AT144294B - Verfahren zur Regelung von Drehwinkeln zwischen den Gruppen mehrteiliger Arbeitsmaschinen. - Google Patents
Verfahren zur Regelung von Drehwinkeln zwischen den Gruppen mehrteiliger Arbeitsmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Regelung von Drehwinkeln zwischen den Gruppen mehrteiliger Arbeitsmaschinen. Zum Regeln mehrteiliger Arbeitsmasehinen, insbesondere zur Gleichlaufregelung von Mehrmotorenantrieben von Papiermaschinen, werden Regler verwendet, die die Aufgabe haben, das Drehzahlverhältnis der einzelnen Antriebe konstant zu halten. Eine derartige Regelanordnung ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt, 11 ist der zu regelnde Motor, 12 der Leitmotor, 13 ist das Differentialglied mit einem Übersetzungsverhältnis 1 : 1. Dann entspricht die Bewegung der Differentialwelle 14 den Drehwinkelabweichungen zwischen den Motoren 11 und 12 unmittelbar. Die Differentialwelle 14 ist mit dem Arm eines Reglers 15 gekoppelt. der das Feld 16 des Motors 11 beeinflusst. Bei konstanter Spannung am Anker des Motors H muss zur Aufrechterhaltung der durch den Leitmotor gegebenen Drehzahl bei Belastungs- änderungen ein anderer Erregerstrom eingestellt werden. Das kann aber nur durch Einstellung des Reglers 15 geschehen. Es ist deshalb klar, dass diese Gleichlaufregelanordnung zwar das Drehzahlverhältnis zwischen Leitmotor und Teilmotor aufrechterhält, dass aber bei Belastungsänderungen auch eine Änderung der Winkellage des Teilmotors gegenüber dem Leitmotor eintritt. Bei einer Papiermaschine kann diese bleibende Drehwinkeländerung zu einem Nachlassen oder zu einer Verstärkung des Zuges der Papierbahn zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gruppen führen. Aufgabe der Erfindung ist es, solche bleibende Drehwinkeländerungen zu vermeiden. Erfindungsgemäss wirkt ein Drehwinkelmesser, beispielsweise ein Differential, auf einen Stenerregler ein, welcher die der Drehwinkeländerung proportionale Messgrösse astatiseh konstant hält. Unter einem statischen Regler wird ein Regler verstanden, der unabhängig von seinem Hub immer die Spannung konstant hält. Zweckmässig wird zur Ausübung des Verfahrens an die Differentialwelle ein Steuerregler (Drehwinkelmesser) angeschlossen, der die Drehwinkeländerungen in Änderungen des Steuerstroms für den Regler umsetzt und dadurch den statischen Regler direkt beeinflusst. Der statische Regler wirkt ohne Zwischenschaltung eines Servomotors direkt auf das Feld des Teilmotors. Er wird daher im folgenden kurz als direkter Regler bezeichnet. In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für eine statische Drehwinkelregelung dargestellt. 1 ist der zu regelnde Motor, 2 die Zugeinstellvorrichtung, 3 das Differentialgetriebe, 4 die Leitwelle, 5 der von dem Differentialgetriebe betätigte Steuerregler. Dieser Regler liegt in dem Beispiel parallel zu der Spannungsspule 6, die von der Erregerspannung über den Justierwiderstand 7 gespeist wird. Die Erregung 8 des zu regelnden Motors erfolgt in dem Beispiel über den Kohledruckregler 9. Dieser Regler wird durch die Spannungsspule 6 gesteuert. Der Regler ist mit einer nachgiebigen Rückführung 10 ausgerüste. Entsprechend der Definition eines statischen Reglers kann der statische Regler nur bei einem ganz bestimmten Strom in der Steuerspule im Gleichgewicht sein. In dem dargestellten Beispiel ist die Spannung für den Stromkreis der Steuerspule des Reglers dem Erregernetz für die Gleichstrommasehine entnommen. Sie könnte aber ebensogut aus irgendeinem andern Gleich-oder Wechselstromnetz herrühren. Voraussetzung ist nur, dass die Spannung dieses Hilfsnetzes hinreichend konstant ist. Konstante Spannungen dieses Hilfsnetzes vorausgesetzt, wird dann die Bürste des Steuerreglers 5 im Gleichgewichtszustand des Reglers 17 immer dieselbe Stellung haben. Bei Belastungsänderungen des Motors 1 wird zwar vorübergehend die Bürste des Steuerreglers 5 sich bewegen, dann aber wieder auf die Ursprungslage zurückkehren, nachdem der Kern des Reglers 17 eine andere Lage eingenommen hat entsprechend der jetzt erforderlichen Erregung des Motors 1.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren zur Regelung von Drehwinkeln zwischen den Gruppen mehrteiliger Arbeitsmaschinen, insbesondere zur Gleichlaufregelung von Mehrmotorenantrieben von Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Regler, welcher die der Drehwinkeländerung proportionale Messgrösse statisch konstant hält, von einer die Änderung des Drehwinkels messenden Vorrichtung gesteuert wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der astatische Regler direkt auf das Feld des Teilmotors einwirkt.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als direkter Regler dienende Koj, ledrurkregler mit einer nachgiebigen Rückführung versehen ist. EMI2.1
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT144294B true AT144294B (de) | 1936-01-10 |
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ID=2652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT144294D AT144294B (de) | 1934-12-11 | Verfahren zur Regelung von Drehwinkeln zwischen den Gruppen mehrteiliger Arbeitsmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT144294B (de) |
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1934
- 1934-12-11 AT AT144294D patent/AT144294B/de active
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