AT147471B - - Google Patents

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung von Blei-Tellurlegierungen. 



   Gemäss Patent Nr. 142234 werden die Mäntel für elektrische Kabel aus binären Blei-Tellurlegierungen mit geringem Tellurgehalt, vorzugsweise aus Legierungen von technischem Reinblei mit nur bis zu 1% Tellur Hergestellt. Es hat sich herausgestellt, dass bei der Herstellung solcher Legierungen insofern gewisse Schwierigkeiten eintreten, als die Herstellung der Legierungen bei wesentlich höheren Temperaturen stattfinden muss als das Giessen bei ihrer weiteren Verarbeitung, so dass die Abkühlung auf die Giesstemperatur entweder durch komplizierte Öfen oder durch im fortlaufenden Betrieb sehr lästiges Warten erzielt werden muss. 



   Die Erfindung schafft Abhilfe mit einem besonderen Herstellungsverfahren für die Legierungen. 



  Gemäss der Erfindung wird die für eine bestimmte Gewichtsmenge der gewünschten Blei-Tellurlegierung benötigte Tellurmenge in Form des   Blei-Tellur-Eutektikums,   dessen Bleigehalt   21. 5%   beträgt, in eine auf die erforderliche Lösungstemperatur überhitzte Reinbleischmelze von geringerem Gewicht als der Fertiglegierung entspricht, eingebracht, aufgelöst bzw. bei der notwendigen Temperatur verschmolzen und erst darauf die Restbleimenge in fester Form in die Schmelze eingebracht und aufgelöst, ohne dass absichtlich eine weitere Wärmezufuhr hervorgerufen wird. Im Gegenteil sollen die Schmelzöfen nach Möglichkeit derart gebaut sein, dass auch unbeabsichtigt keine weitere Wärmezufuhr stattfindet, damit die Schmelze sich bei der Auflösung der Restbleimenge rasch abkühlen kann.

   Die Gewichte der zur Lösung erforderlichen sowie der nachträglich zuzusetzenden Bleimenge können aus Schmelzwärme und spezifischer Wärme und den für die Lösung bzw. das Giessen erforderlichen Temperaturen errechnet werden. Es empfiehlt sich, etwa die Hälfte der Reinbleimenge nachträglich zuzusetzen, weil man dann gerade etwa zu der Giesstemperatur der Fertiglegierung von ungefähr 350  C kommt. Das Verfahren gemäss der Erfindung vermeidet den Abbrand von Tellur, der bei der Herstellung der Gesamtmenge der Fertiglegierung bei der für die Auflösung des Eutektikums praktisch anzuwendenden Temperatur von 500  C eintritt, und gestattet trotzdem die Herstellung homogener Legierungen. 



   Das Verfahren ist seinem Wesen nach auch bei einer solchen Herstellung von Blei-Tellur-Legierungen anwendbar, bei der nicht das Eutektikum, sondern die Blei-Tellur-Verbindung Pb Te (Altait) in die Bleischmelze eingeführt wird. Allerdings ist dann die Gefahr des Tellur-Abbrandes grösser, weil die Schmelztemperatur des Pb Te etwa bei   920    C liegt und besondere Massnahmen zur Verhütung übermässigen Schäumens und Oxydierens der Bleischmelze getroffen werden müssen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Blei-Tellurlegierungen nach Patent Nr. 142234, insbesondere für Mäntel elektrischer Kabel mit Tellurgehalten bis zu 1%, dadurch gekennzeichnet, dass das Tellur in Form des   Blei-Tellur-Eutektikums   oder in Form von Bleitellurid in einer auf die erforderliche Lösungstemperatur überhitzten Reinbleischmelze aufgelöst wird, deren Menge nur einem Teil der in der Endlegierung erforderlichen Bleimenge entspricht, und erst darauf die Restbleimenge in fester Form in die
Schmelze eingebracht und aufgelöst wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blei-Tellur-Eutektikum in eine Reinbleischmelze eingeführt wird, deren Menge der Hälfte oder weniger als der Hälfte des Gesamtbleigehaltes der Endlegierung entspricht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT147471D 1933-04-13 1935-07-25 AT147471B (de)

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DES109053D DE714024C (de) 1933-04-13 1933-04-13 Verfahren zur Herstellung von zu Maenteln von elektrischen Kabeln weiterzuverarbeitenden Blei-Tellur-Legierungen mit einem Tellurgehalt bis zu 1%
DE147471X 1934-07-26

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