AT140974B - Induktionstiegelofen für Mehrphasenbetrieb. - Google Patents

Induktionstiegelofen für Mehrphasenbetrieb.

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AT140974B
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  Induktionstiegelofen für   Mehrphasenbetrieb.   
 EMI1.1 
 verhältnismässig einfacher Weise ermöglichen lässt, stösst die Benutzung z. B. von Drehstrom bei Induktions-   öfen, die Tiegelform besitzen, auf grössere Schwierigkeiten. Diese bestehen vor allen Dingen darin, dass bei den bisher bekannten Induktionsöfen, die zum Anschliessen an Drehstromnetze konstruiert   worden sind, es nicht möglich ist, alle drei Phasen vollkommen gleichmässig zu belasten. Die sich daraus für das Netz ergebenden Nachteile sind bekannt. 



   Gemäss der Erfindung werden daher die Induktionsöfen so gebaut, dass eine der Phasenanzahl entsprechende Zahl von tiegelförmigen Behältern für den Einsatz derart zusammengebaut ist, dass die   Behälter nur gleichzeitig   entleert werden können. Dadurch befinden sich stets die in den verschiedenen
Behältern befindlichen Einsätze im gleichen Zustand, und der den einzelnen Phasen entnommene Strom ist für alle Zweige gleich gross. 



   In der Zeichnung sind Beispiele für Ofen gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen
Ofen gemäss der Erfindung im teilweisen Schnitt, in den Fig. 2,3 und 4 sind schematische Schaltskizzen für derartige Induktionsöfen dargestellt und Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform im senkrechten
Schnitt. 



   Bei der Anordnung gemäss Fig. 1 sind zwei tiegelförmige Behälter 1 und 2 für den Einsatz im selben
Gehäuse 3 angebracht. Die   Induktionsstrome   in dem zu behandelnden Gut werden durch die Primär- wicklungen 4 und   5   erzeugt. Das gemeinsame Gehäuse ist mit Hilfe der Achsen 6 und 7 in den Ständern 8 und 9 drehbar aufgehängt. Zum gleichzeitigen Entleeren der beiden Tiegel ist ein Elektromotor 10 vor- handen, der über die Übersetzung 11 den Ofen kippt. Die Schaltung der Primärwicklungen des Ofens kann bei der in Fig. 1 dargestellten   Ausführungsform   z. B. so vorgenommen werden, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist.   Von-den Netzleitungen 12,.

   M und 14 werden   über den Transformator 15 in Scottseher
Schaltung die beiden in der Phase um 900 gegeneinander verschobenen Wechselströme entnommen, die zur Speisung der Spulen 4 und 5 dienen. Durch geeignete Dimensionierung des Transformators 15 kann erreicht werden, dass bei gleicher Belastung der Spulen 4 und 5 auch die   Netzleitungen 12, 13 und 14   gleichmässig belastet werden. Die Kondensatoren 21 und 22 dienen in bekannter Weise zum Ausgleich der Phasenverschiebung. 



   Eine andere Möglichkeit,   um   einen Ofen gemäss der Erfindung an ein Drehstromnetz anzuschliessen, ist in Fig. 3 gezeigt. Bei dieser Schaltung ist der eine Behälter 2 etwas grösser ausgebildet als der Behälter 1. 



   Von der   Ofenprimären J,   deren Enden an die Netzleitungen 12 und 13 gelegt sind, ist in der Mitte die eine
Zuleitung für die Primäre   4   abgezweigt, die mit ihrem andern Ende an der Netzleitung 14 liegt. Diese
Anordnung ist zum direkten   Anschluss   des Ofens an ein Drehstromnetz ohne Zwischenschaltung eines besonderen Transformators geeignet. Sie entspricht vollkommen der Scottschen Schaltung bei Trans- formatoren. In Fig. 4 sind drei Behälter   1"2 und 16 dargestellt,   die sich alle in demselben Gehäuse befinden. 



   Die Primärwicklungen 4,5 und 17 dieser Behälter sind in Sternschaltung an die Leitungen des Dreh- stromnetzes gelegt. Zur Ausgleichung der Phasenverschiebung dienen die Kondensatoren   : 21, 22   und   23.   



   Eine entsprechende Anordnung ist für Wechselströme beliebiger   Phasenanzahl   bei entsprechender Ver- mehrung der Behälter möglich. 



   Der in Fig. 5 dargestellte Ofen besitzt zur Sicherung einer vollkommen gleichmässigen Belastung 
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 gefüllt sein sollten, zwischen den beiden   Behältern 1   und 2 einen Kanal 18. Die durch diesen Kanal miteinander in Verbindung stehenden Behälter können stets nur in gleicher Weise gefüllt und entleert werden, so dass es nicht möglich ist, die eine Ofenprimäre stärker zu belasten als die andere. Bei einer derartigen 
 EMI2.1 
 gehörigen Induktionsspulen vollkommen allseitig umgeben und oben bis an den Rand der Schmelze gefuhrt sind. Auf diese Weise wird auch eine gegenseitige magnetische Störung der verschiedenen Ofenprimären vollkommen vermieden. Das Transformatoreisen besteht in bekannter Weise aus einer   grösseren   Anzahl nebeneinandergestellter Bleche. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Induktionstiegelofen für   Mehrphasenbetrieb   mit einer der Phasenzahl entsprechenden Anzahl von Behältern für das Schmelzgut, die von den einzelnen Phasen gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter nur gleichzeitig entleerbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Induktionstiegelen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter in ein gemeinsames, zweckmässig kippbares Gehäuse eingebaut und mit einem gemeinsamen Abstich versehen sind, 3. Induktionstiegelofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelbehälter zur Ausgleichung der Belastung der Einzelphasen miteinander kommunizieren.
    4. Induktionstiegelofen nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Primärwicklungen von zwei Behältern in Scottscher Schaltung an ein Drehstromnetz angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter und die Primärwicklungen derart bemessen sind, dass die Netzleitungen gleichmässig belastet werden.
    5. Induktionstiegelofen nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter mit den Primärwicklungen allseitig von Transformatoreisen umsehlossen sind. EMI2.2
AT140974D 1930-09-01 1931-08-14 Induktionstiegelofen für Mehrphasenbetrieb. AT140974B (de)

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