AT148143B - Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische.

Info

Publication number
AT148143B
AT148143B AT148143DA AT148143B AT 148143 B AT148143 B AT 148143B AT 148143D A AT148143D A AT 148143DA AT 148143 B AT148143 B AT 148143B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chamber
inlet chamber
openings
jet
chambers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Dr Ing Feifel
Original Assignee
Eugen Dr Ing Feifel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT145188D external-priority patent/AT145188B/de
Application filed by Eugen Dr Ing Feifel filed Critical Eugen Dr Ing Feifel
Application granted granted Critical
Publication of AT148143B publication Critical patent/AT148143B/de

Links

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des in der österr. Patentschrift Nr. 145188 geschützen Verfahrens zur Trennung physikalischer Gemische mit tropfbar flüssigem oder gasförmigem   Gemischträger,   bei welchem das Gemisch als gerader, um seine Achse sieh drehender Strahl durch ein feststehendes Gehäuse   hindurchgeführt   wird, sowie Vorrichtungen zur   Ausführung   dieses erweiterten Verfahrens. 



   Bei jenem Verfahren sowie bei den entsprechenden Vorrichtungen wird eine eingeleitete Umfangsgeschwindigkeit vu des Gemisches zunächst dadurch gesteigert, dass das umlaufende Gemisch näher an die Umdrehungsachse herangeführt wird, wobei   v" gemäss   dem als   Flächensatz   bekannten Gesetz der Mechanik (Satz vom konstanten Drall) im umgekehrten Verhältnis zum Abstand von der Umdrehungs- 
 EMI1.1 
 für die spezifisch schweren Teilchen, den Strahl zu verlassen. 



   Dabei kann es geschehen, dass einzelne Teilchen des   auszuseheidenden   Gutes die notwendige Annäherung an die Umdrehungsachse nicht mitmachen, nämlich jene Teilchen, bei denen die Resultierende aus allen angreifenden Kräften, wie Fliehkraft, Schleppkraft, Bahndruck, Reibung, Eigengewicht, tangential oder nach aussen gerichtet ist. Die Folge davon ist eine Anreicherung des Gemisches in der Wandnähe und-da diese Teilchen ständig   herumwirbeln-eine Erhöhung   der Energieverluste und eine Verschlechterung des Ausscheidegrades. 



   Zur Vermeidung dieser Mängel wird gemäss der Erfindung die der Erzeugung einer Potentialumlaufströmung des Gemisches dienende   Einlaufkammer mit   einer zweiten, an der Trennwand mit   Öffnungen   versehenen Kammer ganz oder teilweise umgeben, wobei an beiden Seiten der   Trennung-   wand gleicher oder annähernd gleicher Druck gehalten wird. Die Öffnungen in der Trennwand der beiden Kammern können sich hiebei schlitzartig oder beliebig anders gestaltet bis zur zentralen Austrittsöffnung aus der Einlaufkammer erstrecken.

   Der Austritt der schwereren Teilchen aus dem Gemisch erfolgt nun nicht nur hinter der zentralen Austrittsöffnung aus der Einlaufkammer, d. h. aus dem mehr oder weniger stark eingeschnürten Strahl, sondern schon während der Strahlbildung in der Einlaufkammer, u. zw. erfolgt der Austritt durch die Öffnungen in der Trennwand zwischen den beiden Kammern nach der äusseren Absetzkammer, aus welcher das abgeschiedene Gut in Pausen oder durch eine beliebige bekannte Austragvorrichtung auch fortlaufend abgezogen werden kann. 



   Es sind Fliehkraftabscheider bekannt, bei denen ebenfalls eine Schleuderkammer mit kreisförmigem oder spiralförmigem Querschnitt von einer konzentrischen oder exzentrischen   Absetzkammer   umgeben ist und mit dieser durch Öffnungen in der Trennwand beider Kammern in Verbindung steht. 



  In der Einlauf (Schleuder-) kammer dieser Fliehkraftabscheider wird aber, wie aus ihrer Bauweise klar hervorgeht, eine dem Flächensatz angepasste, d. h. der Potentialströmung bis an die zentrale Austritts- öffnung aus der Einlaufkammer heran   möglichst   nahe kommende   Umlaufströmung   weder angestrebt noch erreicht. Die Strömung ist vielmehr stark durchwirbelt und von Querströmungen durchzogen und besitzt keine solche geringsten Arbeitsaufwandes, wie die in der vorliegenden Erfindung verweitete angenäherte Potentialströmung. 



   In anderen Fliehkraftabscheidern mit einer Einlaufkammer und einer aussenliegenden Absetzkammer wird absichtlich eine Flüssigkeitsströmung-also nicht nur ein Austritt des   Siehtgutes dureh   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Verbindungsöffnungen beider Kammern hervorgerufen, um das auszuscheidende Gut durch solche die   Umlaufströmung   radial durchsetzende Querströmungen mit Sicherheit auszutragen. Als Folge hievon besteht für die auszuscheidenden Gemisehteilchen, insbesondere für die kleinen und kleinsten Teilchen, die Gefahr, dass sie auf ihrem Weg aus dem Innern der Schleuderkammer an die Schleuderkammerwand oder in der Absetzkammer, immer wieder von unberechenbare Querströmungen erfasst, abgelenkt und schliesslich in den Bereich des abziehenden Flüssigkeitsstromes gezogen werden, also nicht'ausgeschieden werden. 



   Im Gegensatz hiezu gelangen die Teilchen in einer Einlaufkammer gemäss der Erfindung, d. h. in einer   Umlaufströmung   gemäss   dem-Flächensatz, ungestört   von Querströmungen und auf kürzestem Weg aus dem Innern, der Einlaufkammer an die Trennwand beider Kammern und schliesslich durch die Öffnungen dieser Trennwand zur Ausscheidung. Eine nennenswerte störende Strömung durch diese Öffnungen findet hiebei nicht statt, weil der Druck zu beiden Seiten der Trennwand gleichgehalten wird. 



  Der mangelhafte Ausscheidungsgrad von Fliehkraftabscheidern mit einer von der Potentialströmung stark abweichenden Strömung in der Einlaufkammer oder mit radialen Querströmungen zur Umlaufströmung ist aber auf diese Strömungen   zurückzuführen   und äussert sich dieser Fehler der bekannten Abscheider besonders dort, wo es sich um die Ausscheidung sehr fein zerteilten Gutes aus dem Gemisch handelt. Dagegen ergeben   Sehleuderkammern,   in denen die Umlaufströmung dem   Flächensatz   angepasst 
 EMI2.1 
 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstandin beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. 



   Fig.   l   zeigt einen Längsschnitt durch eine Einlaufkammer, Fig. 2 einen   dazugehörige. n Querschnitt,   Fig. 3 eine andere   Ausführungsform   im Längsschnitt, Fig. 4 eine Einzelheit hiezu ; die Fig. 5,6 und 7 zeigen im Längsschnitt und Querschnitt eine weitere Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes. In allen Abbildungen sind gleiche Teile mit gleichen Buchstaben bezeichnet. 



   Die   Einlaufkammer oder Schleuderkammer   ist von einer zweiten Kammer A umgeben, und die Trennwand zwischen beiden Kammern ist mit schlitzartigen Öffnungen   Si,     8"... verstehen,   derart, dass zu beiden Seiten dieser Wand gleicher oder wenigstens annähernd gleicher Druck herrscht. Eine Wand   Ii   schliesst mit der Öffnung   Oi   an den feststehenden Gehäuseraum an, in dem nach dem Stammpatent Nr. 145188 die noch im Gemisch enthaltenen spezifisch schwereren Beimengungen den freien umlaufenden Gemischstrahl verlassen. An der Kammer   A   ist ein verschliessbarer Abzugsstutzen D vorgesehen, um das abgeschiedene Gut in Pausen oder fortlaufend abziehen zu können. Weiter bezeichnet 1 den Stutzen zum Eintritt des zu trennenden Gemisches.

   Durch die   Verbindungsöffnungen 8"S,...   der beiden unter gleichem Druck stehenden Kammern    und L   stellt sich keine Strömung ein, es können aber die von der Fliehkraft an die Schleuderkammerwand gepressten Teilchen beim Vorübergang an diesen Öffnungen den Strahl verlassen, um sich in A abzusetzen. 



   In Fig. 3 ist im Schnitt eine andere Ausführungsform der Schleuderkammer dargestellt. Das durch den Stutzen 1 eintretende Gemisch wird durch die Leitschaufeln L in Drehung versetzt ; die Form dieser Leitschaufeln geht aus Fig. 4, aus einem Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 3 hervor. Die Schleuderkammer Ei ist wieder von der Absetzkammer A umgeben und steht mit dieser durch schlitzartige Öff- 
 EMI2.2 
 kammer oder   Gehäusezelle   bezeichnet, durch die das vorgereinigte Gemisch gemäss des Stammpatentes
Nr. 145188 als freier umlaufender Strahl durch die zentrale Öffnung   0] hindurchgeleitet   wird. 



   Die Fig. 5.6 und 7 zeigen im   Längsschnitt   und Querschnitt eine andere Ausführungsform, bei der zwei Sehleuderkammern E1 und E2 hintereinandergeschaltet und von getrennten Absetzkammern A, und A2 umgeben sind. Das bei   Oi   aus der Kammer      austretende vorgereinigte Gemisch gelangt un- mittelbar in die zweite   Schleuderkammer E, gegebenenfalls   in weitere   ähnlich   gebaute   Schleuderkammern,   und wird erst aus der letzten Kammer, im   vorliegenden Fall bei02, seiner weiteren Verwendung,   Reinigung gemäss dem Stammpatent Nr. 145188, zugeführt. Dabei bedarf es beim Übergang von einer Kammer E in die folgende keines neuen Drehimpulses für das Gemisch, da der Drall der Strömung annähernd erhalten bleibt.

   Die Öffnungen   Si, ...   können in allen Fällen beliebig gestaltet und, in der Richtung der Um- drehungsachse gesehen, beliebig verteilt sein bzw. bis dicht an die Austrittsöffnung aus der Schleuder- kammer   Oi, Os... heranreichen,   sofern nur keine nennenswerte Druckunterschiede zwischen einzelnen Öffnungen bzw. zwischen einzelnen Stellen einer und derselben Öffnung entstehen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Trennung physikalischer Gemische mit tropfbar flüssigem oder gasförmigem Gemischträger in einer dem Flächensatz angepassten Umlaufströmung des Gemisches nach Stamm- patent Nr. 145188, dadurch gekennzeichnet, dass man die der Strahleinschnürung vorgeschaltete Ein- laufkammer mit einer zweiten, an der Trennwand mit Öffnungen versehenen Kammer ganz oder teil- weise umgibt, wobei beide Kammern zu beiden Seiten der Trennwand auf gleichem oder annähernd gleichem Druck erhalten werden, um namentlich die schwereren Teilchen schon während der Bildung der Umlaufströmung konstanten Dralls abscheiden zu können. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Umlaufströmung konstanten Dralls angepasste Einlaufkammer (Ei) von einer zweiten Kammer (A) umgeben und die Trennwand zwischen beiden Kammern mit Öffnungen (S1, S2 ...) versehen ist, derart, dass zu beiden Seiten der Trennwand gleicher oder angenähert gleicher Druck herrscht, um namentlich die schwereren Teilchen schon aus der zur Bildung des sich drehenden Gemischstrahls dienenden Einlaufkammer abzuscheiden. EMI3.1 achse gesehen, bis gegen die Austrittsöffnung aus der Einlaufkammer bzw. bis gegen die Strahleinschnürung hin erstrecken. EMI3.2
AT148143D 1935-01-19 1935-10-29 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische. AT148143B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT145188D AT145188B (de) 1935-01-19 1935-01-19 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische.
AT148143T 1935-10-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT148143B true AT148143B (de) 1936-12-28

Family

ID=25606872

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT148143D AT148143B (de) 1935-01-19 1935-10-29 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT148143B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154793B (de) * 1956-01-04 1963-09-26 Hans Georg Noeller Dr Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Gasgemischen durch die Einwirkung von Zentrifugalkraeften

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154793B (de) * 1956-01-04 1963-09-26 Hans Georg Noeller Dr Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Gasgemischen durch die Einwirkung von Zentrifugalkraeften

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69112498T2 (de) Gleichstrom zyklonische Abtrennvorrichtung und ihre Anwendungen.
DE68920912T2 (de) Wirbelrohr-Abscheider.
DE2802748A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur reaktion oder zum material- und/oder energieaustausch zwischen fliessfaehigen medien
CH620376A5 (de)
DE2443487A1 (de) Magnetscheidersystem
DE2108724A1 (de) Abscheider für Gemische aus Gasen und Flüssigkeiten
DE3623892A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur trennung der einzelnen phasen von mehrphasigen stroemenden medien
AT148143B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische.
DE1519985A1 (de) Einrichtung zum Ausdampfen von Fluessigkeiten
DE1006802B (de) Absetzzentrifuge
DE1794340C2 (de) Zentrifugalabscheider
DE329779C (de) Zyklonartige Vorrichtung zum Ausscheiden fester Beimengungen aus Gasen, Daempfen und Fluessigkeiten
EP0398864A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Stoffen aus einem Medium
DE3911538C2 (de)
DE69931519T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur mischung von fliessenden gasen und pulverförmigem material
DE916617C (de) Vorrichtung zum Abscheiden fester, in einem Gasstrom enthaltener Bestandteile
AT145188B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische.
DE3337862A1 (de) Geraet zum trennen von feststoffmischungen, insbesondere von erzmischungen, in wenigstens drei produkte mit unterschiedlicher wichte
DE410681C (de) Vorrichtung zur Verteilung eines mit Stoffteilchen versetzten und aus einer Hauptleitung kommenden Gasstromes auf mehrere Nebenleitungen
DE102012107005A1 (de) Rührwerkskugelmühle
DE3049752T1 (de) Apparatus for gas scrubbing
AT254156B (de) Einrichtung für die Trennung von Medien verschiedener Massenträgheit
CH190419A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trennung physikalischer Gemische.
DE973021C (de) Fliehkraft-Staubabscheider mit einer von der Rotationsstroemung in der Achsrichtung geradeaus durchlaufenden mehrstufigen Schleuderkammer
AT259531B (de) Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Erzeugung von trombenartigen Drehströmungen