AT147650B - Verwendung von phosphorhaltigen Aluminium-Silizium-Legierungen für Gegenstände, die reibender Beanspruchung, insbesondere bei erhöhter Temperatur, unterworfen sind. - Google Patents

Verwendung von phosphorhaltigen Aluminium-Silizium-Legierungen für Gegenstände, die reibender Beanspruchung, insbesondere bei erhöhter Temperatur, unterworfen sind.

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AT147650B
AT147650B AT147650DA AT147650B AT 147650 B AT147650 B AT 147650B AT 147650D A AT147650D A AT 147650DA AT 147650 B AT147650 B AT 147650B
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  Verwendung von phosphorhaltigen Aluminium-Silizium-Legierungen für Gegenstände, die reibender
Beanspruchung, insbesondere bei erhöhter Temperatur, unterworfen sind. 



    Gegenstand der Erfindungist die Herstellung von Kolben, Lagern und andern, reibender Beanspruchung   unterworfenen Maschinenteilen aus einer Legierung des Aluminiums mit 5-40% Si und einem Phosphorgehalt von   0'001 bis 0'1%.   Die Erfindung beruht darauf, dass gerade der Phosphorzusatz in den genannten Grenzen die Gleiteigenschaften und   Verschleissfestigkeit   derartiger Legierungen auch in der Wärme ausserordentlich günstig beeinflusst. 



   Bereits Legierungen mit Silizium gehalten von 5 bis   15%   zeigen durch den Phosphorzusatz eine wesentliche Verbesserung der Gleiteigenschaften. Besonders günstig wirkt sich dieser Phosphorzusatz aber bei den übereutektischen Legierungen mit Siliziumgehalten von 15 bis   25%   aus. Sogar Legierungen mit bis   40%   Silizium, die wegen ihrer Sprödigkeit für nicht verwendbar gehalten wurden, können durch den Phosphorzusatz für die Zwecke der Erfindung brauchbar gemacht werden. 



   Ausser Silizium und Phosphor in den genannten Mengen können der Legierung noch die für Aluminiumlegierungen an sich bekannten Zusätze von Magnesium, Nickel, Chrom, Mangan, Kobalt, Kupfer-einzeln oder kombiniert-in Mengen, wie sie in üblicher Weise angewendet werden, zugesetzt sein, um gewisse Spezialeigenschaften dieser Legierungen, wie Härte, Festigkeit oder Dehnung, zu beeinflussen. 



   Ausser den bereits genannten Kolben, Lagern und Motorenzylindern können auch   ähnliche   andere, gleichfalls Reibungsbeanspruchungen, besonders in der Wärme, unterworfene Maschinenteile, wie Formzeuge für Brikettpressen, Brikettschwalbungen, Zylinderbuchsen, aus der genannten Legierung hergestellt werden. Abgesehen von den guten Gleiteigenschaften, ist auch die Pressbarkeit der genannten Legierungen durch den Phosphorzusatz so weit verbessert, dass sich eine Verarbeitung mittels Pressen als möglich erweist. 



   Die Herstellung der Maschinenteile erfolgt dabei zweckmässig so, dass zunächst eine AluminiumSilizium-Legierung in den beabsichtigten Gehaltsgrenzen hergestellt und dann   der Phosphor unter Berück-   sichtigung des Abbrandes zugesetzt wird. 



   Besonders zweckmässig erfolgt die   Einführung   des Phosphors jedoch nicht in elementarer Form, sondern in Form von Phosphorpentachlorid. Es wird hiebei erreicht, dass infolge der Zersetzung des Phosphorpentachlorids der Phosphor allmählich und fast verlustlos in die Schmelze übergeführt wird. 



  Darüber hinaus wird aber dabei gleichzeitig eine reinigende Wirkung infolge des entweichenden Chlors ausgeübt. Mit einer Menge von etwa 0'2% vom Gewicht des zu reinigenden Metalls an Phosphorpenta- 
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 Verbesserung der mechanischen Eigenschaften gemacht. Die Erfindung besteht in der Verwendung der an sich bekannten Legierungen zur Herstellung von Gegenständen, die reibender Beanspruchung unterworfen sind. Für die Brauchbarkeit derartiger Gegenstände spielen ja weniger die mechanischen Eigenschaften als vielmehr die Gleitfähigkeit, die   Wärmedehnung   und die Wärmeleitfähigkeit, d. h. ausschliesslich physikalische Eigenschaften, eine Rolle. Es hat sich nun gezeigt, dass gerade der Phosphorzusatz in dieser Hinsicht eine nicht unbeträchtliche Verbesserung bringt. So ist es z.

   B. gelungen, mit Hilfe der Erfindung Kolben zu erzeugen, die in Automobilmotoren eine Laufdauer bis etwa 150.000 km aufwiesen, d. i. eine Lebensdauer, die noch vor wenigen Jahren für unerreichbar gehalten wurde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Die Verwendung von Aluminiumlegierungen mit   Siliziuirgehalten   von 5 bis 40%, vorzugsweise von 15 bis 25%, und einem Phosphorgehalt in den Grenzen von   0'001   bis 0'1%, gegebenenfalls neben geringen weiteren Zusätzen von Magnesium, Nickel, Chrom, Mangan, Kupfer oder Kobalt, einzeln oder kombiniert, für Gegenstände, die reibender Beanspruchung, insbesondere bei erhöhter Temperatur, unterworfen sind, wie z. B. Kolben, Brikettschwalbungen, Lager u. dgl. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen nach Anspruch 1, wobei der Phosphor in die verwendeten Aluminiumlegierungen in Form von Phosphorverbindungen eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man den Phosphor in Form von Phosphorpentachlorid einführt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT147650D 1932-08-08 1933-07-24 Verwendung von phosphorhaltigen Aluminium-Silizium-Legierungen für Gegenstände, die reibender Beanspruchung, insbesondere bei erhöhter Temperatur, unterworfen sind. AT147650B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977469C (de) * 1949-11-16 1966-07-14 Kurt Dr-Ing Dies Verwendung von Kupfer- und Nickel-Legierungen fuer Gleitzwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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