AT1419U1 - Koextrusionsprodukt - Google Patents

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AT1419U1
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Allan J Gerrard
Michael Street
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Unifrost Gmbh
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Abstract

Beschrieben wird ein Koextrusionsprodukt mit vorgegebenem Querschnitt und vorgewählter äußerer Form, bestehend aus wenigstens zwei Materialströmen bzw. -strängen verschiedener Farbe, welche wenigstens ein Muster bilden, dessen Achse sich im wesentlichen parallel zur Extrusionsrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein innerer Teilstrom (3, 4, 5) die Form seines Querschnittes in Extrusionsrichtung (7) wechselt. Weiters beschreibt die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Koextrusionsproduktes sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

Description

AT 001 419 Ul
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Extrusionsprodukte. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Koextrusions-produkt mit vorgegebenem Querschnitt und vorgewählter äußerer Form, bestehend aus wenigstens zwei Materialströmen bzw. -strängen verschiedener Farbe, welche wenigstens ein Muster bilden, dessen Achse sich im wesentlichen parallel zur Extrusionsrichtung erstreckt. Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der Extrusionsprodukte und eine Vorrichtung für die Herstellung solcher Extrusionsprodukte.
Koextrusionsprodukte werden hergestellt durch Zuführen von Extrusionsmaterialien zum Einlaß von Extrusionsdüsen und durch diese hindurch, insbesondere in mehreren unterschiedlichen Strömen. Das aus der Düse austretende Material behält die durch die Form der Düse bestimmte Gestalt bei, wobei ein Muster, gebildet aus Strängen von koextrudierten Materialien verschiedener Farbe, innerhalb des Koextrusionsproduktes geschaffen werden kann. Danach wird das Produkt, üblicherweise in Form eines kontinuierlichen Blocks, weiteren Verfahrensschritten zugeführt, z.B. Schneiden in Scheiben oder Stücke gefolgt von Verpacken oder dergl..
Extrusionsprodukte aus verschiedenen Materialien, verschiedener Gestalt und/oder Farbe werden gemäß verschiedener Anforderungen hergestellt und die äußere Gestalt dieser Produkte ist an deren Gebrauch gebunden, wie auch das ausgewählte Material. Das Produkt kann insbesondere ein Lebensmittelprodukt, wie Würste oder Süßigkeiten, z.B. gefrorene Süßigkeiten oder Speiseeisprodukte, welche als kontinuierlicher Strang hergestellt werden. Der Strang kann in eine Reihe von Portionen bestimmter Länge geschnitten werden oder in eine Reihe von Scheiben, in welche jeweils vor deren Verpackung ein Stab oder Stäbchen eingesetzt werden kann.
Eine spezielle Vorrichtung insbesondere zur Produktion von gefrorenen Süßigkeiten ist aus der US 3 840 311 A bekannt. Der Hauptaspekt dieser Vorrichtung ist, die Gestalt der äußeren oder ersten Düse, welche die äußere Gestalt des zu extrudierenden Produktes bestimmt, zu verändern. Es ist weiters offenbart, einzelne Düsen oaer Abteilungen oder eine Anordnung derselben, welche wählbar in der Extrusionskammer angeordnet werden können, zu bewegen. Diese Bewegung der inneren oder zweiten Düsen ist 2 AT 001 419 Ul erforderlich, um eine Fehlpositionierung des Musters innerhalb der Extrusionskammer zu verhindern, welche Fehlpositionierung Schäden an der ersten variablen Düse oder deren Betätigungseinrichtungen, z.B. bei Kollision der zweiten Düsen mit dem inneren Umfang der äußeren Düse, welche aus verformbaren flexiblem Material (wie Neopren) gebildet ist, verursachen kann. Es ist möglich, die Abteilungen oder inneren Düsen in einer Ebene quer zur Richtung des Stromes der Eiscreme zu bewegen. In einer Ausführungsform ist es möglich einzelne Düsen oder eine Anordnung derselben zu bewegen, um die laterale Anordnung der zweiten Düsen innerhalb der umgebenden zweiten Düse oder Extrusionskammer zu variieren. Das Bild des aus Koextrusionsmaterial unterschiedlicher Farbe gebildeten Musters im Produkt ist nur innerhalb der Kontur des Produktes verschiebbar.
Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Produkt zu schaffen, bei dem die Form des Querschnitts des Musters aus koextrudiertem Material während der Extrusion ständig wechselt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung solch eines Koextrusionsproduktes zu schaffen.
Darüber hinaus ist es ein Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung bereitzustellen und die Herstellung des Produktes zu erleichtern.
Das erfindungsgemäße Produkt ist dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein innerer Teilström in Extrusionsrichtung die Form seines Querschnittes ändert. Der Vorteil des Produktes, im Vergleich mit einem bekannten Produkt, bei dem die Position des Musters als solches über den Querschnitt des Produktes beweglich ist, d.h. die Form oder der Umriß des Musters ein vorgewähltes, gegebenenfalls verformbares Bild hat, besteht darin, daß ein wirklicher Wechsel der Form des Musters, welche durch das koextrudierte Material unterschiedlicher Farbe gebildet ist, über die Länge des Produktes gegeben ist. Dies bedeutet, daß ein vorwählbares Bild des Musters am Anfangsende im Querschnitt des Produktes gesehen werden kann, und ein anderes Bild des Musters in einem anderen Querschnitt beabstandet vom Anfangsende des Produktes. Die koextrudierten Materialien können auch Kunststoffe, wie extrudierter Gummi, sein, um z.B. Radierer zu liefern. Es ist auch möglich, in Scheiben geschnittene Endprodukte bereitzustellen, wobei jede Scheibe ein unterschiedliches Muster zeigt. 3 AT 001 419 Ul
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt ein Lebensmittelprodukt ist.
Solche Lebensmittelprodukte können als Block oder als in Scheiben zu schneidender Block, wie z.B. Würste, oder andere aus Lebensmitteln geformte Koextrusionsprodukte ausgebildet sein, welche die Möglichkeiten zum Dekorieren von kalten Platten oder ähnlichem verbessern. Weiters ist es möglich, einen Überraschungseffekt durch Wechseln des Musters, welches eine Mitteilung an den Konsumenten aufweisen kann, in das Lebensmittelprodukt einzubringen .
Die extrudierbaren Materialien können insbesondere Süßigkeiten oder gefrorene Süßigkeiten sein. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt ein Speiseeis-Produkt ist. Wie vorstehend erwähnt, bilden die Teilströme verschiedener Farben ein oder mehrere Muster, wobei jedes oder eine Gruppe von Mustern aus Speiseeis unterschiedlichen Geschmacks gebildet sein kann. Selbstverständlich können auch Süßigkeiten, wie Marmelade oder andere Süßigkeiten (z.B. Schokolade, geriebene Nüsse, Teigkrumen, Fruchtmark oder dergl.) koextrudiert werden ftanrf.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren, zur Herstellung von Extrusionsprodukten umfassend die Schritte:
Koextrusion von extrudierbaren Materialien verschiedener Farbe in wenigstens zwei Teilströmen mit gegebenem Querschnitt und äußerer Form, um damit wenigstens ein Muster zu liefern, dessen Achse sich im wesentlichen parallel zur Extrusionsrichtung erstreckt, und Anordnen der Position wenigstens eines der Muster in einer Richtung quer zur Extrusionsrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren weiter den Schritt des Wechselns der Form des Querschnitts wenigstens eines das Muster bildenden Teilstromes aufweist, und damit die Form des Musters während der Extrusion des Produktes wechselt.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, daß im koextrudierten Produkt aus Teilströmen unterschiedlicher Farbe gebildete Muster mit veränderlichem Querschnitt erzielt werden können. Es ist daher möglich, auf kontinuierlichem Weg Koextrusionsprodukte herzustellen, welche einen endlosen Block bilden, der in Blockabschnitte oder in Scheiben mit Mustern von veränderlichem Querschnitt aufteilbar ist. 4 AT 001 419 Ul
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß Lebensmittel extrudiert werden. Wenn Speiseeis extrudiert wird, ist eine kontinuierliche Kühlung des zu extrudierenden Materials und des Produktes, das gerade extrudiert wurde, wichtig. Die verschiedenen Teilströme des extrudierten Speiseeises weisen vorzugsweise verschiedenen Geschmack auf. Mit dem vorbeschriebenen Verfahren ist es natürlich ebenso möglich, die Intensität oder Mischung des Geschmacks in den verschiedenen Teilströmen des zu extrudierenden Materials zu wechseln oder zu verändern.
Weiters ist es ein Ziel der Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Extrusionsprodukten bereitzustellen, umfassend:
Eine erste Extrusionsdüse vorgegebenen Querschnitts vorgewählter äußerer Form, wenigstens zwei innerhalb der ersten Extrusionsdüse angeordnete zweite Extrusionsdüsen, Einrichtungen zum Zu- und Durchführen von Extrusionsmaterial durch die ersten und zweiten Extrusionsdüsen, um einen Stromfluß von wenigstens zwei Teilströmen des Materials durch die Düsen zu bilden, Einrichtungen zum Anordnen der Position der zweiten Düsen innerhalb der ersten Düse in einer Richtung quer zur Extrusionsrichtung sowie Betätigungseinrichtungen zum wählbaren Wechsel der Form des Querschnitts wenigstens einer der zweiten Düsen.
Die Betätigungseinrichtungen können mechanisch betätigte Einrichtungen, wie Druck- oder Zugzylinder mit z.B. hydraulischen oder pneumatischen Antriebssystemen samt elektrischer und gegebenenfalls elektronischer Einrichtungen zum Antreiben und kontrollierten Positionieren der Enden der mit dem Umfang oder Segmenten der zweiten Düse(n) verbundenen Kolbenstangen, sein.
Auch manuell betätigte Spindeln sind möglich oder Kombinationen von Verschiebestangen, Hebeln und dergl. können mit Segmenten oder Bereichen der zweiten Düse(n) verbunden sein, um deren Anordnung und deren Gestalt zu wechseln bzw. zu verändern. Solcherart erlauben die Betätigungseinrichtungen einen Wechsel der Form des Querschnitts mindestens eines der Teilströme von Extrusionsmaterial über die Düsen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Vorrichtung aus lebensmittelbeständigem Material, wie rostfreiem Stahl gebildet. Dieses Material widersteht nicht nur aggressiven Säuren der Lebensmittel sondern auch abrasiven Materialen in sonstigen Materialien. 5 AT 001 419 Ul
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung Kühleinrichtungen zur Extrusion von gefrorenen Süßigkeiten aufweist. Diese Kühleinrichtungen können aus einem Wärmetauscher oder ähnlichem gebildet sein, um die Temperatur z.B. ungefrorener oder halbgefrorener Süßigkeiten herabzusetzen, oder die Temperatur von gefrorenem Material zu erhalten. Dies gewährleistet die Aufrechterhaltung der Kühlkette im geregelten Bereich, um die Sterilität der Vorrichtung und natürlich auch des zu extrudierenden Produktes sicherzustellen.
Eine weitere Ausbildungsform der Vorrichtung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zusätzlich Einrichtungen zum Zuführen unterschiedlichen Materials zu jeder, oder einer Gruppe, der zweiten Düsen aufweist. Mit dieser Anordnung ist es möglich, das Muster des Produktes in Farbe und/oder im Geschmack zu variieren. Es ist z.B. möglich, einen Teil des Bildes (d.h. eines Teil des Musters) zu löschen, indem dasselbe Material durch wenigstens eine der zweiten Düsen extrudiert wird das Material, welches durch die erste Düse extrudiert wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der zweiten Düsen aus wenigstens drei benachbarten Röhren gebildet ist, wobei wenigstens eine Röhre separat mit den Betätigungsmitteln verbunden ist. Beispielsweise bilden drei Röhren, deren Achsen parallel in einer Ebene angeordnet sind, eine einzelne zweite Düse im wesentlichen in Form eines geraden Schlitzes oder dreier Punkte in einer Linie. Ein Verschieben der zentralen Röhre oder des Paares von äußeren Röhren ermöglicht es der Vorrichtung, die Form des Querschnitts des von der zweiten Düse extrudierten Materials umzuordnen, um z.B. ein Dreieck oder eine gebrochene oder gebogene Linie zu bilden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Röhre, der eine der zweiten Düsen bildenden Röhren, von ovaler Gestalt und wenigstens die zwei äußeren Röhren von kreisförmiger Gestalt sind und die zentrale Röhre und/oder die äußeren Röhren mit den Betätigungseinrichtungen verbunden sind. Die Betätigung einer der Röhren erlaubt einen Wechsel der Form des Querschnitts des von der 6 AT 001 419 Ul zweiten Düse extrudierten Materials von einem im wesentlichen geraden Querschnitt, z.B. der Form einer Klammer, deren Schenkel winkelig vom Mittelteil, der durch die zentrale Röhre geformt ist, abstehen. Um den Umriß des Querschnitts der zweiten Düse zu verbessern, wird bevorzugt, daß die Röhren der zweiten Düse wenigstens an ihren Auslaßenden mit einer Umhüllung aus flexiblem Material, vorzugsweise Silikonkautschuk, umgeben sind.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erklärt. Es zeigt Fig.l eine schematische Schrägansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Produktes, Fig.2 eine Anordnung von Röhren, welche eine zweite Düse einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung bilden, in Stirnansicht, Fig.3 eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Produktes in Seitenansicht; Fig.4 zeigt Einzelheiten der Bewegung der Röhren einer zweiten Düse gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung, und Fig.5a bis 5c zeigen Querschnitte durch das extrudierte Produkt gemäß der Linien A-A, B-B, C-C in Fig.3.
In Fig.l ist eine Produkt 1 mit vorgegebenem Querschnitt 2, z.B. Kreisform, dargestellt. Das Extrusionsprodukt 1 besteht aus mehreren Teilströmen verschiedenfarbigen Extrusionsmaterials, welche wenigstens ein Muster bilden. Im darstellten Fall bildet ein Strom 2a den Hintergrund eines Gesichtes, und die Teilströme 3 und 4 bilden ein Paar Augen im Gesicht. Die Achsen 3a und 4a dieser Ströme erstrecken sich im wesentlichen parallel zur Extrusionsrichtung 7. Die Achsen 3a und 4a sind in einem Abstand Dl voneinander und in Abständen D2 und D3 von der Achse la, welche die Mittelachse des Produktes 1 bildet, angeordnet. Der Mund des Gesichtes ist aus einem Teilstrom 5 im Koextrusionsmaterial gebildet und hat den Querschnitt eines aufwärts gekrümmten länglichen Streifens 6, wie im linken Abschnitt der Fig.l gezeigt, und der Abstand D5 seiner Achse 5a von der Mittelachse la wechselt, wie im rechten Abschnitt der Fig.l gezeigt, zum Abstand D5', begeleitet durch einen Wechsel der Gestalt des Querschnittes des Stromes 5 von Konfiguration 5 (der lächelnde Mund, wie im linken Abschnitt dargestellt zu einer betrübt erscheinenden Konfiguration, wie bei 6' im rechten Abschnitt der Fig.l gezeigt) zu einem nach unten gekrümmten länglichen Streifen des 7 AT 001 419 Ul koextrudierten Teilstromes 5. Das Produkt 1 kann in vorgewählter Länge, einen Block 8 liefernd, hergestellt werden, wie in Fig.l gezeigt, wobei nach der Extrusion der Block in mehrere Scheiben geteilt (d.h. geschnitten) werden kann, von denen zwei (8a und 8b) in Fig.l dargestellt sind.
Fig.2 zeigt das Vorderende 11 von Extrusionsdüsen der Extrusionsvorrichtung 10 (s. Fig.3). Innerhalb der ersten Düse 12 sind zweite Düsen 13 und 14, welche die Augenmuster bilden, und eine Düse 15, welche das Mundmuster des Gesichtes bildet, angeordnet. Die zweite Düse 15 ist in Form von mehreren Röhren 15.1, 15.2, 15.3, 15.4, 15.5 ausgebildet, welche in einer Reihe entlang der Achse 5a' angeordnet sind, und die Röhren 15.1 bis 15.5 liegen nebeneinander. Es ist auch erkennbar, daß die einzelnen Röhren, welche den Mund bilden, von oder durch eine Umhüllung 16 aus flexiblem Material umgeben sein können. In Fig.3 wird ein Teilstrom des Materials durch den Einlaßkanal 20 der Vorrichtung 10 und der zweite Teilstrom durch den Einlaßkanal 21 zugeführt. Die Extrusionskammer weist die äußere oder erste Düse 12 und innere oder zweite Düsen 13 und 14 auf, welche die Augen des Gesichtes, das am linken Ende der Fig.3 dargestellt ist, bilden. Eine der Röhren der zweiten Düse 15, welche den Mund bildet ist ebenfalls dargestellt. Während der Extrusion der zugeführten Materialien in Extrusionsrichtung 7 werden Betätigungseinrichtungen 22, welche mit jeder oder wenigstens einer der Röhren, welche die zweiten Düse 15 bilden, in Richtung 23 (gezeigt durch den Doppelpfeil) betätigt, um eine oder mehrere Röhren 15.1 bis 15.5, wie in Fig.2 gezeigt, zu bewegen und einen wellenartig angeordneten zweiten Teilstrom 5 im die Extrusionsvorrichtung verlassenden Produkt 1 auszubilden.
In Fig.4 werden fünf Röhren in unterschiedlichen Positionen gezeigt, welche eine zweite Düse 15 bilden. Deren Konfiguration, angezeigt durch 15.1, 15.2, 15.3, 15.4, 15.5, ähnelt der in Fig.2 gezeigten Stellung. In dieser bevorzugten Anordnung sind die Röhren 15.2 und 15.4 stationäre Röhren und die Röhren 15.1 und 15.5 sind paarweise in die Position 15.1' und 15.5' bewegbar, indem das Röhrenpaar wie dargestellt nach unten bewegt wird und die gemeinsame Achse 5a' verläßt. Zusätzlich ist es möglich, die nicht dargeste Lten Betätigungseinrichtungen dazu zu veranlassen, die Röhre 15.3 aufwärts zu bewegen, und auch die gemeinsame Achse 8 AT 001 419 Ul 5a' zu verlassen. Bewirkt man durch die Betätigungseinrichtungen eine Bewegung der Röhren in Gegenrichtung, werden diese Röhren in die durch 15.1",, 15.3", 15.5" angezeigte Stellung gebracht.
Fig.5a bis 5c zeigen unterschiedliche Querschnitte eines Produktes oder einer Vorrichtung gemäß der Erfindung. Fig.5a zeigt das Bild eines neutralen Gesichtes mit einem durch die erste Düse extrudierten Teilstrom 31, welche aus der Röhre 32 gebildet ist, und zwei weitere Teilströmen, weiche die Augen 33 und 34 bilden. Der Augenhintergrund wird durch die Röhren 33.1 und 34.1 extrudiert, die Pupillen durch die Röhren 33.^ und 34.2. Erwirkt man eine Positionierung der Röhre 33.2 in Stellung 33.2' und der Röhre 34.2 in Stellung 34.2', wie in Fig.5c gezeigt, verändern die Teilströme der Augen ihren Querschnitt von einem starren oder neutralen Blick der Augen zu schielenden Augen. Der in Fig.5a bis 5c gezeigte Mundabschnitt des Gesichtes wird durch einen weiteren, durch die aus zwei äußeren Röhren 35.1, 35.3 und einer zentralen Röhre 35.2 gebildeten Düse 35 erzeugt. Dies drei Röhren sind durch eine Umhüllung 36 aus flexiblem Material umgeben, und der Querschnitt der Düse 35 wechselt durch die (nicht gezeigten) Betätigungseinrichtungen zur Gestalt 35', wie in Fig.5b gezeigt, oder ist auch veränderbar zur Gestalt 35", wie in Fig.5c gezeigt, entweder durch Bewegen der Zentralröhre 35.2 aufwärts oder, abwärts, oder durch Bewegen des Paares äußerer Röhren 35*2^ 35.3, um die gewünschte Konfiguration der Röhren und damit den gewünschten Querschnitt der Düse 35 zu erhalten. 9

Claims (14)

  1. AT 001 419 Ul Ansprüche: 1. Koextrusionsprodukt mit vorgegebenem Querschnitt und vorgewählter äußerer Form, bestehend aus wenigstens zwei Material-strömen bzw. -strängen verschiedener Farbe, welche wenigstens ein Muster bilden, dessen Achse sich im wesentlichen parallel zur Extrusionsrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein innerer Teilstrom (3, 4, 5) die Form seines Querschnittes in Extrusionsrichtung (7) wechselt.
  2. 2. Extrusionsprodukt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt ein Lebensmittelprodukt ist.
  3. 3. Extrusionsprodukt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt eine Süßigkeit, vorzugsweise eine gefrorene Süßigkeit ist.
  4. 4. Extrusionsprodukt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilströme (2a, 3, 4, 5) des Materials aus Speiseeis unterschiedlichen Geschmacks gebildet sind.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Extrusionsprodukten umfassend die Schritte: Koextrusion von extrudierbaren Materialien verschiedener Farbe in wenigstens zwei Teilströmen mit gegebenem Querschnitt und äußerer Form, um damit wenigstens ein Muster zu liefern, dessen Achse sich im wesentlichen parallel zur Extrusionsrichtung erstreckt, und Anordnen der Position wenigstens eines der Muster in einer Richtung quer zur Extrusionsrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren weiter den Schritt des Wechselns der Form des Querschnitts wenigstens eines das Muster bildenden Teilstromes (3, 4, 5) aufweist, und damit die Form des Musters während der Extrusion des Produktes (1) wechselt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Lebensmittel extrudiert werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Süßigkeiten extrudiert werden.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Speiseeis verschiedenen Geschmacks extrudiert wird.
  9. 9. Vorrichtung zur Herstellung von Extrusionsprodukten umfassend: eine erste Extrusionsdüse vorgegebenen Querschnitts vorgewählter äußerer Form, wenigstens zwei innerhalb der ersten Extrusionsdüse angeordnete zweite Extrusionsdüsen, Einrichtungen zum Zu- und 10 AT 001 419 Ul Durchführen von Extrusionsmaterial durch die ersten und zweiten Extrusionsdüsen, um einen Stromfluß von wenigstens zwei Teilströmen des Materials durch die Düsen zu bilden, Einrichtungen zum Anordnen der Position der zweiten Düse(n) innerhalb der ersten Düse in einer Richtung quer zur Extrusionsrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) weiters Betätigungseinrichtungen (22) zum wählbaren Wechsel der Form des Querschnitts wenigstens einer der zweiten Düsen (13, 14, 15; 35) aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) weiters Kühleinrichtungen zur Extrusion von gefrorenen Süßigkeiten aufweist.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) zusätzlich Einrichtungen zum Zuführen unterschiedlichen Materials zu jeder, oder einer Gruppe, der zweiten Düsen (13, 14, 15; 35) aufweist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der zweiten Düsen (13, 14, 15; 35) aus wenigstens drei benachbarten Röhren (15.1, 15.2, 15.3, 15.4, 15.5; 35.1, 35.2, 35.3) gebildet ist, wobei wenigstens eine Röhre separat mit den Betätigungsmitteln (22) verbunden ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Röhre (35.2), der eine der zweiten Düsen (35) bildenden Röhren (35.1 bis 35.3), von ovaler Gestalt und wenigstens die zwei äußeren Röhren (35.1, 35.3) von kreisförmiger Gestalt sind und die zentrale Röhre (35.2) und/oder die äußeren Röhren (35.1, 35.3) mit den Betätigungseinrichtungen (22) verbunden sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren (15.1, 15.2, 15.3, 15.4, 15.5; 35.1, 35.2, 35.3) der zweiten Düse (15, 35) wenigstens an ihren Auslaßenden mit einer Umhüllung (16, 36) aus flexiblem Material umgeben sind. 11
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