf   zusammengedrängt   wird, als wenn die negative Vorspannung an der Steuerelektrode gross ist.

   Bei dieser   Ausführungs-   form der Erfindung kann der leuchtende Teil des   Spannungs-oder Abstimmungsanzeigers   bequem von der Seite der Röhre aus betrachtet werden. Die emittierende   Fläche     M'der   Kathode 16 ist, wie dargestellt, in ihrer Ausdehnung begrenzt, um zu verhüten, dass die Steuerelektrode   25   einen wesentlichen Strombetrag abzieht. 



   Die Anwendung einer   Elektronenentladungsvonichtung   gemäss der Erfindung in einer Radioschaltanordnung ist in Fig. 7 dargestellt. Die Anode 15 des Triodenabschnittes der Röhre ist elektrisch über den Widerstand 40 mit einer Spannungsquelle 41 verbunden, an welche die Anode des Anzeigeteiles der Röhre unmittelbar angeschlossen ist. Wenn keine Spannung an dem Gitter 14 liegt, verursacht ein Strom von vorausbestimmter Grösse durch die Triode einen Spannungsabfall im Widerstand 40, so dass die an die Anode 15 und die an die Anzeigeanode 20 angelegte Spannung den grössten Unterschied aufweisen, wobei die Spannung an der Anode 15 die niedrigere ist. Die Spannung an der Anode 20 ändert sich nicht, während die an der Anode 15 entsprechend dem Spannungsabfall im Wider- 
 EMI3.4 
 Breite des leuchtenden Teiles der Anode 20 verringert wird.

   Wenn die Spannung an dem Steuergitter 14 in negativer Richtung zunimmt, nimmt der Strom zur Anode 15 ab, so dass der Spannungsabfall durch den Widerstand 40 abnimmt. Unter diesen Umständen nimmt der   Spannungsunterschied   zwischen der Triodenanode 15 und der Anzeigeanode 20 ab, so dass die Steuerelektrode 17 gegenüber der Anode 20 weniger negativ wird, was ein Wachsen der Breite des leuchtenden Teiles der Anode 20 zur Folge hat. So nimmt der leuchtende Teil in dem Masse zu wie die negative Vorspannung an dem Steuergitter 14 zunimmt. Dieses Verhalten der   Abstimmungsanzeigeröhre   wird verwertet, wenn sie mit einem üblichen   Lautstärkeregelkreis   verbunden wird.

   Die   Gleichrichterröhre   42 eines solchen hat eine   Anode-7. 3,   die mit der einen Seite eines   Radiofrequenz- oder Zwischenfrequenztransformators 44,   der mit einem nicht gezeichneten Empfangskreis gekoppelt ist, verbunden ist, und eine Kathode 45, die über einen Ableitwiderstand 46 und einen   Überbrückungskondensator 4'7   mit der andern Seite des Transformators 44 

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 verbunden ist. Die Kathodenseite des Transformators 44 ist über den Widerstand 48 mit dem Steuergitter 14 der Abstimmungsanzeigeröhre verbunden. Ein   Radiofrequenzableitungskondensator   49 verbindet das Gitter mit Erde, und die Leitung 50 kann mit andern Teilen der Empfangsanordnung verbunden werden, um automatische Lautstärkeregelung zu ergeben.

   Wenn der Empfangskreis auf Resonanz abgestimmt ist und durch die Röhre 42 Gleichrichtung erfolgt, wird die Kathodenseite des Radiofrequenztransformators negativ gegenüber Erde infolge des durch den Widerstand 46 fliessenden 
 EMI4.1 
 was zur Folge hat, dass der Strom durch den Triodenteil der Röhre verringert wird, wodurch die Breite des leuchtenden Teiles der die Abstimmung anzeigenden Anode 20 grösser wird, wie oben erklärt worden ist. In dieser Anordnung ist die Steuerelektrode gegenüber der Kathode positiv. Hiebei ergeben sich mehrere Vorteile gegenüber der Anordnung, bei der die Steuerelektrode in bezug auf die Kathode negative Vorspannung besitzt. Die Begrenzungen der Elektronenstrahlen sind scharf und deutlich ausgeprägt.

   An den Rändern der leuchtenden Flächen kann eine hohe Elektronenkonzentration vorhanden sein, so dass sieh eine gleichmässige Leuchtstärke ergibt. Der starke Strom zum leuchtenden Teil des Schirmes kann bei niedrigen Spannungen erreicht werden, und es ist daher eine hohe Leuelitstärke erzielbar. Eine positive Steuerelektrode ist zur unmittelbaren Kopplung mit einem Verstärker geeignet, d. h. sie kann unmittelbar mit der Anode einer   Verstärkerröhre,   wie dies beispielsmässig in Fig. 1 dargestellt ist, verbunden werden. Ferner ist eine gemäss der Erfindung gebaute Röhre gegen- über Änderungen der Kathodentemperatur nicht empfindlich, und sie ist für Wechsel-und Gleichspannungen und-ströme verwendbar. 



   Bei der in Fig. 8 dargestellten Elektronenentladungsvorrichtung bzw. Abstimmungsanzeige- röhre werden eine Kathode 113, zweckmässig von der üblichen mittelbar geheizten äquipotentialen
Bauart, ein Gitter   IM,   konzentrisch und zweckmässig von gleicher Ausdehnung wie die Kathode und diese umschliessend, und eine das Gitter umgebende Anode 115 von dem Quetschfuss 11 getragen, der auf dem Sockel 12 sitzt. Wenn auch die Darstellung nur eine Triode zeigt, so könnte doch dieser
Teil der Abstimmungsanzeigeröhre auch irgendeine andere Mehrelektrodenbauart aufweisen. 



   Die Abstimmungsanzeigeelemente der Röhre sind am oberen Ende der Anordnung angebracht. 



  Die Kathode 113 erstreckt sich nach oben und ist mit einem zweiten emittierenden Abschnitt 116 ver- sehen, dem benachbart die Steuerelektrode 117 angebracht ist, die als Stab ausgebildet oder   fahnen-   artig aus dünnem Blech hergestellt und hochkant zur Kathode angeordnet sein kann. 



   Diese Steuerelektrode 117 wird von einem der Seitenstäbe der Anode 115 getragen, mit dem sie leitend verbunden ist.   Eine schüsselförmig   ausgebildete, mit einem aufgestellten Rand 120 und einem unter Elektronenbombardement fluoreszierenden Überzug 121 versehene Anode 119 umgibt konzentrisch den emittierenden Teil 16 der Kathode. Die von der Kathode ausgesendeten Elektronen, die auf die Anode mit genügender Geschwindigkeit auftreffen, bringen diese zur Fluoreszenz. Eine Schutzscheibe oder-kappe 122 ist über dem oberen Ende der Kathode 113 angebracht, um die Elektronen auf den emittierenden Teil zu   beschränken,   wobei der Rand 120 verhindert, dass Elektronen die Glaswände der Hülle über die Anode hinweg erreichen.

   Die Kappe 122 wird von der   schüsselförmigen   Anode getragen und ist zweckmässig mit dieser durch Seitenstäbe 123, die gegen die Steuerelektrode, wie aus Fig. 13 zu ersehen ist, um   900 versetzt   sind, elektrisch leitend verbunden. Die Schutzkappe 122 dient auch als elektrostatischer Schirm, um zu verhindern, dass etwa Streuladungen, die sich an der Glashülle bilden könnten, die Elektronenstrahlen auf ihrer Bahn von der Kathode zur fluoreszierenden Anode beeinflussen. 



   Bei dieser Bauart des Abstimmungsanzeigers gelangen die Elektronen in einem breiten Strahl von der Kathode radial auswärts zum fluoreszierenden Überzug auf der Anode. Die Ausdehnung der Anodenoberfläche, die vom Elektronenstrahl erreicht wird, ist durch die Spannung an der Steuerelektrode 117 bestimmt. Je weniger negativ diese Elektrode gegenüber der Anode 120 ist, d. h. je mehr positiv gegenüber der Kathode 116, desto grösser wird die vom Strahl bestrichen Anodenfläche und desto grösser wird die Fläche des fluoreszierenden Teiles der Anode sein. Die Steuerelektrode 117 hat in bezug auf die Kathode positives Potential. 



   Die Röhre wird von ihrem Ende her betrachtet, so dass die leuchtende Fläche, wie es in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist, gesehen wird. Wie Fig. 9 zeigt, fluoresziert die Anode bloss über die durch Schaffen angedeutete Fläche, wenn die Steuerelektrode sich auf einem Potential nahe dem der Kathode befindet. Wird die Elektrode mehr positiv, so fluoresziert ein grösserer Teil der Anodenoberfläche, bis bei einer bestimmten Spannung die ganze Oberfläche der Anode 120 fluoresziert. Dies ist die Leuchterscheinung, die in Fig. 10 dargestellt ist und die erhalten wird, wenn die Schaltanordnung, in der die Röhre angewendet wird, auf Resonanz abgestimmt ist. Unter diesen Verhältnissen berühren sich gerade die Ränder des leuchtenden Teiles der Fluoreszenzanode, so dass der dunkle Zwischenraum seinen Mindestwert erreicht hat oder gerade verschwindet.

   In den Fig. 11 und 12 sind die leuchtenden Flächen angedeutet, die erzielt werden, wenn zwei Steuerelektroden   117'statt   einer verwendet werden, wobei zwei getrennte leuchtende Teile erhalten werden. Bei dieser Anordnung erstreckt sich die Leuchterscheinung um den ganzen Umfang der Anode 120 herum, wenn der Kreis, in dem die Röhre angewendet wird, auf Resonanz abgestimmt ist. 

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   Bei der in Fig. 13 dargestellten Ausführungsform wird die aus   Metallbleeh   bestehende und hochkant zur Kathode angeordnete Steuerelektrode 124 verjüngt ausgebildet, so dass ihre Breite vom oberen Ende nach unten hin zunimmt, u. zw. in dem Masse, wie der Abstand zwischen dem fluoreszierenden Teil der Anzeigeanode und der Kathode infolge der schrägen Seite der Anode abnimmt. Durch diese Bauart ist die Wirkung der Steuerelektrode derart, dass die die Anode erreichenden Elektronen eine scharfe gerade Linie am Rande der leuchtenden Fläche bilden, so dass sich die Ränder derselben längs einer geraden Linie berühren, wenn die zum Leuchten gebrachte Fläche einen vollständigen Ring bildet.

   Dadurch, dass man der Steuerelektrode verschiedene Formen gibt, können die Ränder der   Leuehtfläche   in andern Gestalten als in einer geraden Linie erhalten werden. 



   Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann das Licht der fluoreszierenden Anode zur Beleuchtung der Abstimmskala benutzt werden. 



   Im vorstehenden sind nur einige bevorzugte   Ausfuhrungs-und Anordnungsformen   des Erfindungsgegenstandes angeführt worden ; es versteht sich, dass die Erfindung keineswegs auf die dargestellten Formen beschränkt ist, sondern dass noch viele Abänderungen getroffen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur optischen Spannungsanzeige mittels einer Elektronenentladungsvorrichtung, die in einer Hülle eine Kathode, eine Steuerelektrode und eine mit einem fluoreszierenden Stoff versehene und der Beobachtung   zugängliche   Anode enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode an einem Punkt positiven Potentials angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung bzw. Elektronenentladungsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode einen Leiter aufweist, der im wesentlichen parallel zur Kathode zwischen dieser und der Anode angeordnet ist.
    3. Einrichtung bzw. Elektronenentladungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine gerade thermische Kathode, eine Anode mit im wesentlichen gleicher Ausdehnung wie die Kathode und eine aus einem oder mehreren geraden Stäben bestehende Steuerelektrode.
    4. Elektronenentladungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode ring-oder röhrenförmig ausgebildet ist mit einem offenen Ende, durch das die mit einem fluoreszierenden Überzug versehene Oberfläche beobachtet werden kann, und dass die Steuerelektrode in bezug auf die Kathode und Anode so angeordnet ist, dass sie auf der Anode einen Elektronenstrahl von im wesentlichen konstanter Höhe und von einer Breite erzeugt, die von der an die Steuerelektrode angelegten Spannung abhängig ist.
    5. Elektronenentladungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode zwei getrennte emittierende Abschnitte besitzt, von denen der eine mit der Fluoreszenzanode zusammenwirkt und der andere von einem Gitter und von einer Anode, die vorzugsweise innerhalb der Hülle mit der dem ersteren emittierenden Abschnitt zugeordneten Steuerelektrode verbunden ist, umgeben ist.
    6. Elektronenentladungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anoden über einen Widerstand miteinander verbunden sind.
    7. Elektronenentladungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode einen zylindrischen parallel zur Kathode angeordneten Teil EMI5.1 zur Anode gelangen, um einen Teil derselben zum Leuchten zu bringen, dessen Breite von der an die Steuerelektrode angelegten Spannung abhängig ist.
    8. Elektronenentladungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Fluoreszenzoberfläche versehene Anode sehüsselförmig ausgebildet ist.
    9. Elektronenentladungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein kappenoder becherförmiger Teil über dem Kathodenende angeordnet ist und mit der schÜsselförmigen Anode zusammenwirkt, um die Elektronen auf die Oberfläche der Anode zu beschränken. EMI5.2 ordnetes Stück gebildet ist, das in der Breite verläuft und mit seinem breiteren Teil nahe dem engen Teil der schüsselförmigen Anode angeordnet ist.
    11. Elektronenentladungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluoreszenzlicht der Röhre zur Beleuchtung der Abstimmskala benutzt wird.
AT150764D 1935-06-27 1936-06-19 Einrichtung zur optischen Spannungsanziege mittels einer Elektronenentladungsvorrichtung, bzw. Elektronenentladungsvorrichtung für dieselbe. AT150764B (de)

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