AT147328B - Keimfreie Wasserfilter nach dem Chlorungsverfahren in Verbindung mit porösen Kunststeinen. - Google Patents

Keimfreie Wasserfilter nach dem Chlorungsverfahren in Verbindung mit porösen Kunststeinen.

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AT147328B
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Oskar Ing Kriwaczek
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Oskar Ing Kriwaczek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Diese Erfindung verwertet zur Keimtötung und Vergütung des Wassers das seit vielen Jahren bereits bekannte und in Grosswasseranlagen viel verwendete Verfahren der Chlorung. 



   Nach dem allgemeinen Vorgang wird das zu reinigende Wasser reichlich mit Chlor versetzt, muss längere Zeit im Niederschlagbecken verbleiben, wo die chemische und bakterientötende Einwirkung 
 EMI1.2 
 Chlor aus dem Wasser entfernt wird. Diese Chlorumwandlungsanlagen sind zum Grossteil gefüllt mit aktiver Kohle, wo das Chlor entweder adsorbiert oder chemisch umgewandelt wird. 



   Die Anwendung dieses Prozesses in Verbindung mit porösen Kunststeinfiltern als Feinfilter in kleinen und kleinsten Ausführungen bietet wertvolle Vorteile. 



   Prüfungen haben ergeben, dass bei Anwendung von Feinfiltern aus feinporigem Kunststein die Einwirkungszeit des Chlors, um das Wasser keimfrei zu machen, derart gering ist, dass die praktisch vernachlässigt werden kann, zum Unterschied von Anlagen, die Grobfilter wie Sandfilter u. dgl. verwenden. Dank der Struktur des porösen Filtermaterials findet die Entkeimung und chemische Reaktion bei diesen Feinfiltern direkt in den Wandungen des Filterkörper statt. Diese Erscheinung erklärt sich daraus, dass die Wasserteilchen beim Durchwandern durch die Steinporen Geschwindigkeits-und Richtungsänderungen in turbulentartiger Weise mitmachen müssen, so dass die Chlorionen mit den Keimen in innige Berührung kommen. 



   Nach der Filtration muss das noch im Filtrat vorhandene   überschüssige   Chlor wieder entfernt werden, um das Wasser genussfähig zu machen. Dieser Entchlorungsprozess findet nun bei diesen kleinen Feinfiltern selbst im Innern der Filterkörper statt. Durch die räumliche Begrenzung des   Filterhohl-   raumes ist es nur durch eine besondere Einrichtung möglich, eine vollkommene   Entchlorung   zu erzwingen. 



  Diese Einrichtung kann in verschiedener Form ausgeführt werden und hat die Aufgabe, das Wasser durch eine reichlich bemessene Entchlorungsschichte   ? u führen.   



   Fig. 1 und Fig. 2 stellt ein   Ausführungsbeispiel   in Auf-und Grundriss dar. 



   Eine Filterkerze aus porösem   Kunststein.   bestehend aus der porösen Zelle a und der aufgekitteten 
 EMI1.3 
 Einrichtung hat den Zweck, das durch den porösen Zylinder dringende Wasser spiralförmig durch die Entchlorungsmasse bis ins Zentrum zu führen, wo es durch das Ablaufrohr abfliesst. Die zylindrische Blechspirale e ist an den Enden durch Deckeln d verschlossen und die Zwischenräume mit   Entchlorungs-   material ausgefüllt. Das Zentrum der Spirale ist als Rohr/ausgebildet und ist in Verbindung mit dem   Auslaufrohr e. Der Durchlauf des   Wassers von der Spirale ins zentrische Rohr erfolgt durch feine Schlitze   g   die auch verhindern, dass die Füllmasse mit dem Filtrat mitgerissen wird. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Poröse Feinfilter, arbeiten nach dem Chlorsterilisierungsverfahren.   gekennzeichnet   dadurch, dass die im Innern des Filterkörpers befindliche Entchlorungseinrichtung derartig beschaffen ist, dass sie das Wasser zwingt, einen bestimmten Schichtweg der   Entchlorungsmasse   zu durchwandern. 

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Claims (1)

  1. 2. Feinfilter nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Entchlorungseinrichtung aus einer Blechspirale besteht, die an den Stirnflächen mit Deckeln versehen ist und im Zentrum ein Rohr mit Schlitzen besitzt. <Desc/Clms Page number 2> 3. Feinfilter nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Entchlorungseinrichtung aus EMI2.1 so dass das Wasser die in den Zylindern befindliche Entchlorungsmasse mit steter Richtungsänderung durchlaufen muss. EMI2.2
AT147328D 1935-10-11 1935-10-11 Keimfreie Wasserfilter nach dem Chlorungsverfahren in Verbindung mit porösen Kunststeinen. AT147328B (de)

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