AT148970B - Vorrichtung zur Belüftung von Flüssigkeiten, insbesondere von Würzen der Hefefabrikation. - Google Patents

Vorrichtung zur Belüftung von Flüssigkeiten, insbesondere von Würzen der Hefefabrikation.

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AT148970B
AT148970B AT148970DA AT148970B AT 148970 B AT148970 B AT 148970B AT 148970D A AT148970D A AT 148970DA AT 148970 B AT148970 B AT 148970B
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Austria
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axis
rotation
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ventilation
air
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Ver Mautner Markhofsche Pressh
Spiritus Und Presshefefabrikat
Fischl S Soehne M
Erste Oberoesterreichische Spi
Brueder Reininghaus Aktien Ges
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Description


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In dem Stammpatente Nr. 142217 ist eine Vorrichtung zur feinen Verteilung von Luft und Gasen in Flüssigkeiten unter Schutz gestellt, bei der ein dem Luftübertritt in die Flüssigkeit dienender Hohlkörper von einer für die gleichmässige Verteilung der Luft über den   Gefässquerschnitt   entsprechenden Gestalt und solchem Querschnitt, der in der Bewegungsrichtung möglichst geringen Widerstand bietet, mit grosser Relativgeschwindigkeit gegenüber der umgebenden Flüssigkeit durch diese bewegt wird. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung und Vervollkommnung dieser Einrichtung. Um die Entstehung grösserer Luftblasen zu vermeiden, werden gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung die Luftaustrittsöffnungen nur an Stellen grösseren Abstandes von der Drehachse, d. h. an jenem Teil des   Belüftungskörpers angebracht,   an welchem die erforderliche Geschwindigkeit gegenüber der umgebenden Flüssigkeit bereits vorhanden ist.

   Anderseits kann, um die für die Unterbringung der Austrittsöffnungen erforderliche Oberfläche des Belüftungskörpers und damit den Kraftbedarf der Einrichtung möglichst gering zu halten, der Querschnitt der Öffnungen mit ihrer Entfernung von der Achse nach der Peripherie zu allmählich oder absatzweise grösser werden, da mit zunehmender Geschwindigkeit die Zerstäubung von entsprechend gröberen Luftfäden   möglich   wird. Da die Luftaustrittsöffnungen in einem gewissen Abstand voneinander liegen müssen, werden die einzelnen Arme des Belüftungskörpers mit wachsender Entfernung von der Welle der Achse zweckmässig verbreitert, um an jener Stelle den der zu belüftenden Fläche entsprechenden Luftaustrittsquerschnitt unterbringen zu können, vorteilhaft ist z. B. die Gestalt eines Kreissektors. 



   Zweckmässig ist es, den Belüftungskörper so auszubilden, dass er in der Bewegungsrichtung einen   möglichst   kleinen Gleitwiderstand gegenüber der umgebenden Flüssigkeit aufweist. Um dieses zu erreichen, gibt man den einzelnen Armen respektive   Flügeln,   z. B. Tropfenform, bzw. den Querschnitt eines zweischneidigen Schwertes mit nach der Gefässwand zu breiter werdender Basis. 



   Mittels einer Lüftungseinrichtung gemäss der Erfindung kann die Luft auch aus der Atmosphäre frei angesaugt werden, wenn ihre Drehzahl über die für die Zerstäubung an sich erforderliche hinaus so weit gesteigert wird, dass an den Luftaustrittsöffnungen ein ausreichender dynamischer Druck bzw. eine entsprechende Saugwirkung entsteht. Da durch die Steigerung der Drehzahl der Widerstand, den das von der Unterseite des Belüftungskörpers (durch diesen hindurch) nach aufwärts steigende   Luft-Flüssigkeits-Gemisch findet, wächst,   wird vorteilhaft eine Vorrichtung, z. B. ein Schrauben-oder Kreiselrad, zum zwangsweisen Heranbringen der zu belüftenden Flüssigkeit an den Belüftungskörper vorgesehen. Eine hiefür zweckmässige Ausführungsform des   Belüftungskörpers   besteht z.

   B. aus einem. die hohle   Zuführungswelle   umgebenden,   mehrarmigen,   schraubenradförmigen. hohlen Flügel von 

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 entsprechendem Querschnitt, einem diesen umgebenden hohlen Ringraum und dem an dem letzteren sitzenden eigentlichen Luftverteilungskörper. Der innere Teil des rotierenden Körpers saugt dann in der Nähe der Drehachse sich befindende Flüssigkeit an und drückt sie unter den Belüftungskörper von wo aus sie sich-in der Senkrechten durch Gefässboden und untere   Fläche   der Belüftungskörper, in der Horizontalen eventuell durch Leitbleche gemäss dem Hauptpatent geführt-radial nach aussen bewegt.

   Dabei wird sie mit über den Belüftungskörper kommender Luft innig gemischt, worauf das   Luft-Flüssigkeits-Gemiseh   durch die zwischen den einzelnen Armen des Lüftungskörpers liegenden Spalten nach aufwärts strömt. Um zu verhindern, dass Teile dieser geförderten Flüssigkeit, bevor sie eine entsprechende Luftmenge aufgenommen haben, über die äussere Peripherie des Belüftungskörpers in radialer Richtung entweichen, empfiehlt es sieh, den letzteren mit einem nach unten, d.   Ii.   gegen den Gefässboden zu gerichteten Kranz zu umgeben, der dann   ähnlich   wie ein hydraulischer Abschluss wirkt. 



   Durch den Einbau eines zentral zur Drehachse angeordneten Zylinders lässt sich der Abstand zwischen Ansaugezone und Belüftungskörper vergrössern und dadurch erreichen, dass   nul'solche FlÜssig-   keit angesaugt wird, die auf ihrem Wege durch den Behälter die Luft bereits ganz oder doch grösstenteils wieder abgegeben hat. Der   Führungszylinder   kann teleskopartig ausgebildet sein, um die Lage der 
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 Grundriss desselben, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch einen Flügel des Luftverteilkörpers mit eingezeichneten Stromlinien zur Verdeutlichung der Wirkungsweise der Verteilung selbst.

   Fig. 4 zeigt eine andere   Grundrissform   des Belüftungskörpers, während in Fig. 5 und G im Aufriss und Grundriss schematisch eine Ausführungsform des selbst ansaugenden   Belüftungskörpers   veranschaulicht ist. 



   Die entsprechend gelagerte, mechanisch angetriebene Hohlwelle   JL   trägt an ihrem unteren Ende den Belüftungskörper, das ist ein hohles Mittelstück B mit ebenfalls hohlen Rührflügeln C. Die letzteren sind auf ihrem äusseren Teile mit vorzugsweise gegen den Bottichbogen D gerichteten Austrittsöffnungen E für die Luft versehen. Die aus den Öffnungen der-mit entsprechender Geschwindigkeit durch die umgebende Flüssigkeit sich bewegenden-Rührflügel C austretende Luft wird durch die an diesen vorbeigleitende Flüssigkeit zerstäubt, indem jeder einzelne aus einer Öffnung E austretende Luftfaden gewissermassen unendlich oft unmittelbar an der   Flügelwand   senkrecht zu seiner Mittelachse abgeschnitten wird. 



   Um die Wirkung der in dem   Stammpatente   beschriebenen Leitschaufeln F zu erhöhen, kann 
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 waagrecht liegender Rohrachse ausgeführt werden. Zweckmässig ist die Anordnung von zwei bis vier derartigen, einander diametral gegenüberliegenden Kühlelementen, die man   möglichst   nahe an die Flügel C heranrückt.. 



   Besonders bei grossen   Gärbottichen   kann es zum Zwecke der gleichmässigen   Durchlüftung   seines ganzen Inhaltes vorteilhaft sein, die   Würze   zwangsweise an dem   Belüftungskörper   C vorbeizuführen. In diesem Falle wird der der   Antriebswelle. ä zunäclist   gelegene Teil G, etwa wie in Fig. 5 und   li   schematisch dargestellt, schraubenflügelartig ausgebildet und wirkt dann als   Umwälzvorrichtung   für die Würze. Ein Ring   J (verhindert   dabei das unmittelbare Entweichen eines Teiles der durch die Flügel G geförderten Würze nach aussen, da der untere Rand des Ringes   J   gewissermassen einen hydraulischen Abschluss bildet.

   Der Zylinder   J-der   eventuell teleskopartig nach oben verlängerbar sein kann-sichert die Entnahme der dem   Belüftungskörper   C mittels des Propellers G zuzuführenden Flüssigkeit an der richtigen Stelle des Gärbottichs. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Belüftung von Flüssigkeiten, insbesondere von Würzen der Hefefabrikation. mittels eines rotierenden Rohrsystem gemäss Stammpatent Nr. 142217, dadurch gekennzeichnet, dass der Belüftungskörper an beliebigen Stellen seiner Oberfläche Luftaustrittsöffnungen aufweist. deren Durchmesser mit zunehmendem Abstand derselben von der Achse allmählich oder stufenweise grösser werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Stammpatent Nr. 142217 oder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Belüftungskörper nur an Stellen grösseren Abstandes von der Drehachse mit Luftaustrittslöchern versehen wird.
    3. Vorrichtung nach Stammpatent Nr. 142217 oder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Belüftungskörper von einem oder mehreren Flügeln, zweckmässig mit gemeinsamer Drehachse, gebildet wird, die an dem von der Drehachse abgewendeten Ende breit sind. so dass eine genügende Zahl von Belüftungsöffnungen entfernt von der Achse angebracht werden kann.
    4. Vorrichtung nach Stammpatent Nr. 142217 oder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel eine mit der Entfernung von der Drehachse sich verbreiternde Grundrissform, etwa die eines Kreissektors haben. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Vorrichtung nach Stammpatent Nr. 142217 oder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverteilungskörper so ausgebildet und mit solcher Geschwindigkeit durch die Wiirze bewegt wird, dass die erforderliche Luft durch die dynamische Saugwirkung allein, d. h. ohne Zuhilfenahme einer Luftpumpe, frei angesaugt wird. EMI3.1 gekennzeichnet, dass der rotierende Luftverteilungskörper in der Nähe der Achse so ausgebildet wird, dass er die zu belüftende Flüssigkeit in den durch Gefässboden und untere Fläche des Belüftungskörpers gebildeten Raum drückt.
    7. Vorrichtung nach Stammpatent Nr. 142217 oder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am äusseren Umfange der Belüftungskörper ein Ring (K) angebracht wird, der das Entweichen von Flüssigkeit über die Peripherie der Belüftungskörper hinaus gegen die vertikale Gefässwand zu verhütet. EMI3.2 gekennzeichnet, dass zentral zur Drehachse des Belüftungskörpers ein Zylinder (J) angeordnet wird.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (J) teleskopartig zusammenschiebbar ist, um die Ansaugestelle der Höhe nach, z. B. dem jeweiligen Flüssigkeitsstand im Behälter entsprechend, verändern zu können. EMI3.3
AT148970D 1929-02-18 1933-07-27 Vorrichtung zur Belüftung von Flüssigkeiten, insbesondere von Würzen der Hefefabrikation. AT148970B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193478B (de) * 1960-12-01 1965-05-26 Patentauswertung Vogelbusch Ge Vorrichtung zur feinsten Verteilung von Luft in Fluessigkeiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193478B (de) * 1960-12-01 1965-05-26 Patentauswertung Vogelbusch Ge Vorrichtung zur feinsten Verteilung von Luft in Fluessigkeiten

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