AT139466B - Elektrischer Zünder. - Google Patents

Elektrischer Zünder.

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AT139466B
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disk
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Schaffler & Co
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Description


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  Elektrischer Zünder. 



   Die Erfindung betrifft einen elektrischen Zünder und besteht in einer über die Zuleitungsdrähte oder über die   Zündschnur   geschobenen Scheibe, die sich gegen die hintere Stirnfläche des in die Sprengstoffpatione einzuführenden   Zünders   (bzw. der Sprengkapsel) anlegt und über deren Rand die geöffnete Papierhülle der Sprengstoffpatrone umgeschlagen wird. 



   Beim Einbringen der Sprengkapsel elektrischer Zünder in die Sprengstoffpatrone hat man bisher die   Papieiumhfillung   der letzteren an einem Ende geöffnet, hienach die Sprengkapsel in den Sprengstoff   eingeführt,   dann die aufgeschlagene   Umhüllung   mit der Hand um die Zuleitungsdrähte bzw. um die Zündschnur   heiumgelegt   und mittels Bindfaden abgebunden, um dadurch das unbeabsichtigte Herausreissen der Sprengkapsel aus der Patrone zu verhindern. 



   Diese Alt der   Sichelung   des Zünders bzw. der Sprengkapsel durch Abbinden hat nun nicht nur den Nachteil beträchtlicher Unzuverlässigkeit, weil der Bindfaden insbesondere infolge der Perforation des   Hüllenpapieis leicht von   diesem abgleitet, sondern sie erfordert auch, namentlich wenn es sich um die Verlegung einer   grösseren   Zahl zu verstauender Sprengkapseln handelt, viel Zeit und bedeutet 
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 Sicheiungsveifahiens weiden nun dutch die   erfindungsgemässe   Ausführung der Verbindung zwischen Sprengkapsel und Sprengstoffpatrone dadurch beseitigt, dass auf die Zuleitungen bzw. auf die Zündschnur eine gelochte Scheibe bis zur hinteren Stirnseite des Zünders bzw.

   der Sprengkapsel aufgeschoben und mit diesen in die Sprengstoffpatrone eingeführt wird, wonach dann der leere, überstehende Teil der   Patronenhülle mrt   der Hand um die Zuleitungen bzw. die Zündschnur herumgelegt wird. 



   Die in der   Sieheiungsscheibe angebrachte Öffnung für   die Durchführung der Zuleitungen bzw. der Zündschnur wird nur so gross gewählt, dass die Sprengkapsel nicht durch sie hindurch gezogen werden kann, anderseits   erhält   die Scheibe selbst einen solchen Durchmesser, dass sie gerade bequem in das offene Patronenhülsenende eingefühlt werden kann, dass sie aber auch um möglichst weniges kleiner als die lichte Patronenöffnung ist. 



   Wild nun nach der Einbringung von Sprengkapsel und Scheibe in die Sprengstoffpatrone das   überstehende   Papier um den Rand der Scheibe scharf   heiumgesehlagen   und um die Zuleitungen bzw. um die   Zündschnur   gelegt, so bildet es für die Scheibe ein sehr widerstandsfähiges Widerlager. Diese günstige Wirkung   erklärt   sich einfach daraus, dass sich die Scheibe von verhältnismässig grossem Durchmesser nur mit ihrem äusseren Rand gegen die scharf umgebogene und daher steife Umhüllung legt, so dass ein von Seite der   Zündschnur   oder der Zuleitungen ausgeübter Zug fast ausschliesslich vom zylindrischen Teil der Patronenhülle aufgenommen wird. 



   Die Scheibe wird zweckmässig aus hartem, zähem Material, z. B. Hartpapier, Pressspan, gegebenenfalls auch aus Metall hergestellt. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



  Fig. 1 zeigt in Seitenansicht einen aus dem Zünder   1,   der Zündschnur 2 und der Sprengkapsel 3 bestehenden elektrischen Zeitzünder mit den Zuleitungen 4. Vor der Verbindung der Sprengkapsel 3 mit der Zündschnur 2 wird die in Fig. 2 in Draufsicht dargestellte Scheibe 5 auf die Zündschnur lose aufgeschoben und nach der Verbindung der beiden Teile gegen die Stirnfläche der Sprengkapsel gelegt. Fig. 3 zeigt den Zünder mit in die Sprengstoffpatrone 6 eingeschobener Sprengkapsel 3 samt Scheibe 5. Beim Einführungsende der Sprengstoffpatrone ist die Papierumhüllung 7 im noch geöffneten Zustand dargestellt. Fig. 4 zeigt dieses Ende. mit um den Rand der Scheibe 5 abgebogener und um die Zündschnur 

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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Zünder, gekennzeichnet durch eine über die Zuleitungsdrähte oder über die Zündschnur geschobene Scheibe (5), die sich gegen die   hintere@Stirnfläche   des in die Sprengstoffpatrone einzuführenden Zünders bzw. der Sprengkapsel anlegt und über deren Rand die geöffnete Papier hülle der Sprengstoffpatrone umgeschlagen wird.

Claims (1)

  1. 2. Zünder nach Anspruch'1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (5) eine Mittenöffnung (9) von solchem Durchmesser besitzt, dass diese die Sprengkapsel bzw. den Zünder nicht durchlässt.
    3. Zünder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Durchmesser der Scheibe (5) den Innendurchmesser der Sprengpatronenhülle nur um soviel unterschreitet, dass die Scheibe noch bequem in das offene Ende der. Patronenhülle eingeführt werden kann. EMI2.2
AT139466D 1934-01-19 1934-01-19 Elektrischer Zünder. AT139466B (de)

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AT139466T 1934-01-19

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AT139466D AT139466B (de) 1934-01-19 1934-01-19 Elektrischer Zünder.

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