AT139841B - Verfahren zur Herstellung von Trocken-Edelputzmörtel. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trocken-Edelputzmörtel.

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Christof Ehemann
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  Verfahren zur Herstellung von Troeken-Edelputzmörtel. 



   Die Herstellung von Trocken-Edelputzmörtel erfordert eine sehr sorgfältige Vorbereitung der Rohmaterialien, was wegen der hiezu notwendigen   Apparatur (Wasch-und Trockenanlagen, Mühlen,   Siebanlagen,   Mischeinriehtungen     usw.)   nur in grossen Betrieben rationell durchführbar war. Die hohen Investitionsbeträge dieser Anlagen verbieten es aber, solche in der Nähe jedes   Verbrauchsgebietes,   z.   B.   jeder mittelgrossen Stadt, zu errichten, obwohl in vielen Gebieten für diesen Zweck verwendbarer Sand vorkommt.

   Solche Unternehmen könnten selbst dann nicht rentabel sein, wenn nur in jeder Provinz eines bestände.   Diese Umstände   haben dazugeführt, dass die Herstellung von   Trocken-Edelputzmörtel   durchwegs in grossen Betrieben erfolgt, die das fertige Erzeugnis nicht nur im ganzen Gebiete ihres Landes versenden, sondern auch in andere Staaten und   sogar Überseestaaten   liefern. Diese Arbeitsweise ist unzweckmässig, weil der fabriksmässig hergestellte fertige Mörtel, der zirka 70% Sand enthält, zu dem teueren Tarif für farbige Trockenputzmörtel verfrachtet, also ein erheblicher Teil der Transportkosten für den Hauptbestandteil, den Sand, aufgewendet werden muss, wenn auch im   Verbrauchsgebiet,   nicht weit vom Bestimmungsort entfernt, genügend verwendbarer Sand zur Verfügung stünde.

   Hiezu kommt noch, dass meistens auch der Transport von Sand zu oben erwähnten, grossen, nicht selten von der Sandfundstelle weit entfernten Betrieben kostspielig ist.   Ausserdem   ist, wenn gebrauchsfertiger Trocken-   Edelputzmärtel   geliefert wird, nicht die Möglichkeit vorhanden, Abänderungen der Zusammensetzung, die sich noch knapp vor dem Verbrauch als   wünschenswert   oder sogar notwendig erweisen, vorzunehmen. 



     Diese Übelstände   werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass alle zur Herstellung von   Trocken-Edelputzmärtel   erforderlichen Bindemittel und sonstigen erwünschten Zuschläge, jedoch mit Ausnahme des Sandes, zu einer versandfähigen Masse, zweckmässig in jedem einzelnen Verbrauchslande vereinigt werden, welche dann an einen der jeweiligen Verbrauchsstelle nahe gelegenen Verbrauchsort bzw. Arbeitsplatz versendet und dort mit Sand   gewünschter   beliebiger Körnung von einer möglichst nahen Fundstelle vermengt wird.

   Die Beimengung von Sand zu dem bereits fertigen Gemenge der übrigen Bestandteile erfordert nur eine einfache Mischtrommel oder auch nur eine Mörtelpfanne, so dass sie von kleinen Betrieben und selbst an der Baustelle, besonders wenn es sich um umfangreiche Bauten handelt, vorgenommen werden kann. 



   Das Verfahren ist für   Trocken-Edelputzmärtel   jeder Art anwendbar, naturfarbig oder künstlich gefärbt, mit oder ohne Zusatz von Glimmer, wasserabweisenden Mitteln usw. Die Masse kann im Verbrauchsgebiet mit Sand verschiedener Art, wie Quarzsand, Dolomitsand usw. verarbeitet werden. 



   Es ist zwar bekannt, nasse Mörtel an der Verbrauchsstelle herzustellen, doch ergeben diese naturgemäss keinen   Edelputz.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Trocken-Edelputzmörtel, dadurch gekennzeichnet, dass alle zu EMI1.1 nahme von Sand, zu einer versandfähigen Masse vereinigt und diese erst nachher, meistens an der Ver- brauchsstelle, mit dem erforderlichen Sand vermengt wird, **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT139841D 1931-05-16 1931-05-16 Verfahren zur Herstellung von Trocken-Edelputzmörtel. AT139841B (de)

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