AT14877U1 - Hüll- und Mantelrohrverbindung - Google Patents

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AT14877U1 ATGM175/2015U AT1752015U AT14877U1 AT 14877 U1 AT14877 U1 AT 14877U1 AT 1752015 U AT1752015 U AT 1752015U AT 14877 U1 AT14877 U1 AT 14877U1
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Abstract

Bei einer Hüll- und Mantelrohrverbindung, umfassend zwei im Bereich ihrer freien Enden miteinander verbindbare, insbesondere metallische Hüll- und Mantelrohre (12) sowie eine mit einem Inneren der freien Enden der Hüll- und Mantelrohre (12) wechselwirkende Muffe (1 ), welche Muffe (1) über ihre Länge wenigstens zwei sich zu beiden Seiten einer Mittelebene (2) erstreckende Bereiche verringerten Durchmessers (3) aufweist, wobei jeder Bereich verringerten Durchmessers (3) von einem Bereich vergrößertem Durchmessers (4) begrenzt ist, wobei an einem Übergang zwischen dem Bereich verringerten Durchmessers (3) und dem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) wenigstens eine dem Durchmesser des Bereichs verringerten Durchmessers (3) entsprechende Vertiefung (8) sowie wenigstens eine als eine Schneide (7) ausgebildete, im Wesentlichen dem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) entsprechende Erhebung (6) ausgebildet ist, und dass in einem mit der Muffe (1) verbundenen Zustand die Hüll- und Mantelrohre (12) in die Bereichen verringerten Durchmessers (3) der Muffe (1) eingepresst vorliegen und jeder als Schneide (6) ausgebildete Bereich der Bereiche vergrößerten Durchmessers (4) der Muffe (1) in Anlage an dem jeweiligen Hüll- und Mantelrohr (12) ausgebildet ist, sowie ein Verfahren hierfür.

Description

Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hüll- und Mantelrohrverbindung, umfassend zwei im Bereich ihrer freien Enden verbindbare, insbesondere metallische Hüll- und Mantelrohre sowie eine mit einem Inneren der freien Enden der Hüll- und Mantelrohre wechselwirkende Muffe, welche Muffe über ihre Länge zumindest im mit den Hüll- und Mantelrohren verbundenen Zustand wenigstens zwei sich zu beiden Seiten einer Mittelebene erstreckende Bereiche verringerten Durchmessers aufweist, wobei jeder Bereich verringerten Durchmessers von einem Bereich vergrößertem Durchmessers begrenzt ist, sowie auf ein Verfahren zur Ausbildung einer Verbindung von Hüll- und Mantelrohren, bei welcher zwei freie miteinander zu verbindende Enden von insbesondere metallischen Hüll- und Mantelrohren mittels einer mit einem Inneren den freien Enden der Hüll- und Mantelrohre wechselwirkenden Muffe verbunden werden, wobei die Muffe nach einem Verpressen wenigstens zwei sich zu beiden Seiten einer Mittelebene erstreckende Bereiche verringerten Durchmessers aufweist.
[0002] I m Zusammenhang mit Verbindungen von üblicherweise aus Metall bestehenden Hüll-und Mantelrohren oder auch hohl ausgebildeten Pfählen sind die unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt, wobei beispielsweise ein Endabschnitt eines Rohrs in einen Endabschnitt eines damit zu verbindenden zweiten Rohres eintritt bzw. von diesem Übergriffen und mit dem verbunden wird. Im Falle von lösbaren Verbindungen werden beispielsweise Verschraubungen mit entsprechenden Gewinden vorgesehen oder es ist möglich, miteinander zu verbindende Metallrohre zu verschweißen oder dgl., wobei eine derartige Verbindung üblicherweise nicht ohne Zerstörung der Rohre gelöst werden kann. Darüber hinaus ist es bekannt, in Endabschnitte von miteinander zu verbindenden Hüll- und Mantelrohren bzw. Rohrelementen Verbindungselemente, wie Muffen einzusetzen bzw. über diesen anzuordnen und die Rohrenden durch Einschrauben der Muffe in diese Rohre auszubilden.
[0003] Bei der Herstellung von Verankerungsgen bzw. Rohrschirmen zur Sicherung der Firsten von Tunnels oder allgemeinen Durchtritten im Gesteins- oder Bodenmaterial sowie Pfahlgründungen werden üblicherweise derartige Verankerungen oder Rohrschirme jeweils durch Bohren eines Lochs über eine vorbestimmte Länge hergestellt, worauf entsprechende Rohrverlängerungen vorgenommen werden, um eine gegebenenfalls große Länge derartiger Verankerungen oder Elemente von Rohrschirmen für eine ordnungsgemäße Sicherung erzielen zu können. Hierzu ist es insbesondere erforderlich, eine Mehrzahl von Rohren möglichst sicher und zuverlässig miteinander zu verbinden und überdies sicherzustellen, dass derartige Verbindungen von Hüll- und Mantelrohren sich auch bei Zug-, Druck- und Schlagbeanspruchungen auf die Rohre selbst nicht voneinander lösen bzw. die Verbindungsstellen derartig stark beschädigt werden, dass auch ein bewusstes Trennen der Rohre voneinander nicht mehr möglich ist und beispielsweise ein Brechen oder Abreißen der Rohre in diesem Bereich erfolgt. Insbesondere bei Einsatz von Gewinden für die Verlängerung bzw. Verbindung von Rohren ist eine Schlagbeanspruchung nachteilig, da die Gewinde dabei häufig ausgeschlagen bzw. beschädigt werden, so dass ein Lösen derselben voneinander nicht mehr möglich ist. Weiterhin kommt es beim Ausbilden von Rohrschirmen häufig aufgrund von unterschiedlichem zu durchdringendem Boden- oder Gesteinsmaterial zu Verschiebungen zwischen einzelnen Boden- oder Gesteinsschichten, welche eine Belastung für die Verankerung bzw. die Hüll- oder Mantelrohrverbindungen der Rohrschirme mit sich bringen können, wodurch ebenfalls herkömmliche Verbindungen zwischen den Rohren entweder gelockert oder derartig stark beschädigt werden können, dass ein sicherer Rohrschirm nicht mehr zur Verfügung gestellt werden kann. So ist es beispielsweise bekannt, dass bei einer Verbindung von aneinander anschließenden Rohren die ineinander eingreifenden bzw. einander überlappenden Endabschnitte der miteinander verbundenen Rohre unmittelbar aneinander anliegen und der innenliegende, gegebenenfalls scharfkantige Endabschnitt des einen Rohrs in den umgebenden Endabschnitt des anderen Rohrs derart tief eindringt, dass er diesen beispielsweise durchschneidet und auf diese Weise so stark beschädigt, dass ein Abreißen des Rohres an dieser Stelle zu befürchten ist, so dass in diesem Bereich die gewünschte sichere Verankerung des Rohrs als ein Element eines Rohrschirms nicht mehr gegeben ist und somit die gesamte Sicherung eines Tunnels bzw. eines Bauwerks, in welchem ein derartiger Rohrschirm zum Einsatz gelangt, nicht mehr oder nur eingeschränkt gegeben ist.
[0004] Die vorliegende Erfindung zielt nun ausgehend von einer Hüll- und Mantelrohrverbindung der eingangs genannten Art darauf ab, eine derartige Rohrverbindung so weiterzubilden, dass diese auch bei auf die Rohrverbindung wirkenden Zug- bzw. Druckbeanspruchungen nicht unabsichtlich gelöst werden kann und sie weiterhin auch Beanspruchungen bzw. Beanspruchungen quer zur Längsachse der Verbindung zwischen den miteinander verbundenen Hüll-und Mantelrohrabschnitten zerstörungsfrei standhalten kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Rohrverbindung der eingangs genannten Art im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass an einem Übergang zwischen dem Bereich verringerten Durchmessers und dem Bereich vergrößerten Durchmessers der Muffe wenigstens eine dem Durchmesser des Bereichs verringerten Durchmessers entsprechende Vertiefung sowie wenigstens eine als eine Schneide ausgebildete, im Wesentlichen dem Bereich vergrößerten Durchmessers entsprechende Erhebung ausgebildet ist, und dass in einem mit der Muffe verbundenen Zustand die Hüll- und Mantelrohre in die Bereichen verringerten Durchmessers der Muffe eingepresst vorliegen und jeder als Schneide ausgebildete Bereich der Bereiche vergrößerten Durchmessers der Muffe in Anlage an dem jeweiligen Hüll- und Mantelrohr ausgebildet ist. Indem einerseits im verbundenen Zustand die Hüll- und Mantelrohre in die Bereiche verringerten Durchmessers der Muffe eingepresst vorliegen, gelingt es eine Verbindung zur Verfügung zu stellen, welche ohne jede Verschraubung auskommt, so dass das Beschädigen eines Gewindes oder eines Bajonetts jedenfalls nicht stattfinden kann. Überdies hat es sich herausgestellt, dass eine derartige Pressverbindung im Vergleich zu Gewindeverbindungen gegenüber Belastungen, welche quer zur Längsachse der Rohrverbindungen auf diese Rohrverbindungen wirken, bedeutend stabiler als die Gewindeverbindungen ist, da eine gewisse Beweglichkeit der Verbindung jedenfalls erhalten bleibt. Weiterhin gelingt es durch den Verzicht auf jegliche Gewinde, insbesondere bei den über der Muffe anzuordnenden Rohren, eine Schwächung derselben durch die in die Rohre eingeschnittenen Gewinde zu vermeiden.
[0006] Unter Hüll- und Mantelrohren werden hier sowohl hohl ausgebildete Rohre, Pfähle, Ummantelungen oder auch Rammpfähle verstanden. Diese sind üblicher Weise aus einem Eisenmetall, wie z.B. Stahl ausgebildet jedoch sind auch aus Nicht-Eisenmetallen oder wenigstens teilweise aus Spezialkunststoffen gebildete Rohre mitumfasst.
[0007] Damit eine derartige Verbindung zusätzlich auch gegen Zug- bzw. Druck- bzw. Schlag sowie Biegebeanspruchungen stabil ist, ist erfindungsgemäß in der Muffe in wenigstens einem Bereich vergrößerten Durchmessers, welcher sich im verpressten Zustand in Anlage an dem jeweiligen Hüll- und Mantelrohr befindet, wenigstens eine als Schneide ausgebildete Erhebung vorgesehen, welche in Anlage an das benachbarte Hüll- und Mantelrohr gelangt. Bei einer derartigen Ausbildung wird im Falle einer Zug- oder Schlagbeanspruchung dieser Bereich unmittelbar an das benachbarte Hüll- und Mantelrohr anschlagen und bis zu einer gewissen Tiefe eindringen und somit ein unbeabsichtigtes Lösen bzw. Herausziehen der Muffe aus dem Hüll-und Mantelrohr jedenfalls verhindern.
[0008] Indem dieser Bereich als eine Erhebung mit einer Schneide ausgebildet ist, wird er weiterhin bei entsprechender Zug- oder Schlagbeanspruchung zumindest geringfügig in das Hüll- und Mantelrohr einschneiden und somit ein unbeabsichtigtes Herausziehen des in die Vertiefung der Muffe eingepressten Mantelrohrs an dieser Stelle jedenfalls vermeiden.
[0009] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Hüll- und Mantelrohrverbindung derart ausgebildet, dass der wenigstens eine, als Schneide ausgebildete Bereich vergrößerten Durchmessers unmittelbar an dem freien Ende der Muffe ausgebildet ist. Mit einer derartigen Ausbildung gelingt es, eine Hüll- und Mantelrohrverbindung zur Verfügung zu stellen, welche gegen ein unabsichtliches Lösen gesichert ist, bei welcher ein unbeabsichtigtes Eindringen von Verunreinigungen, insbesondere von Bohrklein zwischen Muffe und dem Hüll- und Mantelrohr jedenfalls verhindert ist, wodurch die Ausbildung von Durchmesserverengungen auf Grund von Verschmutzungen hintangehalten sind. Weiterhin gelingt es mit einer derartigen Ausbildung jegliches Knicken oder Ausreißen der Muffe zu verhindern. Die Schneiden können hierbei ähnlich wie zur Außenseite der Muffe gerichtete Grate ausgebildet sein, welche Schneiden überdies als sich über einen relativ großen Teil des Durchmessers der Muffe erstreckend ausgebildet sein können. Hierbei sind die unterschiedlichsten Ausbildungen möglich, von Mehrzahl von Schneiden, welche gleichmäßig oder ungleichmäßig beabstandet sind, bis zu lediglich einer Schneide, die im Wesentlichen den nahezu gesamten Durchmesser übergreift oder aber beispielsweise eine Schneide, welche in etwa die Hälfte des Durchmessers dafür umgebend ausgebildet ist.
[0010] Mit einer derartigen Ausbildung kann beispielsweise sichergestellt werden, wenn eine einseitige Belastung auf die Muffe auftritt, beispielsweise bei schräg verlaufenden Bohrungen, dass die stärker belastete Seite jedenfalls gegen ein Ausreißen bzw. Ausbrechen gesichert ist.
[0011] Eine derartige unmittelbar vom freien Ende der Muffe ausgebildete Schneide kann hierbei sowohl eine regelmäßig ausgebildete Schneide sein, als auch eine gezahnte Schneide ebenso wie eine Schneide, welche nicht stärker als beispielsweise die Dicke des Rohrdurchmessers ist und somit einem bei einem zersägen der Rohres ausgebildeten Grat ähnelt, sein.
[0012] Um insbesondere ein übermäßiges Knicken einer Hüll- und Mantelrohrverbindung im Bereich der Muffe, insbesondere auch bei starken seitlichen Belastungen zu vermeiden, ist die Erfindung dahingehend weitergebildet, dass zu beiden Seiten der Mittelebene der Muffe eine Mehrzahl von Bereichen verringerten Durchmessers angeordnet ist. Durch das Vorsehen einer Mehrzahl von zu beiden Seiten der Mittelebene der Muffe vorgesehenen Bereichen verringerten Durchmessers können Hüll- und Mantelrohre gleichzeitig an mehreren Stellen mit der Muffe verpresst werden, so dass einerseits eine stabile Verbindung des Hüll- und Mantelrohrs mit der Muffe zur Verfügung gestellt wird und außerdem ein übermäßiges Knicken vermieden werden kann. Darüber hinaus wird, je höher die Anzahl von Pressverbindungen mit der Muffe ist, auch die Gesamtverbindung von Hüll- und Mantelrohr mit der Muffe stabiler.
[0013] Um eine weitere Erhöhung der Sicherheit der Hüll- und Mantelrohrverbindung, insbesondere gegen ein unbeabsichtigtes Lösen zur Verfügung zu stellen, ist die Erfindung dahingehend weitergebildet, dass an wenigstens einem von der Mittelebene der Muffe beabstandeten Bereich vergrößerten Durchmessers der Muffe eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Vertiefungen und Schneiden angeordnet ist. Mit einer derartigen Ausbildung wird im Falle einer Zug- bzw. Druckbeanspruchung eine Mehrzahl von Schneiden in das an die Muffe in Anlage gebrachten Hüll- oder Mantelrohr einschneiden, so dass ein unbeabsichtigtes Lösen jedenfalls vermieden ist. Ein derartiges Einschneiden ist hierbei so zu verstehen, dass die nur eine geringe Breite aufweisende Schneide, wi beispielsweise einige mm bis einige cm, nur bis zu einer geringen Tiefe in das Hüll- und Mantelrohr eindringt bzw. gegebenenfalls ein lappenförmiges Element ablöst, welches eine zusätzliche Verriegelung ausbildet, so dass ein Herausziehen der Muffe bzw. ein Abziehen des Hüll- oder Mantelrohrs von der Muffe jedenfalls verhindert ist.
[0014] Um insbesondere bei Zug- bzw. Druckbeanspruchungen auf die Hüll- und Mantelrohrverbindung nicht ein Brechen der Muffe im Bereich der Vertiefungen befürchten zu müssen, können die Vertiefungen in den Bereichen vergrößerten Durchmessers jeweils wenigstens eine, vorzugsweise wenigstens zwei sich in Richtung einer Längsachse der Muffe erstreckende Versteifungsrippe(n) aufweisen. Indem die Vertiefungen in den Bereichen vergrößerten Durchmessers jeweils wenigstens eine, vorzugsweise zwei sich in Richtung einer Längsachse der Muffe erstreckende Versteifungsrippen aufweisen, wird ein Knicken oder Ausreißen der Muffe in diesem Bereich hintangehalten.
[0015] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Hüll- und Mantelrohrverbindung so ausgebildet, dass beidseitig der Mittelebene der Muffe wenigstens in jeweils wenigstens einem Bereich vergrößerten Durchmessers eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Vertiefungen und Erhebungen angeordnet ist. Bei einer derartigen Ausbildung wird beidseits einer Mittelebene der Muffe jeweils wenigstens ein Bereich vergrößerten Durchmessers vorgesehen, indem eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Vertiefungen und Erhebungen mit Schneiden vorgesehen ist. Mit einer derartigen Ausbildung der Muffe werden Hüll- und Mantel rohrverbindungen erreicht, welche sowohl gegen Druck- als auch gegen Zugbeanspruchung gesichert sind. Wenn, wie dies erfindungsgemäß ebenfalls möglich ist, nur auf einer Seite in einem Bereich vergrößertem Durchmessers eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Vertiefungen und Erhebungen mit Schneiden angeordnet ist, ist eine derartige Hüll- und Mantelrohrverbindung beispielsweise nur dafür gedacht, dass bei einer Zugbeanspruchung auf die Rohrverbindung nicht von der Muffer heruntergezogen werden können oder umgekehrt so ausgebildet, dass sie bei übermäßigem Druck auf die Rohrverbindung nicht unbeabsichtigt über die Muffe hinaus geschoben wird und somit öffnet. Eine Vorrichtung, in welcher beidseits der Mittelebene in dem Bereich vergrößerten Durchmessers eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Vertiefungen und Schneiden angeordnet ist, kann eine Sicherheit gegenüber einem unbeabsichtigtem Lösen sowohl bei Zug- als auch bei Druck- bzw. Schlagbeanspruchungen auf Hüllrohr- bzw. Mantelrohrverbindungen gewährleisten.
[0016] Wie dies einer Weiterbildung der Erfindung entspricht, ist die Hüll- und Mantelrohrverbindung so ausgebildet, dass die Schneiden jeweils zu der Mittelebene der Muffe gerichtet ausgebildet sind. Wenn beidseits der Mittelebene der Muffe die Schneiden jeweils zur Mittelebene der Muffe gerichtet sind, kann eine zuverlässige Verbindung mit Hüll- bzw. Mantelrohren zur Verfügung gestellt werden, welche sowohl gegen Zug- als auch gegen Schlagbeanspruchungen gesichert ist. Um eine noch höhere Sicherheit der Verbindung zur Verfügung zu stellen, ist die Hüll- und Mantelrohrverbindung so ausgebildet, dass zu beiden Seiten der Mittelebene der Muffe jeweils in wenigstens einem Bereich vergrößerten Durchmessers die Schneiden zur Mittelebene der Muffe gerichtet ausgebildet sind und dass jeweils wenigstens in einem weiteren Bereich vergrößerten Durchmessers die Schneiden zu einem freien Ende der Muffe gerichtet ausgebildet sind. Mit einer derartig ausgebildeten Hüll- und Mantelrohrverbindung ist es unabhängig davon, in welche Richtung die Mantelrohrverbindung beansprucht wird, sichergestellt, dass ein Eingreifen der Schneiden in das jeweilige anliegende Hüll- bzw. Mantelrohr erfolgt, und somit, wie oben beschrieben, ein gewisses Eindringen in die Haut des Hüll- und Mantelrohrs erreicht wird, so dass sich die Muffe in die Innenwand des Hüll- und Mantelrohrs einfrisst und somit ein unbeabsichtigtes Lösen derselben jedenfalls verhindert. Wenn bei einer derartigen Ausbildung der Hüll- und Mantelrohrverbindung einmal eine Zug- und einmal eine Druck- bzw. Schlagbeanspruchung auf das Hüll- und Mantelrohr aufgebracht sind, wird jeweils eine Gruppe von Zähnen in Eingriff gelangen, so dass jede unbeabsichtigte Öffnung der Verbindung hintangehalten ist. Im praktischen Bereich ist jedoch häufig nur eine einseitige Beanspruchung zu erwarten, so dass eine doppelte Bestückung mit Schneiden nicht immer erforderlich erscheint.
[0017] I m Falle, dass im Bereich der Rohrverbindung außermittige bzw. schräg oder quer zur Längsrichtung der Rohrverbindung wirkende Kräfte auftreten, ist die Hüll- und Mantelrohrverbindung dahingehend weitergebildet, dass die freien Enden der Muffe verjüngt und gegebenenfalls zu einem hohlen Innenbereich der Muffe geneigt ausgebildet sind. Indem die freien Enden der Muffe verjüngt ausgebildet sind und gegebenenfalls zu einem hohlen Innenbereich der Muffe geneigt ausgebildet sind, wird ein Einschneiden der Enden der Muffe in die Endabschnitte des Hüll- und Mantelrohrs verhindert und dadurch sichergestellt, dass nicht ein um den gesamten Umfang des Hüll- und Mantelrohrs umlaufender Schnitt ausgebildet wird, welcher zu einer Gesamtverringerung der Festigkeit führen würde. Weiterhin wird mit einer derartigen Ausbildung der freien Enden der Muffe eine gewisse Beweglichkeit, insbesondere ein gewisses Knicken ermöglicht. Demgegenüber ist jede mit einer Schneide versehene Erhebung mit einer derartig geringen Abmessung ausgebildet, dass eine Schwächung der Verbindung nicht zu befürchten ist und überdies ist die an jeder Erhebung vorgesehene Schneide so gefertigt, dass ein tiefes Eindringen in das Hüll- und Mantelrohr jedenfalls verhindert ist, was im Gegensatz dazu durch eine in den gesamten Umfang des Hüll- oder Mantelrohrs einschneidende Schneide oder ein Gewinde in der Muffe nicht gewährleistet werden könnte.
[0018] Um insbesondere ein sattes Verpressen der Hüll- und Mantelrohre mit der Muffe sicherzustellen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung hintangehalten wird, ist die Erfindung dahingehend weitergebildet, dass ein von den Erhebungen abgewandter Übergangsbereich von dem Bereich verringerten Durchmessers zu dem Bereich vergrößerten Durchmessers als geneigter, stetig verlaufender Übergangsbereich ausgebildet ist und dass ein die Erhebungen aufweisender Übergangsbereich von dem Bereich verringerten Durchmessers zu dem Bereich vergrößerten Durchmessers als Bereich mit Schneiden mit hinterschnittener Kontur ausgebildet ist. Indem die Übergänge der Bereiche verringerten Durchmessers zu den Bereichen vergrößerten Durchmessers der Muffe als geneigte, stätig verlaufende Übergangsbereiche ausgebildet sind, gelingt es, die Hüll- bzw. Mantelrohre an diese Bereiche dicht und sicher in Anlage zu bringen und indem ein die Erhebungen mit den Schneiden aufweisender Übergangsbereich von dem Bereich verringerten Durchmessers zu einem Bereich vergrößerten Durchmessers mit Schneiden mit hinterschnittener Kontur ausgebildet ist, wird sowohl ein Einpressen der Hüllrohre in diese Bereiche sichergestellt und gleichzeitig gewährleistet, dass die Schneiden in die Innenhaut der Hüllrohre einschneiden können und von diesen im Prinzip eine Art Lappen abschneiden können, wodurch eine sichere Verbindung der Hüll- und Mantelrohre mit der Muffe zur Verfügung gestellt wird.
[0019] Indem, wie dies einer Weiterbildung der Erfindung entspricht, die Schneiden als scharfe, eine hinterschnittene Kontur aufweisende Kanten der Erhebungen in dem Bereich vergrößerten Durchmessers der Muffe ausgebildet sind, wird ein Eindringen der Schneiden in die Innenhaut der Hüll- und Mantelrohre gewährleistet, wobei aufgrund der Tatsache, dass es sich hierbei um eine hinterschnittenen Kontur handelt, dieses Eindringen nur bis zu einer gewissen Tiefe gelingt und wenn ein Lappen von der Innenhaut der Hüll- und Mantelrohre abgelöst ist, welcher im Prinzip der Tiefe der hinterschnittenen Kontur entspricht, ein weiteres Eindringen der Schneiden verhindert ist. Mit einer derartigen Ausbildung wird eine gegenüber Zug- und Schlagbeanspruchungen sichere Verbindung des Hüll- und Mantelrohrs mit der Muffe zur Verfügung gestellt, welche zusätzlich aufgrund des Pressens der Hüll- und Mantelrohre in die Bereiche verjüngten Durchmessers der Muffe gesichert ist. Eine derartige Verbindung ist gegenüber herkömmlichen Verbindungen, wie Verschraubungen oder Bajonettverschlüssen sowohl bis zu einem gewissen Grad gegenüber seitlichen Belastungen nachgiebig, jedoch andererseits durch ein Aufbringen einer Zug- und Druck- bzw. Schlagbeanspruchung nicht unbeabsichtigt lösbar. Zusätzlich zu der Hüll- und Mantelrohrverbindung gemäß der Erfindung wurden Verbindungen getestet, in welchen die Hüll- und Mantelrohre lediglich durch Verpressen auf einer Muffe festgelegt wurden. Durch das Einpressen der Hüll- und Mantelrohre in Bereich verringerten Durchmessers wird zwar eine gegenüber normalen Belastungen standfeste Verbindung zur Verfügung gestellt, allerdings bei übermäßig starken Stoß-, Druck- oder Schlagbeanspruchungen bzw. Zugbeanspruchungen kann ein Halten dieser Verbindung nur bedingt gewährleistet werden, so dass sich das Vorsehen der Schneiden als bevorzugt erwiesen hat, wodurch ein Ausziehen der Muffe im eingebauten Zustand verhindert ist.
[0020] Es ist jedoch in Fällen, in denen keine übermäßigen Beanspruchungen auf die Verbindung zur erwarten sind, beispielsweise bei Einsatz in milden bzw. weichem Gestein, beispielsweise ausreichend, auf einer Seite der Verbindung die Schneiden vorzusehen, wie dies ebenfalls von der Erfindung umfasst ist.
[0021] Indem, wie dies einer Weiterbildung der Erfindung entspricht, beidseits der Längsmittelebene der Muffe wenigstens zwei Bereiche verringerten Durchmessers ausgebildet sind, können beliebige Varianten der erfindungsgemäßen Verbindung zur Verfügung gestellt werden. Es können beispielsweise mehrere Bereiche ausgebildet werden, in welchen lediglich die Hüll- und Mantelrohre mit der Muffe verpresst sind und auch Lösungen gefunden werden, in denen beispielsweise jeder Vertiefung Erhebungen mit Schneiden benachbart sind, so dass ein Eindringen in die Innenhaut der Muffen an einer Mehrzahl von Stellen gewährleistet wird.
[0022] Um insbesondere bei einer aus der mittigen Belastung der Hüll- und Mantelrohrverbindung bzw. bei seitlichen Belastungen auf die Hüll- und Mantelrohre ein Aufplatzen der Verbindung bzw. ein Lockern derselben, insbesondere im Stoßbereich der Hüll-und Mantelrohre hintanzuhalten, ist die Erfindung dahingehend weitergebildet, dass in einem Stoßbereich der Hüll-und Mantelrohre eine, insbesondere in einem Bereich verringerten Durchmessers eingepresste Manschette vorgesehen ist. Indem eine Manschette die freien Enden der Hüll- und Mantelrohre insbesondere in einem Bereich verringerten Durchmessers übergreift bzw. überdeckt, werden diese freien Enden sicher in Anlage an der Muffe gehalten und ein Aufplatzen bzw. Lösen der Verbindung in diesem Bereich mit Sicherheit hintangehalten.
[0023] Die Erfindung zielt weiterhin darauf ab, ein Verfahren zur Ausbildung einer Verbindung von Hüll- und Mantelrohren zur Verfügung zu stellen, mit welcher es gelingt, durch Zug- oder Schlagbeanspruchung der Verbindung ein unbeabsichtigtes Lösen derselben hintanzuhalten, ohne dass zusätzliche Schritte in dem Herstellungsverfahren, wie Gewindeschneiden, der Maschinen oder dgl. angewandt werden müssen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass ein einem freien Ende eines Hüll- und Mantelrohrs benachbarter Bereich in den sich zu einer Seite der Längsmittelebene erstreckenden Bereich verringerten Durchmessers oder gemeinsam mit einem einer Schneide benachbarten Bereich der Muffe durch Aufbringen einer sich radial zu der Muffe gerichteten Kraft zusammengepresst wird, ebenso wie ein freies Ende eines zweiten Hüll- und Mantelrohrs mit dem zweiten sich von dem ersten Bereich verringerten Durchmessers auf einer entgegengesetzten Seite der Längsmittelebene erstreckenden Bereich verringerten Durchmessers oder gemeinsam mit einem zweiten sich auf einer entgegengesetzten Seite der Längsmittelebene erstreckenden Bereich der Muffe verpresst wird und dass für eine Sicherung der Pressverbindung in einem verbundenen Zustand der Hüll- und Mantelrohre wenigstens der als Schneide ausgebildete Bereich des Bereichs vergrößerten Durchmessers der Muffe durch eine Zug-, Druck- oder Schlagbeanspruchung in Eingriff in eine Innenseite der Hüll- und Mantelrohre gebracht wird. Indem ein freies Ende des Hüll- und Mantelrohrs in den sich zu einer Seite der Längsmittelebene erstreckenden Bereich verringerten Durchmessers der Muffe durch Aufbringen einer sich radial zu der Muffe gerichteten Kraft verpresst wird, wird da Hüll- und Mantelrohr in dem Bereich verringerten Durchmessers formschlüssig in Anlage gebracht, wodurch ein Abziehen bzw. Herausziehen der Muffe aus dem Hüll- und Mantelrohr verhindert wird. Durch das Aufbringen eines Drucks wird das aus vorzugsweise Metall, insbesondere Stahl ausgebildete Hüll- und Mantelrohr innig in die Vertiefung in Anlage gebracht, da aufgrund der metalleigenen Zähigkeit eine formschlüssige Anpassung erreicht werden kann. Eine derartige Verbindung kann in der Folge auch seitlichen Belastungen standhalten, ohne dass es zu einem Knicken bzw. Beschädigen derselben kommt und andererseits wird ein Ausziehen der Muffe aus dem Hüll- und Mantelrohr mit Sicherheit hintangehalten.
[0024] Indem weiterhin das Verfahren so geführt wird, dass zwischen den Hüll- und Mantelrohren sowie der Muffe in einem verpressten Zustand, jeweils an einem Übergang zwischen dem Bereich verringerten Durchmessers und dem Bereich vergrößerten Durchmessers des Hüll- und Mantelrohrs eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Schneiden in Eingriff gebracht wird, wird im verbundenen Zustand ein sicheres Einschneiden der Schneiden in die Innenseite des Hüll- und Mantelrohrs bewirkt, wodurch die durch Verpressen ausgebildete Verbindung weiter gesichert wird. Durch das Vorsehen von einer Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Schneiden wird bei einer Druckbeanspruchung bzw. Zugbeanspruchung auf das Hüll- und Mantelrohr ein Teil der Innenhaut der Hüll- und Mantelrohre durch die Schneiden abgeschält bzw. eingeschnitten und so eine weitere Verriegelung zwischen Hüll- und Mantelrohr und Muffe zur Verfügung gestellt.
[0025] Hierbei wird, wie dies einer Weiterbildung der Erfindung entspricht, das Verfahren so geführt, dass die Schneiden für ein Eindringen in die Innenwand des Hüll- und Mantelrohrs ausgebildet sind und dass bei einer Zug-, bzw. Druck- und/oder Schlagbeaufschlagung der Hüll- und Mantelrohrverbindung die jeweils zu einer Mittelebene der Muffe gerichteten Schneiden in Eingriff in die Innenwand des Mantel- und Hüllrohrs gebracht werden.
[0026] Indem die Hüll- und Mantelrohrverbindung so weitergebildet ist, dass zwischen den Hüll-und Mantelrohren sowie der Muffe in einem verpressten Zustand, wenigstens die freien Enden der Muffe durch unmittelbar an den freien Enden der Muffe ausgebildete, in die Hüll- und Mantelrohre eindringende Schneiden gesichert werden, gelingt es insbesondere im Endbereich der Verbindung von Rohren und Muffe eine innige Verbindung auszubilden, in welche auch keine Verunreinigungen eindringen können.
[0027] Indem, wie dies einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens entspricht, dass eine Manschette über einem Stoßbereich der Hüll- und Mantelrohre insbesondere einem Bereich verringerten Durchmessers angeordnet wird, wird einerseits ein im wesentlichen glattes Außenrohr ohne Vertiefungen erhalten und andererseits sichergestellt, dass die Rohrenden im Stoßbereich nicht beispielsweise während eines Einbringens in Boden- oder Gesteinsmaterial durch Steine oder dgl. beschädigt werden.
[0028] Um eine Sicherung der Verbindung in beide Richtungen der Verbindungen zur Verfügung zu stellen und insbesondere zu gewährleisten, dass sowohl bei Zug- als auch bei Druckbeaufschlagung der Verbindung diese sicher und zuverlässig hält, wird das Verfahren so geführt, dass jeweils zwei Bereiche verringerten Durchmessers beidseitig der Längsmittelebene der Muffe ausgebildet werden.
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen: [0030] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Muffe zur Verwendung in einer Hüll- und
Mantelrohrverbindung gemäß der Erfindung, [0031] Fig. 2 eine andere Ausbildung der Muffe von Fig. 1, in welcher beidseits einer Mittel ebene je zwei Bereiche verringerten Durchmessers mit entsprechenden mit Schneiden versehenen Erhebungen ausgebildet sind, [0032] Fig. 3 eine andere Varianten der Muffe von Fig. 1, in welcher ebenfalls beidseits der
Mittelebene 2 Bereiche verringerten Durchmessers ausgebildet sind, mit in nur einem der Bereiche verringerten Durchmessers ausgebildeten Erhebungen mit Schneiden, [0033] Fig. 4 eine weitere Variante der Muffe von Fig. 1, in welcher beidseits einer Mittel ebene jeweils nur ein Bereich verringerten Durchmessers mit mit Schneiden versehenen Erhebungen dargestellt ist, [0034] Fig. 5 eine Muffe gemäß Fig. 1, bei welcher in beiden Seiten einer Mittelebene ein
Bereich verringerten Durchmessers ausgebildet ist, wobei nur in einem der Bereiche Erhebungen und Schneiden ausgebildet sind, [0035] Fig. 6 eine Hüll- und Mantelrohrverbindung gemäß der Erfindung, in welcher auf eine
Muffe von Fig. 1 auf einer Seite ein Hüll- und Mantelrohr aufgepresst dargestellt ist, [0036] Fig. 7 eine Hüll- und Mantelrohrverbindung gemäß der Erfindung darstellt, in welcher die freien Enden der zu verbindenden Hüll- und Mantelrohre durch eine Manschette fixiert sind und [0037] Fig. 8 einen Schnitt durch eine Hüll- und Mantelrohrverbindung gemäß der Erfindung darstellt, in welcher die freien Enden der Muffe mit Schneiden ausgebildet sind.
[0038] I m Einzelnen zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer in einer Hüll- und Mantelrohrverbindung gemäß der Erfindung einzusetzenden Muffe 1, welche Muffe in das Innere von Hüll- und Mantelrohren einzusetzen ist. Die Muffe 1 ist weist hierbei einen zu einer in dieser Figur nicht eingezeichneten Mittelebene 2 symmetrischen Aufbau auf und hat jeweils zwei Bereiche verringerten Durchmessers 3. Die Bereiche verringerten Durchmessers 3 sind hierbei so ausgebildet, dass ein Übergang zu den Bereichen vergrößerten Durchmessers 4 als geneigt stetig verlaufender Übergangsbereich 5 ausgebildet ist und der zweite Übergangsbereich zu dem Bereich vergrößerten Durchmessers 4 als ein Erhebungen 6 mit Schneiden 7 aufweisender Übergangsbereich ausgebildet ist. Der die Erhebungen 6 mit Schneiden 7 aufweisende Übergangsbereich ist hierbei zumindest teilweise als hinterschnittener Bereich ausgebildet, da die Schneiden 7 für ihren Eingriff in Fig. 1 dargestellten Hüll- und Mantelrohre als eine Hinterschneidung aufweisende Elemente ausgebildet sind. Der Übergangsbereich von dem Bereich verringerten Durchmessers 3 zu dem Bereich vergrößerten Durchmessers 4, in welchen die
Schneiden 7 aufweisenden Erhebungen 6 angeordnet sind, ist in Umfangsrichtung in gleichmäßig beabstandete Erhebungen 6 und Vertiefungen 8 unterteilt. Die Vertiefungen 8 sind in der Darstellung in Fig. 1 mit jeweils zwei Verstärkungsrippen 9 ausgebildet, welche ein Brechen bzw. Reißen bei einem Eingriff der Muffe 1 die den Eingriff in ein Hüll- und Mantelrohr verhindern.
[0039] Die Ausbildung von Fig. 1 ist hierbei so getroffen, dass sämtliche Schneiden 7 von den freien Enden 10 der Muffe 1 abgewandt zu einer Längsmittelebene gerichtet ausgebildet sind. In einer derartigen Ausbildung der Muffe 1 wird, wenn in die Bereiche verringerten Durchmessers 3 ein Hüll- und Mantelrohr eingepresst ist, die Schneide 7 mit dem Hüll- und Mantelrohr derart in Eingriff gelangen, dass bei einer Schlagbeanspruchung in Richtung des Pfeils 11 diejenigen Schneiden 7, welche in der Darstellung in Fig. 1 dem Pfeil 11 näherliegend angeordnet sind, mit dem Hüllrohr in Eingriff gelangen werden und diejenigen Schneiden 7, welche auf der gegenüberliegenden Seite der Muffe 1, nämlich auf der anderen Seite der Längsmittelebene 2 angeordnet sind, bei einer Aufbringung einer Kraft in Richtung des Pfeils 11 nicht in das Hüllrohr 12 einschneiden werden.
[0040] Bei der Variante einer Muffe 1 von Fig. 2, in welcher wiederum jeweils zwei Bereiche verringerten Durchmessers 3 zu beiden Seiten der Längsmittelebene 2 angeordnet sind, ist die Ausbildung nun so getroffen, dass jeder Bereich verringerten Durchmessers 3 wiederum einen geneigten, stetig verlaufenden Übergangsbereich 5 aufweist und einen Übergangsbereich aufweist, in dem eine Mehrzahl von über dem Umfang der Muffe gleichmäßig beabstandete Erhebungen 6 ausgebildet sind, welche Erhebungen 6 wiederum hinterschnittene Schneiden 7 tragen. Die Schneiden 7 von Fig. 2 sind nunmehr so angeordnet, dass zu beiden Seiten der Längsmittelebene 2 jeweils zwei Reihen von mit Schneiden 7 ausgebildeten Erhebungen 6 vorgesehen sind und die Schneiden 7 hierbei so angeordnet sind, dass unabhängig davon, ob die Muffe 1 einer Zug- oder Schlagbeanspruchung unterworfen wird, jeweils wenigstens eine Reihe von Schneiden 7 mit in Fig. 2 nicht dargestellten Hüll- und Mantelrohren in Eingriff gelangt. Eine derartige Muffe 1 sichert somit Hüll- und Mantelrohre in zuverlässiger Weise sowohl gegenüber Schlag- als auch Zugbeanspruchungen.
[0041] In der Darstellung von Fig. 2 ist weiterhin deutlich zu erkennen, dass die Muffe 1 jeweils mit verjüngt ausgebildeten Endbereichen 10 ausgebildet ist, um das Einsetzen in die Hüll- und Mantelrohre so weit als möglich zu erleichtern und überdies, wenn eine derartige Muffenverbindung im Einsatz beispielsweise beim einem Hüllrohr während des Ausbildens eines Bohrlochs zum Einsatz gelangt, im Inneren des Hüllrohrs beispielsweise abtransportiertes Bohrklein nicht unnötig zu behindern und insbesondere eine Unstetigkeitsstelle im in an sich an der Innenseite glatt ausgebildeten Hüllrohr so weit als möglich zu vermeiden.
[0042] In Fig. 3, in welcher die Bezugszeichen der Fig. 1 und Fig. 2 im Wesentlichen beibehalten sind, ist eine Ausführung der Muffe 1 gezeigt, in welcher zwei voneinander verschieden ausgebildete Arten von Bereichen verringerten Durchmessers 3 ausgebildet sind. Hierbei sind in denjenigen Bereichen verringerten Durchmessers 3, welche den beiden Enden 10 der Muffe 1 benachbart sind, beide Wangen des Bereichs verringerten Durchmessers 3 als geneigte, stetig verlaufende Übergangsbereiche 5 ausgebildet. In derartige Bereiche verringerten Durchmessers 3 wird im Fall einer Verbindung von Hüll- und Mantelrohren das jeweilige Hüll- und Mantelrohr 12 lediglich durch Verpressen festgelegt, wobei es bei Aufbringen eines entsprechenden hohen Pressdrucks gelingt, eine derart feste Verbindung zur Verfügung zu stellen, dass ein unbeabsichtigtes Aufweiten derselben hintangehalten ist.
[0043] In den Bereichen verringerten Durchmessers 3, welche der Mittelebene 2 benachbart angeordnet sind, sind jeweils ein geneigter, stetig verlaufender Übergangsbereich 5 ausgebildet sowie ein eine Erhebung 6 darstellender Übergangsbereich mit hinterschnittener Schneide 7. Die Erhebungen 6, welche den exakt gleichen Durchmesser wie den Durchmesser der Muffe 1 in ihrem Endbereich 10 sowie im Bereich der Mittelebene 2 aufweist, gelangen bei einer Verbindung mit dem Hüll- und Mantelrohr 12 diese Erhebung 6 in Anlage an eine Innenwand des Hüll- und Mantelrohrs 12 und im Bereich verringerten Durchmessers 3 wird das Hüll- und Man telrohr soweit es geht in diesen Bereich eingepresst. Die Schneide 7 der Erhebung 6 wird dann im Falle einer Zug- bzw. Druckbeanspruchung in die Innenwandung des Hüll- und Mantelrohrs einschneiden und ein im Wesentlichen lappenförmiges Stück abtrennen, wodurch eine weitere Verbesserung der Verriegelung erreicht wird.
[0044] Bei der Ausbildung von Fig. 4 sind lediglich zwei Bereiche verringerten Durchmessers 3 in der Muffe 1 vorgesehen. Diese Bereiche verringerten Durchmessers 3 sind, wie in den Fig. 1 bis Fig. 3 beschrieben, so ausgebildet, dass sie einen geneigten, stetig verlaufenden Übergangsbereich 5 aufweisen und in einem Bereich vergrößerten Durchmessers 4, hier ein Bereich der Erhebungen 6 und hinterschnittene Schneiden 7 aufweist.
[0045] Bei der Muffe 1 von Fig. 4 ebenso wie den Muffen 1 der Fig. 2 und Fig. 3 ist klar ersichtlich, dass das freie Ende 10 der Muffe 1 mit sich verringerndem Querschnitt ausgebildet ist, um die Muffe einerseits gut in die Hüll- und Mantelrohre einführen zu können, andererseits um am Übergang im Inneren der Rohrverbindung einen möglichst gleichmäßigen, stetigen Übergang zu schaffen und keine Hindernisse für durch die Rohrverbindung durchtretende Gegenstände auszubilden.
[0046] Bei der Ausbildung von Fig. 5 ist das freie Ende 10 der Muffe 1 nunmehr in entgegengesetzte Richtung geneigt ausgebildet. Bei einer derartigen geneigten Ausbildung kann auch im freien Endbereich 10 der Muffe 1 noch eine Verpressung mit den Hüll- und Mantelrohren stattfinden und es wird gleichzeitig ein glatter Übergangsbereich im Inneren der Rohrverbindung geschaffen, sowie eine gewisse Beweglichkeit der Verbindung gewährleistet. Die weitere Ausbildung der Muffe 1 von Fig. 5 ist derart, dass eine derartige Muffe 1 lediglich einen einzigen Bereich verringerten Durchmessers 3 beidseits der Mittelebene 2 der Muffe 1 aufweist, wobei der eine Bereich verringerten Durchmessers 3 mit zwei Seitenwangen ausgebildet ist, die eine geneigt stetigen Verlauf in dem Übergangsbereich 5 ausbilden. Der andere auf der andere Seite der Längsmittelebene 2 der Muffe 1 angeordnete Bereich verringerten Durchmessers 3 weist ebenfalls einen geneigten, stetig verlaufenden Übergangsbereich 5 auf, sowie eine Erhebung 6, an welcher eine Schneide 7 derart ausgebildet ist, dass eine hinterschnittene Kontur entsteht. Eine derartige Muffe kann beispielsweise dann eingesetzt werden, wenn nur geringe Beanspruchungen auf die Rohrverbindung wirken und wenn es insbesondere nicht von Nachteil ist, sollte tatsächlich ein Bereich des Hüllrohrs von der Rohrverbindung abgezogen werden, da sie gegebenenfalls nachträglich wiederum eingebracht werden kann.
[0047] In Fig. 6 ist schließlich eine Verbindung der Muffe 1 mit einem Hüll- und Mantelrohr 12 gezeigt.
[0048] Die Muffe 1, welche in Fig. 6 nicht näher beschrieben ist, weist ein auf der Muffe 1 gepresstes Hüllrohr 12 auf. Der freie Endbereich des Hüllrohrs 12 ist hierbei über die Muffe 1 geführt und in die Bereiche verringerten Durchmessers 3 der Muffe 1 einpresst. Der in Richtung zum freien Ende 10 in der Muffe 1 ausgebildete Bereich verringerten Durchmessers 3 weist hierbei zwei stetig geneigt verlaufende Übergangsbereiche 5 auf. Der Bereich verringerten Durchmessers 3, welcher in Richtung zur Mittelebene 2 der Muffe 1 gerichtet ist, weist einen stetig geneigt verlaufenden Übergangsbereich 5 auf und einen Bereich vergrößerten Durchmessers 4 auf, in welchem Erhebungen 6 sich mit entsprechenden Vertiefungen 8 abwechseln. Die Erhebungen 6 weisen bei dieser Darstellung eine Schneide 7 auf, welche bei Zug- oder Schlagbeanspruchung in die Innenwand des Hüllrohrs 12 eindringt und somit der Pressverbindung eine zusätzliche Festigkeit verleiht.
[0049] In Fig. 7, welche eine Hüll- und Mantelrohrverbindung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, ist die Muffe 1 im Inneren von zwei im Bereich der Ebene 2 aneinanderstoßenden Hüll- und Mantelrohren 12 angeordnet dargestellt.
[0050] Die Muffe 1 bei der Darstellung von Fig. 7 unterscheidet sich von anderen Muffen im Wesentlichen dadurch, dass sie im Bereich der Ebene 2 einen Bereich verringerten Durchmessers aufweist. In diesem Bereich verringerten Durchmessers sind die beiden Enden der Hüll-und Mantelrohre 12 eingepresst dargestellt. Um insbesondere bei einer seitlichen Belastung, d.h. einer von in Richtung der Längsachse der Verbindung abweichenden Belastung ein Aufplatzen der Hüll- und Mantelrohre im Bereich des Stoßes, d.h. im Bereich der Ebene 2 zu verhindern, ist weiterhin eine Manschette 13 vorgesehen, welche die Hüll- und Mantelrohre 12 im Bereich der Mittelebene 2 der Muffe umgibt.
[0051] Schließlich ist die in dieser Figur dargestellte Muffe eine Muffe, welche einen zum Inneren der Rohrverbindung geneigten Endbereich 10 aufweist.
[0052] Sämtliche anderen Elemente von Fig. 7 entsprechen jenen der vorhergehenden Figuren, dass eine nähere Beschreibung weggelassen werden kann.
[0053] In Fig. 8 ist ein besonders einfach ausgebildeter Endbereich der Muffe 1 für die Verwendung in eine Hüll- und Mantelrohrverbindung dargestellt. Die Muffe 1 ist hierbei so ausgebildet, dass ein Bereich verringerten Durchmessers 3 unmittelbar benachbarten dem freien Enden 10 der Muffe 1 ausgebildet sind. An dem freien Ende 10 der Muffe 1 ist hierbei eine Schneide 7 derart ausgebildet, dass die Schneide 7 durch Ablängen der Muffe 1 als ein Schneidgart gebildet wurde. Wie dies erkennbar ist wurde die Muffe 1 in Richtung des Pfeils 14 abgelängt, wodurch ein umlaufender Grat gebildet wurde, welcher an der von einem nicht dargestellten Schneidgerät abgewandten Seite als eine nach außen zu dem Hüll- und Mantelrohr 12 gerichtete Grat bzw. eine Scheide 7 gebildet wurde, wodurch eine zusätzliche Sicherung des Endbereichs der Muffe ohne jeglichen technischen Aufwand erreicht werden kann. Mit einer derartigen Ausbildung der Muffe 1, in welcher sämtliche Bereiche wie in den vorgehenden Figuren bezeichnet sind, wird eine Hüll- und Mantelrohrverbindung zur Verfügung gestellt, in welcher beispielsweise im Bereich des freien Endes 10 ein Eindringen von Verunreinigungen in den Verbindungsbereich mit Sicherheit hintangehalten ist. Überdies ist das Ausbilden von Schneiden 7, welche wie Grate geformt sind, technisch einfach ausführbar und kann beispielsweise durch Umbiegen des freien Randes unter Anschleifen desselben ausgebildet werden, wobei gegebenenfalls auch ganz einfache Grate, wie sie beim Schneiden von Rohren ausgebildet werden, für ein sicheres Eingreifen der Schneide 7 bzw. des Grates des Bereichs verringerten Durchmessers 3 in den anliegenden Bereich eines Hüll- und Mantelrohres 12 genügen können. Da derartige Grate, insbesondere beim Ablängen von Rohren, wie z.B beim Ablängen von Hüll-und Mantelrohren 12 entstehen ist es gemäß der Erfindung möglich diese Grate an den Hüll-und Mantelrohren 12 stehen zu lassen und auf diese Weise eine weitere Sicherung durch denjenigen Teil eines Grats, welcher zur Innenseite des jeweiligen Hüll- und Mantelrohres 1 gerichtet ist, durch ein Verpressen um eine Muffe 1 zu erhalten. Hierbei presst sich der nach Innen gerichtete Teil des Grats in die Muffe 1 ein, so dass eine zusätzliche allein durch ein Ablängen der eingesetzten Rohre erhaltene Sicherung erzielt wird. Es erübrigt sich festzuhalten, dass in einem derartigen Fall der nach außen gerichtete Teil des Grats von dem Hüll- und Mantelrohr 12 keine Funktion hat, aber insbesondere während eines Pressens abgeflacht wird oder unter einer aufgepressten Manschette 13 zu liegen kommt und gegebenenfalls in diese geringfügig eindringt, so dass auch eine gesonderte Bearbeitung eines üblichen bei einem Ablängen gebildeten Grats nicht erforderlich ist und diese in der erfindungsgemäßen Hüll- und Mantelrohrverbindung jedenfalls sofern vorhanden mitgenutzt werden kann.
[0054] Es erübrigt sich festzuhalten, dass Wandstärken und spezielle Materialien der Einzelbestandteile frei gewählt werden können. Muffe und Hüll- bzw. Mantelrohr sind hierbei üblicherweise aus Metall gefertigt, insbesondere Stahl oder Nicht-Eisenmetallen, da Verbindungen aus Kunststoff oder Gummi die nötige Festigkeit nicht zur Verfügung stellen könnten.

Claims (15)

  1. Ansprüche
    1. Hüll- und Mantelrohrverbindung, umfassend zwei im Bereich ihrer freien Enden verbindbare, insbesondere metallische Hüll- und Mantelrohre (12) sowie eine mit einem Inneren der freien Enden der Hüll- und Mantelrohre (12) wechselwirkende Muffe (1), welche Muffe (1) über ihre Länge zumindest im mit den Hüll- und Mantelrohren (12) verbundenen Zustand wenigstens zwei sich zu beiden Seiten einer Mittelebene (2) erstreckende Bereiche verringerten Durchmessers (3) aufweist, wobei jeder Bereich verringerten Durchmessers (3) von einem Bereich vergrößertem Durchmessers (4) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Übergang zwischen dem Bereich verringerten Durchmessers (3) und dem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) wenigstens eine dem Durchmesser des Bereichs verringerten Durchmessers (3) entsprechende Vertiefung (8) sowie wenigstens eine als eine Schneide (7) ausgebildete, im Wesentlichen dem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) entsprechende Erhebung (6) ausgebildet ist, dass der wenigstens eine als Schneide (7) ausgebildete Bereich vergrößerten Durchmessers unmittelbar an den freien Enden der Muffe (1) ausgebildet ist, dass die wenigstens eine Schneide (7) als scharfe eine hinter-schnittene Kontur aufweisende Kante der Erhebungen (6) ausgebildet ist, und dass in einem mit der Muffe (1) verbundenen Zustand die Hüll- und Mantelrohre (12) in die Bereichen verringerten Durchmessers (3) der Muffe (1) eingepresst vorliegen und jeder als Schneide (7) ausgebildete Bereich der Bereiche vergrößerten Durchmessers (4) der Muffe (1) in Eingriff in dem jeweiligen Hüll- und Mantelrohr (12) vorliegt.
  2. 2. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Mittelebene (2) der Muffe (1) eine Mehrzahl von Bereichen verringerten Durchmessers (3) angeordnet ist.
  3. 3. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem von der Mittelebene (2) der Muffe (1) beabstandeten Bereich vergrößerten Durchmessers (4) der Muffe (1) eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Vertiefungen (8) und Erhebungen (6) bzw. Schneiden (7) angeordnet ist.
  4. 4. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig der Mittelebene (2) wenigstens in jeweils wenigstens einem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Vertiefungen (8) und Erhebungen (6) bzw. Schneiden (7) angeordnet ist.
  5. 5. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden (7) jeweils zu der Mittelebene (2) der Muffe (1) gerichtet sind.
  6. 6. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Mittelebene (2) der Muffe (1) jeweils in wenigstens einem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) die Schneiden (7) zu der Mittelebene (2) gerichtet ausgebildet sind und dass jeweils wenigstens in einem weiteren Bereich vergrößerten Durchmessers (4) die Schneiden (7) zu einem freien Ende der Muffe (1) gerichtet ausgebildet sind.
  7. 7. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (10) der Muffe (1) verjüngt und gegebenenfalls zu einem hohlen Innenbereich der Muffe (1) geneigt ausgebildet sind.
  8. 8. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein von den Schneiden abgewandter Übergangsbereich von dem Bereich verringerten Durchmessers (3) zu dem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) als geneigter, stetig verlaufender Übergangsbereich (5) ausgebildet ist und dass ein die Schneiden (7) aufweisender Bereich der Erhebung (6) von dem Bereich verringerten Durchmessers (3) zu dem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) als hinterschnittener Bereich ausgebil-det ist.
  9. 9. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig der Längsmittelebene (2) wenigstens zwei Bereiche verringerten Durchmesser (3) ausgebildet sind.
  10. 10. Hüll- und Mantelrohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Stoßbereich der Hüll- und Mantelrohre eine insbesondere in einem Bereich verringerten Durchmessers eingreifende Manschette (13) vorgesehen ist.
  11. 11. Verfahren zur Ausbildung einer Verbindung von Hüll- und Mantelrohren (12), bei welcher zwei freie miteinander zu verbindende Enden von insbesondere metallischen Hüll- und Mantelrohren (12) mittels einer mit einem Inneren den freien Enden der Hüll- und Mantelrohre (12) wechselwirkenden Muffe (1) verbunden werden, wobei die Muffe (1) nach einem Verpressen wenigstens zwei sich zu beiden Seiten einer Mittelebene (2) erstreckende Bereiche verringerten Durchmessers (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein einem freien Ende eines Hüll- und Mantelrohrs (12) benachbarter Bereich in den sich zu einer Seite der Längsmittelebene erstreckenden Bereich verringerten Durchmessers (3) oder gemeinsam mit einem einer Schneide (7) benachbarten Bereich der Muffe (1) durch Aufbringen einer sich radial zu der Muffe (1) gerichteten Kraft verpresst wird, ebenso wie ein freies Ende eines zweiten Hüll- und Mantelrohrs (12) mit dem zweiten sich von dem ersten Bereich verringerten Durchmessers (3) auf einer entgegengesetzten Seite der Längsmittelebene erstreckenden Bereich verringerten Durchmessers (3) oder gemeinsam mit einem zweiten sich auf einer entgegengesetzten Seite der Längsmittelebene erstreckenden Bereich der Muffe (1) verpresst wird, dass für eine Sicherung der Pressverbindung in einem verbundenen Zustand der Hüll- und Mantelrohre (12) wenigstens der als Schneide (7) ausgebildete Bereich des Bereichs vergrößerten Durchmessers (4) der Muffe (1) durch eine Zug-, Druck- oder Schlagbeanspruchung in Eingriff in eine Innenseite der Hüll- und Mantelrohre (12) gebracht wird, und dass zwischen den Hüll- und Mantelrohren (12) sowie der Muffe (1) in einem verpressten Zustand, wenigstens die freien Enden der Muffe (1) durch unmittelbar an den freien Enden der Muffe (1) ausgebildete, in die Hüll- und Mantelrohre eindringende Schneiden gesichert werden.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Hüll- und Mantelrohren (12) sowie der Muffe (1) in einem verpressten Zustand, jeweils an einem Übergang zwischen dem Bereich verringerten Durchmessers (3) und dem Bereich vergrößerten Durchmessers (4) des Hüll- und Mantelrohrs (12) eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Schneiden (7) in Eingriff gebracht wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Zug-, bzw. Druck- und/oder Schlagbeaufschlagung der Hüll- und Mantelrohrverbindung (12) jeweils zu einer Mittelebene (2) der Muffe (1) gerichtete Schneiden (7) in Eingriff in die Innenwand des Mantel- und Hüllrohrs (12) gebracht werden.
  14. 14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11,12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Bereiche verringerten Durchmessers (4) beidseitig der Längsmittelebene der Muffe (1) durch Verpressen der Hüll- und Mantelrohre (12) mit der Muffe (1) ausgebildet werden.
  15. 15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Manschette über einem Stoßbereich der Hüll- und Mantelrohre insbesondere einem Bereich verringerten Durchmessers angeordnet wird. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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