AT140101B - Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere für Boden-, Wand- oder Deckenheizung bzw. -kühlung. - Google Patents

Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere für Boden-, Wand- oder Deckenheizung bzw. -kühlung.

Info

Publication number
AT140101B
AT140101B AT140101DA AT140101B AT 140101 B AT140101 B AT 140101B AT 140101D A AT140101D A AT 140101DA AT 140101 B AT140101 B AT 140101B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
distributor
heating
heat
cooling
layer
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William Deriaz
Original Assignee
William Deriaz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Deriaz filed Critical William Deriaz
Application granted granted Critical
Publication of AT140101B publication Critical patent/AT140101B/de

Links

Landscapes

  • Floor Finish (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere für Boden-, Wand- oder Deckenheizung bzw. -kühlung.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 von dem   Heiz-bzw.   Kühlelement über die ganze Ausdehnung der Austauschfläche verbreitet. 



  Der Verteiler kann beispielsweise folgende Ausführungsformen aufweisen : Metalldraht, der in schlechter wärmeleitendem festen Material (Beton) eingebettet wird ; Metallblech, das über einem Luftraum liegt und ausser durch   Wärmeleitung auch   durch   Konvexionsstrlime Wärmp   überträgt. Der Verteiler kann auch aus mehreren ähnlichen nebeneinanderliegenden Elementen gebildet werden, von denen jedes mit der   Wärme-bzw. Kältequelle'in   leitender Verbindung steht. Es ist darauf zu achten, dass die Elemente einander nicht berühren. Ein solcher Verteiler kann aus einem Blech, einem Stallgennetz, einem Gitter, aus   Bändern oder leitenden   Fasern gebildet werden. Diese Stangen, Bänder, Fasern können veränderliche Querschnitte und Längen haben. 



   Die durch den Verteiler gehenden Wärmeströme verlaifen annähernd parallel zu der Austauschfläche, während diejenigen im Übertragungsstoff annähernd senkrecht zur Fläche verlaufen werden. Durch den veränderlichen   Wärme- bzw. Kältedurchgang   des   Übertragungsstoft'es   wird die Temperaturabnahme oder -zunahme im Verteiler ausgeglichen. 



   Der Übertragungsstoff kann durch einen festen, flüssigen oder gasförmigen Korper   (Luft)   oder durch ein homogenes oder heterogenes Gemisch (z. B. Sägemehl und Luft. Holz und Metallteilchen) gebildet werden. Es kann vorteilhaft sein, die Dicke dieses Stoffes gross zu halten und dabei entweder einen Körper von guter   Wärmeleitfähigkeit   zu gebrauchen oder die   Leitfähigkeit durch Hinzufügen von'wärmeleitenden Organen (z.   B.

   Lamellen, die den Verteiler mit der   Austa. llschfläche, senkrecht   zur letzteren   verbinden), zu vergrössern.   Der   Übertragung-   stoff widersteht wegen seiner schlechteren Übertragungsfähigkeit dem Fliessen der   Wärme   auf dem kürzesten Wege zur   Austauschfläche   und erzwingt so das Ausbreiten im Verteiler. 



   Gemäss der Erfindung kann die Entfernung, die zwei nebeneinanderliegende Wärme-bzw. 



  Kälteelemente trennt, relativ gross sein im Verhältnis zu der kleinsten Entfernung, die diese Elemente von der Austauschfläche trennt. Die Entfernung zwischen den Elementen kann z. B. 60 cm sein, während die Entfernung von einem Element zur Austauschfläche oder zu der näheren isothermischen Fläche nur   1-2 eiit beträgt.   



   Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise acht verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung. 
 EMI2.2 
 heizung dient. Fig. 2 zeigt im Schnitt eine Sonderdarstellung des in der Nähe der Wärmequelle befindlichen Verteilers gemäss der ersten Ausführungsform, u. zw. vor dem Aufsetzen desselben auf die Wärmequelle. Fig. 3 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 1, jedoch einer zweiten Aus-   führungsform.   Fig. 4 ist eine Einzelheit im Schnitt, die das Anbringen des Verteilers der zweiten Ausführungsform an die Wärmequelle zeigt. Fig. 5 zeigt im Schnitt eine dritte Aus-   führungsform, die gleichfalls   zum Heizen eines Bodens dient. Fig. 6 zeigt im Schnitt und in einem grösseren Massstab eine Vorrichtung zur Heizung einer relativ kleinen Oberfläche, die z. B. zum Wärmen der Füsse dienen kann.

   Fig. 7 ist ein Längsschnitt einer   Ausführungsform, bei   welcher der Boden von Hohlkörpern getragen wird, in deren Hohlräumen sich die Verteiler befinden. Fig. 8 ist ein Schnitt gemäss Linie   IX-I. V   der Fig. 7. Fig. 9 zeigt im Schnitt eine Einzelansicht des Verbindungsgliedes des Verteilers mit der Wärmequelle. 



   Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 ist der Verteiter 1 durch ein Verbindungsglied. 2 am Heizkörper 3 befestigt. Letzterer besteht aus einer von warmem Wasser   durchflossenem   Eisenrohr, wie es bei den Warmwasserzentralheizungen der Fall ist. Der Wärmeübertragungsstoff 4 liegt zwischen dem Verteiler 1 und dem Bodenbelag 5, dessen obere Fläche die Austausclhfäche bildet. Der Bodenbelag 5 ruht auf den Stützen   6   und der Verteiler 1 ist an jedem Ende zwischen dem Bodenbelag und den Stützen festgeklemmt. Elastische   Ausdehnungsorgane 7 ermöglichen   ein   spannungsloses Ausdehnen und Zusammenziehen   des 
 EMI2.3 
 Verteilers zwischen Stützen und Bodenbelag. 



   Der Verteiler 1 und das Verbindungsglied. 2 bestehen z. B. aus Aluminium und werden   zusammengenietet.   Der   Übertragungsstoff 4 kann einfach   aus Luft bestellen oder aus einem andern Stoff, der weniger   wärmeübertragend   ist als der Verteiler. 



   Der Verteiler verbreitet die Wärme des Heizelementes beinalle parallel zur Austausch- 
 EMI2.4 
 Teil der Wärme an die das Heizelement und den Verteiler umgebende Luft   abgegeben wird.   Dieser letzte Teil der Wärme wird dann mittels   Konvexionsströmen   längst dem Verteiler über- 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 bestimmte, praktisch konstante Wärmemenge zugeführt wird. 



   Der Bodenbelag 5   kann aus Brettern oder aus Metall gebildet sein.   
 EMI3.2 
 glied ändert dabei seine Gestalt, d. h. seine Teile 10 nähern sich einander, wobei der Teil 11 gezwungen wird, sich an den Heizkörper anzuschmiegen; es entsteht eine innige 
 EMI3.3 
 um die biegsamen Verbindungen 9. Der übrige Teil des Verbindungsgliedes 2 ändert seine Gestalt nicht, da er vom Teil 8 des Verteilers festgehalten wird. Das Ganze nimmt die Gestalt gemäss Fig. 1 an. 
 EMI3.4 
 vorgesehen. Ihr Zweck ist. jeue Teile zu verstärken, die nicht biegen oder knicken dürfen. 



   Wird ersichtlich, gestattet das Verbindungsglied 2 dank seienr Form, ziemlich grosse Entfernungsunterschiede zwischen Bodenbelag und Hezikörper ohne Formänderung des Verteilers oder des Übertragungsstoffes   auszugleichen.   



   Im vorliegenden Falle ist das Heizelement 3 eine zu den Stützen. die hier aus Tragbalken gebildet sind, parallel liegende Röhre. Um die ganze Bodenfläche eines Zimmers heizen zu können, wird man je eine Röhre zwischen je   zwei aufeinander folgende Balken legen.   Liegt die Vorrichtung auf einer Betonplatte, so können das Heizelement und Verteiler zwischen den den Bodenbelag tragenden Stützbalken in dem durch die Höhe dieser Stützbalken gebildeten Raume angeordnet werden. 



   In der Praxis ordnet man die Heizelemente, im Verhältnis zu der Entfernung zwischen den Heizkörpern einerseits und der Austauschfläche oder der isolthermischen Fläche, die dem Wirkungsfelde zweier benachbarter Heizkörper gemeinsam ist, anderseits, in   ziemlichem   Abstand voneinander an. Ist zum Beispiel der schlecht leitende Stoff Luft und besteht der Verteiler aus Metall, so kann die dem Heizkörper am   nächsten   gelegene gemeinsame   isothermisehe   Fläche nur um 1 oder 2   cm   vom nächsten Punkt der Heizkörper entfernt werden, wogegen die Heizkörper   selbst-30,   40, 50. 60 eilt Entfernung voneinander aufweisen können.

   Für die oben angegebenen Daten wechselt das Verhältnis zwischen der Entfernung der   Austauschfläche   zum Heizkörper und der Heizkörper untereinander von   /i.-, bis V. Dies   ist von grossem Vorteil, dass man bei einer ziemlich kleinen Höhe die Distanz zwischen den   Heizkörpern gross Italien   kann. Es kann also, in bezug auf die zu heizende Fläche, die Zahl der Heizkörper klein gehalten werden, was die Einrichtungskosten vermindert. 



   Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 3 uud 4 stellt der Verteiler   1   selbst in unmittelbarer Berührung mit dem Heizkörper. Dieser Verteiler   1   besitzt einen biegsamen Teil   18,   der mit dem   Heizkörper 3   in guter   Berührung   steht, indem er sich an seine Form anschmiegt. 



  Die weniger biegsamen   Sciienkel 7 zwischen   denen sich der biegsame Teil 18 befindet, können durch die Rippen 12 versteift werden. 



     Fig. 4.   zeigt die Gestalt, die der Verteiler vor dem Zusammensetzen aufweist : der Teil 18 ist offen und die Schenkel 17 des Verteilers sind nach aufwärts gerichtet. Beim Zusammensetzen legt man den Teil 18 auf den Heizkörper und drückt dann den Verteiler auf seine Stützen 6. 



   Den Teil 18 biegt man und rollt ihn um die Heizkörper herum. Diese   Vorrichtung   passt sich daher auch an die   Entfernungsunterschiede   zwischen Heizkörper 3 und Bodenbelag 5 all. Der Übertragungsstoff ist Luft, die einerseits durch den Bodenbelag 5, anderseits durch den Verteiler 1 begrenzt wird : dieser letztere vermeidet eine Mischung mit der darunter 
 EMI3.5 
 gebildet Ist, die in bestimmten Abständen voneinander angeordnet sind. 



   Bei der   Ausfuhrungsform gemäss Fig.   5 weist der Verteiler 1 einen   Grat 19 auf, der   
 EMI3.6 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Flanschen 20 verschieben lässt. Dies erlaubt auch Ausdehnungen und Bauunterschiede auszugleichen.
Die vom Heizelement 3 abgegebene Wärme wird zum Teil durch das   Verbindungsglied. 3   und seine Flanschen 20 bis zum Grat 19 geleitet und der andere Teil wird durch Konvexionströme längs des Verteilers geführt. Von da aus verteilt sie sich in den Verteiler 1 und in den   Übertragungsstoff 4, um, wie   bei der ersten   Ausführungsform.,   in den Bodenbelag a überzugehen. 



   Die Vorrichtung gemäss Fig. 6 ist zum Heizen einer Metallischen Platte 5 mittels eines elektrischen Heizkörpers bestimmt. Diese Vorrichtung kann verhältnismässig klein und leicht ausfallen und als tragbare Heizplatte benutzt werden. 



   Die Enden des Verteilers 1 werden mittels Bolzen 23 mit versenktem Kopf zwischen Platte 5 und Rahmenelement 24 gepresst. Der Rahmen besteht aus den Elementen 24, 25 und   26,   die durch Bolzen 27 verbunden werden. Bleche 28 werden zwischen den Rahmenelementen eingespannt und schliessen isolierende Luftschichten ein. Da der Heizkörper mittels des Verbindungsgliedes 2 bloss am Verteiler 1 befestigt ist, ist es nicht notwendig, besondere Mittel zur Ausgleichung der Ausdehnung vorzusehen. Diese wird nur eine stärkere Biegung des Verteilers verursachen, wodurch sich der Heizkörper in den Raum zwischen Platte 5 und dem Blech 28 verschieben wird. 



   Die vom   Heizkörper abgegebene Wärme wird durch   das Verbindungsglied 2 an den Verteiler übertragen und von dort an den Übertragungsstoff 4 und an die Platte 5 abgegeben. 



   Bei der Ausführungsform, die durch die Fig. 7,8 und 9 veranschaulicht ist, sind die Verteiler 1 Metallstreifen, die sich in   Hohlräumen   34 des Trägers 5,   6, 35 befinden. Gemäss   Fig. 7 ruht jeder Träger mittels zweier Stützen 37 auf einer Betonplatte 40. 



   Die zwischen den Trägern der Betonplatte und den Stützen liegende Luftschicht   36   hat eine isolierende Wirkung. Die Träger können auch entweder unmittelbar auf der Betonplatte oder auf einer Zementschicht liegen. 



   Dank der Stützen 37 ist es möglich, die Unebenheiten der Betonplatte auszugleichen und die Träger genau waagrecht anzuordnen. Diese Träger sind Hohlkörper aus gebranntem Ton oder anderm Material. 



   Bei der beschriebenen Ausführungsform bestehen diese Hohlkörper aus zwei Material- schichten 5 und   35,   die durch die Aushöhlungen 34 getrennt und die Riegel 6 verbunden 
 EMI4.1 
 dünner als die untere Schicht 35 zu halten, weil dieses Material einen grösseren   Widerstand   gegen Druck als gegen Zug besitzt, und diese Hohlkörper auf Biegung beansprucht werden. 



  Die obere Schicht 5 ist so dünn wie möglich, um weniger isolierend zu wirken. 



   Die Träger tragen den Bodenbelag. Dieser besteht z. B. aus Linoleum 39 auf einem Gipsestrich 38 oder aus Bodenplatten (Steingutplatten), aus einer Zementschicht, ans korkenthaltenden Gemischen oder   Parkett.   



   Wählt man das Material und die Dicke der Schicht 5 genügend widerstandsfähig, so kann diese Schicht als begehbarer Bodenbelag benutzt werden. 



   Die Verteiler 1 sind durch die Verbindungsglieder 2 mit dem Heizelement 3   thermisch   verbunden. Die aus den Heizkörpern 3   kommende Wärme wird durch die Verbindungsorgane 3   und die Verteiler 1 weitergeleitet, dann wird sie durch den   Cbertragungsstoff (Luft) über   die Schicht 5 regelmässig verteilt. 



   Die Fig. 9 zeigt die Gestalt der beiden Teile 20 und 43 des Verbindungsgliedes vor dem Zusammensetzen. Der Teil 20 liegt auf dem Heizelement und seine Schenkel sind ein wenig offen.   Werden   die Rippen 43 darüber geschoben, so schmiegen sich die Schenkel an diese Rippen an, wodurch eine innige Berührung entsteht. Es ist also möglich, den Verteiler 1 in einer bestimmten Lage festzuhalten,   auch wenn das   Heizelement   Höhenunterschiede auf-   weist. Besitzt das Heizelement zwei   Flächen,   die parallel zu den Rippen 43 und gleich weit davon entfernt sind, so ist es möglich, die Rippen 43 direkt über diese   Flächen zu   schieben. 



   Die Luftkissen 34 und 36 und die Schicht   35   wirken isolierend. 
 EMI4.2 
 elemente 3 mit Schicht   5   einerseits durch den Träger   5 - 6-35,   die Stützen 37, die Betonplatte 40 und die Pflöcke 44, auf denen die Heizelemente ruhen, anderseits durch die an dem Heizelement 3 mittels der Verbindungsglieder 2 befestigten Verteiler 1. Diese berühren die Schicht 5 mit leichtem Druck und können auf dieser Schicht gleiten. Da in jeder Aushöhlung ein Spielraum 33 zwischen den beiden Verteilern 1 gelassen wird, so können diese 
 EMI4.3 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 und anderseits zwischen dem Träger und   dem Verteiler 1 Rind   Spielräume 41 und 42 freigelassen. 



   Da das aus den Verteilern 1, Verbindungsgliedern 2 und Heizeleinent 3 zusammen- gesetzte Gebilde nur durch eine leichte Berührung des Verteilers 1 gegen die Schicht 5 und des Heizelementes 3 gegen die Pflöcke 44 gehalten wird, so kann sich dieses Gebilde aus- dehnen, ohne irgendeine   gefährliche Spannung hervorzurufen.   Da die Berührungsflächen zwischen dem Verteiler 1 und der Schicht 5 parallel zur   Austauschftäche sind,   kann das aus den Teilen 1, 2,3 bestehende Gebilde sich parallel zu dieser   Austauschfäche verschieben   ohne Spannungen im Boden zu verursachen. In den Trägern und im Bodenbelag ist die
Temperatur geringer und die Ausdehnung daher kleiner.

   Es ist aber auch möglich, dass sich diese Träger und der Bodenbelag im Verhältnis zur Betonplatte 40 ausdehnen können, wenn man die Stützen 37 aus solchem Material wählt, dass sie an der   Trägerschicht 55 nicht   haften, sondern frei gleiten können. Die Erfindung erlaubt also jede gefährliche Ausdehnungsspannung zu vermeiden. 



   Die Abstände zwischen Schicht 5 und Verteiler 1 können auch so berechnet werden. dass keine Berührung stattfindet, so dass die ganze Wärme sich durch die Luftschicht fortpflanzen muss. Die Ausdehnung des Gebildes   1, 2 und 3   kann dann ganz frei vor sich gehen in Beziehung auf die die Austauschfläche tragende Schicht 5. 



   Es ist auch möglich die Verteiler 1 mit der Schicht 5 fest zu verbinden und die Form- änderung infolge Ausdehnung durch die Verbindungsglieder 2 auszugleichen. Zu diesem Zweck können diese Verbindungsglieder biegsam sein oder eine   Berührungsfläche   besitzen, die ein Gleiten erlaubt. 



   Jeder Verteiler kann auch mit mehreren Heizelementen   thermisch   verbunden werden, Ein solcher Verteiler kann z. B. aus einem Metallbandbügel bestehen, der in der Aushöhlung 34 des Trägers (s. Fig. 7) liegt und mit beiden Enden gegen die Heizelemente : 3 drüekt. In der Mitte berührt dieser Bügel die Schicht 5. Bei dieser   Ausführung   muss der Verteiler wenigstens ein Ausdehnungsorgan besitzen, dass ähnlich jenem in Fig. 1 (Bezugszeichen 7) ausgebildet sein wird. 



   Es ist möglich die Heizung wenigstens teilweise ausser Betrieb zu setzen durch Unterbrechung der   Wärmeübertragung   vom Heizelement zum Verteiler oder im Verteiler, z. B. durch Unterbrechen der   Berührungsflächen   zwischen Element und Verteiler. 



   Der Übertragungsstoff selbst kann auch als Bodenbelag dienen oder als Stütze des Bodenbelages. Es kann auch der Bodenbelag und der   Übertragungsstoff   aus dem gleichen plastischen (armierten oder nicht armierten) Material gebildet werden. In diesem Fall dient der Verteiler 1 als   Verschallung für   diesen Stoff oder wird als Armaturbeschlag für dieses plastische Material verwendet. 



   Der Übertragungsstoff 4 kann aus einem Materialgemisch oder aus mehreren nebeneinander angeordneten Organen gebildet werden : diese werden dann so angeordnet, dass die mittlere spezifische Übertragungsfähigkeit veränderlich dem Temperaturunterschied zwischen dem Verteiler und dem Bodenbelag angepasst wird. Die Veränderung der   Übertragungsfähigkeit   kann kontinuierlich oder stufenweise vorgehen. 



   Der Übertragungsstoff kann aus plattierten Holzschichten hergestellt werden, die innere   Aushöhlungen   besitzen, deren Breite veränderlich ist. um die mittlere spezifische Übertragungsfähigkeit des Stoffes der Temperatur des Verteilers anzupassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere   für   Boden-. Wand- oder Deckenheizung bzw.-kühlung, bei der das Heiz- bzw. Kühlelement sich im Innern der Vorrichtung befindet und im Vergleich zu der zu beeinflussenden Fläche geringe Abmessungen besitzt und diethermischeVerbindungzwischenElementundFlächemittelseinesVerteilersundeines zwischen diesem und der Fläche eingeschalteten Übertragungstoffes von geringerer thermischer Übertragungsfähigkeit als diejenige des Verteilers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen dem Verteiler   (1)   und der Austauschfläche (5) sich befindliche Übertragungsstoff   (4)   in bezug auf dem Wärme-bzw. Kältedurchgang senkrecht   zur Austauschfläche   einen Widerstand aufweist, der in der Nähe des Heiz- bzw.

   Kühlelementes, z. B. durch Vergrösserung der Dicke des Stoffes oder durch Verringerung von dessen thermischer Übertragungsfähigkeit grosser ist als an den von dem Element entfernten Stellen, so dass eine praktische gleichmässige Verteilung der Wärme bzw. der Kälte über die Austauschfläche erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler (1) elastisch ausgebildet oder mit einem formveränderlichen Organ, z. B. Auskröpfungen (7) ausgerüstet ist (Fig. 1, 3). <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 EMI6.2
AT140101D 1931-12-21 1932-12-15 Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere für Boden-, Wand- oder Deckenheizung bzw. -kühlung. AT140101B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH140101X 1931-12-21
DE140101T 1932-05-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT140101B true AT140101B (de) 1935-01-10

Family

ID=34275936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT140101D AT140101B (de) 1931-12-21 1932-12-15 Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere für Boden-, Wand- oder Deckenheizung bzw. -kühlung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT140101B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3300607C2 (de)
DE2624871A1 (de) Fussboden-warmwasserheizeinrichtung
DE2248228C3 (de) Flüssigkeitsflächenheizung für Fußböden
EP3499145A1 (de) Vorrichtung zur temperierung eines raumes
AT140101B (de) Heiz- bzw. Kühlvorrichtung, insbesondere für Boden-, Wand- oder Deckenheizung bzw. -kühlung.
DE594632C (de)
DE9205267U1 (de) Bodenelement
EP0224063A2 (de) Wandplatte für Bauwerke
DE69823405T2 (de) Deckenelement
DE2832961A1 (de) Heizkoerper
DE3210271A1 (de) Stall fuer die tierhaltung
AT361737B (de) Boden, insbesondere spaltenboden fuer tier- stallungen
DE20203466U1 (de) Heizbare Bodenplatte für Stallungen
AT202317B (de) Wärmestrahlungs- bzw. Kühldecke
DE2307373C3 (de) Elektrischer Speicherofen
DE3129399A1 (de) &#34;konvektor zur verwendung in verbindung mit einer fussbodenheizung&#34;
AT210606B (de) Freihängende oder freiliegende Strahlplatte zur Raumheizung oder -kühlung
DE7737034U1 (de) Stallboden
CH677022A5 (en) Wall for room heating - consists of communicating hollow prefabricated elements
AT207087B (de) Strahlungsheiz- bzw. Kühlanlage
DE3834472A1 (de) Flaechenheizung fuer eine grosse betonplatte
EP1544550A2 (de) Heizeinrichtung für Fussböden
CH338946A (de) Strahlungsheiz- bzw. -kühlanlage
DE1810503C (de) Warmwasserfußbodenheizung, insbesondere für Stallungen
DE507251C (de) Kuenstliche Glucke mit Ober- und Unterheizung