AT146366B - Elektrische Maschine. - Google Patents

Elektrische Maschine.

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AT146366B
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AT
Austria
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machine according
electrical machine
cooling jacket
laminated core
cooling
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Inventor
Karl Sakotnik
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


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  Elektrische Maschine. 



   Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine, insbesondere einen Elektromotor, von einfachster Bauart und geringem Gewicht, die durch geeignetes Zusammenfügen weniger, leicht auf Lager zu haltender Teile verschiedenen Verwendungszwecken angepasst werden kann. Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, dass das   Ständerbleehpaket   durch Nietung oder eine gleichwertige den   Ständerrüeken   im wesentlichen freilassende   unlösliche   Verbindung von geringem Raumbedarf zu einem selbständigen Körper zusammengehalten ist und ohne sonstigen Träger, insbesondere ohne hindurchtretende Schraubenbolzen, zwischen den mit den   Maschinenfüssen   versehenen Lagerschilden ruht.

   Der feststehende Teil der Maschine besteht in der Hauptsache aus drei selbständigen, leicht zusammenfügbaren und leicht trennbaren Bestandteilen. Es wird also auf ein das Blechpaket tragendes Gehäuse oder Traggerippe vollkommen verzichtet. Erhält die Maschine einen   Kühlmantel.   so ist dieser im Sinne der Erfindung kein tragender Teil des Ständers. Er wird selbst vom Blechpaket oder den Lagerschilden getragen und kann unabhängig von mechanischen Rücksichten so bemessen werden, wie es der günstigsten Kühlwirkung entspricht.

   Damit die durch den Wegfall des tragenden Gehäuses erreichbare Vereinfachung und Gewichtsersparnis voll ausgenützt werden kann, werden die Bleche vorzugsweise nur durch eine an den Endblechen, Druckringen oder Endplatten angreifende Nietung verbunden, die bisher nur für Blechpakete angewendet wurde, die durch ein Gehäuse oder Gerippe auch am Rücken gestützt waren. Die innere Festigkeit des Blechpaketes kann durch die unten beschriebenen zusätzlichen Vorkehrungen soweit erhöht werden, dass die blosse Nietung auch für grössere Maschinen vollkommen ausreicht. 



   Fig. 1 der Zeichnung stellt den   grundsätzlichen Aufbau einer Maschine nach der Erfindung   in offener Bauart teilweise im Schnitt dar. a ist das   Ständerblechpaket,   b der Läufer, c und   cl   sind die die Maschinenfüsse tragenden Lagerschilde. Diese werden durch Schrauben g zusammengespannt und halten gemeinsam das Ständerblechpaket a, dessen Bleche durch an den Druckringen h angreifende Niete k verbunden sind. Zur Verfestigung dieser Nietverbindung können nach Fig. 2 Hohlniet verwendet werden, in die Dorne   l   oder ähnliche die Niete aufweitende Einlagen eingetrieben sind. Das Blechpaket kann auch durch Keile gegen ein Verschieben oder Lockern der Bleche gesichert werden. Beispielsweise sind zwischen den Nieten Keile eingetrieben, die die Bleche gegen die Niete pressen.

   Nach Fig. 3 dienen hiezu in Umfangnuten des Blechpaketes liegende Keilpaare   in, n,   die sowohl die Bleche an gegenseitiger Verschiebung hindern, als auch gegen die nächstliegenden Nietstellen verspannen. Ausserdem lässt sich die Reibung zwischen den Blechen des Blechpaketes durch besondere Mittel, wie rauhe Zwischenlagen, Aufrauhung u. dgl. künstlich erhöhen, die für sieh allein oder in Verbindung mit den zuerst beschriebenen Vorkehrungen anwendbar sind. Hiezu ist vorzugsweise auch ein zwischen die Bleche eingebrachter körniger Stoff, wie Sand,   Schmirgel   od. dgl. geeignet oder es können in die Bleche deren   Oberflächenreibung   erhöhende Unebenheiten eingepresst werden. 



   Fig. 4 stellt eine Maschine nach der Erfindung in geschlossener Bauart dar. Diese geht aus der Ausführungsform nach Fig. 1 durch Hinzufügung oder Austausch weniger Teile hervor. Die eine Bauart lässt sich also leicht in die andere umwandeln oder es können aus einem vorhandenen Vorrat von Teilerzeugnissen wahlweise Maschinen der einen oder der anderen Bauart zusammengestellt werden. Die Lagerschildöffnungen r werden durch Deckel s abgeschlossen. Zwischen die zweckmässig schon bei der offenen Bauart am Lagerschild vorgesehenen Fassungskränze o und p ist ein Kühlmantel t dicht eingefügt. 

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  Dieser trennt hier einen inneren Kühlluftkreislauf von einem äusseren Kiihlluftstrom, der durch einen auf die Welle aufgesetzten von einer Luftführungshaube   u   umgebenen Lüfter v in der Achsrichtung der Maschine über den Rücken des Kühlmantels getrieben wird. Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 zwei innerhalb der Lagerschilde angeordnete Lüfter Kühlluft durch die   Lagerschildöffnungen   ansaugen und durch die Wickelköpfe nach aussen blasen, ist nach Fig. 4 der eine Innenlüfter weggelassen und der andere gegebenenfalls durch einen solchen mit besserer Luftführung ersetzt, der den   Kühlluftumlauf   durch die Läuferkanäle e hindurch und am Kühlmantel t vorbei aufrecht erhält.

   Der Lagerschild d kann bei dieser Ausführungsform mit den gestrichelt angedeuteten Luftführungsrippen   i   versehen sein. 



   Der in Fig. 5 im Teilschnitt dargestellte Kühlmantel t ist im mittleren Teil gewellt und an den an die Lagerschilde anschliessenden Rändern glatt zylindrisch. Die zylindrischen Ränder ruhen in Nuten der das Blechpaket überragenden   Lagerschildkränze   o und p auf Dichtungsmaterial. Die Wellen des   Kühlmantels   ragen abwechselnd nach aussen und nach innen vor, wobei die inneren den Rücken des Blechpaketes berühren. Der Kühlmantel kann in einem oder mehreren Stücken nahtlos aus Blech gepresst oder gegossen sein. Seine Herstellung aus einem Blechzylinder mit gesondert angesetzten Kühltaschen ist eher für grössere Ausführungen geeignet. Bei gegossener Ausführung ist Leichtmetall als Baustoff des Kühlmantels zu bevorzugen. 



   Die Fig. 6 bis 10 zeigen in Teilschnitten Ausführungsformen, bei denen ein Rippenkühlmantel w satt auf dem Umfang des Ständerblechpaketes aufliegt. Auch hier wird dieses im Sinne der Erfindung unmittelbar von den Lagerschilden ohne Hilfe des Kühlmantels oder sonstiger Zwischenglieder getragen. 



  Nach Fig. 6 und 7 hat der   Kühlmantel   ? einfache Kühlrippen. Die Lagerschilde c und d schliessen unmittelbar an die Druckringe h des   Ständerblechpaketes   an. Die Wärmeabgabe an den Kühlmantel erfolgt ohne Vermittlung eines inneren   Kühlluftkreislaufes. Nach   Fig. 8 und 9 enthält der Kühlmantel geschlossene Kühlkanäle x für die Innenkühlung. Die linke Hälfte der Fig. 8 stellt einen Schnitt nach der Linie A, B die rechte einen solchen nach der Linie 0, D der Fig. 9 dar. Die Kanäle x können auch nach Fig. 10 durch gesonderte mit dem Kühlmantel w verbundene Rohre y gebildet werden.

   Die Kühlrippen des Mantels w können auch, wie diese Figur zeigt, in der Umfangsrichtung verlaufen oder auch schraubenförmig angeordnet werden, wobei je nach ihrer Steigung verschiedene Übergangsformen zwischen rein in der Achsenrichtung und rein in der Umfangsrichtung liegenden Kühlrippen entstehen. Der   Rippenkühlmantel   kann unbehindert durch Festigkeitsrücksichten aus Leichtmetall gegossen werden. 



   Durch Kombination der beschriebenen Einzelheiten entstehen mannigfache weitere Ausführungsformen der Erfindung. Nach Fig. 6 wird das Ständerblechpaket durch die Ränder der Lagerschilde c und d getragen. Wenn die Lagerschilde nach Fig. 8 bis 10 die Druckringe mit Zwischenraum überragen, so dienen zum Tragen des Blechpaketes besondere an die Lagerschilde angegossene Klauen z. Soll hiebei der Spalt zwischen Lagerschild und   Ständerrücken   abgeschlossen werden, so ist der   Kühlmantel   to am ganzen Umfang ähnlich wie in Fig. 8 rechts auszuführen, wobei die Kanäle   a ; entfallen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass ihr durch Nietung oder gleichwertige den Ständerrücken im wesentlichen freilassende unlösliche Verbindung von geringem Raumbedarf zu einem selbstständigen Körper zusammengehaltenes Ständerblechpaket ohne sonstigen Träger, insbesondere ohne hindurchtretende Schraubenbolzen, zwischen den mit den Maschinenfüssen versehenen Lagerschilden ruht.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechpaket mit Hohlnieten genietet ist und in diese Einlagen (Dorne) eingetrieben sind.
    3. Elektrische Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche des Blechpaketes durch vorzugsweise zwischen den Nietstellen angeordnete Keile tangential gegen die Nieten gepresst sind.
    4. Elektrische Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Keile (vorzugsweise Keilpaare) in Umfangsnuten des Blechpaketes eingetrieben sind.
    5. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibung zwischen den Blechen des Blechpaketes durch besondere Mittel (rauhe Zwischenlagen, Aufrauhung u. dgl.) künstlich erhöht ist.
    6. Elektrische Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Bleche des Blechpaketes ein körniger Stoff, wie Sand, Schmirgel od. dgl. eingebracht ist.
    7. Elektrische Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bleche die Oberflächenreibung erhöhende Unebenheiten eingepresst sind.
    8. Elektrische Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche mit Rippenkühlmantel, dadurch gekennzeichnet, dass der zweckmässig aus Leichtmetall hergestellte Kühlmantel, der auch geschlossene Kühlkanäle (z. B. in Form von mit ihm verbundenen Rohren) für eine Innenkühlung der Maschine enthalten kann, unmittelbar ihr Ständerblechpaket umgibt, ohne es zu tragen.
    9. Elektrische Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel abnehm- bar an den Lagerschilden befestigt ist. <Desc/Clms Page number 3>
    10. Elektrische Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel satt auf dem Umfang des Ständerblechpaketes aufliegt und von diesem getragen wird.
    11. Elektrische Maschine nach Anspruch 8,9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel mit zylindrischem Rand an die das Blechpaket Überragenden Lagerschilde dicht anschliesst und z. B. in Nuten der Lagerschilde eingreift.
    12. Elektrische Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel im mittleren Teil (z. B. durch nahtlose Pressung oder Zusammensetzung aus geeigneten Teilen) derart gewellt ist, dass die Wellen abwechselnd nach aussen und nach innen vorragen, während der Rand ungewellt zylindrisch ist. EMI3.1
AT146366D 1934-05-15 1934-05-15 Elektrische Maschine. AT146366B (de)

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ID=3644061

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AT146366D AT146366B (de) 1934-05-15 1934-05-15 Elektrische Maschine.

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