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Abfeuern ausser Berührung mit dem Geschoss steht, das sie bei Abgabe des Schusses zur Explosion bringen soll, so dass, wenn die Patrone z. B. beim Laden herabfallen sollte, keine der Zwischenladungen entzündet wird. Werden mehr als zwei Geschosse verwendet,
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Zwischenladung hinter dem vordersten Geschoss am schwächsten, jene vor dem hintersten Geschoss am stärksten zu wählen, so dass die von der Explosion der Zwischeniadungcn herrührenden Gase der VorwärtsbewegUng der hinter ihnen befindlichen Geschosse einen vom vorderen zum hinteren Ende der Patrone wachsenden Widerstand entgegensetzen.
Die vorliegende Patronenhülse nach Fig. 1 besteht aus einem äusseren und inneren Mantel 14 bezw. 15, von denen letzterer dicht in den ersteren passt und durch die ganze
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gegebenenfalls gegen diesen Boden gestaucht werden, so dass er dort einen dichten Abschluss bildet.
Bei den jeweils eingeführten Patronen der verschiedenen Heere steht der Absatz 16, der am Absatz der Patronenkammer der Waffe liegt, in einer bestimmten Beziehung zum Boden der Patronenhülse und zum vorspringenden Teil des Halses 6, und da bei einer
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Waffe gewöhnliche oder mehrgeschossige Patronen nach Belieben verfeuert werden können.
Die Verlängerung des Halses nach rückwärts vermindert natürlich das Fassungsvermögen der für die Schussladung bestimmten Kammer der Patrone gegenüber einer gewöhnlichen Patrone, dies wird aber bis zu einem gewissen (radc durch die Zwischenladung zwischen den Geschossen ausgeglichen, und ist überdies zweckmässig, weit eine Reihe von Geschossen schwerer ist als ein einzelnes Geschoss.
Diese Verlegung des Absatzes 16 nach vorne über den A@fang des Halses 6 hinaus, kann, wenn gewünscht, dadurch erzielt werden, dass man eine Muffe 17 über diesen Hals schiebt und daselbst in geeigneter Weise befestigt, wie in Fig. l gezeigt, oder es kann der am Anfang des Halses 6 liegende Toil des inneren Mantels 15 dicker gemacht werden,
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angebracht werden, wie Fig. 9 bei 19 zeirrt, wobei der Boden der Iltilse am inneren Mantel 15 angebracht ist und der Rand des äusseren Mantels 14 in eine Nut an diesem Boden eingebördelt ist, um die beiden mäntel miteinander zu verbinden.
Diese Konstruktion em@iehlt sich für Patronen ohne Bodenwulst. wie sie in den Patronenrahmen für Magazins- gcwehre verwendet werden, da das hintere Ende des Aussenmantels in den Vorderteil der Nut eingebördelt werden kann, in welche der Auszieher eingreift btatt den äusseren Teil des Halses fi mit dem Innenmantel der Patronenhülse in einem Stück herzustellen, kann er in diesen Innenmantel eingeschraubt oder sonst wie.
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bildet sein, wie Fig. 12 zeigt und in Verbindung mit einer äusseren Muffe 17 verwendet werden. Eine derartige Muffe kann auch bei einer einmanteligen Patronenhülse benutzt werden, wie Fig. 13 zeigt.
Die Befestigung der Muffe 17 auf der Hülse kann durch eine Nut 20 an der Innenseite der Muffe erzielt. werden, in welche die Hülsenwand hineingetrieben werden kann, oder es kann die Hillsenwand vor einer Rippe in der : Muffe nach aussen gedrückt sein, wie bei 21 (Fig. 11 und 12) gezeigt. Dies kann gleich bei Anfertigung der Patronenhülse geschehen (Fig. 11 und 12) oder die Hülsenwand kann in die Nut oder vor die Rippen der l\luffc 17 durch die Pulvergase gepresst werden, wenn die Patrone zum ersten Mal verfeuert wird, wie z.
B. bei den Patronen nach Fig. 1, 9 und 13 angedeutet ist. Ih, s ist nämlich die Befestigung der Muffe 17 an der Patronenhülse nur nötig, um die Muffe samt der Patronenhülse durch den Auszieher aus dem Lauf befördern zu können ; die feste Verbindung der beiden kann also jederzeit vor dem Ausziehen der Hülse aus dem Lauf erfolgen.
Einzelne Vorteile der Patronenhülse nach vorliegender Erfindung lassen sich auch dann erreichen, wenn die Muffe fortgelassen wird, und der Hals nicht nach hinten über
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sehenen Geschosse die Züge selbst bei Geschwindigkeiten von mehr ala < ) OOtM nicht zer- stören. Dies taist sich bekanntlich am besten durch Vergrösserung des Durchmessers des
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weil das Verengen des Halsteiles der Hülsen schwieriger wird. Durch vorliegende Erfindung wird dieser Mangel beseitigt, und der Durchmesser des Schussladungsraumes kann beliebig vergrössert werden.
Bei den bisher für Handfeuerwaffen allgemein verwendeten Bleigeschossen konnte man sicher sein, dass die Geschosse durch den Druck der Gase hinreichend ausgedehnt werden, um sich dicht in die Zuge zu legen, so dass nur wenig Gas entweicht, bevor das
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erfährt und keine richtige Flugbahn beschreibt. Seit Einführung des rauchschwachen Pulvers und von Geschossen mit hartem Mantel haben sich die Übelstände vergrössert.
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Wie in Fig. 1 gezeigt, besitzt das vordere Geschoss 5 einen Mantelring 23 mit Nut 24, wobei das Metall des Mantelringes vor der Nut zu einem Flansch. 25 ausgearbeitet
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sehene Geschoss wird in die offene Mündung der die Schussladung enthaltenden Patronen- hülse 7/) geschoben, bis das vordere Ende der Hülse an die Rückseite des Flansches 25 stösst. Es wird dann der vordere Teil des Mantelringes in die Nut hineingebördelt und der Flansch 25 wird aber das umgehördelte Ende des Mante) ringes gepresst. nein) Abfeuern wird zunächst die Patronenhülse 15 erweitert und verlängert, wobei
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zeitig die Verlängerung der Hülse das Geschoss nach vorne schiebt.
Unter der Einwirkung des auf das vordere Ende der Patronenhülse wirkenden Gasdruckes wird der Flansch So des Mantelringes 23 nach aussen gegen die Rohrwand gedrückt, wodurch jede Entweielhung der Gase nach vorne verhindert wird. Wenn sich nun das Geschoss 5 bei andauerndem
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Erreichen der Züge wird der Flansch nach abwärts in die Nut 24 gedrückt, so dass, wenn das Geschoss aus der Mündung tritt, kein daraus vorspringender Teil den. Flug des Ge- schosses stört. Wird ein Geschoss mit weicher Spitze verwendet, so kann der vordere Teil
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werden, wie bei bei 27 in Fig. 15 gezeigt, so dass die gewünschte Gasabdichtung entsteht.
In diesem Falle hat der Mantelring zur Aufnahme des Geschosses die Gestalt einer Kappe, welche den Spiegel des Geschosses aufnimmt und nicht nur die Gasdichtung bildet, sondern auch den Spiegel vor Deformation schützt, die durch den Druck der Gase hervorgebracht werden könnte.
Bei einem Geschoss ohne Mantel kann ein Flansch direkt aus dem Metall des Geschosses hergestellt worden, wie in Fig. 1li in punktierten Linien angedeutet. Dieser Flansch
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gebracht werden, wie z. B. bei 30 in Fig. 17 gezeigt. tu diesem Falle besitzt der Führungs- ring eine Nut 31, in welche der vordere Rand der Patronenhülse eingepresst wird.
Das Geschoss Fig. 18 hat einen oval oder kugelförmig abgerundeten Boden, der, was den Luftwiderstand anbelangt, dem gebräuchlichen senkrecht abgeschnittenen vorzu-
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